Erika Diem

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

January 2012 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei
> Mir scheint, als würden einige Leute viel
> Geld mit Entwicklungspolitik verdienen

Nein, das ist kaum so. Wenn sich jemand eine goldene Nase verdienen will, geht er zu einer Bank arbeiten - sicher nicht in die Entwicklungshilfe.


> Ich denke nicht, dass das mit der Demokratie
> in Nordafrika wirklich etwas wird

Wenn man die Schweiz 1798 angeschaut hätte, wäre man zum selben Schluss gekommen. Man vergisst ja gerne, dass auch in der Schweiz die Demokratie nicht einfach gottgegeben ist, sondern dass die Liberalen und Radikalen die Demokratie gegen die Konservativen in der Innerschweiz und gegen die Patrizier in den Städten erkämpfen mussten. Als Thurgauerin staune ich immer wieder, wie progressiv und kämpferisch meine Vorfahren im 19. Jahrhundert waren. Schade, dass davon kaum mehr etwas übrig geblieben ist.

Am Ende werden sich auch die Menschen in Nordafrika die Demokratie erkämpfen, da bin ich sicher. Denn niemand will auf die lange Frist in einer Diktatur leben.

> Was ich eigentlich gemeint habe, ist eine Art
> Kraftwerk und Süsswassergewinnung als Fundament, um
> Produktionsanlagen vor Ort für die Leute aus Afrika
> aufzubauen

Aber was soll dort produziert werden und wer sollen die Kunden sein?

> dass Sie die Wohlfahrt der gesamten Welt höher
> gewichtet als diejenige in der Schweiz.

Kennen Sie das Lied von Mani Matter:
http://www.youtube.​com/watch?v=bhHF7Da2S​lg
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January 2012 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei

> Weshalb investiert kein Land in den Bau grosser
> Energiegewinnungsanla​gen?

Es werden bereits Milliarden in solche Projekte investiert, zB http://de.wikipedia.o​rg/wiki/Desertec

D​as Problem ist, dass sich Elektrizität nicht über beliebig lange Strecken transportieren lässt.

> Ich würde die Schokoladenproduktion​ auch nicht
> outsourcen, da sonst die Arbeitsplätze in der
> Schweiz verschwinden

Das kann man durchaus so sehen. Aber diese Zölle widersprechen natürlich zu 100% sämtlichen Grundsätzen der Marktwirtschaft. Ich habe nichts dagegen, wenn der Marktwirtschaft Grenzen gesetzt werden - auch wenn die SVP, FDP und CVP immer gleich aufschreien, wenn man irgendwas gegen die Marktwirtschaft sagt.
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January 2012 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei
> Was kostet [...] die Entwicklungshilfe für fremde Länder?

Die Schweiz gibt pro Jahr 9 Milliarden für die Armee aus (inkl. EO) und einen Zehntel davon für Entwicklungszusammena​rbeit.

> Die Entwicklungshilfe kritisiere ich nicht, nur die Art
> und Weise des "Gebens"

Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Schweizer Entwicklungshilfe ziemlich gut. Jeder Franken, der in die Entwicklungszusammena​rbeit gesteckt wird, generiert zwei Franken an Aufträgen für die Schweizer Industrie.

> weshalb nicht vermehrt in diese Länder INVESTIERT?

Ein grosses Problem sind die Zollvorschriften der reichen Länder. Es lohnt sicht nicht zB in der Elfenbeinküste eine Schokoladenfabrik zu bauen, um den Kakao gleich vor Ort zu verarbeiten. Denn der Zoll auf die Schokolade ist viel höher als auf den Rohkakao... Kein Wunder, will so niemand in der Elfenbeiküste eine Industrie aufbauen...
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January 2012 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei
Eine Trotzreaktion? Wenn das der einzige Grund ist, ist es aber eine unglaublich teure Trotzreaktion...
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January 2012 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei
Aber es ist ja nicht so, dass die Bürgerlichen die Kampfjets widerwillig "durchwinken". Im Gegenteil: Die SVP, CVP und FDP pauken das Milliardengeschäft ohne Not und gegen den Willen des Grossteils der Bevölkerung durch.

Ohne Parlamentarier wie Bruno Frick (CVP), Bruno Zuppiger oder Ulrich Schlüer (beide SVP) wäre gar niemand auf die ernsthafte Idee gekommen, neue Kampfjets zu kaufen.
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January 2012 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei
"Verfahrene Situation" ist nicht ganz der richtige Ausdruck.

Niemand hat die Bürgerlichen gezwunden, neue Kampfjets zu kaufen. Die CVP, SVP und FDP haben dieses Projekt von sich aus angerissen.
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January 2012 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei
Herr Rebmann, ich verstehe Sie nicht.

Sie halten neue Kampfjets für unnötig, wenn ich das richtig verstehe. Da sind wir ja einer Meinung.

(Bloss dass die Kampfjets das beste Beispiel sind, dass die Bürgerlichen aus ideologischen Gründen - wie Sie es ja selber beschreiben - mindestens ebenso fröhlich unsere Steuergelder verjubeln wie die Hafenkran-Freunde.)
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January 2012 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei
@Daniel Rebmann: Sie sind also für neue Kampfjets, weil in Zürich so ein Hafenkran-Ding gebaut wird?

Ich find den Hafenkran auch eine Furzidee, aber in den Bezug zur Kampfjet-Diskussion seh ich nicht wirklich...
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December 2011 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei
> Toleranz scheint auch nicht gerade ihre Stärke zu sein

Nein, meine Sympathie gegenüber Leuten, die sich als grossartige Schweizer fühlen, aber nicht mal richtig (Schweizer-)Deutsch können, hält sich tatsächlich in Grenzen.

Dasselbe gilt für Leute, die absurde Behauptungen aufstellen("Autofahr​en ist ökologischer als Zugfahren"), ohne auch nur den geringsten Anhaltspunkt zu liefern, der die Behauptung stützen würde.
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December 2011 Kommentar zu
Kampfjets am Volk vorbei
> Straßenverkehr

Erstens: In der Schweiz gibt es kein 'ß'.

> und das sie gut geheiratet haben oder was

Zweitens: Im Gegensatz zu all den SVP-Bauern, SVP-Polizisten und SVP-Lehrern im Parlament, die über den Staat schimpfen, aber am meisten von ihm profitieren, verdiene ich mein Geld in der Privatwirtschaft.

​> Die SBB Rechnet sich ökologisch nicht

Wer mit dem Zug fährt, braucht rund achtmal weniger Energie wie jemand im Auto, Leerfahrten eingerechnet. Dazu gibt es selbstverständlich Statistiken*. Bitte recherchieren anstatt irgendwelchen Stuss zu behaupten.

* http://www.bav.admin.​ch/aktuell/00479/inde​x.html?lang=de&msg-id​=41066
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