Eva Brunner

Eva Brunner
Eva Brunner
Wohnort:
Beruf:
Jahrgang: -








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

May 2011 Kommentar zu
Die Deutschschweiz ist zweisprachig
"sprache schafft identität" - ist kulturgut - da kann ich nur zustimmen.
die mundart gehört zu uns deutschschweizern, ist unsere "sprache des herzens". persönlich lade ich gerne unsere (aus welchen gründen auch immer) zugewander-ten mitmenschen ein, an meiner kultur teilzunehmen, weihe sie unter anderem auch in meine/unsere "sprache des herzens" ein. gebe ihnen damit die gelegenheit, "dazuzugehören", ergreife die chance, sie mit einzubeziehen in unsere sprache, bräuche und eigenheiten. so entstehen freundschaften, menschen freuen sich darüber, dass sie anfangen zu verstehen, was auf der strasse, in den läden, auf der post, im radio, auf dem pausenplatz und im zug geredet wird. menschen werden nicht "auf distanz" gehalten.
damit schon im kindergartenalter anzufangen hat meines erachtens nur vorteile. je früher fremdsprachige kinder mit der mundart bekannt werden, desto grösser ist die chance, dass sie dazugehören können, freunde in der nachbarschaft finden, sich in unserem land wohlfühlen und integriert werden.
"unsere kleinsten" sollen im kindergarten hochdeutsch lernen. spielerisch. vielleicht begeben sich alle, die dies für möglich halten einmal in einen deutschschweizer kindergarten? dort werden sie das "spielerische hochdeutsch" in seiner ganzen "münlichen art" hören. und sich köstlich darüber amüsieren. "chumm, wir gönd die treppe ufen - oder wottsch du lieber dunen bliiben?"
lassen wir "unsere kleinsten" doch einfach spielen - mit ihren anders-sprachigen kindergartenfreundinn​en und freunden - intensiv, fröhlich und kreativ. auf mundart.
-