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Schweizer eSports Verband übt Kritik am Beschluss des Bundes

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Das Baspo, das Bundesamt für Sport in der Schweiz hat in einem Bericht den aufstrebenden eSport nicht als Sportart anerkannt, sondern spricht von einer Spielkultur. Diese Aussage und der gesamte Bericht hat für Unruhe gesorgt, so hat der Schweizer eSports Verband die Entscheidung des Baspo zwar akzeptiert übt jedoch Kritik an einigen Aussagen in dem Bericht.

Neben der Aussage des Bundes, dass eSport nicht mit den anderen Sportarten vergleichbar sei, geben vor allem die fehlenden Experten und einige kritische Aussagen zu den Spielen selbst, den Anlass für die Unruhe im Schweizer eSports Verband und die laute Kritik an der Entscheidung.

Mangelnd​​er Kontakt und ethische Konflikte aufgrund der Spieleinhalte

Die Einschätzung der Baspo, dass eSport keine Sportart ist, sondern eine virtuelle Spielkultur, wird in dem Bericht vielseitig begründet. So sieht Baspo einen klaren Unterschied zu anderen Sportarten darin, dass keine Primärerfahrungen mit Mitmenschen und der Umwelt, während des Spieles gemacht werden. Zudem werden die Spiele selbst und deren Inhalt kritisiert, da diese Gewalt beinhalten und somit zu Konflikten im ethischen und rechtlichen Bereich führen könnten.

Dies sieht zumindest das Baspo sowie viele bekannte eSportler so und begründet damit auch seine Entscheidung. Der Schweizer eSports Verband, kurz SESF möchte zwar die getroffene Entscheidung respektieren, haben sie dennoch große Bedenken bei der Vorgehensweise des Bundes. Sie werfen dem Bund unter anderem vor vollends auf lokale Experten im Bereich des eSports und der Digitalisierung verzichtet zu haben.

Ansichtssache

Zum zweiten Kritikpunkt, der Gewalt in den Spielen, sieht der SESF kein Problem, denn verschiedene Studien haben sich bereits mit der Darstellung von gewalt in Videospielen und die Auswirkungen von dieser auf die Spieler beschäftigt und keine Zusammenhänge mit Gewaltpotenzial der Spieler gefunden. Diese Studien seien von der Baspo nicht berücksichtigt worden. Ebenso werden keine Gegenstudien oder andere Beweise für die Problematik mit der Gewalt genannt.

Der eSport ist in Deutschland gerade erst in den Startlöchern und kann daher auf keine Erfahrungen zurückgreifen, es wird wohl auch in Zukunft viel Gesprächsbedarf geben. Darunter auch über Themen, wie der Job-Thematik und der Umgang mit den Behörden. Allgemein findet der eSport immer mehr Anklang in der Gesellschaft.


Commentaires des lecteurs sur cet article

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33%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2019

Genau, und je weiter weg eine Messstelle von der Strasse weg ist, je ungenauer ist die Messung..

Dann stellt man fest, überall wo Cheminée im Herbst angeworfen werden, dort ist der Feinstaub noch höher, in den Quartieren die Verkehrsberuhigt sind...


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