Benedikt Jorns

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Internationale Zusammenarbeit auch am Gotthardbasistunnel
Kon­struk­tive grenzü­ber­schrei­ten​​​de Zu­sam­men­ar­beit war die Grund­lage des Gott­hard­ba­si­stun­​​​nels. Der bei einer Sch
Unsere Energieministerin hat schwierige Zeiten vor sich.
In einer Arena-­Sen­dung habe ich erst­mals di­rekt im Stu­dio zu­schauen müs­sen, wie un­sere Ener­gie­mi­nis­te­ri​n mit ihrer fla­chen ho­ri­zon­ta­len Hand das Preis­ni
Alpiq will seine Stauseen verkaufen
Vor 100 Jah­ren war das Schwei­zer­volk noch arm. Doch ei­nige in­tel­li­gen­ten In­ge­nieure er­kann­ten schon früh die Chan­cen für unser Land. S
Festlegung von Emissionsgrenzen ist nur ein erster Schritt
Die Fest­le­gung von Emis­si­ons­gren­zen für jedes Land ist nur ein ers­ter Schritt. Ent­täuscht wird man später fest­stel­len, dass die CO2-­Kon­zen&
ETH Zürich prognostiziert der Schweiz eine Rezession
Die plötz­li­che Auf­wer­tung des Schwei­zer­fran­kens um 20% ist für un­se­ren Ex­port und ganz be­son­ders für un­se­ren Tou­ris­mus

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Je m'engage pour cela

Gute Lebensbedingungen für alle,
frühzeitiges Erkennen von kommenden Entwicklungen
und eine sich weiter entwickelnde Ethik
sind Voraussetzungen für ein glückliches Volk.

Mein Einsatz gilt insbesondere ...
... der schrittweisen Ablösung der fossilen Brennstoffe.
... langfristigen Strategien, an welchen sich die Politik orientieren kann.
... der Verbesserung einiger in der Bundesverfassung stehenden Spielregeln unserer direkten Demokratie.





Mes mandats politiques et mes engagements






Mes commentaires récents

June 2016 Commentaires sur
Internationale Zusammenarbeit auch am Gotthardbasistunnel
Unter uns Vimentis-Lesern gibt es wahrscheinlich keine potentiellen Kunden von grossen Tunnelbohrmaschinen. Mein Beitrag will viel mehr zeigen, dass die bestehenden guten Beziehungen zu den europäischen Ländern für alle Beteiligten, auch für uns, von grosser Bedeutung sind.
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March 2016 Commentaires sur
Stromeffizienz ja, aber bitte nicht so
Sehr geehrter Herr Schilliger

Ihre Sicht der Stro­mef­fi­zi­enz-I​​​​​­ni­tia­ti­ve teile ich voll und ganz. Wenn uns die schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe wirklich ernst ist, müssen wir selbstverständlich die Energieeffizienz steigern. Dies sehen wir beide gleich wie die Initianten. Doch wir müssen auch den heutigen Anteil der Stromversorgung am Gesamtenergieverbrauc​​​​h sukzessive erhöhen. Im internationalen Vergleich stehen wir zwar gut da, doch decken wir trotzdem erst 25% unseres Energieverbrauchs mit Strom. Ölheizungen werden durch moderne elektrisch betriebene Wärmepumpen ersetzt. Unser Bahnnetz wird ständig ausgebaut und stärker genutzt. Die lautstarken Laubbläser, Rasenmäher und vieles mehr werden schon in den kommenden Jahren vermehrt elektrisch betrieben. Elektrofahrzeuge und insbesondere deren Akkus werden leistungsfähiger und kostengünstiger.

N​​​​ur müssen wir darauf achten, dass unsere Stromversorgung - insbesondere im kritischen Winterhalbjahr - nicht zunehmend von Ländern mit hohem Anteil an Kohle- und Gasstrom abgedeckt wird. Etwa einen höheren Strompreis zu bezahlen, dies zusammen mit der Vereinbarung, es handle sich um Strom aus erneuerbaren Quellen, wäre von uns nur tollpatschig und dumm. Unser Importstrom aus einem Land hat in jedem Moment des Strombezugs genau die Mischung, die dort produziert wird.

Zu beachten gilt ferner, dass die von Energieministerin Doris Leuthard propagierte Photovoltaik im für uns kritischen Winterhalbjahr erst 0,6% des Strombedarfs abdeckt, die Windkraft bringt noch weniger und unsere bisherigen drei Projekte für tiefe Geothermie waren leider nur Misserfolge. Objektiv betrachtet wird es sehr schwierig sein, mehr als einige wenige Prozente unseres Strombedarfs mit neuen erneuerbaren Energien abzudecken.

Unsere​​​​ Stromkonzerne haben zurzeit nicht das geringste Interesse, neue Kernkraftwerke zu bauen. Das wird noch längere Zeit so bleiben. Der sogenannte "Atomausstieg" hat heute zwei klar erkennbare Auswirkungen: Erstens werden unsere nicht mehr dem heutigen Wissensstand der Reaktorentwicklung entsprechenden Reaktoren weiterhin gepflegt, gehegt und nach neusten Erkenntnissen sicherer gemacht. Zweitens schiebt man deren Abschaltung bis zum Nimmerleinstag hinaus. Gemäss Ensi hätten jedoch neue Reaktoren eine mindestens zehnmal höhere Sicherheit.

Ehrlich gesagt, wer sich wie ich intensiv mit der Energieversorgung befasst und nicht ideologisch ausgerichtet ist, der sagt heute ganz klar:
"Offenheit für kommende Entwicklungen sowohl bei den erneuerbaren Energien wie bei der Kernenergie ist die nahe liegende und in die Zukunft weisende Energiestrategie."
Die Energiestrategie 2050 in der heutigen Formulierung würde uns auf einen Irrweg bringen. Das wollen wir nicht.
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March 2016 Commentaires sur
Wir brauchen die Armee als starkes Rückgrat in der Sicherhei
Raumsicherung, subsidiäre Einsätze, Katastrophenhilfe und Friedensfördernung sind bereits heute wichtige Bereiche unserer Armee. Sie sollen die Eckpfeiler unserer zukünftigen Militärstrategie sein. Leistungsfähige Armeehelikopter helfen uns dabei.

Raumsicheru​​ng …
… kommt zum Einsatz, wenn drohende Gewaltakte von überregionalem, nationalem oder internationalem Ausmass die Möglichkeiten unserer zivilen Truppen (Polizei, Grenzdienst, …) überfordern.

Subsi​​diäre Einsätze …
… umfassen Sicherungseinsätze verschiedenster Art (z.B. bei internat. Konferenzen). Auch Anlässe von nationaler Bedeutung sind oftmals ohne die Unterstützung durch unsere Armee nicht möglich. Da solche Aufgaben in der Regel eine neue Erfahrung sind, werden die eingesetzten Truppen in Schulungen (auch mental) auf diesen Dienst vorbereitet.

Katas​​trophenhilfe …
… ist bei grossen Ereignissen auch in andern Ländern ohne Armeeeinsatz nicht denkbar.

Friedensf​​ördernde Einsätze …
… leistet unsere Armee in Bosnien Herzegowina, Kosovo, West Sahara, Mali, Ghana, Kongo, Burundi, Südsudan, Somaliland/Puntland, Naher Osten, Kaschmir und Südkorea. Das ist eine schwierige international koordiniert zu erbringende Aufgabe, welche für den Weltfrieden von entscheidender Bedeutung ist.

Kriegerische Auseinandersetzungen wie in Syrien oder unlängst in der Ukraine bedrohen uns in der Schweiz hingegen nicht. Mit unsern Nachbarn pflegen wir eine gute Gesprächskultur. Interne Spannungen im Land vermeiden wir mit unserer direkten Demokratie. Terroranschläge bringen uns hingegen heute ein ungleich grösseres Risiko. Viele veraltete Waffensysteme und die an ihnen ausgebildeten Truppeneinheiten sind nicht mehr zeitgemäss. Unsere Armee kann diese Truppen schrittweise abbauen und so Kosten einsparen.

Sinnvol​le grössere Beschaffungen sollten im Parlament zielorientiert diskutiert und finanziell ermöglicht werden. Gesamtbudgets bringen die Neuorientierung unserer Armee nicht.
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March 2016 Commentaires sur
AKW-Betreiber: Der Ruf nach Staatshilfe!
Sehr geehrter Herr Hadorn,

Sie setzen sich als Gewerkschaftssekretär​ für soziale Gerechtigkeit und Ethik sowohl in der Politik wie im täglichen Leben ein. Ich schätze das sehr. Ich setze mich aus ethischen Gründen für die schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe Erdöl, Erdgas und Kohle ein. Dabei bin ich mir bewusst, dass es für die Menschheit sehr schwierig ist, diesen immer noch wachsenden Energieanteil von bereits 87% durch erneuerbare Energien und Kernenergie zu ersetzen. Etwa die von Energieministerin Doris Leuthard propagierte Photovoltaik deckt im für uns kritischen Winterhalbjahr erst 0,6% des Strombedarfs, die Windkraft bringt noch weniger und unsere bisherigen drei Projekte für tiefe Geothermie waren leider nur Misserfolge. Objektiv betrachtet wird es sehr schwierig sein, mehr als einige wenige Prozente unseres Strombedarfs mit neuen erneuerbaren Energien abzudecken. Die grössten Chancen hat die Windkraftnutzung in Küstengebieten. Die von ABB neu entwickelten erstmals in Indien eingesetzten leistungsfähigen Gleichstromverbindung​en könnten quer durch Europa die heutigen Stromtransportproblem​e an Tagen mit viel Wind endlich lösen. Insgesamt schätze ich nach meinen intensiven Studien das Potential der erneuerbaren Energien weltweit ungefähr gleich gross ein wie das von der Kernenergie. Es ist auch allgemein bekannt, dass für die Kernenergienutzung zeitlich praktisch unbegrenzt Brennstoff zur Verfügung steht. Neben dem heute genutzten Uran-235 ist auch das bisher ungenutzte 140 Mal häufigere Uran-238, das noch häufigere Thorium-232 und für die Kernfusion Deuterium (aus Wasser) und Tritium (z.B. aus Lithium) verwendbar. Unsere heute ausgemusterten Brennstäbe können wir leider noch nicht weiter nutzen und auch die Transmutation der 5% stark strahlenden Radionuklide muss noch einige Zeit warten. Doch in Mol (Belgien) wird die Entwicklung dieser Technik vorangetrieben. Ob die heute ausgemusterten Brennstäbe dereinst für eine gewisse Zeit ins Tiefenlager kommen, wissen wir heute noch nicht. So oder so brauchen wir dieses Tiefenlager für radioaktive Abfälle aus Forschung und Medizin sowie dem Kernkraftwerk-Umfeld.​

Auch unter den SP-Mitgliedern gibt es einige intelligente und gut informierte Mitglieder im Bereich der Energieversorgung. So etwa Eduard Kiener, langjähriger Direktor des Bundesamtes für Energie. Im Gespräch mit ihm erkenne ich, dass er auch über neue Entwicklungen in allen Bereichen sehr gut orientiert ist. Bereits im Interview mit Stefan Häne (Tagesanzeiger/BZ/Bun​d, Feb. 2015 ) sah er die heutige unerfreuliche Situation in der Stromversorgung kommen.
"Die Politiker in der Schweiz nehmen die gravierenden negativen Erfahrungen in Deutschland nicht ernst. Die massive Förderung des Wind- und Fotovoltaikstroms in Deutschland belastet nicht nur die dortigen Stromkonsumenten mit über 20 Milliarden Euro jährlich, sondern stellt den ganzen Strommarkt auf den Kopf. Hohe temporäre, subventionierte Stromüberschüsse sind mitverantwortlich dafür, dass die Marktpreise stark gefallen sind und immer häufiger gar negativ werden. Und just in solchen Zeiten erhalten die Abnehmer eine Entschädigung. Das ist abstrus! Unsere Elektrizitätswirtscha​ft ist und bleibt von der verfehlten deutschen Erneuerbaren-Förderun​g stark betroffen, da selbst die Wasserkraftwerke unwirtschaftlich werden."

Zum Schluss eine dringende Bitte an Sie, Herr Hadorn. Nehmen Sie bitte die sich von Jahr zu Jahr zuspitzende Entwicklung unserer Stromversorger ernst. Sie gehört ganz zu oberst auf die Traktandenliste in Regierung und Parlament. Neue Lösungen drängen sich auf!

Hier noch das ganze Interview von Eduard Kiener (SP): www.tagesanzeiger.ch/​schweiz/Ethisch-beden​klich/story/31937052

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March 2016 Commentaires sur
Unsere Energieministerin hat schwierige Zeiten vor sich.
Gemäss Experten zeichnet sich bereits ein Rückgang des Zuwachses ab. Man rechnet langfristig mit einer Stabilisierung der Weltbevölkerung bei ca. 10 Milliarden Menschen. Siehe >>> www.ch-strategie.ch/e​nergie.htm
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March 2016 Commentaires sur
Energiewende ade
Es zeichnet sich bereits heute deutlich ab, dass die Energiestrategie 2050 uns grosse Probleme bringen wird.

Die Stromversorgung zu günstigen Preisen - insbesondere für Unternehmungen - steht sowohl bei Economiesuisse wie auch im Parlament im Vordergrund. Doch das allein genügt nicht. Photovoltaik deckt im Winterhalbjahr erst 0,6% unseres Strombedarfs. Windkraft bringt in der Schweiz sogar noch weniger. Die bis heute gestarteten drei Projekte für tiefe Geothermie waren alle ein Misserfolg. Parallel zur irgend einmal kommenden Abschaltung unserer Kernkraftwerke wird sich eine zunehmend starke Auslandabhängigkeit ergeben. Dabei wird die im Winterhalbjahr bereits heute gefürchtete Stromknappheit ein für die Wirtschaft, den Tourismus und die ganze Bevölkerung unerfreuliches Damoklesschwert. Klar können wir leistungsfähige Gaskraftwerke bauen, die im Winterhalbjahr unseren Strombedarf absichern können. Doch im Sinne der gross propagierten Klimapolitik ist das sicher nicht. Der uns allen bekannte langjährige Direktor des Bundesamtes für Energie Eduard Kiener sagte mir in einem Gespräch, die Selbstversorgung der Schweiz sei nach der Abschaltung auch nur schon eines unserer beiden grossen Kernkraftwerke Gösgen und Leibstadt mit erneuerbaren Energien ganz klar nicht mehr möglich. Eduard Kiener ist ein sehr intelligenter Mensch und als überzeugter Sozialdemokrat sieht er anders als viele Mitglieder seiner Partei die Möglichkeiten und Grenzen der erneuerbaren Energien.

Als Erstes ist gegen die Energiestrategie 2050 das Referendum zu ergreifen. Unsere zukünftige Energiestrategie ist für uns alle äusserst wichtig und gehört - gleich wie man darüber denkt - ganz klar vors Volk. Auch Bundesrätin Doris Leuthard hat das immer wieder dem Volk versprochen, doch in letzter Zeit kann sie sich nicht mehr so gut daran erinnern.

Doch wir dürfen mit einem "Nein" nicht einen Scherbenhaufen hinterlassen. Etwa Forschung und Entwicklung sind sowohl bei den erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz wie auch der Kernenergie sehr sinnvoll. Auch die Schweiz kann hier in einigen Bereichen zum Fortschritt beitragen. Etwa die von ABB weiter entwickelte Hochspannungs-Gleichs​​​​tromübertragung ist ein höchst erfreulicher Fortschritt zur leistungsfähigen Stromversorgung. Insbesondere die Nutzung der leistungsfähigen Windkraft in Küstengebieten gewinnt so sehr an Bedeutung.

Nach dem anzustrebenden "Nein" zur Energiestrategie 2050 muss ein konstruktiver Vorschlag für die Ausrichtung unserer zukünftigen Energiestrategie vors Volk. Der heute nicht mehr sehr beachtete Energieartikel 89 in der Bundesverfassung steht dafür bereit. Wir müssen ihn nur in eine konstruktive neue Fassung bringen. Das Schweizervolk hat den Grünliberalen und uns allen überraschend deutlich gezeigt: Lenkungsabgaben und Subventionen sind unerwünscht.

Offen​​heit für kommende Entwicklungen sowohl bei den erneuerbaren Energien wie bei der Kernenergie ist die nahe liegende und in die Zukunft weisende Energiestrategie. Hier ist ein erster Vorschlag, wie ein konstruktiv formulierter erneuerter Artikel 89 in der Bundesverfassung aussehen könnte:
www.ch-strategie.ch​/E​nergiestrategie.pd​f
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January 2016 Commentaires sur
Wie kann man auch!
Sicher nicht! Der Schutz vor Terrorismus ist ein zentraler Punkt unserer Militärstrategie. Unsere Leichtwasserreaktoren​​​​ explodieren zwar nicht, doch können sie wie in Fukushima in Windrichtung Gebiete innerhalb von wenigen Tagen radioaktiv verseuchen. Die bei uns eingebauten mehrfachen Absicherungen sollten die verseuchte Fläche deutlich kleiner halten als in Fukushima. Bei neuen Reaktoren der Generation 3+ wird nur noch das Reaktorgebäude verseucht.

Ein Terroranschlag bei einer Massenveranstaltung mit sehr vielen Toten ist hingegen ein Risiko, das wir auch in Zukunft fürchten müssen.

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January 2016 Commentaires sur
Kritik an der SNB-Spitze wird härter
Der freie Wechselkurs zu einer andern Währung wird durch die Einschätzung der Wirtschaftsentwicklun​g in beiden Ländern (oder Währungsräumen) bestimmt. So zeigte z.B. die Ankündigung der Stellenreduktion bei Alstom sofort Wirkung auf den Wert des Schweizerfrankens. Der Eurokurs stieg innert kürzester Zeit deutlich in Richtung 1.10 EUR/CHF. Das heisst, es wäre falsch zu sagen, unsere Wirtschaft leide unter den freien Wechselkursen. Diese sind ein Spiegelbild der Realität.

Wenn die Nationalbank Milliarden von Euros kauft und so den Wechselkurs zum Euro fixiert, wirtschaften unsere exportierenden Firmen zwar sehr gut, doch der Markt entwickelt sich nicht mehr nach der Realität. Unsere Nationalbank wird so früher oder später gezwungen, unglaublich grosse Mengen Euros zu kaufen und muss irgendeinmal kapitulieren, das heisst den Eurokurs fallen lassen. Das war nun genau vor einem Jahr der Fall. Gemäss Aussagen des Direktoriums hätte die Nationalbank allein im Januar 2015 gegen 100 Milliarden Euros kaufen müssen. Eigentlich war es nicht ein Entscheid des Direktoriums, den fixen Eurokurs aufzugeben. Vielmehr wurde es von der Realität in die Knie gezwungen und musste den noch kurze Zeit vorher gross propagierten Eurokurs von 1.20 EUR/CHF gezwungenermassen aufgeben. Auch die heute vielen Kritiker hätten das an seiner Stelle getan.

Sehr klug war die ganze Übung nicht. Unglaublich viele Milliarden SFr. hat die Nationalbank innerhalb eines einzigen Jahres am Devisenhandel "verspielt". Zudem müssen jetzt unsere Exportfirmen die langfristig erforderlichen Massnahmen innerhalb kürzester Zeit "durchpeitschen".

​Unsere Nationalbank macht leider noch andere Dummheiten. Doch darüber ein andermal.
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January 2016 Commentaires sur
Kritik an der SNB-Spitze wird härter
Der freie Wechselkurs zu einer andern Währung wird durch die Einschätzung der Wirtschaftsentwicklun​g in beiden Ländern (oder Währungsräumen) bestimmt. So zeigte z.B. die Ankündigung der Stellenreduktion bei Alstom sofort Wirkung auf den Wert des Schweizerfrankens. Der Eurokurs stieg innert kürzester Zeit deutlich in Richtung 1.10 EUR/CHF. Das heisst, es wäre falsch zu sagen, unsere Wirtschaft leide unter den freien Wechselkursen. Diese sind ein Spiegelbild der Realität.

Wenn die Nationalbank Milliarden von Euros kauft und so den Wechselkurs zum Euro fixiert, wirtschaften unsere exportierenden Firmen zwar sehr gut, doch der Markt entwickelt sich nicht mehr nach der Realität. Unsere Nationalbank wird so früher oder später gezwungen, unglaublich grosse Mengen Euros zu kaufen und muss irgendeinmal kapitulieren, das heisst den Eurokurs fallen lassen. Das war nun genau vor einem Jahr der Fall. Gemäss Aussagen des Direktoriums hätte die Nationalbank allein im Januar 2015 gegen 100 Milliarden Euros kaufen müssen. Eigentlich war es nicht ein Entscheid des Direktoriums, den fixen Eurokurs aufzugeben. Vielmehr wurde es von der Realität in die Knie gezwungen und musste den noch kurze Zeit vorher gross propagierten Eurokurs von 1.20 EUR/CHF gezwungenermassen aufgeben. Auch die heute vielen Kritiker hätten das an seiner Stelle getan.

Sehr klug war die ganze Übung nicht. Unglaublich viele Milliarden SFr. hat die Nationalbank innerhalb eines einzigen Jahres am Devisenhandel "verspielt". Zudem müssen jetzt unsere Exportfirmen die langfristig erforderlichen Massnahmen innerhalb kürzester Zeit "durchpeitschen".

​Unsere Nationalbank macht leider noch andere Dummheiten. Doch darüber ein andermal.
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January 2016 Commentaires sur
Die Energiezukunft wird sonnig - nötigenfalls ohne Schweiz
Heini Lüthi überschätzt die Möglichkeiten der Nutzung von Photovoltaik in der Schweiz. Erst mit dem verbreiteten Aufkommen von Elektroautos wird die Photovoltaik in der Schweiz sinnvoll nutzbar. Es ist denkbar, dass wir dann den zusätzlich notwendigen Stromverbrauch (ca. die Stromproduktion eines grossen Kernkraftwerkes) zu einem grossen Teil mit Photovoltaik abdecken können. Mein nächstes Auto plane ich bereits so.

Die im Sommerhalbjahr viel Wasser führenden Flüsse bestimmen die Ausgangslage unserer Stromproduktion. Im Sommerhalbjahr haben wir Stromüberschuss. Im Winterhalbjahr importieren wir seit einigen Jahrzehnten zunehmend viel Strom aus Kernkraft- und Kohlekraftwerken in Nachbarstaaten. In starken Kälteperioden haben diese Stromexportländer selbst Versorgungsprobleme. Genau in diesen Zeiten können wir unsere Stauseen nach Bedarf schrittweise entleeren.

Unsere Staudämme sind wichtige Elemente der Stromversorgung. Doch dürfen wir ihre Kapazität nicht überschätzen. Sie sind fantastisch für den kurzfristigen Spannungsausgleich. Dank den rasch anspringenden leistungsstarken Wasserturbinen können wir Spannungsschwankungen​​ innerhalb von ca. 2 Minuten ausgleichen. Doch können wir mit den Stauseen bei weitem nicht das ganze Winterhalbjahr abdecken. Auch der Bau von zusätzlichen Staumauern würde dies nicht ermöglichen. Bei der Überbrückung von Kälteperioden in Europa reichen sie zumindest für unsere Stromversorgung in der Schweiz aus.

Wer Kilowattstunden-Preis​​e miteinander vergleicht, hat leider unsere Stromversorgung nicht begriffen. Kilowattstunden im Sommerhalbjahr sind in Ländern ohne viel Wasserkraft-Nutzung wie z.B. in Deutschland sehr nützlich. Bei uns bringen sie zurzeit fast nichts. Es gibt Zeiten, in welchen wir sogar wegen der drohenden Spannungsüberschreitu​​ng immer laufende Flusskraftwerke abstellen müssen.

Wer meint, die fossilen Brennstoffe könnten allein durch erneuerbaren Energien abgelöst werden, der träumt. Z.B. können wir im für uns kritischen Winterhalbjahr erst 0,3% unseres Stroms mit PV abdecken. Offenheit für kommende Entwicklungen ist die beste Energiestrategie.
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