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Der (a)soziale Irrsinn

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Zuerst ein­mal muss ich ein Lob aus­spre­chen. Gott­lob gibt es in un­se­rer Schweiz Me­dien, wel­che be­reit sind, Missstände gna­den­los auf­zu­de­cken. Cha­peau dafür.

Dabei meine ich vor allem den ausufernden Sozialstaat, welcher offensichtlich von den Amtsstuben gerne unter den Deckel gekehrt wird.

Der Fall Carlos hat fast schon Legendenstatus. Dabei handelt es sich lediglich um die Spitze des Eisberges. Thai-Box-Trainig, eine 4 1/2-Zimmer Wohnung, Privatköchin, etc.

In anderen Fällen werden Sightseeing-Touren auf einer Segelyacht angeboten, Make-up Kurse zur Arbeitsintegration finanziert, Einkaufen mit Begleitung zum Stundentarif von CHF 135.00, etc. etc.

Ein Millionengeschäft, welches man sich natürlich nicht entgehen lassen will. Vor allem dann nicht, wenn es in der Sache gar nicht mehr um die Hilfsbedürftigen und die Empfänger, sondern lediglich noch um das vollstopfen der eigenen Brieftasche geht.

Besonders erschütternd ist das auch daran ersichtlich, dass viele Sozialarbeiter gar kein Interesse daran haben, die Fälle abzuschliessen. Man fürchtet wohl seine Felle davonschwimmen zu sehen.

Soziale Anliegen verkommen in unserem System der Sozialindustrie, wo private Firmen sich gnadenlos an den Schwächsten der Gesellschaft vergehen und ganz nebenbei noch die steuerzahlende Mittelschicht wie eine Weihnachtsgans ausnehmen, notabene mit dem Segen der Behörden, die offenbar den Kompass vollends verloren haben.

Die Fälle kommen tröpfchenweise ans Licht. Eine Familie aus Eritrea verursacht monatliche Kosten von CHF 60‘000.00 Wie will man diese horrende Geldverschwendung noch rechtfertigen?

ht​​​​​​​​​​tp://www.20mi​n​.​c​h​/​s​c​​h​weiz​/z​ue​ri​ch​/s​to​ry​​/​1​4​1​297​60

Di​e​ Schweiz kann nicht Einwanderungs- und Sozialstaat zugleich sein. Und schon gar kein Sozialstaat, welcher gar nicht mehr finanziert werden kann.

http://​www.​​​​​​​​​20min.ch/s​ch​w​eiz​/​n​e​w​s​​/st​​or​y/Neu​n-​vo​n-​ze​​h​n​​-​Erit​ree​rn-​b​ez​​​ieh​en-​S​o​zi​a​lhi​l​​fe-​2080​9​477​​

D​ie Zuwanderung versagt in zweierlei Hinsicht. Auf der einen Seite leiden wir an der immens hohen Arbeitsimmigration und auf der anderen Seite haben wir eine hohe Zuwanderung in die Berufe der Asyl- und Sozialindustrie, welche damit beschäftigt wird, die anderen zu unterstützen. Der totale Wahnsinn made in Switzerland.

Das manövrierunfähige Sozialboot muss endlich wieder auf den richtigen Kurs gebracht werden.

http://www​​​​​​​​​​.tagesanzeig​e​r​.​c​h​/​s​c​h​wei​z/​st​an​da​rd​/V​ie​​le​​-S​​ozi​ala​rbe​i​te​r​-h​a​be​n​-k​e​i​n-I​n​ter​e​sse​-​die​​-​Fae​​l​le-​ab​zus​​ch​lie​​ss​en/​​st​or​y​​/2179​3​​167

D​er ursprüngliche Sinn der Sozialhilfe, eine Überbrückungshilfe in Notlagen, ist Geschichte. Aber gerade dahin muss die Schweiz wieder zurückkehren. Jenen Menschen, welche Hilfe benötigen und sich auf dem letzten Ast des Sozialstaates befinden, Unterstützung und vor allem eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft  ermöglichen. 

Die​​ SVP kämpft dafür und hat offenbar als einzige Partei die Bodenhaftung nicht verloren. 

http://​​www.nzz.ch/schweiz/d​i​e-svp-attackiert-di​e-​sozialhilfe-1.1838​457​3

Leider liegt der Fokus schon längst nicht mehr bei der Resozialisierung, der Wiedereingliederung oder der Hilfe in Notlagen. Die immensen Kosten versickern in verdächtig vielen Quellen. Dem muss dringend Einhalt geboten werden. Der Sozialstaat stösst an seine Grenzen, wenn er zulässt, dass nicht wenige Mitbürger sich offenbar ganz bequem durchfüttern lassen ohne jeglichen Anreiz zu verspüren, einer Arbeit nachgehen zu müssen.

Wer arbeitsunfähig ist, wird von der IV unterstützt und landet somit einem anderen Sozialtopf unseres Staates, was auch gut und richtig ist. Wer aber gesund ist, soll so schnell wie möglich wieder in der Arbeitswelt fussfassen können respektive müssen. Wer bei bestehenden Angeboten nicht dazu bereit ist, muss dringend auf die Nothilfe gesetzt werden. 

Mehr denn je gilt: Krankheit muss geschützt, Faulheit bestraft und Fleiss belohnt werden. 

Wie kann man sich die Auswüchse erklären, dass sich in einigen Gemeinden ganz Clans eingereicht haben und sich Ihr Leben von der steuerzahlenden Mittelschicht finanzieren lassen?

Es gibt sogar schon einen regelrechten Sozialtourismus auf der Suche nach dem bequemsten Alltag. Tragischerweise sind die Gemeinden diesem Trend bis jetzt fast machtlos ausgeliefert. 

htt​​p://bazonline.ch/bas​e​l/land/Das-Phaenome​n-​der-Sozialhilfetou​ris​ten/story/2438171​4 

Einzelne Gemeinden stehen vor dem Ruin oder vor Steuererhöhungen, weil auch Behörden wie die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehö​​rde) jegliches Augenmass verloren hat. Wurde diese Behörde noch im Glauben an mehr Effizienz ins Leben gerufen, muss heute konsterniert festgestellt werden, dass die vorherige Vormundschaftsbehörde​​ wohl doch um einiges näher beim Bürger war. 

Gemäss dem neuen Gesetz (Zivilgesetzbuch) sind seit dem 01.01.2013 neu für alle erstinstanzlichen Entscheide im Kindes- und Erwachsenenschutz die Kindes- und Erwachsenenschutzbehö​​rden (KESB) zuständig. 

http:/​​/www.kokes.ch/de/02-​o​rganisation/09_Orga​ni​sation_Kantone.php​?na​vid=9 

Was besonders zu verurteilen ist: Die Gemeinden haben heute kein Mitspracherecht mehr. Die Beschlüsse der KESB gelten erstinstanzlich und können zwar noch gerichtlich angefochten aber letztendlich nicht beeinflusst werden. Es bleibt den Gemeinden, die teils irrsinnigen Beschlüsse der Behörde zu finanzieren. 

Seit​​ der Einführung der KESB explodieren die Kosten in ungeahnte Sphären. Teilweise sind die Kosten um 1000% gestiegen - diesem Wahnsinn muss dringend Einhalt geboten werden. 

http://ba​​zonline.ch/basel/lan​d​/Sozialausgaben-tre​ib​en-Gemeinden-in-Ru​in/​story/26384957?tr​ack

​r

Unlängst​ wurden Betrugsfälle aufgedeckt wo mir persönlich der Kragen platzt. Die Delikte dabei sind vielfältig und reichen von Schwarzarbeit bis hin zum Betrug. Ein Auszug aus dem beiliegenden Artikel zeigt, wie massiv versucht wird, unrechtmässig Gelder zu erschleichen:

„2013 hat er in 80 Fällen ermittelt, bei 28 davon handelte es sich um Betrug. Das sind rund 10 Prozent mehr als 2012.“ 

http://www​​.20min.ch/schweiz/ne​w​s/story/18053275

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D​ie Behörden und auch die involvierten Verbände sind auch hier kaum an der Aufdeckung von Betrugsfällen interessiert. Die Weltwoche veröffentliche folgenden Beitrag bezüglich der Skos (Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe). Wer die Machenschaften der Skos etwas näher untersucht, wundert sich wohl nicht weiter, dass dieser Verband fest in linker Hand ist.

„Auch die Schweizerische Konferenz für ­Sozialhilfe (Skos), damals noch die unangefochtene moralische Instanz im Schweizer ­Sozialsystem, mauerte gegen eine strengere Überwachung potenzieller Betrüger: «Die Skos», schrieb deren Chef Walter Schmid 2006, «hält wenig von Sozialinspektoren und erachtet Sozialhilfebussen für unzweckmässig.» Arme Fürsorgeabhängige des Betrugs zu verdächtigen, war tabu, selbst wenn die Indizien für Betrug unübersehbar waren.“

http://www​​.weltwoche.ch/ausgab​e​n/2014-02/sozialhil​fe​-spielen-sie-den-k​ran​ken-und-arbeiten-​sie-​schwarz-die-welt​woche​-ausgabe-022014​.html

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Commentaires des lecteurs sur cet article

Informations sur la désactivation de la fonction de commentaire

L'association Vimentis a décidé de fermer la colonne des commentaires sur ses blogs. Dans l'explication suivante, vous trouverez la raison de cette décision.

Le blog, y compris la colonne des commentaires, est une partie importante de la plateforme de discussion de Vimentis. En même temps, des valeurs telles que le respect, la décence et l'acceptation sont de la plus haute importance pour l'association. Vimentis s'efforce de défendre elle-même ces valeurs, ainsi que de les garantir sur le site web.

Dans le passé, cependant, ces valeurs ont régulièrement été ignorées dans la colonne des commentaires, et il y a eu des déclarations inacceptables répétées dans les commentaires. La suppression de ces commentaires est une question délicate et demande beaucoup d'efforts, que l'association ne peut se permettre. En outre, les commentaires peuvent être rédigés de manière pratiquement anonyme, ce qui rend impossible le blocage des personnes concernées.

En conséquence, l'Association Vimentis a décidé de désactiver la fonction de commentaire et de ne laisser que le blog. Le blog permet toujours aux gens de se faire entendre sans se cacher derrière un pseudonyme. Ce changement devrait améliorer la qualité de la plateforme de blog et la placer au centre de l'attention de toutes les personnes qui ont un intérêt dans une discussion factuelle et respectent les valeurs mentionnées ci-dessus.




68%
(28 Stimmen)
Stefan Pfister sagte October 2014

asozialer Irrsinn ist es, Sozialhilfe-Empfänger​ von Gemeinde zu Gemeinde weiterzureichen, statt ihnen zu helfen.
Asozialer Irrsinn ist es, Menschen nicht mehr als Menschen, sondern nur noch als Kostenfaktor anzusehen.


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70%
(30 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte October 2014

Dass es so nicht gehen weiter gehen kann ist klar. Doch wie denn? Weisen sich doch Rechts und Links die Schuld zu. Es ist schon eine interessante Geschichte mit dem Sozialdienst, dem KESB etc. http://bazonline.ch/s​chweiz/standard/Eine-​Sache-falsch-eingesch​aetzt-zu-haben-ist-ja​-noch-keine-Todsuende​/story/17101622?comme​nts=1 Wenn man den Werdegang, die möglichen Aus- und Nebenwirkungen des KESB anschaut. Auch erstaunlich ist, dass kein Rechts-Bürgerlicher das SKOS übernehmen wollte http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/Die-Skos-in-linker​-Hand/story/15595193.​ Wie auch immer. Ich bin weiterhin dafür, dass jeder Mensch, Unternehmer, Politiker seinen Teil für die Gesellschaft beitragen muss. Denn lieber mehr Geld für den sozialen Teil eines Staates ausgeben, der dann bei der Sicherheit nicht ausgegeben werden muss (es soll doch niemand durch Armut etc. in die Kriminalität gedrängt werden...).


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60%
(30 Stimmen)
Jeannine Aufdenblatten sagte October 2014

http://blog.dasmagazi​n.ch/2014/10/02/auf-k​osten-der-schwaechste​n/?goslide=0


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63%
(30 Stimmen)
Jeannine Aufdenblatten sagte October 2014

Also im Beitrag von Hr Schenker in typischer SVP-Blindheit werden die Probleme nicht erkannt. Wundert uns bei dieser Partei gar nicht die noch nie etwas sinnvolles für die Schweiz getan hat. Hier nur kurz ein paar wenige Punkte warum die Situation heute so ist: die Mietzinsen sind gestiegen die Krankenkassenprämien sind gestiegen Die IV verzögert die Entscheide jahrelang 10 Jahre und mehr. Bis zum Entscheid leben die Menschen von der Sozialhilfe Die SUVA verzögern die Entscheide jahrelang 10 Jahre und mehr. Bis zum Entscheid leben die Menschen von der Sozialhilfe Die Unfallversicherer verzögern die Entscheide jahrelang 10 Jahre und mehr. Bis zum Entscheid leben die Menschen von der Sozialhilfe Immer mehr Gemeinden schikanieren, drohen und erpressen Soz-Bezüger. Diese ziehen in andere Gemeinden. Dadurch entsteht teilweise eine Konzentration in bestimmten Gemeinden die aber von den Gemeinden selbst verursacht ist. Die Revision der Arbeitslosenversicher​ung hat dazu geführt dass immer mehr Menschen keine Arbeit finden - ausgesteuert werden und in die Sozialhilfe kommen. und viele weitere Punkte. Anstatt sich mit dem Saich von Hr Schenker zu lesen empfehle ich den Artikel von Daniel Binswanger: Auf Kosten der Schwächsten http://blog.dasma​gazin.ch/2014/10/02/a​uf-kosten-der-schwaec​hsten/?goslide=0 Hier wird die Sache mit der SVP sehr gut analysiert http://bit.do/die​_SVP_und_die_Schweiz


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39%
(33 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte October 2014

Und unsere AHV Renter nagen am Hungertuch! Trotz Ergänzungsleistungen,​ weil selbst die längst nich mehr ausreichen um zu überleben. Menschen die ihr Leben lang, ihren Beitrag geleistet haben und Steuern und Abgaben bezahlt haben. Wo bleibt da, die Linke- Solidarität?! Verstaubt auf Mandams Pult in Bern seit Jahren, wie alles was die Frau anfasst und ausbremst. Kein Wunder braucht die Quoten..... Pf​ui Teufel!


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44%
(34 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte October 2014

Ich kann das,was Herr Schenker schreibt nur unterstützen.Ein lieber Nachbar von mir hat eine Zeit lang beim RAV gearbeitet.Der hat mir ganz offen gesagt,dass von ihm aus die höhere Arbeitslosigkeit noch eine Weil andauern kann,sonst muss er selbst wieder nach Arbeit suchen.....!.. Im Sozialismus läuft das halt immer nach dem selben Schema.Man sucht den Menschen in Abhängigkeiten zu verwickeln.Je weniger der Mensch zur Verfügung hat,desto abhängiger wird er von anderen.Darum der Drang,allen anderen möglichst alles wegzunehmen und umverteilen.Das funktoniert meistens eine Generation,bis die Resourcen von den Vermögenden aufgebraucht sind.Von da weg geht es bergab.(Die EU hat jetzt schon beinahe alle Resourcen der Reichen aufgebraucht.Der letzte Schritt könnte ein "Kapitalcut"sein...​....) Was diese sog.Sozial-Betreuer und ihre überall eröffneten Psycho-Praxen anbelangt,ist das gleiche Spiel im Gange,wie das mein lieber Nachbar bei den Arbeitslosen so schön offen gesagt. Das Interesse an der "Gesundung" eines solchen "schrägen Vogels" ist doch gleich "null",wenn man solche überbordenden Rechnung an die Gemeinden und Kantone stellen kann.Das Feuerchen ja nicht ausgehen lassen ist doch die Devise....!..Die Verantwortlichen in Parlament und Behörden tun gut daran,diesen schlimmen Entgleisungen des sonst gut funktionierenden Sozialwesens per sofort ein Riegel zu schieben.Und das eben alles,damit die nächste Generation auch noch ein gute "Auskommen" hat in diesem (noch) schönen Lande geniessen darf....!!


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33%
(30 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2014

Die Krux versteckt sich nicht zuletzt im Sozial-Begriff „-Betrieb“ oder „-Behörde“.

Wenn der Sozialdienstleistungs​-Nehmer davon ausgeht, dass er auf Leistungen „Anspruch“ hat, dass ihm Leistungen „geschuldet“ sind und dass alle, welche die soziale Hilfe erbringen sowieso dafür bezahlt werden, so ist es logisch, dass die Leistungen auch möglichst umfangreich eingefordert werden. Man hat ja „Anrecht“ darauf und die „Helfer“ hängen doch selber existenziell davon ab, dass sie möglichst viele Sozialleistungen erbringen können. Die Hemmschwelle für immer höhere Forderungen ist niedrig.

Anders ist die Einstellung von Hilfsbedürftigen, wenn sie sich bewusst sind, dass die Hilfe von engagierten Privatpersonen erbracht wird, welche dafür freiwillig ihre Freizeit opfern und die auch daran interessiert sind, dass die Hilfsbedürftigkeit des Sozialfalls beendet werden kann.

Wer sich im Klaren ist, dass es sich um echte Solidarität durch konkrete Menschen handelt, statt um formulargesteuerte seelenlose Regulierungs- und Behördenmassnahmen, der versucht automatisch, den ihm ehrlich Gutgesinnten möglichst wenig zur Last zu fallen. Zudem animiert das persönliche Vorbild der „echten“ Helfer die momentan Hilfsbedürftigen zu künftig ebenfalls solidarischem Verhalten, wenn sie später selber in der Lage sind, andere zu unterstützen.

„Sozial“ ist heute ein Begriff der befohlen und nicht gefühlt respektive empfunden wird. Klar dass deshalb von der einen Seite möglichst viel eingefordert und von der anderen Seite möglichst stark eingeschränkt wird. Und dass es bei der „Solidarität“ überhaupt zwei Seiten gibt, die gegensätzliche Interessen haben zeigt doch schon auf, wie eitrig das Solidaritäts- und Sozialgesäusel aus allen Staatslöchern tropft.


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88%
(25 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte October 2014

Sozialhilfebetrug ist kein ausländisches Problem. Schweizerinnen und Schweizer machen dies genauso. Das Problem ist nicht die Auszahlung der Sozialhilfe selber, sondern die Sozialdienstleister, die zu hohe Kosten versursachen. Dort muss gespart werden. Wenn ein Sozialhilfeempfänger 15 - 20 Mal weniger erhält als eine Betreuung zum Betroffenen kostet, dann stimmt etwas nicht. Das nennt man Abzocke auf Kosten der Allgemeinheit und zu Lasten der Betroffenen. Die KESB war nur ein Umbau von der Gemeinde auf regionaler oder kantonaler Ebene. Der Unterschied Vormund und Beistand wurde verändert. Das KESG hat bewirkt, dass mehr Kinder und Erwachsene sich über ihre Situationen gemeldet haben, da die Anonymität vor Familien- und Bekanntenmitgliedern vorhanden ist. Leider kommen die Mitarbeiter der KESB mit dieser Situation nicht zurecht und haben vergessen, dass die persönliche und professionelle Hilfe zuerst vorbereitet sein muss, bevor das KESG umgesetzt wird. Jetzt haben wir den Salat. Das ist eben, wenn man bei einer Behörde arbeitet. Bei einem Privatbetrieb wäre sowas nicht passiert.

Die KESB muss die Arbeit auf das Wesentliche konzentrieren und nicht Formulare kreiieren, wo jedes Detail wie bei einem Gerichtverfahren aufgeschrieben werden muss.

Die Sozialarbeiter und -pädagogen sollen sich nur auf die Schnelle sich für die Klienten einsetzen, weil diejenigen, die sich melden sind genau gleich intelligent, wie die sogenannten sozialen Experten selber.


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67%
(36 Stimmen)
Stefan Pfister sagte October 2014

Binswanger bringt es im übrigen auf den punkt, kurz und präzise:

http://bl​og.dasmagazin.ch/2014​/10/02/auf-kosten-der​-schwaechsten/?goslid​e=0


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57%
(37 Stimmen)
Stefan Pfister sagte October 2014

Herrn Schenkers Partei vertritt angeblich die kleinen Leute, hackt aber nur allzugern auf den Kleinsten dieser kleinen Leute herum. SIe versucht den Zorn des kleinen Manns halt auf den noch kleineren Mann zu lenken, damit er sich nicht plötzlich auf die Writschaftselite richtet, welche die SVP in Wahrheit vertritt.


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