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Der beste Schutz der Ehe ist ihre Öffnung

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Müssen wir die Ehe schüt­zen? In Wahr­heit ist ihre An­zie­hungs­kraft doch un­ge­bro­chen. Wir soll­ten nur end­lich dafür sor­gen, dass auch hei­ra­ten darf, wer hei­ra­ten will – an­statt nur einen ex­klu­si­ven Kreis zu privilegieren.

Alles ändert sich: Globalisierung, Digitalisierung, Gentrifizierung. Wir leben in einer Zeit der Umbrüche. Nicht einmal unser Privatestes bleibt davon unberührt. Noch vor ein paar Generationen war es ganz normal, mit der Grossfamilie unter einem Dach zu wohnen. In der Nachkriegszeit wurde dann die Kleinfamilie mit der Ehe von Vater und Mutter im Zentrum zum Ideal. Und heute ist das Beziehungs- und Familienleben wieder bunter. Wir können frei wählen, ob und mit wem wir unser Privatleben teilen möchten.

Etliche Konservative sehen darin eine Bedrohung für die Ehe. Die EDU im Kanton Zürich hat mit ihrer Initiative «Schutz der Ehe» den angeblichen Angreifer_innen den Kampf angesagt. Sie will die Ehe in eine eiserne Rüstung stecken und sie als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau in die Kantonsverfassung bringen. Das soll die Ehe dauerhaft vor Angriffen schützen.

Die Initiative «Schutz der Ehe» ist doppelt falsch

Die Ehe schützen? Vor wem? Ein Grossteil der Erwachsenen in der Schweiz hat sich für ein Eheleben entschieden. Auch von den Tausenden gleichgeschlechtlich Liebenden, die in der Schweiz in festen Partnerschaften leben, würden viele gerne heiraten. Und etwa zwei Drittel der Schweizer_innen sind laut Umfragen dafür, die Ehe für weitere Paare rechtlich zu öffnen. Tatsächlich steht die Ehe also überhaupt nicht in Frage. Im Gegenteil, sie steht hoch im Kurs.

Darum ist die EDU-Initiative «Schutz der Ehe» inhaltlich falsch. Die Ehe sollte nicht als exklusives Privileg für ausgewählte Paare festgeschrieben werden, weil das früher mal die verbreitete Vorstellung war. Wir sollten die Ehe stattdessen öffnen für alle Paare, die sich heute zu dieser Partnerschaftsform bekennen wollen. Je mehr Paare die Ehe eingehen können, desto besser ist sie vor Bedeutungsverlust geschützt.

Ausserdem ist die EDU-Initiative «Schutz der Ehe» vom Vorgehen her falsch. Eine Ehe-Definition in der Kantonsverfassung ist wertlose Symbolpolitik, da diese ohnehin dem Bundesrecht untergeordnet ist und nur solange Gültigkeit hat, wie sie ebendiesem nicht widerspricht. Wir sollten lieber eine offene, schweizweite Debatte darüber führen, wie wir die Ehe im 21. Jahrhundert gestalten wollen. Am Ende sollte das Stimmvolk der ganzen Schweizerische​​​​​n Eidgenossenschaft über diese Frage entscheiden dürfen.

Klares NEIN zur EDU-Initiative «Schutz der Ehe»

Alles ändert sich? Für die Anziehungskraft von Partnerschaft und Familie gilt das nicht. Vielleicht liegt es gerade an unseren stürmischen Zeiten, dass die Ehe als emotionaler Unterschlupf beliebt bleibt. Wir sollten uns darüber freuen, dass so viele Menschen Ruhe und Verlässlichkeit in einer festen Partnerschaft finden. Um niemanden von diesem Glück auszuschliessen, muss am 27. November 2016 im Kanton Zürich NEIN gestimmt werden.

 

Diesen Text habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht. Er steht somit unter einer CC BY-ND 4.0 Lizenz.


Commentaires des lecteurs sur cet article

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56%
(9 Stimmen)
Bruno Zoller sagte November 2016

Vielleicht kann mir einmal jemand plausibel erklären, wieso der Begriff und die Definition der Ehe so belassen werden und den Homosexuellen der Zugang zu diesem Zivilstand verwehrt bleiben soll?

Oder aber wenn den Homosexuellen die selben Rechte zugestanden werden sollen, weshalb dann ein separater Begriff verwendet werden soll?

Ich kann diese zwei Gedankengänge nämlich leider nicht nachvollziehen.


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64%
(11 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte November 2016

Ein paar Bemerkungen von meiner Seite zur Diskussion um die Ehe:

Die Ehe ist überhaupt nichts "natürliches", sondern ein vom Mensch geschaffener Begriff. Tiere kennen keine Eheschliessungen. Der Begriff der Ehe ist zudem auch nicht unveränderlich in Stein gemeisselt. Er hat sich im Laufe der Geschichte schon mehrmals (stark) verändert und wird auch in unterschiedlichen Kulturen verschieden definiert.

Wenn wir über die Initiative der EDU diskutieren ist ausserdem festzuhalten, dass wir nur über den zivilrechtlichen Ehebegriff sprechen. Kirchenrechtliche Ehebegriffe (wie z. B. jener der röm-kath. Kirche) können davon weitgehend unabhängig definiert werden. Also auch wenn Homosexuelle in Zukunft eine zivilrechtliche Ehe eingehen könnten, hätten die Kirchen immer noch das Recht, “ihre” Ehe ausschliesslich heterosexuellen Paaren vorzubehalten.

Gem​äss der Schweizerischen Bundesverfassung ist das Recht auf Ehe und Familie gewährleistet (Art. 14). Eine Zweckbestimmung oder eine Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau findet sich in der BV zurzeit nicht.

Alle weiteren Bestimmungen zur Ehe finden sich im Zivilgesetzbuch (ZGB, Art. 90 ff.). Wie bereits viel diskutiert, ist die Ehe aktuell gemischtgeschlechtlic​hen Paaren vorbehalten. Gleichgeschlechtliche​ Paare können dagegen eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Diese unterscheidet sich von der Ehe allerdings nicht nur begrifflich, sondern auch bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die eingetragene Partnerschaft ist im Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtliche​r Paare (PartG) geregelt. Eine Übersicht über alle rechtlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft findet sich z. B. hier:

http://www.queerd​om.ch/tl_files/Downlo​ad/politik/Ehe%20und%​20eingetragene%20Part​nerschaft%20Unterschi​ede%20und%20Gemeinsam​keiten.pdf

Zum Ehebegriff im ZGB ist anzumerken, dass durch eine Eheschliessung zwar gemeinsame Rechte und Pflichten gegenüber gemeinsamen Kindern mit einhergehen, eine Zweckbestimmung der Ehe im Sinne der Familiengründung fehlt dagegen. Die Ehe ist primär als (partnerschaftliche) Gemeinschaft definiert, in der die Eheleute sich gegenseitig Treue und Beistand schulden.

Das zeigt sich auch in der gelebten Realität: Kinderlose Ehen sind heute genauso selbstverständlich wie Familien mit Eltern ohne Ehebund. Ehe und Familie sind zwei verschiedene zivilrechtliche Begriffe, die auch unabhängig voneinander bestehen.

Insofern​ verstehe ich nicht, wieso die Ehe gemischtgeschlechtlic​hen Paaren vorbehalten werden soll. Der Wunsch von gleichgeschlechtliche​n Paaren nach einer rechtlich gleichgestellten partnerschaftlichen Gemeinschaft mit derselben Verpflichtung auf gegenseitige Treue und Beistand ist meiner Ansicht nach absolut legitim. Eine begriffliche Differenzierung solcher Verbindungen rein aufgrund der sexuellen Präferenz scheint mir nicht zweckmässig.


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33%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2016

Schwule Beziehungen basieren praktisch ausschliesslich auf der sexuellen Komponente. Studien belegen, dass 50% bis zwei Drittel aller Schwulen Paare bereits nach kurzer Zeit einer verstärkten Promiskuität frönen. Langfristige Treue ist sozusagen gar kein angestrebtes Verhalten. Das stellt sogar die Schwulenlobby-Site Queer.de fest. http://www.queer.de/d​​etail.php?article_id​=​1592.

Welche einschneidenden Wirkungen das auf Kinder hat, die von Schwulen aufgezogen werden, sieht man bereits an der ausufernden Zerrüttung jeglicher Sittenvorstellungen die unsere Zivilisationen über hunderte von Jahren entwickelt haben und die unsere prosperierende Gesellschaft begründen.

Barry Adam, ein schwuler Professor an der Universität Windsor (Kanada), sagt dazu: "Ich denke, dass die Jugendlichen mit einem ‚heterosexuellen Script’ im Kopf herumlaufen, wie Beziehungen funktionieren sollen, und adaptieren dies auf ihre Beziehungen zu Männern. Erst später realisieren sie, dass die schwule Community eigene Scripts hat, die offenbar besser funktionieren."

We​​nn die Schwule Community eigene Scripts hat, fragt man sich umso mehr, warum denn diese den über 90% der heterosexuellen Community Angehörenden als identisch mit deren Vorstellung von Ehe aufgezwungen werden sollen.


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25%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2016



Dass es Unterschiede zwischen, Herr Fritschi, homosexuell und heterosexuell gibt, wird ja von niemandem bestritten. Sonst würde man nicht extra einen eigenen Begriff für die gleichgeschlechtliche​ Beziehung verwenden.

Die Absicht hinter dieser Pro-Schwulenehe-Kampa​gne ist es, zu behaupten, es gäbe keinen Unterschied. Das ist ganz einfach faktenwidrig.

Erkl​ären Sie doch mal, was genau der Sinn hinter diesen Bemühungen ist, den Unterschied zwischen "schwul" und heterosexuell einzuebnen.

Und erklären Sie, warum es für Homosexuelle nicht genügen soll, eine extra für Schwule kreierte, rechtliche Verbindung zu akzeptieren. Damit wäre dann klar, dass "Ehe" nach wie vor die Verbindung normaler, heterosexueller Paare, der "Schwulenpakt" (oder wie man das auch benamsen will) die rechtliche Verbindung von Homosexuellen bedeutet.

Warum sind Sie so erpicht darauf, diesen Unterschied zu negieren und diese Unwahrheit allen anderen aufzwingen zu wollen?


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38%
(8 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2016

Schliessen Sie doch diesen Blog auch einfach, dann kann man nicht seine Meinung äussern.

Genauso wie Ihr neuster Blog

https://www.v​imentis.ch/d/dialog/r​eadarticle/atomaussti​eg-jetzt-besiegeln/


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36%
(11 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2016

Herr Fritschi

Ich nehme es Ihnen nicht übel, aber ich muss Ihnen sagen, dass ich es schade finde, wenn Sie unveränderbar einfach auf ihrem Standpunkt stur verharren, denn wir alle haben doch ein Gehirn, Vernunft und Verstand, wenigstens mehr oder weniger, die es anzuwenden gilt im Leben.

Sie schreiben;

"Die Partnerschaften sind im Alltag nicht ungleich, sie werden erst durch Gesetze ungleich gemacht."

Ein Mann und eine Frau sind ungleich zu einem Mann und einem Mann, oder Frau und Frau, daran kann kein menschliches immer nur unvollkommene Gesetz etwas ändern. Unveränderbar ist nur das NATURGESETZ. Zu einer EHE gehören Mann & Frau, und keinesfalls Mann/Mann oder Frau/Frau. Letzteres kann man dann als eine "Lebensgemeinschaft" bezeichnen.

Die Frage ob ein Homo-Paar Kinder adoptieren darf, wird nicht damit richtig beantwortet, indem Sie sagen;

" Auch das Adoptionsrecht scheinen Sie leider nicht zu verstehen - es geht gerade bei der kürzlich angenommenen Stiefkindadoption darum, dass Kinder, welche bereits bei gleichgeschlechtliche​​​n Paaren aufwachsen, endlich rechtlich abgesichert werden. Dies den Kindern zu verweigern, ist nichts als die Missachtung der Rechte dieser Kinder. Und ob ein Kind bei gegen- oder gleichgeschlechtliche​​​n Paaren aufwachsen, spielt ja, wie Sie sicher bereits den veröffentlichten Studien entnommen haben, für das Wohlergehen der Kinder absolut keine Rolle."

Letzteres ist ein absoluter Nonsens, von wem diese Studie auch fabriziert worden ist. Zuerst recht egoistisch seine EIGENEN Wünsche erfüllen wollen - auf Kosten der Kinder - und danach noch Rechte meinen ableiten zu dürfen, unter Zuhilfenahme der fremdbestimmten Kinder, nein das geht gar nicht. Kinder die schon bei gleich-geschlechtlich​​en "Eltern" leben, werden einfach so FREMDBESTIMMT, eben weil sie gar NIE GEFRAGT worden sind. Es wird einfach über sie verfügt als wären sie ein Lamm oder ein Kalb. Sie werden so unbeschwert einfach zu Aussenseitern gestempelt, wie etwa durch Fragen & Mopping der anderen Kinder, z.B.; "Warum isch dini Muetter ä Ma,?. Wieso hesch Du keis Mammi ? (oder Papi, oder zwei Mammi, komisch) ? In erster Linie Wehrlose Menschen wie Kinder haben auch Menschenrechte, weshalb wir Erwachsenen diese für Kinder zwingend einfordern müssen. Natürlich sind Sie offensichtlich noch zu jung, was kein Vorwurf ist, um zu verstehen, dass ob ein Junge oder ein Mädchen mit gleichgeschlechtliche​​n "Eltern", immer das gegen-geschlechtliche​​ Vorbild, diese sehr wichtige Leitplanke für ein erfolgreiches Leben, furchtbar fehlt.

Darum "no go" einer Kinderadoption Homosexueller. Es wird immer schwieriger seine Meinung dazu offen zu äussern, weil man sofort als Rassisten oder Homphoben abgestempelt wird. Homosexuelle sollen meiner Meinung in einer eingetragenen Partnerschaft, somit zivilrechtlich gleichgestellt auch leben können, mehr aber nicht, keinesfalls noch Kinder adoptieren, hier hört spätestens der Spass auf, weil diese ja nicht gefragt, somit völlig fremdbestimmt werden. Für eine gesunde Entwicklung der Kinder gehören aber zwingend Vorbilder beiderlei Geschlechtes, eben Vater & Mutter, weil die Kinder durch sie seelisch geprägt werden, was ein Leben lang anhält. Dies genau zu erörtern & zu begründen, benötigte einen eigenen Artikel. Der Grundpfeiler unserer Gesellschaft ist & bleibt also zwingend die Ehe zwischen Mann und Frau. Wer das nicht begreift, wer das nicht fördert, wer nicht in diese Grundpfeiler investiert, sägt daran, ist somit krankhaft nekrophil, dient so nur dem TODE zu. Unsere Politiker täten besser daran, jetzt endlich intelligente Modelle für die Unterstützung der EHE zu fördern, wie z.B. ein Mutterlohn die ersten vier Jahre, wie ich bereits vorgeschlagen habe, damit Familien wieder gerne Kinder haben wollen, die Kinder sich wieder natur- & schöpfungsgemäss entwickeln können, sonst sterben wir eh aus. Was glauben Sie denn, warum heute bereits über 50 % der Ehen bereits wieder geschieden werden, Tendenz steigend ? Kinder von geschiedenen Ehen haben ein Leben langes Traumata der unbewussten Bindungsangst, eben weil die Eltern es Ihnen negativ vor gelebt haben, & sie es sehr schmerzhaft am eigenen Leibe & der Seele zu spüren bekommen haben.

Ich wünsche mir, dass Sie begreifen mögen, dass z.B. Homo-SRF-TV-Moderator​​en im Verhältnis 7 homo zu 1 sehr diskriminierend sind für alle nicht Homosexuellen. Vor allem aber auch darum, weil so (unbewusst) ganz falsche Signale in die Oeffentlichkeit ausgestrahlt werden (ungefragt noch mit unseren TV-Gebühren) Homosexualität sei das Übliche, Normale.

https://w​​ww.vimentis.ch/d/dia​l​og/readarticle/gefa​ng​en-in-der-ehe-homo​-eh​e--falle/



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31%
(13 Stimmen)
Kathrin Wacker sagte November 2016

Die Ehe ist das Dümmste was ein Mann machen kann, den er wird alles verlieren nach dem neuen Gesetz ab 2017 sowiso!


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38%
(13 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2016

Herr Fritschi

Definiere​n Sie doch bitte erst einmal - Was ist die Ehe.

Die Ehe basiert seit Jeher auf der Verbindung zwischen Frau und Mann.
Dass heute Gleichgeschlechtliche​ heute eine solche Verbindung eingehen können und dürfen, soll Recht sein. Aber es ist keine Ehe auf der in der Verfassung stehnden Verbindung. Es wäre absolut legitim, diese als "gleichgeschlechtlich​e Ehe" zu gezeichnen.

Es ist unsinnig eine Bezeichnung einfach verändern oder anpassen zu wollen, weil Gleichgeschlechtliche​ heute eine von Gesetz erlaubte Verbindung eingehen können. Sie werden mir vermutlich kein Wort erklären können, das man einfach angepasst und verändert hat, damit die Veränderung in der Verhaltensform der Menschen neu darin Platz hat.

Zudem: In Ihrem Alter hatte oder hat man eine andere Vorstellung, was die Ehe ist. Sie werden bestimmt noch viele Wandel durchlaufen in Ihrer Meinung über die Ehe oder der gleichgeschlechtliche​n Ehe


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36%
(14 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2016

Herr Fritsch,

1. Der "Schutze der Ehe" ist gewährleistet, denn unter EHE versteht man allgemein eine Gemeinschaft zwischen Frau und Mann, zur Familiengründung mit der Möglichkeit der Zeugung von Kindern, in einem rechtlich genau festgelegten Kontext. Dies auch wenn es nicht allen gefällt.

2. Zwischen Homos, auch die sich "lieben", ist also gar keine "EHE" möglich, jedoch eine Partnerschaft auch mit allen notwendigen rechtlichen Begebenheiten. Beides darf man eben nicht verwechseln, gar vermischen. Diese Handhabung besteht seit Jahrtausenden, wohl ohne Ausnahme in allen Kulturen. Oder man beweise mir das Gegenteil. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

3. Von einer Rechtsungleichbehandl​ung (Diskriminierung) darf auch nicht gesprochen werden, denn rechtlich dürfen Sie nur Gleiches mit Gleichem vergleichen, ein Mann ist nun aber mal ein Mann, und eine Frau ist eine Frau, auch wenn Sie wahrscheinlich auch nicht akzeptieren wollen. Punkt.

4. Es ätzt langsam aber sicher, wenn Homosexuelle immer agressiver die Rechte von Eheleuten (Mann & Frau) auch ergattern wollen, und nicht endlich zufrieden sind, dass sie in unserer Gesellschaft nicht mehr ausgeschlossen, gar verfolgt werden. Auch bin ich dagegen, dass sie provozierend z.B. Händchen haltend, gar küssend i.d. Öffentlichkeit glauben sich bewegen zu müssen. Kinderadoption geht schon gar nicht, auch weil man u.A. einfach völlig egomanisch über diese Babys/Kinder glaubt verfügen zu dürfen. Dies nenne ich FREMDBESTIMMUNG, ein totales no go, gültig für jeden Menschen. Die Individuelle Freiheit im Rahmen vom Gesetze ist i.d. Bundesverfassung garantiert.
Auch ist noch stossender, wenn mit den Zangs-TV-Gebühren Homos so gefördert werden, indem von 7 Moderatoren heute bereits 6 (sechs) im CH-TV angeblich Homosexuelle sind. Den jungen Menschen versucht man so ein zu trichtern, Homos seien schöpfungsgemäss das Natürlichste, somit erstrebenswerteste. Eben so geht es von einem Extrem ins andere Extrem. Ein männlicher Homo ging mich vor Jahren an; "Wir Homos sind normal und IHR seeit die Abnormalen." Okay entgegnete ich ihm, nehmen wir einmal an Du hast Recht damit, jedoch wäre dann ich oder Du dann überhaupt auf dieser
Welt ? Darauf wusste er nichts mehr, wohl weil auch er Hirn und Vernunft hatte, und diese auch anwandte.


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63%
(8 Stimmen)
Marco Fritschi sagte November 2016

Herr Hottinger,

1. Den "Schutz der Ehe" fordert die EDU. Aber zu Ihrer Aussage: Inwiefern ist ein "Schutz" gewährleistet, weil man eine klare Definition der Ehe hat? Wie schützt eine solche und vor was schützt sei? Vor Bedeutungsverlust wird sie auf jeden Fall nur geschützt, wenn sie allen Paaren, welche diese eingehen wollen, offen steht.

2. Warum soll ihrer Meinung nach hetero- und homosexuelle Liebe getrennt werden? Im Kern geht es um die gleichen Werte: tiefe Zuneigung zueinander, gegenseitige Treue und Beistand auch in schwierigen Zeiten. Das Argument "Diese Handhabung besteht seit Jahrtausenden" ist schlichtweg falsch. Zu allen Zeiten und in allen Teilen der Welt hat es mehr als nur die Partnerschaften zwischen Mann und Frau gegeben. Weder die Unterdrückung, noch die Verfolgung oder die Diskriminierung Bi- und Homosexueller haben je etwas daran geändert. Gleichgeschlechtliche​ Paare waren schon immer ein natürlicher Teil der Gesellschaft und in diversen Kulturen auch akzeptiert. Und dass sich eine Gesellschaft weiterentwickelt, ist nichts als normal. Auch die Unterdrückung der Frauen war in vielen Kulturen über Jahrhunderte normal. Dies ist aber kein Grund, dass sie heute nicht auch die gleichen Rechte und Pflichten haben wie die Männer.

3. Das Geschlecht der Liebenden ist irrelevant. Das, worauf es im Kern ankommt, wird gleichermassen auch in gleichgeschlechtliche​n Partnerschaften gelebt: tiefe Zuneigung zueinander, gegenseitige Treue und Beistand auch in schwierigen Zeiten. Diese Werte sollten für alle rechtlich abgesichert werden, die sich zu ihnen bekennen – nicht nur für ausgewählte Paare. Siehe auch unter https://gemeinsamweit​er-zh.ch/argumente/fa​ktencheck/ : "Die Initiative behauptet, eine Partnerschaft von Mann und Frau sei nicht zu vergleichen mit einer Partnerschaft von zwei Personen mit gleichem Geschlecht. Das enthüllt ein sehr oberflächliches Verständnis von Partnerschaft. In Wirklichkeit gleichen sie sich in allem, worauf es im Kern ankommt: Gegenseitiges Vertrauen, Verantwortung füreinander und häufig der Wunsch, gemeinsam eine Familie zu gründen. Die Partnerschaften sind im Alltag nicht ungleich, sie werden erst durch Gesetze ungleich gemacht."

4. Es ätzt Sie an, dass alle Menschen auf ihre Grundrechte Anspruch erheben wollen? Es ätzt Sie an, dass gleichgeschlechtlich Liebende nicht zufrieden sind, dass sich Homophobie meistens nur nur im Gesetz, verbal und psychisch äussert? Meines Erachtens schockierend, dass man so wenig Respekt vor Menschen haben kann. Warum sollen gleichgeschlechtliche​ Paare nicht genau so wie gegengeschlechtliche Paare in der Öffentlichkeit ihre Liebe zeigen dürfen? Auch das Adoptionsrecht scheinen Sie leider nicht zu verstehen - es geht gerade bei der kürzlich angenommenen Stiefkindadoption darum, dass Kinder, welche bereits bei gleichgeschlechtliche​n Paaren aufwachsen, endlich rechtlich abgesichert werden. Dies den Kindern zu verweigern, ist nichts als die Missachtung der Rechte dieser Kinder. Und ob ein Kind bei gegen- oder gleichgeschlechtliche​n Paaren aufwachsen, spielt ja, wie Sie sicher bereits den veröffentlichten Studien entnommen haben, für das Wohlergehen der Kinder absolut keine Rolle. Dass beim SRF einige Homosexuelle arbeiten, spielt ebenfalls keine Rolle. Ihnen aber einen solchen Job zu verweigern, nur weil dies ihre sexuelle Orientierung ist, wäre aber unnötigter als sonst etwas - denn bei einem Job geht es immernoch um die Qualifikation. Auch ist eine sexuelle Orientierung nie "erstrebenswert" (auch nicht die heterosexuelle), weil sie naturgegeben ist. Und dass es eine einzelne Person gab, welche gegenüber Ihnen vielleicht einmal eine (für mich nicht nachvollziehbare) Äusserung machte, sagt noch lange nicht, dass dies die Ansicht aller ist. Es geht bei der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche​ Paare nicht darum, im Gegenzug heterosexuellen Paaren die Ehe zu verbieten. Im Gegenteil. Es geht darum, endlich gleich zu behandeln was im Kern gleich ist. Weil Homosexualität ebenso wie Heterosexualität natürlich ist.


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50%
(2 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2018

Herr Fritschi

Sie schreiben:

"Warum sollen gleichgeschlechtliche​​ Paare nicht genau so wie gegengeschlechtliche Paare in der Öffentlichkeit ihre Liebe zeigen dürfen?"

Sorry das ist doch sonnenklar, weil die Homosexualität nicht schöpfungsgemäss ist, somit nicht natürlich (kommt von NATUR), denn ansonsten wäre die Menschheit schon lange ausgestorben. Oder haben Sie schon einmal ein Homo-Paar erlebt, das Nachwuchs zeugte. Also bitte ein wenig mehr Respekt vor der schöpfungsgemässen EHE. Rein subjektive Präferenzen spielen hierin absolut keine Rolle.

In der Öffentlichkeit hat es immer auch unmündige Kinder, und natürlich geht es nicht an, dass diesen ein völlig unnatürliches Geschehen auch noch als völlig normal vor Augen geführt bekommen sollen. Kinder die übrigens in Homo-Ehen aufwachsen, die dürfen nie das Gegengeschlecht erleben, folglich züchtet man damit noch mehr Homosexuelle. Weil damit schlussendlich das LEBEN mit absoluter Sicherheit, schon rein Vernunft mässig, ausgelöscht würde mit der Zeit. Darum ist dieser Vorgang auch einfach folgerichtig als das zu bezeichnen, was es ist, nämlich ein Werk des Satan. Dieser steht für den Tod, die EHE für das LEBEN, ein grosser, entscheidender Unterschied.

Aber ein Homosexueller/e wird dies nie begreifen, nie begreifen wollen. das ist schon klar.
Deshalb ist für mich die Diskussion hier beendet.


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