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Der Humanist Immanuel KANT

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Wenn KANT

plötz­lich Ras­sist

wäre?

 

Immanuel Kants Auffassungen über indigene Völker werden neuerdings als Rassismus denunziert. Dabei markieren die Worte des Grossphilosophen keinen Bruch mit der Aufklärung, sondern sind eine Konsequenz davon.

 

Das Leben von Immanuel Kant (1724–1804), «einziger deutscher Philosoph von unbestrittener Weltgeltung» (Ludger Lütkehaus), war das eines pünktlichen Spaziergängers in seiner Stadt Königsberg (als Kaliningrad heute eine russische Exklave in Polen). Der Professor hat die Stadt und ihre Umgebung nie verlassen. Es hielt den weltläufigen Denker nicht davon ab, Grossereignisse wie die Französische Revolution vielfach genauer zu analysieren, als dies den in Paris ins Geschehen verwickelten Protagonisten möglich war.

Den Revolutionsterror deutete Kant als Haltung eines «undankbaren Geschlechts». Mangels Aufklärung sei die Chance der Weltstunde nicht wahrgenommen worden.

Dabei gehörte Kant zur Minderheit unter den Aufklärern, die den vulgär an Rousseau orientierten Glauben an das Gute im Menschen nicht teilten. Den Berichten Georg Forsters, eines deutschen Teilnehmers von James Cooks Entdeckungsfahrten, schenkte er keinen Glauben. Ein paradiesisches Leben von Frauen und Männern auf der Insel Tahiti, später von Gauguin gemalt, hielt er für Unsinn, für eine Mär vom «edlen Wilden».

 

Gutes Handeln folge nicht dem Glück, sondern sei dem Gewissen verpflichtet.Zur Aufklärung dürfe sich das Gewissen nicht resistent verhalten. Sonst verfalle der Mensch schnurstracks dem «radikal Bösen».

 

 

Kampf gegen den Volksaberglauben: Philosoph Kant (2. v .l.) am Tisch der Aufgeklärten.

Picture Alliance (akg-images), zVg

 

Kampf gegen den Volksaberglauben: Philosoph Kant (2. v .l.) am Tisch der Aufgeklärten 

 

Vertr​​​​​​​​​​​​auen in die englische Presse

 

Zu Kants Überzeugungen passte auch ein entschiedener Kampf gegen den Volksaberglauben. Diesem gegenüber kannte er kein Pardon, im Gegensatz zum britischen Konservativen Edmund Burke (1729–1797), der aus Erfahrung gerechtfertigte «Vor-Urteile» von blossen Ressentiments unterschied.

 

Für den Königsberger galt im Prinzip nur rational begründbares Tun als sittliche Handlung.

 

Über die Völkerschaften der Kontinente setzte sich Kant durch Reise-Enzyklopädien und Standardwerke ins Bild. Dazu liess er sich für das Weltgeschehen englische Zeitungen zustellen: «Die Engländer», ermahnte er seine Hörer, «haben die beste Volksbildung, weil sie die besten Zeitungsleser sind. Sie bekommen von ihren Blättern ununterbrochen Kunde aus aller Welt und können diese Nachrichten stets an der richtigen Stelle vorbringen.»

Aus heutiger Sicht berührt ein im Münchner Heimeran-Verlag 1960 erschienenes Buch peinlich:

 

«Kants grosse Völkerschau»

 

Das Vorwort bekundet, «einen amüsanten Kant» zu präsentieren. Das Titelblatt zeigt die Karikatur eines dunkelhäutigen «Wilden» mit pfeildurchdrungenem Kraushaar: Standard der Witzblätter seit dem 19. Jahrhundert. Kant wollte aber nicht karikieren, sondern die «Urteilskraft» eines aufgekärten Geschmacks bestätigen.

Demnach glaubte Kant zu wissen, dass Chinesen zwar fast alles essen würden, aber längst nicht alle Chinesen Hundefleisch. Damit kam er dem heutigen westlichen Informationsstand schon recht nahe. «Den Hottentotten ist der Kuhmist ein Lieblingsgeruch.» Die Naturvölker würden sich stark auf den Geruch als Orientierungssinn verlassen.

 

Zur gruppenbezogenen Typologie erfährt man:

 

«Der Asiate» ist «grausam, prachtliebend, geizig. Hüllt sich in weite Gewänder. Wird durch Meinungen regiert.»

«Der Afrikaner» sei im Gegensatz zum fleissigen Asiaten «phlegmatisch, schlaff, schlau, träge. Salbt sich mit Fett. Wird durch Willkür (Diktatoren) regiert.»

Die Hautfarbe Schwarz wird in acht Ausprägungen unterschieden, bis hin zu Mischlingen und Albinos. Typ acht: «Die Mohren, alle Einwohner der heissen Zone, haben eine dicke Haut, wie man sie denn auch nicht mit Ruten, sondern gespaltenen Röhren peitscht, damit das Blut einen Ausgang finde und nicht unter der Haut eitere.»

 

«Mission am Ende»

 

Anders als der Luzerner Jesuiten-Missionar Anton von Segesser beherrschte Kant keine «Eingeborenen»-Sprach​​​​​​​​​​​​e, worin schon im 19. Jahrhundert Pionierleistungen von Philologen der protestantischen Basler Mission bestanden. Über die Sprache wird im Vergleich zu Gelehrsamkeit ein höheres Mass an Verständnis einer fremden Kultur möglich. Die paternalistische Haltung der traditionellen Missionare verschont diese aber erst recht nicht vor dem Verdammungsurteil «Rassismus». Auch darum dekretierte Ex-Missionar Al Imfeld: «Mission am Ende» (Buchtitel).

 

Für Kant standen die Anliegen der Aufklärung im Vordergrund.

 

Wenn er Europäer kritisierte, es fehle ihnen an Aufklärung, konnte er diesen Mangel bei den fleissigen Asiaten und selbst bei den als primitiv eingeschätzten «Negern» und «Eskimos» nicht durchgehen lassen. Es widerspräche der Vernunftfähigkeit aller Menschen. Im Vertrauen auf die aufgeklärtesten Medien der Zeit kamen bei Kant deshalb Gesichtspunkte zu Wort, die heute (leider Gottes) als rassistisch gelten.

 

Pirmin Meier, historiografischer Schriftsteller

WW Nr. 31./32.2020

 

 

 

Sch​​​​​​​​​​​​lussfolger​u​n​g​e​n​

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1​.  Wenn ein Mensch absolut kein Rassist im wahrsten Sinn des Wortes ist, dann mit absoluter Sicherheit der Philosoph und Humanist Immanuel  KANT.

 

2.  Denn die mit guter Absicht sehr leicht feststellbare Verschiedenheit von Kulturen und Rassen sind göttlichen Ursprungs und haben alle ihren Sinn. Es gibt aber tatsächlich politische Parteien die meinen, dass wenn einer der europäischen Kultur völlig fremder Mensch unsere völlig offenen Grenzen nur überschreitet, dann sei alles schon gut. Nein, nur in dem Falle wo so ein unserer christliche abendländischen Kultur-Fremder mit einem Schlag die völlig andere Kulturgemeinschaft erkennt, respektiert und sich ihr anzupassen gewillt ist. Dabei verhält es sich in Wirklichkeit so: Auch wenn wir selber an einen anderen Ort auf diesem Planeten - anstatt die immer gegebenen Schwierigkeiten tatkräftig anzugehen, wo uns das Schicksal hineingeboren hat - wie wir alle unsere Problematiken auch immer mitnehmen. Mehr noch, in verschärfter Form treffen wir diese Schwierigkeiten nämlich dort wiederum an. Mit einem Grenzübertritt zweier total verschiedener Kulturen ändert sich ein Mensch absolut also (noch) nicht. Nur mit sehr gutem Willen und eines wahrhaftigen Assimilisations-Wille​​​​​​​​​​​​ns ändert er sich bestens und passt sich vielleicht innert vier Jahren bis höchstens vier Generationen an.

 

3.  Dass Erzsozialisten, wie die Grünen, wie die CVP, die FDP Politikerinnen und Politiker (mit Ausnahmen) heute genau das Gegenteil von KANT lauthals forcieren, damit aber die wunderbare Vielfalt unserer Schöpfung nicht nur leichtsinnig in Frage stellen, sondern auf den Abgrund zusteuern. Sie gefährden unsere bisher friedliche humane Gesellschaftsordnung des Miteinander in gegenseitigem Respekt und Würde, was allem Anschein eine grosse Anzahl der Schweizerinnen und Schweizer immer noch nicht begreifen will. Ansonsten wird es jetzt eine beeindruckende Mehrheit des Souveräns im Herbst schaffen die sogenannte "Begrenzungsinitiativ​​​​​​​​​​​​e" wuchtig anzunehmen. Dies ist zum Schutze unserer weltweit einzigartigen Vielfältigkeit unserer Eidgenossenschaft (Schweiz) jetzt dringend notwendig.

 

4.  Schon vor Jahrhunderten schrieb Kant also: «Der Afrikaner» sei im Gegensatz zum fleissigen Asiaten «phlegmatisch, schlaff, schlau, träge. Salbt sich mit Fett. Wird durch Willkür regiert.» Wie konnte er voraussehen, dass es den Schwarzafrikaner - 60 Jahre nach den weissen Kolonialherren aus England, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Belgien - noch viel schlechter gehen würde willkürlich unterjocht von ihren eigenen schwarzafrikanischen Diktatoren heute? Genau dies sagen Schwarzafrikaner selber fast alle aus. Ein "Völkerkundler" müsste mal untersuchen: Warum ist dies so?

 

 

 

Die Hauptaufgabe des Körpers besteht darin, den Verstand spazierenzutragen.

 

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