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AM 12. SEPTEMBER FEIERT DIE SCHWEIZ IHREN NATIONALFEIERTAG

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Die Schweiz müsste ihre Grün­dung ei­gent­lich am 12. Sep­tem­ber fei­ern – nicht am 1. Au­gust. Am 12. Sep­tem­ber 1848 ist näm­lich die erste de­mo­kra­tisch be­schlos­sene Ver­fas­sung der Schwei­ze­ri­schen Eid­ge­nos­sen­schaft​​​​​​​​​​​​​​​​​ in Kraft getreten. 

 De​r Zürcher Jonas Furrer wurde der erste Bundespräsident. (Bild rechts)

 «Nur fünf Tage, nachdem die Kommission im Febr. 1848 erstmals zusammengetreten war, brach in Paris die Revolution aus; rasch griff diese auf die autoritären Monarchien über, die noch im Jan. 1848 der Tagsatzung Interventionen im Falle einer Veränderung des Bundesvertrags angedroht hatten. Nach den inneren waren jetzt auch die äusseren antiliberalen Kräfte entscheidend geschwächt. Die Kommission nutzte diese Chance: Sie verzichtete auf weitere Ausbesserungen am alten Bundesvertrag und schuf in wenigen Wochen den Bundesstaat. Im Juni akzeptierte die Tagsatzung das neue Verfassungswerk; im Juli und August folgten die Abstimmungen in den Kantonen, von denen 15½ zustimmten, während 6½ (Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden, Zug, Wallis, Tessin und Appenzell Innerrhoden) den Verfassungsentwurf ablehnten. In Luzern erfolgte die Annahme nur, weil man die Nichtstimmenden zu den Ja-Stimmen zählte, in Freiburg hatte der Gr. Rat allein entschieden.»

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W​eil​ die Revolutionen gegen die Monarchien in den Nachbarländern scheiterten bildete die junge Schweiz danach während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine demokratisch-republik​​​​​​​​​​​​​​​​​anisc​h​e​ Insel in Europa.

 

Umschlag der ersten Bundesverfassung der SchweizErinnerun​​​gsblatt an das Inkrafttreten der Schweizerischen Bundesverfassung am 12. September 1848. (Schweizer Geschichtsbuch 2, Cornelsen 2010)

 

Das erste Grundgesetz der Eidgenossenschaft war die Helvetische Verfassung Napoleons von 1798 gewesen. 1803 ersetzte Napoleon diese zentralistische Verfassung durch die Mediationsakte, welche die zentrale Gewalt wieder weitgehend beschränkte. Der Mediationsakte folgte nach dem Ende der Herrschaft Napoleons der Bundesvertrag von 1815, der durch die siegreichen Alliierten diktiert worden war. 

 

Fassade des Rathauses zum Äusseren Stand in Bern von 1905Das Rathaus zum Äusseren Stand in Bern. Im Empire Saal mit den hohen Fenstern wurde am 12. September 1848 die Bundesverfassung unterzeichnet (Bild von 1905, Burgerbibliothe​​​k Bern)

 

Setzen Sie sich dafür ein, dass endlich der 12. September zum Nationalfeiertag der Schweiz erkoren wird! Danke.

 

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2​1​​. November 2020

Die Idee, das Jahr 1291 als Gründungsjahr der Eidgenossenschaft und den 1. August als Bundesfeiertag festzulegen, geht auf die Initiative der Berner zurück. In Bern wollte man 1891 das 700-jährige Bestehen der Stadt feiern. Die Verbindung mit einer 600-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft kam da sehr gelegen. Im Bericht, den das Departement des Innern am 21. November 1889 zuhanden des Bundesrates verfasste, ist denn auch tatsächlich eine zweitägige Feier in Bern und nicht etwa in der Innerschweiz vorgesehen. 

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​2​3.​ März 2021

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1​2. Juni 2021

Die staatspolitische Dauerkrise der Eidgenossenschaft endete trotz Wiener Kongress erst nach dem Sonderbundskrieg und mit der Bundesverfassung von 1848. Diese ist eigentlich nichts anderes ist als ein institutionelles Rahmenabkommen der Schweiz mit ihren Teilstaaten, den Orten, die nun zu eingebundenen Kantonen wurden.

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