Ernst Jacob

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Wohnort: Moeriken
Beruf: Pensionär, Rethoriker, Advocatus Diaboli
Jahrgang: 1946

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Der arme Herr Portmann vor den Freisinnigen ....
er wirkte fast wei­ner­lich, ver­gan­gene Woche im Tele Zueri Talk, als er sei­nen Tischnach­barn, und wahr­schein­lich auch den TV-­Kon­su­ment|in­ne​​&
Die Alten im Land, die vergessene Generation ...
Es ist jetzt so un­ge­fähr zwei Jahre her, als ich zum ers­ten Mal einen freund­li­chen Brief vom Amt er­hielt, mit der Auf­for­de­rung, mich neu TÜ­Ven zu las­sen, falls ich noch Lust dar­auf hät­te,

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Dafür setze ich mich ein

Für Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, staatliche Unabhängigkeit, und Erziehung zur Selbstverantwortung.



Das habe ich erreicht

... nach jahrzehntelangem Bemühen, gelegentlich im hohen Sinus-Bereich, ist es mit gelungen, ich schaffte es, grad knapp auf meine Pensionierung hin, meinen Traumberuf zu finden. Als 'Boss' einer eher 'exotischen Art' von Grotto, zusammen mit der Frau, die mich seit 40+ Jahren schon ehelich begleitet. Zwar nicht, wie mal erträumt, im schönen Tessin, aber trotzdem, und immerhin...



Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Altiv-Mitglied des Clubs der alten Säcke.



Meine neusten Kommentare

Vor 3 Tagen Kommentar zu
Christliche Moral? Fragen an Chocolatier Jürg Läderach
> Sollen Homosexuelle ihre Neigung verstecken .... ?

Gegenfrage: Sollen Heterosexuelle Ihre Neigungen verstecken ? In einer Zeit, wo gewisse Nichtmänner sich schon sexuell belästigt fühlen, nur weil Einer auf ihren halb heraushängenden Busen schaut ?!

Daher, YES SIR, denn ich fühle mich nämlich auch belästigt, nur schon daran zu denken, dass mir Einer an die Eier möchte. Und das nur, weil er vor lauter Geilheit sich etwas vergisst.

Des Einen Rechte sind daher auch die der Anderen. Und ich habe mich grad heute gefragt, als im TV eine Sendung über die Pfadi's kam, wie wohl diese Vereinigung mit der Tatsache umgehen können, das wahrscheinlich auch bei Heranwachsenden, unter dem medial gepflegten Eindruck, es sei doch das Normalste der Welt, sich möglicherweise langsam die Meinung breitmacht, probieren gehe ja über studieren, und legal sei es ja auch, also stehe auch dieser Freizeit Beschaftigung ja nichts im Weg.

Was ich daher wirklich hasse, sind die ständigen versteckten medialen Werbeversuche, denen ich weiss ja auch, dass es viele Männer gibt, die jedes Loch stopfen, dass sich Ihnen bietet, ohne deshalb schwul zu sein. Aber fördern sollte man es wirklich nicht auch noch, denn spätestens in einigen Jahrzehnten ist es damit sowieso wieder vorbei.

Verstecken​ also eher nicht. Aber so überdecken, wie das auch für Hetero Männer gilt, und von Frauen auch eigentlich erwartet wird, im öffentlich einsehbaren Raum zumindest. Es wäre ja nicht mehr als ganz normaler Anstand, für Alle, die sich für Normal halten zumindest.

Meine ich wenigstens.
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Ü50 sind oft gefangen im Behördendschungel
> mit mehrjähriger Praxis und ein Ingenieurstudium ...

Und genau das macht jemanden wahrscheinlich unbezahlbar, denn welcher Ingenieur würde wohl für 30 Stutz brutto irgendwo neu zu arbeiten arbeiten beginnen, und dann auch noch Freude für einen solchen Job aufbringen. Was immer es auch an Arbeit sein mag. Es ist halt manchmal allein schon die Qualifikation, und das Wissen, dass man jemanden wahrscheinlich mit einem derartigen Angebot beleidigen würde, die jemanden davon abhält, voraussichtlich überqualifizierte Leute einzustellen.

Auch​ ich hatte einmal Mitarbeiter eine gute Handvoll Mitarbeiter, und ich weiss deshalb auch, welche Faktoren, grad bei etwas älteren Leuten, halt eine Rolle spielen. Da ist es einfach problemloser, junge Leute einzustellen. Man hat ja kein automatisches Anrecht auf einen bestimmten Mindestlohn, nur, weil man einer gewissen 'Norm' entspricht, und dessen muss man sich einfach bewusst sein, in einem Umfeld, welches von Wettbewerb diktiert wird.

So traurig das tönen mag. Ich hatte ja auch das Glück, das Leben in seiner ganzen Vielfalt erleben zu dürfen, oder besser, teilweise zu müssen, nur hat mich nicht ein Arbeitgeber, sondern der Bundesrat damals faktisch um Arbeit und Brot gebracht, und mich dazu gezwungen, mit etwas über 50+ noch einmal ganz von vorn zu beginnen.

Aber im Gesamten gesehen hat es ja mein Leben dadurch nur reicher gestaltet, reicher an persönlichen Erfahrungen. Aber ich gehöre auch zu der Gattung Mensch, die auch gelegentlich Negatives braucht, um dann das Positive wieder etwas mehr geniessen zu können. Man gewöhnt sich ja sonst nur daran, und fällt dann vielleicht plötzlich unvorbereitet in ein Loch, das nur noch aus Selbstzweifel und vermeintlicher Verlassenheit besteht. Und habe zum grossen Glück eine Partnerin gewählt, die das gegebene Versprechen - in guten und schlechten Zeiten - auch dann nicht vergass, als es uns mehr als nur verschissen ging.

Ueber Behörden braucht man mir aber nichts zu erzählen, und selber sollte man besser wenig bis nichts erwarten. So verständlich es ja auch ist, den ganzen Tag lang immer nur das Gleiche hören zu müssen, denn wer das ernst nimmt, wird ja höchstens selber davon depressiv. Die Idee mit der Hilfe zur Selbsthilfe wäre deshalb gar nicht so schlecht, würden diese Leute nach Erfolg bezahlt. Aber so, wie Solches halt in unserem Land so läuft, erwartet man vielleicht einfach zu viel.

Uebergib etwas der Bürokratie, und schon ist die Sache gelaufen, sei es eine (ehemalige) Pro Juventute, die Vormünder, das KESB, oder was auch immer schon amtlich in diesem schönen Land für Menschen zuständig war. Wer da was will, der muss zuerst, um dann vielleicht, und in welcher Form ...

Und man weiss es ja auch, nur, wir Schweizer kümmern uns halt um Nichts, was uns nicht selber betrifft. Das ist vielleicht einer der Nachteile, die man erst merkt, und versteht, wenn es Einem selber erwischt, und man es, in welcher Form auch immer, mit dem Staat zu tun bekommt.
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Ü50 sind oft gefangen im Behördendschungel
Ich wäre da einfach nicht so sicher, Herr Baumann, denn ein erheblicher Teil des Know_How's eines Fünzigjährigen wurde mittlerweile bedeutungslos, weil neue Technologien es überflüssig werden liessen. So etwa, wie ein Vergaser oder Zündverteiler in Autos, das kennen nur nur noch die persönlich, die sich mit Oldtimern in ihrer Freizeit beschäftigen.

Und auch alles, was mit irgendwie auch EDV zu tun hat, setzt heute ganz Anderes voraus als noch vor wenigen Jahrzehnten. Der Druck wird daher automatisch auch immer grösser, den Anschluss nicht zu verlieren. Und da nützt weder Mitleid noch Verständnis etwas, denn allein schon der ständig zunehmende Konkurrenzdruck zwingt die Unternehmen, so effizient wir möglich zu funktionieren.

Ob allerdings die Lehrlinge dümmer werden, kann ich nicht beurteilen, und glaube es eigentlich auch nicht. Oder dann nur die, die vielleicht noch Berufe erlernen, die es in ein paar Jahrzehnten sowieso nicht mehr geben wird. Wer aber etwas kann und will, wird auch immer gute Chancen haben, so liegt es auch an Allen selber, sich auf eine Zukunft vorzubereiten, wo halt in erster Linie nur noch Leistung zählt. Es geht ja auch gar nicht anders, denn das internationale Umfeld lässt es ja auch gar nicht mehr zu.

Ausser, man habe einen Sessel irgendwo in der Verwaltung reserviert. Mit einer der Gründe, weshalb die gesammte mitte-linke Seite so sehr daran interessiert ist, die Klima Debatte zum Notstandsartikel zu machen. Das schafft Mengen neuer Jobs, und erst noch Sichere dazu.
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Klima vor Profit!
> Die jetztige Reaktion von Panik bringt uns gar nichts

Natürlich ist es Panikmache, Herr Schweizer. Panikmache, in bestens organisierter Form, und mit dem Wissen und den Erkenntnissen aus den schon mehrmals missglückten Versuchen, die Macht in die Hände eines kontrollierten Systems zu geben. Einem System, welches dann die Macht des Staates, und der Gesetze, so ausnutzt und missbraucht, wie es den Chef-Ideolog|inn|en am Besten gefällt.

Und da natürlich, bei einem eventuellen Klimawechsel, vor Allem auch die Gesättigteren dieses Landes es vielleicht mit der realen Angst zu tun bekommen, wird es für die Leute letztlich nichtmal mehr zur Frage der politischen Einstellung und Meinung, sondern des Ueberlebens, und das macht es emotionell sehr viel einfacher, die Masse entsprechend zu beeinflussen. Mit ein Grund, weshalb sich schon bald niemand politisch mehr traut, etwas Anderes zu sagen, ohne medial sofort zertreten zu werden. Aber mit Gegnern ist man in in Regimen noch nie sehr sorgsam umgegangen, und wie dominanter man politisch wird, desto härter wird auch das Vorgehen sein.

Eigentlich müsste man ja eher noch panisch werden, wenn man sich ausdenkt, was daraus noch werden könnte. Wieder mit ein guter Grund zur Freude, schon so alt zu sein. Und vielleicht sogar auch mit ein Grund, halt trotzdem wieder einmal stimmen zu gehen, und halt wieder Denen die Stimme zu geben, die ich ja lieber nicht wählen würde. Aus anderen Gründen zwar, aber solange die Rechten ja in diesem Fall die Einzigen zu sein scheinen, die noch normal sind, bleibt mir wohl auch gar nichts anderes übrig.
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Klima vor Profit!
Sprüche nützen nichts, lieber junger Grüner, und wir brauchen auch keine Argumente, wie man es besser nicht machen sollte, sondern eher doch, wie man es besser machen könnte.

Aber dann muss man sich auch der Tatsache bewusst sein, woher das Geld kommt, und wie man es verdienen soll. Und die Reichen und Mächtigen dieser Welt werden mit absoluter Sicherheit ihr Geld nicht umverteilen, nur um es den Möchtegern Besserwissern zugänglich zu machen.

Kritiker sollte man daher beim nächsten Mal besser nicht in die Parlamente wählen, eher noch Visionäre, und Solche natürlich, die bereits wissen, wie das Leben funktioniert. So wir früher einmal als nur die Stammesältesten etwas zu sagen hatten, und nicht die Kinder, die ja noch nicht einmal wissen, aus eigener Erfahrung, wie das reale Leben funktioniert.

Aber​ die Welt wird auch Sie noch lehren, und vor Allem die fernöstliche Welt. Dort, wo es in den Städten ja mehr Menschen hat, als in der ganzen Schweiz. Glauben Sie daher besser nicht, dass jemand auf uns hören wird, das genaue Gegenteil wird eher noch der Fall sein.

Die Welt aber wird sicher nicht einfach auf den Bremshebel treten, denn die Mehrheit möchte doch erstmal das, was wir ja längst schon haben, und vor lauter Angst jetzt plötzlich zu zittern beginnen, wir könnten etwas verlieren.
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Wahlen 2019: EU und MIGRATION sind JAHRHUNDERTTHEMEN!
Der sogenannte Klimanotstand ist das ganz grosse neue Geschäft, und Alle tun so, als ob sie etwas davon verstünden. Und der Pöbel schreit natürlich mit, aber auch das war ja immer schon so. Und deshalb sind ja auch moderne Panzerkreuzer aus den Strassen derart in, man will ja vorbereitet sein, und trotzdem noch überall durchkommen, falls einmal die normalen Strassen unpassierbar werden sollten, weil alles von den Bergen runterkommt.

Aber die Leute haben es auch nicht besser verdient. Wie hat doch einmal ein berühmter Mann gesagt, wer zu blöd ist, den bestraft das Leben. Es ist der Machbarkeitswahn, kombiniert mit der Einfalt der Massen, schön koordiniert und medial aufgemotzt, und dagegen sind sogar die Götter machtlos. Es geht schliesslich um Milliarden, die es damit zu verdienen gibt, in den Ländern, wo's ja sonst schon alles gibt.

Das ist Marketing, wie's im Buche steht. Man sollte daher besser davon profitieren, als dagegen zu opponieren, sonst hat man nämlich selber ja nicht davon.
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Vor 7 Tagen Kommentar zu
Sind wir jetzt Zaungäste unseres eigenen Unterganges?
Alles ist vergänglich, nur der Kuhschwanz, der bleibt hänglich ...

aber mir zumindest ist es schon länger klar, es drehte sich immer alles nur ums Geld. Und würde es nicht, dann wäre wohl das kleine Land Schweiz immer noch sehr arm, und unbedeutend, im globalen Zirkus. Wir haben es ja nicht nur aus eigenen Kräften geschaft, an die Spitze zu schwimmen, es waren die Kriege, und die Tatsache, dass in unserem Land das Geld der Potentaten einigermassen sicher war. Man war ja sogar dazu bereit, Zinsen zu bezahlen, um das Geld bei uns zu horten, etwas, was wohl nirgendwo sonst möglich gewesen wäre.

Aber solange es in Europa keine Kriege mehr gibt, und Europa auch sonst so langsam zusammenwächst, wird es für uns halt auch immer schwieriger, von den ehemaligen Vorteilen zu profitieren. So bleibt uns fast gar keine andere Wahl, als die verfügbare Menge an Menschenmaterial zu steigern, damit wenigstens ein Teil der Binnenwirtschaft noch arbeitstechnisch ausgelastet bleibt.

Dass natürlich damit auch die Ortsbilder verschwinden, und das Mittelland zunehmend visuell verschandelt wird, nimmt man ganz zwangsläufig mit in Kauf, die Touristen kommen ja nicht zum Beispiel nach Lenzburg, um sich nachher zu fragen, ob die grauenhafte Riesenüberbauung links in Richtung Hunzenschwil ein Zuchthaus für 10'000 Straftäter geben soll, und eigentlich nur noch Zäune und Mauern fehlen. Ich frage mich zwar eher, woher denn überhaupt die Horden von Leuten noch kommen sollen, die alle einmal dort wohnen sollen ...

Aber ich habe heute im Conforama für einen der Söhne auch ein Handie gekauft. Zwar klein, aber auch schon mit Kamera, Farbdisplay, Akku und Ladegerät, aber trotzdem fragte ich mich, wie es überhaupt möglich sei, für knapp 15 Stutz in der Schweiz so etwas zu verkaufen, und immer noch etwas daran zu verdienen. Aber die Menge macht es wohl, und wenn man eine Million solcher Geräte verkauft, reicht ja schon ein einziger Franken, um als Hersteller eine Million mehr verdient zu haben.

Und ob die Umwelt vielleicht darunter leidet, interessiert sowieso keine Sau, solange man selber davon profitiert. Und auch, wenn es in unseren Breitengraden bereits bergab geht, in anderen Regionen geht es immer noch bergauf. Und wer zwischenzeitlich genug verdient hat, kann später einmal immer noch dorthin, wo es noch schön und friedlich ist.

Wir können es aber nicht ändern, denn es ist einfach der Welten Lauf.
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Vor 10 Tagen Kommentar zu
Bundesrat sagt Onlineplattform Alibaba den Kampf an
> ... die EU und andere unser Lohnniveau auf das der übrigen Welt hinunterdrücken.

D​as ist doch absolut klar, und auch logisch, denn selbst eine Nivellierung nach oben würde doch absolut keinen Sinn machen, sondern bestenfalls nur die Inflation anheizen. es wird uns so gehen, die seinerzeit den USA, als der Dollar noch steinharte 4.30 sFr. wert war. Und ich habe es hauteng miterlebt, wie der Greenback erst auf ungefähr 2.50 runterkam, um sich in der letzten Konsequenz um einen Stutz rum einzupendeln.

Für uns war es damals ein riesiger Vorteil, denn unsere Produkte wurden für uns so immer preiswerter. Aber im Gegensatz zu den USA haben wir keinen riesigen Binnenmarkt, und wenn dann einmal das Spekulative mit dem CH-Franken ein Ende findet, zum Beispiel deshalb, weil alles nur noch über Kryptowährungen läuft, dann werden wir wohl mit dem Problem konfrontiert sein, dass Importe mit gewaltigen Preisaufschlägen verbunden sein werden.

Zumindest,​ wenn wir unser Inland-Preisgefüge halten könnten, lohn- und zins-mässig, den sonst wäre es nur noch eine Frage der Zeit, bis die guten Zeiten wohl endgültig der Vergangenheit angehören würden. Wir waren und sind es ja gar nicht selber, unser Wohlstand beruht bis dato auf der Tatsache, dass wir zwei Kriege unbeschadet überstanden, und für andere Länder, und Leute, als relativ sicherer und stabiler Hafen taxiert wurden und bis dato werden.

Sollte daher der Weltfrieden irgenwann eintreten, oder sonst einfach nichts mehr passieren, wäre das für uns mit Sicherheit nur ein Nachteil. Zu all den Anderen, wie wir uns selber und freiwillig aufbürden, um als Mustervolk dazustehen. Auch wenn unsere Wiesen und Felder ja bereits viel stärker vergiftet sind als die in Südamerika, ich wenigstens sehe auf dem Brunegger/Möriker Feld längst schon keine Vögel mehr, da's nichts mehr für sie zu fressen gibt, was früher noch im und auf dem Boden so alles lebte.

Alibaba aber ist daran nicht schuld. Und eigentlich auch sonst niemand, aus den Ländern, wie wir immer nur kritisieren. Und wir sind ja auch keine Vorbilder für Andere, ausser vielleicht im Schönschnorren, und so tun als ob. Und so bleibt uns halt auch keine andere Wahl, ausser die Zeit noch zu geniessen, die uns noch bleibt.

Ein Vorteil, bereits schon zum alten Eisen zu gehören, und die Jungen, die ja heute schon glauben, alles viel besser zu wissen, müssen halt dann selber sehen, wo sie bleiben.
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Vor 11 Tagen Kommentar zu
Politische Stimme für die Bevölkerung über 60 - AargauSP60+
> ... Erziehung, Bildung und Gesundheit will ich in die aktuellen politischen Diskurse einfliessen lassen

Schön, Frau Meier, die Frage ist nur, WIE ? Wenn Sie von Erziehung reden, dann müssten Sie auch erklären, welche Art von Erziehung sie denn damit meinen. Und in Bezug auf Bildung fragt es sich einfach, welche Art Bildung damit gemeint ist. Denn auch Einbildung ist eine Art Bildung, und wenn ich mir einbilde, wir würden einer weltweiten Katastrophe entgegengehen, werde ich meine Bildung wohl ganz anders nutzen, um zumindest für mich selber dafür zu sorgen, dass ich und meine Nächsten wenigstens von den gröbsten Konsequenzen einer denkbaren Katastrophe verschont bleiben würde. Nur, um die Gesundheit auch erwähnt zu haben, denn letztlich bedeutet ja ein gutes Ueberleben auch eine bessere Gesundheit.

Es geht daher eher doch um Grundsatz Erklärungen, die ich von Politiker|inne|n fordere, nämlich, das Glas ist entweder bereits halbleer, oder dann immer noch halbvoll. Ich möchte wissen, ob ich es mit Optimisten zu tun habe, oder mit Pessimisten, denn Deren Politik wird eine ganz Andere sein. Und man kann nicht plötzlich wieder Kinder so erziehen wollen, wie das zu meiner Zeit noch Mode war.

Wir, als Erwachsene, erleben heute eine neue Zeit, mit einem Nachwuchs, dessen Wissen grossflächig das sein wird, was ihm medial zur Verfügung gestellt wird, in welcher Form auch immer. Geschichte und Erinnerung sind nicht mehr Teil des Seins, sondern abgelegte Daten, die man, nach Lust und Laune, mit passendem Stichwort abrufen kann, um die Gefühle noch einmal über sich ergehen zu können. Ich bin nicht ganz sicher, ob die mittlere/ältere Generation sich überhaupt noch bewusst ist, was eigentlich abgeht, und was noch alles auf uns wartet.

Ich war sehr nah am Geschehen, beruflich und technisch, eigentlich von Anfang an. Und das bis heute, und so kann ich abschätzen, in etwa wie es weitergeht, wenn alle Brillen tragen, oder gar eine Linse reicht, um sich mit dem zu versorgen, was man an Informationen grad braucht. Aber für Andere Menschen bleibt so fast kein Platz mehr, sie stehen einem höchstens noch im Weg, wenn man auf dem Gehweg grad eine wichtige Nachricht erhält, und so vielleicht etwas anderes übersieht.

Wir bräuchten eigentlich fast schon Fachspezialist|inn|en​ in den Parlamenten, anstatt nur netten Damen, die vielleicht selber nur sehr ungern so komplizierte Apparate in den Händen halten, und sicher schon gar nicht wissen, was im Internet überhaupt alles möglich ist, und welch grauenhafte Konsequenzen gewisse Dinge, grad für Heranwachsende, wohl damit zukünftig noch verbunden sein werden. Aber auch hier, wie beim Sex, man spricht einfach lieber nicht darüber, denn was man nicht weiss, macht einem auch nicht heiss. Im tiefsten Sinne des Wortes.

Einfach, um ein paar Punkte anzuschneiden, um zu erklären, was ich mit Fachspezialist|inn|en​ meine. So wie Leute, die wissen, was es bedeutet, besoffen zu sein, oder bekifft, oder dann geil. Aber wer nie trank, oder nie kiffte, oder nie diversen 'Verkehr' hatte, kann ja auch gar nicht beurteilen, welche Bedeutung Saufen, Kiffen, oder Sex, für Andere haben kann. Auch wieder nur als Beispiele, wie breit doch die aktuelle Thematik eigentlich wäre, würde man nicht mit Theater, wie der Klima-Katastrophe, versuchen, die Chance zu nutzen, um in breitester Form neue Verhaltensregeln für Mensch, Gesellschaft, und Wirtschaft einführen zu wollen.

Das aber im völligen Gegensatz zu Dem, was sich im realen Leben draussen in dieser Gesellschaft tut, und welche Werte, Wünsche, und Vorstellungen in dieser Gesellschaft gelten. Und dazu die Geschwindigkeit, mit dem es vorstatten geht, und das in einem Land, wo seit Langem schon sich eigentlich nichts mehr so richtig bewegt, sobald man sich auf die Strassen begibt. Und man in der Stadt Zuerich zwar keinen einzigen 2-Rad Fahrer sieht, der sich an Regeln hält, dafür als Automobilist alle paar hundert Meter geblitzt werden kann. Hat auch etwas mit Gesundheit zu tun, der ständige Stau genau so wie der Aeger, den man deswegen hat ...

Wir hätte viele Probleme. Aber auch viel zu viele Meinungen, vom Nichterkennen des Problems bis hin zum Verwalten des Problems, nur Lösungen findet man nicht. Aber weshalb auch, Regeln schaffen ja auch immer Jobs ....
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Vor 11 Tagen Kommentar zu
Die Mehrzahl Politiker/Innen ist narzisstisch krank
Zum Bei­spiel die ver­lo­ge­nen Po­li­ti­ke­rin­nen & Po­li­ti­ker ...

Ich glaube eher nicht, dass Politiker|innen von natur aus verlogen sind. Sie sind aber weder besser, noch schlechter, als der Rest der Gesellschaft, und als Solche sind sie doch genau so opportunistisch wie der Rest der Menschheit auch. Und es geht um sein und scheinen, und wer schöner scheint, hat es einfach leichter im Leben, auch das sind Tatsachen, die man nicht ignorieren kann.

Und dazu, es ist wie in einem neuen Job. Am Anfang hat man vielleicht noch Vorstellungen, aber bald schon macht einem die Realität vernünftig, das ist in jeder Firma so. Und als Aussenseiter|in ist es in der Politik genau so schwer, sich mit den erforderlichen Tantiemen zu versorgen, wir erinnern uns sicher alle an den ehemaligen 'religiösen' Nationalrat aus Wettingen, der nach seinem Abgang sogar auf öffentliche Unterstützung angewiesen war, weil er in seiner Amtszeit als Politiker für für keine einzige 'wichtige' Branche ein valabes politisches Aushängeschild war.

Man muss daher nicht unbedingt verlogen sein, man muss einfach nicht überall immer nur ausmerksam und kritisch sein. Und was ich nicht weiss, macht andere auch nicht heiss.

> Trump ist der richtige Präsident für die richtige Zeit.

Absolut korrekt. Und er ist der arttypische Deutsche, einfach im amerikanischen Gewand. Und sein unbezahlbarer Vorteil ist, dass er das ganze gesellschaftlich/poli​tische Pack von innen und aussen kennt. Ihm macht niemand etwas vor, und deshalb muss er auch niemandem etwas vormachen, und das nehmen ihm natürlich Alle übel. Vor Allem das sogenannt US-liberale, und bei uns als SP-nah bekannte Gutmenschen-Gesellsch​aft bestehende Geklüngel aus der intellektuell eher 'gefestigteren' Gruppe des Gesellschaftsteils, die ja vor Allem davon profitierte, dass das Leben im 'System' für ganz normale Menschen rechtlich und juristisch immer komplizierter gemacht wurde.

Aber auch nur die könnten darunter leiden, wenn irgend etwas wieder einfacher würde. Und deshalb schreien sie ja auch so laut, und vor Allem medial, denn auch die Medien profitieren ja immer am Meisten, wenn möglichst viel Aerger und Verdruss mit im Spiel ist, und so auch dafür sorgt, dass man auf der Welt rum reisen kann, sich vor Kameras präsentieren, einander Hände schütteln, und so tun, als wäre man einer echten Lösung eines Problems sehr viel näher gekommen. Und dann fliegt man erste Klasse wieder zurück, und fährt so weiter, wie zuvor.

Aber Trump kann sich nichts dafür, dass es so ist. Und wäre er nicht Milliardär, er hätte wohl die allermeisten Schweizer Knüttel auf seiner Seite. Sein Problem ist das Geld, was ihm so viele Neider produziert, und nicht seine Art. Aber wie auch immer, in etwa fünfzig Jahren wird er als einer der Helden in die amerikanische Geschichte eingegangen sein. Neider hin oder her. Da mache ich jede Wette.
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