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Marktdominanz dank digitalen Skaleneffekten

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Marktdominanz dank di­gi­ta­len Ska­len­ef­fek­ten: Wett­be­werbs­kom­mis​­sion (We­ko) machtlos?

„Wie gelang es Google & CO innerhalb relativ kurzer Zeit eine dermassen grosse Marktdominanz aufzubauen? Dies hängt entscheidend mit den Skaleneffekten der digitalen Netzwerkökonomie zusammen. Durch die intensive Verwendung und den Ausbau von Google, Facebook oder Amazon steigt der Nutzen ihrer offerierten Leistungen immer mehr an, was wiederum zu einer weiteren Erhöhung der Nachfrage führt und beispielsweise einen Klick auf Google-Werbung immer wertvoller macht. Haben solche Unternehmen einmal eine bestimmte kritische Grösse erreicht, dann nimmt die Marktdominanz stets weiter zu, ohne dass der Arbeitsaufwand und somit die bezahlten Löhne wesentlich erhöht werden müssen. Beginnen nun solche Superstar-Firmen in wichtigen Branchen zu dominieren, dann geht der Anteil der Löhne am BIP immer mehr zurück, da diese Firmen mit relativ wenig Arbeit sehr hohe Gewinne erzielen. So sanken die Löhne als Anteil am BIP von 1980 bis 2010 in den USA von 66 Prozent auf 60 Prozent und in Deutschland von 72 Prozent auf 66 Prozent, während sie vorher über Jahrzehnte einen konstanten Anteil aufwiesen.

Die Entwicklung zur digitalen Wirtschaft führt somit auch zu einer Monopolisierung wichtiger Märkte. Zwar gibt es Gesetze, welche Marktmacht verhindern sollten, doch die zuständigen Wettbewerbsbehörden werden sich an der digitalen Ökonomie noch die Zähne ausbeissen. Denn in der digitalen Wirtschaft gibt es nicht nur eine Zunahme von marktbeherrschenden Grosskonzernen, sondern auch eine Zunahme von Intransparenz. Aufgrund der angesammelten Daten über Kunden und ihr Verhalten wird es möglich, sowohl Produkte als auch Preise für den einzelnen Kunden masszuschneidern, was Preis- und Produktvergleiche zunehmend erschwert. Die Realität entfernt sich damit immer mehr vom Lehrbuchmodell des perfekten Marktes mit vollständiger Konkurrenz, welches in der digitalen Wirtschaft endgültig zur Fiktion wird.“ (M. Binswanger, „Internet frisst Wettbewerb“, in Ökonomenstimme 19.6.2017)


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Informations sur la désactivation de la fonction de commentaire

L'association Vimentis a décidé de fermer la colonne des commentaires sur ses blogs. Dans l'explication suivante, vous trouverez la raison de cette décision.

Le blog, y compris la colonne des commentaires, est une partie importante de la plateforme de discussion de Vimentis. En même temps, des valeurs telles que le respect, la décence et l'acceptation sont de la plus haute importance pour l'association. Vimentis s'efforce de défendre elle-même ces valeurs, ainsi que de les garantir sur le site web.

Dans le passé, cependant, ces valeurs ont régulièrement été ignorées dans la colonne des commentaires, et il y a eu des déclarations inacceptables répétées dans les commentaires. La suppression de ces commentaires est une question délicate et demande beaucoup d'efforts, que l'association ne peut se permettre. En outre, les commentaires peuvent être rédigés de manière pratiquement anonyme, ce qui rend impossible le blocage des personnes concernées.

En conséquence, l'Association Vimentis a décidé de désactiver la fonction de commentaire et de ne laisser que le blog. Le blog permet toujours aux gens de se faire entendre sans se cacher derrière un pseudonyme. Ce changement devrait améliorer la qualité de la plateforme de blog et la placer au centre de l'attention de toutes les personnes qui ont un intérêt dans une discussion factuelle et respectent les valeurs mentionnées ci-dessus.