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2050: 904‘000 Einwohner*innen im Aargau?

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2050: 904‘000 Ein­woh­ner*in­nen im Aar­gau? Nur, wenn wir das zu­las­sen!

Das Referenzszenario für die Bevölkerungsentwicklu​ng des Kantons Aargau rechnet für das Jahr 2050 mit einem Anstieg der Bevölkerungszahl von 2019: 685‘000 auf 2050: 904‘000, also um 219‘000 Personen. Schon zwischen 1988-2019 ist die Bevölkerungszahl um 197‘000 Personen angestiegen. Damit verbunden ist selbstverständlich auch die Zunahme der damit verbundenen Arbeitsplätze.

Das Erstaunliche an diesem im November 2020 von Statistik Aargau publizierten Szenario ist aber nicht das Resultat, sondern die Gleichgültigkeit, mit der Politiker*innen und Medien dieses Ergebnis kommentiert haben: Nämlich praktisch gar nicht! Ausser einer knappen Zusammenfassung des Resultats im „Der Landanzeiger“, habe ich nichts dazu gehört und gesehen. Dieses ungebremste Bevölkerungswachstum (Schweizer*innen +99‘000, Ausländer*innen +120‘000) ist mit grossen ökologischen, baulichen, energiemässigen, infrastrukturellen, integrationspolitisch​en und finanziellen Belastungen verbunden. Aber NEIN, diese Perspektive wird von der politischen Öffentlichkeit wie Regen vom Himmel entgegengenommen. In den 70er Jahren hätte ein solches Bevölkerungsszenario einen Aufschrei in der ganzen Politlandschaft bewirkt. Heute geht es offenbar nur noch um das Management dieses Irrsinns. Auch die politisch stark involvierten Expert*innen für Raumplanung, Verkehr, Klimaschutz, Natur- und Landschaftsschutz, Landwirtschaft, Heimat- und Ortsbildschutz, öffentliche Finanzen schweigen.

Das Schlimmste an der Sache ist aber, dass dieses Referenzszenario von der Regierung des Kantons Aargau als Grundlage ihrer Planungen zugezogen wird. Alle Investitionsentscheid​e und Raumplanungsvorgaben an die Gemeinden werden in Zukunft mit diesem Szenario begründet werden. Das Szenario mutiert damit still und heimlich zu einer Zielvorgabe.

Niemand fragt die Bevölkerung, ob sie diese Entwicklung überhaupt will, und wenn nicht, was man dagegen tun kann. Eigentlich gibt es nur eine vernünftige Reaktion auf diese vom Mainstream tolerierte und noch geförderte Entwicklung: NEIN sagen auf allen Politebenen zu Vorlagen, welche noch mehr quantitatives Wachstum bei der Zuwanderung, bei Bau und Verkehr ermöglichen.


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