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Nationale Steuerharmonisierung tut Not

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Steuereinnahmen fi­nan­zie­ren un­se­ren (noch) gut funk­tio­nie­ren­den Staat, der die man­nig­fal­tigs­ten Auf­ga­ben wahr­zu­neh­men hat: Er­halt einer funk­tio­nie­ren­den In­fra­struk­tur (Ver­kehr, Ener­gie, Ser­vice pu­blic), In­ves­ti­tio­nen in eines der ef­fi­zi­en­tes­ten Bil­dungs­sys­teme der Welt und die Si­che­rung so­zia­len Aus­gleichs für Be­dürf­ti­ge. Steuer­ein­nah­men sor­gen dafür, dass es uns in wei­ter­hin gut geht.

Der Kampf um Steuereinnahmen ist vorbei. Heute wird für Steuergeschenke gekämpft. Diese Entwicklung ist zu stoppen. Die Balance zwischen Politik und Wirtschaft ist aus den Fugen geraten, die Lobbyisten kämpfen mit immer dreisteren Mitteln für mehr Profit, der in die Taschen der Unternehmen wandert. Fehlt dieses Geld dem Staat, dem Kanton oder der Gemeinde, müssen Leistungen entweder gekürzt oder gestrichen werden. Dieser Entwicklung trete ich bestimmt dagegen.

Wo es bereits massive Steuerreduktionen für Konzerngewinne und Reiche gegeben hat, sind die Boden-und Immobilienpreise in die Höhe geschnellt. Nicht alle Bürger*innen können sich diese Kostensteigerungen leisten. Besonders fatal wirkt sich diese Entwicklung für sozial Benachteiligte, Senioren oder Alleinerziehende aus.

Eine nationale Steuerharmonisierung würde diese Abwärtsspirale zum Erliegen bringen. Packen wir es an!


Commentaires des lecteurs sur cet article

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

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In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

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20%
(5 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2019

Herr Vetsch, Ich habe eine Frage...
wenn wir National anstelle Kantonal die Steuern harmonisieren, Schwächen wir den Kantönligeist und stärken doch den Nationalismus?
Ihre Partei aber findet den Nationalismus nicht gut. Ich persönlich bin auch lieber in einem Föderalen Staatengebilde zu Hause, wie in einer Zentral Regierten Schweiz..

Beim verwenden des Begriffes Nationalismus, mit dem man immer wieder einer SVP an den Karren fahren will, wird einfach immer wieder vergessen, "wir sind eine Willens-Nation" ein Föderales Gebilde...grübelt...


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33%
(6 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

"Heute wird für Steuergeschenke gekämpft. Diese Entwicklung ist zu stoppen."

Ja, man glaubt es kaum, Herr Vetsch: Im Kanton Zürich hat sich die Mehrheit der Abstimmenden für weitere Steuergeschenke an Konzerne ausgesprochen.

56 Prozent der Stimmenden sagten zur Unternehmenssteuer"re​​form" JA, die Stocker mit den Städten ausgehandelt hat und die diese Hunderte Millionen Franken kosten wird.

Kein Grund zum Jubeln war auch die Stimmbeteiligung. Trotz der eminenten Bedeutung der Vorlage nahmen nur 27,8 Prozent der Stimmberechtigten an der Abstimmung teil. Gemessen an der Gesamtbevölkerung waren das gerade 16 Prozent. Herr Stocker sieht deshalb eine weitere solche Steuersenkung vor. Man kann es ihm nicht verargen.

https://​www.vimentis.ch/dialo​g/readarticle/fuer-we​itere-steuergeschenke​-weil-die-ahv-mittel-​bekommt/


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43%
(7 Stimmen)
Karlos Gutier sagte September 2019

Ich bin mit meinem Sohn übereingekommen, dass wir jede Vorlage zur Infrastruktur annehmen, da sonst das Steuer-Geld nur ins Ausland verschenkt wird.


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40%
(5 Stimmen)
jan eberhart sagte August 2019

Wieso denn so ungeduldig? Wenn die G7 und G 20 entsprechende "Befehle" erteilen, werden die Wegducker in Bundesbern Gewehr bei Fuss stehen.

Siehe Bankgehemnis: Kaum stand Uncle Sam vor der Burg und drohte ein wenig, konnte es nicht schnell genug gehen.


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56%
(9 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte August 2019

Zentralisieren tut man in Paris und in Brüssel.
In der Schweiz macht man das nicht.


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