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Organisierte Asylreisen

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Die Kri­tik an den Ray­on­ver­bo­ten von Brem­gar­ten lenkt bloss ab: Asyl­be­wer­ber sind ge­ne­rell unerwünscht – nicht nur in der Badi. Nun macht sich trotz Hoch­som­mer doch noch so etwas wie po­li­ti­sche Auf­re­gung breit: Im aar­gaui­schen Brem­gar­ten wurde eine ehe­ma­lige Trup­pen­un­ter­kunft​ in ein Asyl­zen­trum um­funk­tio­niert. Rich­tig be­geis­tert darüber ist nie­mand, was al­leine noch keine Schlag­zeile wäre, son­dern bloss Routine.

Bremgarten gibt zu reden, weil offenbar eine sechs Seiten starke Vereinbarung besteht zwischen dem Stadtrat und dem Bundesamt für Migration (BfM). Der Tages-Anzeiger zitiert aus dem Papier: Den Asylsuchenden soll auf Wunsch der Stadt Bremgarten «das Betretender Schul- und Sportanlagen [. . .] ohne Zustimmung der zuständigen Behörden» untersagt sein. Insgesamt 32 «sensible Zonen»werden aufgeführt, wie etwa die Badeanlage,Kindergärt​en, die Mehrzweckhalle, das Casino oder die Alterssiedlung.

Mens​chenrechtsorganisatio​nen, Kirchenvertreter und linke Politiker kritisieren solche Rayonverbote. Thomas Ruoss von «Augen-auf» verweist auf das in der Bundesverfassung verankerte Recht auf Bewegungsfreiheit: «Das BfM auferlegt Flüchtlingen unrechtmässige Verbote, gegen die sich die Asylsuchenden aufgrund ihrer rechtlich unsicheren Situation nicht zu wehren getrauen.»

Tatsächli​ch mag es kleinlich erscheinen,einem Asylbewerber den kühlenden Sprung ins Wasser zu vergönnen. Man könnte bei einem Glas Prosecco tiefschlürfend darüber sinnieren, ob diese Vereinbarung gegen die Bundesverfassung verstösst. Nur führen  solcheDiskussionen zielgenau am eigentlichen Kern vorbei – was wohl auch so beabsichtigt ist.

Vier von fünf Schweizern haben genug

Im vergangenen Juni wurde die weiss-nicht-wievielte​ Asylgesetzverschärfun​g mit 78,4Prozent Ja-Stimmen angenommen. Nicht einmal das rot-grüne Stammelektorat mochte den Gegenargumenten folgen. Worin genau die Verschärfungen bestanden, konnte selbst am Abstimmungssonntag kaum jemand zusammenstottern– was nicht weiter wichtig ist. Die Abstimmung war ein Verdikt, und genau dieses wollte beispielsweise SP-Präsident Christian Levrat vermeiden, weshalb er das Referendum– vergeblich – zu verhindern versuchte.

Nun liegt das Ergebnis aber vor: Vier von fünf Schweizern haben genug vom real existierenden Asylwesen, das die Steuerzahler gut zwei Milliarden Franken jährlich kostet, wenn der Aufwand für die Strafverfolgung krimineller Asylbewerber und andere Leistungen sauber mit eingerechnet würden.

Wer kann dieses Asylwesen noch ernst nehmen,wenn ein Somalier bis in die Schweiz reist, weil er keinen Militärdienst leisten will? Die Flüchtlinge, die in Wahrheit so wenig Flüchtlinge sind wie Berlusconi ein treuherziger Ehrenmann, gelangen über die bekannten Schlepperrouten in den Westen. Im Balkan gelten fixe Tarife: Ein paar hundert Euro kostet zum Beispiel der Übertritt nach Serbien. Von dort in den Schengen-Raum wird es richtig teuer.

Warum, könnte man sich fragen, reisen diese angeblich Verfolgten überhaupt bis in den Westen? Im näher gelegenen Bulgarien –durchaus ein sicheres Land – werden jährlich bloss rund tausend Asylgesuche gestellt. Aber eben: Es geht nicht um Leib und Leben, sondern darum, die organisierte Asylreise zu refinanzieren. Im besten Fall mit Arbeit, im schlimmsten Fall mit kriminellen Handlungen, im bequemsten Fall mit Sozialleistungen. Damit erübrigt sich auch die Diskussion um die Vereinbarung von Bremgarten: Wer meint, diese Asylreisenden seien bloss in der Badi oder vor dem Seniorenzentrum unerwünscht, täuscht sich. Das wenig nette, aber ehrliche Fazit lautet: Sie sind generell unerwünscht.


Commentaires des lecteurs sur cet article

Informations sur la désactivation de la fonction de commentaire

L'association Vimentis a décidé de fermer la colonne des commentaires sur ses blogs. Dans l'explication suivante, vous trouverez la raison de cette décision.

Le blog, y compris la colonne des commentaires, est une partie importante de la plateforme de discussion de Vimentis. En même temps, des valeurs telles que le respect, la décence et l'acceptation sont de la plus haute importance pour l'association. Vimentis s'efforce de défendre elle-même ces valeurs, ainsi que de les garantir sur le site web.

Dans le passé, cependant, ces valeurs ont régulièrement été ignorées dans la colonne des commentaires, et il y a eu des déclarations inacceptables répétées dans les commentaires. La suppression de ces commentaires est une question délicate et demande beaucoup d'efforts, que l'association ne peut se permettre. En outre, les commentaires peuvent être rédigés de manière pratiquement anonyme, ce qui rend impossible le blocage des personnes concernées.

En conséquence, l'Association Vimentis a décidé de désactiver la fonction de commentaire et de ne laisser que le blog. Le blog permet toujours aux gens de se faire entendre sans se cacher derrière un pseudonyme. Ce changement devrait améliorer la qualité de la plateforme de blog et la placer au centre de l'attention de toutes les personnes qui ont un intérêt dans une discussion factuelle et respectent les valeurs mentionnées ci-dessus.




77%
(39 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte September 2013

Meine Damen und Herren

Ich bin wirklich erstaunt wie sich gewisse Leute anmassen die Gründe für das Abstimmungsverhalten des Volkes zu kennen!

Sei dies ein Lokalpolitiker von der SD, einer Partei die faktisch nicht mehr existiert, weil ihr die Wähler abhanden gekommen sind, sei dies ein Journalist vom SVP-Propagandablatt Weltwoche, dessen Leserzahl immer kleiner wird oder seien dies gewisse SVP-Anhänger...


​Ich habe Ja gestimmt, weil ich mehr Kompetenzen beim Bund wollte! Damit man endlich die SVP-Trötzeli-Gemeinde​n zur Verantwortung ziehen kann, die immer nur Geld vom Bund wollen aber selbts keine Leistung erbringen wollen.

Eine wirkliche Verschärfung war diese Vorlage nicht. Es ging in erster Linie um Kompetenzen!



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21%
(33 Stimmen)
Thomas Meier sagte September 2013

Sehr guter Beitrag, Herr Nationalrat Keller. Aber wüssen Sie, ähnliches haben wir schon oft gehört. Was noch fehlt ist etwas Konkretes. Wüssen Sie, mit Aussagen wie "80% der Schweizer haben genug" können Sie nichts anfangen. Was schlagen Sie vor, ist zu tun, damit weniger Personen ohne Aussicht auf einen positiven Asylentscheid überhaupt einreisen. Aber kommen Sie nicht mit "Hilfe vor Ort". Und Ausschaffung ist nur möglich, wenn die Personen einen Pass haben (sonst lässt sie niemand einreisen). Bitte detaillieren Sie Ihre Rezepte; aber immer zuerst die praktische Realisierbarkeit prüfen. Märssi denn, gell


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42%
(55 Stimmen)
lula babalu sagte August 2013

Schön Herr Michel, aber erklären Sie mir bitte noch, was das mit dem Asylrecht bzw. Missbrauch zu tun haben soll!

Vorschlag 2. Wir nehmen nur noch echte Flüchtlinge aus aktuellen Kriegsgebieten auf. Frauen, Kinder und Greise. Keine jungen, gesunden Männer aus ehem. Kriegsgebieten, die ihre Familien nachziehen, 15 Jahre nach Kriegsende! ;-)


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43%
(69 Stimmen)
Josef Küng sagte August 2013

Wenn Ihr wirklich etwas erleben möchtet, bereitet Euch doch mal auf ein Abenteuer vor, wie Ihr es Euch niemals hättet vorstellen können:
1. Gehen Sie illegal nach Pakistan, Afghanistan, Irak, Marokko oder die Türkei.
2. Sorgen Sie sich nicht um Visa, internationale Gesetze, Immigrationsregeln oder ähnliche, lächerliche Vorschriften.
3. Wenn Sie dort angekommen sind, fordern Sie umgehend von der lokalen Behörde eine kostenlose medizinische Versorgung für sich und Ihre ganze Familie.
4. Bestehen Sie darauf, dass alle Mitarbeiter bei der Krankenkasse Deutsch sprechen und dass die Kliniken Ihr Essen nur so vorbereiten, wie Sie es in der Schweiz gewohnt sind.
5. Bestehen Sie darauf, dass alle Formulare, Anfragen, und Dokumente in Ihre Sprache übersetzt werden.
6. Weisen Sie Kritik an Ihrem Verhalten empört zurück indem Sie ausdrücklich betonen: "Das hat mit meiner Kultur und Religion zu tun; davon versteht Ihr nichts".
7. Behalten Sie unbedingt Ihre ursprüngliche Identität. Hängen Sie eine Fahne von Ihrem westlichen Land ans Fenster (am Auto geht es auch, vergessen Sie das nicht).
8. Sprechen Sie sowohl zu Hause als auch anderswo nur Deutsch und sorgen Sie dafür, dass auch Ihre Kinder sich ähnlich verhalten.
9. Fordern Sie unbedingt, dass an Musikschulen westliche Kultur unterrichtet wird.
10. Verlangen Sie sofort und bedingungslos einen Führerschein, eine Aufenthaltsgenehmigun​g und was Ihnen sonst noch einfallen könnte.
11. Lassen Sie sich nicht diskriminieren, bestehen sie auf Ihr gutes Recht, verlangen Sie Kindergeld.
12. Betrachten Sie den Besitz dieser Dokumente als eine Rechtfertigung Ihrer illegalen Präsenz in Pakistan, Afghanistan oder Irak.
13. Fahren Sie ohne Autoversicherung. Die ist nur für die Einheimischen erforderlich.
14. Bestehen Sie darauf, dass Beamte, Polizisten, Gerichte Sie höflich behandeln und respektieren, sonst organisieren Sie Protestzüge gegen Ihr Gastland und dessen Einwohner. Unterstützen Sie ausnahmslos Gewalt gegen Nicht-Weiße, Nicht- Christen und gegen eine Regierung, die Sie ins Land gelassen hat.
15. Verlangen Sie, dass Ihre Frau (auch wenn Sie sich inzwischen 4 davon angeschafft haben) sich nicht vermummen muss, keine Burka zu tragen hat.
VIEL GLÜCK WÜNSCHEN WIR IHNEN DABEI! IN DER SCHWEIZ IST DAS ALLES MÖGLICH!
In der Schweiz kann das alles erfolgen, weil wir hier von politisch korrekten Leuten sowie von einer Serie Aktionsgruppen regiert werden, die uns langsam aber sicher in den Abgrund treiben.
Wenn Sie mit dem Text einverstanden sind, leiten Sie ihn weiter!
Wenn nicht, packen Sie Ihre Koffer, verlassen Sie Ihre Heimat und finden Sie mal heraus, ob Sie zu den oben genannten Bedingungen in Pakistan, Afghanistan oder Irak, Marokko & Türkei willkommen sind.









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28%
(74 Stimmen)
lula babalu sagte August 2013

Herr Adrian Michel

Das wir die Probleme so nicht lösen, hören wir ständig, also erzählen Sie uns doch mal etwas Neues! Z.B. wie wir sie lösen!!!!!!!!!! Mit Nichts tun und die Misststände verleugnen, habt ihr nähmlich kein einziges Problem gelöst. Aber viele geschaffen!


Ich hätte eine Idee! Die Linken und ihre Schützlinge bleiben, der Rest wird ausgewiesen. Fragt sich nur, wie ihr 22% das noch finazieren wollt, aber das ist ja dann allein euer Problem. Das ihr ja garantiert locker zu lösen wisst! ;-)


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36%
(84 Stimmen)
lula babalu sagte August 2013

Momentan laden in Zürich die Flieger aus Kairo vollbesetzt.
Zurück,​ fliegen Sie leer!

Man kan sich nun fragen, sind das Flüchtlinge? Wer flüchtet, ist ein Flüchtling. Die Frage ist nur wovor flüchtet er?

Erst im eigenen Land viel Staub aufwirbeln und wenn einem der eigene Dreck über den Kopf wächst, sich feige aus dem Staub machen und alles denen überlassen, die das nicht können, oder nicht wollen....

Um dann hier, Forderungen zu stellen, Staub aufwirbeln und uns den Dreck hinterlassen.




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76%
(135 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Eine typische Fehlinterpretation von Weltwoche-Redaktor und SVP-Nationalrat Keller (wie wir dies ja schon aus der Weltwoche von ihm kennen).

Nur weil 78% der Stimmbüger die letzte Asylreform angenommen haben, heisst das noch lange nicht, dass 4 Fünftel der Stimmbürger "genug" haben, wie es Herr Keller so schön lapidar ausdrückt.

Im Gegenteil: Bei dieser Vorlage ging u.a. darum, dass der Bund mehr Kompetenzen erhält und Gemeinden, die Trötzeln, in die Schranken weisen kann.


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79%
(132 Stimmen)
adrian michel sagte August 2013

Lieber Herr Keller
Jeder aufrechte Schweizer würde einen Militärdienst in Somalia verweigern (http://de.wikipedia.​org/wiki/Somalia#Poli​tik). Die eine Wahrheit ist: 4/5 Schweizern möchten gerne glauben, dass es keine echten Flüchtlinge mehr gibt.

Natürlich stimmt das nicht. Wer Augen hat und sich zu lesen getraut weiss das insgeheim auch - da hilft keine Selbsttäuschung.

Einige echte Flüchtlinge erreichen sogar heute noch die Schweiz. Man macht es ihnen zwar immer schwerer. Je schwerer es den echten Flüchtlinge gemacht wird, desto höher wird der Anteil derer, die hier als renitente und kriminelle Asylbewerber auffallen werden. Renitente und Kriminelle werden immer ihren Weg aber immer in die Schweiz finden: Kein Asylgesetz wird dies je verhindern können. Dies ist wohl die zweite unangenehme Wahrheit.

Man hat uns die letzten Jahrzehnte vorgegaukelt, alle Probleme könnten gelöst werden, wenn Asylanten (und natürlich die EU und die Linken) nicht wären.
Wir haben gravierende Probleme. Aber die will niemand wirklich lösen. Sonst müsste man fragen, weshalb Schweizer Chefs lieber billige ausländische Arbeitnehmer einstellen, weshalb Steuergeschenke ohne Auflagen auch an gewissenlose Unternehmen und Manager gehen, weshalb arbeitende Menschen mit Lehre in der Schweiz keine Familie mehr ernähren können und man auf dem Arbeitsmarkt ab 50 kein Brot mehr hat.

Die dritte Wahrheit ist: 4/5 Schweizern sehen mittlerweile, dass es in diesem Land gravierende Misstände gibt. Man würde sie herzlich gerne mit einem einfachen „Asylanten raus!“ lösen. Aber das ist Augenwischerei.

Wi​r leben in wachstumsstarken, turbokapitalistischen​ und globalisierten Zeiten. Die gehen mit einem wundersamen „Simsalabim“ nicht weg - auch da hilft keine Selbsttäuschung.


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24%
(139 Stimmen)
Josef Küng sagte August 2013

Herr Keller 43/4 von 5 Schweizer haben genug, schon Kinder äussern sich sehr negativ über das Asylwesen, besonders dann, wenn so einer mit null Deutsch die Schulbank drückt. Die verlogene Asylpolitik hat versagt, nur noch die Linksbrüderschaft hält dagegen, der Volkswirtschaftliche Schaden wird ins unermessliche steigen. Unsere Sozialwerke werden eines Tages Kollabieren, oder wir bezahlen 20% MWST um das zu verhindern. Entwicklungshilfe, Sozialhilfe und Asylhilfe, wann sagt das Volk definitiv BASTA.


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