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Das neue Energiegesetz zeigt in die falsche Richtung

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Zu op­ti­mis­tisch sind die Einschätzungen des zukünftigen Strom­ver­brauchs und des ökonomisch sinn­vol­len An­teils der er­neu­er­ba­ren Energien.

Der Wel­t­ener­gie­rat macht die Schweiz zum Welt­meis­ter für eine nach­hal­tige und umweltverträgliche Ener­gie- und Kli­ma­po­li­tik. Dies ehrt uns sehr und wir soll­ten die­sen Titel nicht leicht­fer­tig preis­ge­ben. (Zu fin­den in Goo­gle unter "Welt­meis­ter der Nachhaltigkeit".)

Die​ Schweiz war vor hun­dert Jah­ren im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich ein armes Land. Doch ei­nige un­se­rer Grossväter haben in­tel­li­gent und mutig die sich bie­ten­den Chan­cen er­kannt. Sie bau­ten rie­sige Staudämme und Tun­nels durch die Al­pen. Sie be­gan­nen, ein welt­weit ein­zig­ar­ti­ges schon früh elek­tri­fi­zier­tes Bahn­netz zu er­stel­len. Sie ent­wi­ckel­ten leistungsfähige Was­ser­tur­bi­nen und Strom­ge­ne­ra­to­ren​. Sie er­kann­ten früh die Möglichkeiten der Kern­ener­gie-­Nut­zu​ng und führten unser Land in einen wirt­schaft­li­chen Auf­stieg, der uns Wohl­stand und welt­weite Be­ach­tung brachte.

Wir en­ga­gie­ren uns in der in­ter­na­tio­nal ko­or­di­nier­ten For­schung, sei es am Cern oder am Fu­si­ons­re­ak­tor in Ca­dar­ache, wel­cher kom­men­den Ge­ne­ra­tio­nen neue Per­spek­ti­ven schafft. For­scher an der ETH und am Paul Scher­rer-­In­sti­tut​ wünschen sich für das in­ter­na­tio­nal ver­ein­barte Vor­ge­hen bei der Ent­wick­lung von Kern­re­ak­to­ren der 4. Ge­ne­ra­tion wei­ter­hin fi­nan­zi­elle Unterstützung.

Der Atomaus­stieg würde uns in eine zu­neh­mende Abhängigkeit von un­se­ren al­tern­den AKW und fragwürdigen fos­si­len Kraft­wer­ken brin­gen. Wir brau­chen eine klare Ener­gie­stra­te­gie in Rich­tung Ener­gie­ef­fi­zi­enz​, er­neu­er­bare Ener­gien und, so­fern diese nicht aus­rei­chen, mi­ni­mal we­ni­gen Kern­kraft­wer­ken der Ge­ne­ra­tion III+ mit neus­ter Si­cher­heits­tech­ni​k. Es ist Zeit, die Volks­mei­nung zur zukünftigen Ener­gie­stra­te­gie zu be­ach­ten. Hier eine rea­lis­ti­sche und um­welt­ge­rechte Ener­gie­po­li­tik und ein sie stützender neu ver­fas­s­ter Ener­gie­ar­ti­kel 89 in der Bun­des­ver­fas­sung.​ In­ter­es­sen­ten fürs In­itia­tiv­ko­mi­tee​ und unterstützende Or­ga­ni­sa­tio­nen sind sehr will­kom­men. www.ch-strategie.ch/E​nergiepolitik.pdf

 


Commentaires des lecteurs sur cet article

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100%
(2 Stimmen)
Hermann Scheuber sagte January 2014

Jammerschade, dass das PSI seine Existenzberechtigung : "Kernenergie für den Frieden" nicht besser wahrgenommen hat; nun verlieren wir mindestens 50 Jahre bis der kühlfreie Hochtemperatur-Reakto​r mit Thoriumsalz-Zudosieru​ng vorliegt. Man darf halt nicht jedem risikoscheuen Angstverbreiter nachrennen und die weniger geschulten Leute in den Zeitungen mit technisch möglichen Katastrophen,die unserem Klima fremd sind, atemberaubend bei der Stange halten und dabei die wirklich drohende Kriegs- & Terror- Gefahr verschweigen.


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33%
(15 Stimmen)
Salvatore Obrist sagte November 2012

Guten Morgen Herr Jons und alle ewig gestrigen Schweizer.Wie wäre es wenn jeder Atomlobist bei sich zu hause im Keller ein Zwischenlager für Radioaktive Abfälle machen würde,dann hätte jeder eine stralende Zukunft.Oder hätten Sie freude, wenn die Nagra bei Ihnen anfinge Probebohrungen zu machen?Zum glück gibt es in der Schweiz wenige Pioniere, welche an Zukünftige Energiequellen glauben und sie auch fördern.Gäbe es nur Leute wie Sie, würden wir heute noch vor Petroliumlampen sitzen (alt bewärtes).Genau solche Leute muss man halt etwas bevormunden (Verbot von Glühbirnen).Sonnst würde jeder nur wegen dem Preis auf veraltetes zu greiffen.Es lebe die Zukunft und jene Leute, welche an die Zukunftstechnologien glaube.


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