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Statement zur Aufhebung der Wehrpflicht

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Dieses State­ment wurde im Na­tio­nal­rat gehalten:

Herr Kol­lege [Daniel] Stolz, es ist doch überraschend, wie Sie es fer­tig­brin­gen, oder zu­min­dest die Mehr­heit in die­sem Saal, in der­sel­ben Ses­sion zu­erst im Namen der in­di­vi­du­el­len Frei­heit des Kon­su­men­ten mit einer sol­chen In­n­brunst das Recht auf 24-­Stun­den-Ein­kau­​fen im Tank­stel­len­shop zu ver­tei­di­gen, nur um dann ein paar Tage später, ges­tern und heu­te, auf diese in­di­vi­du­elle Frei­heit wie­der zu pfei­fen und im Namen ir­gend­ei­nes höheren Et­was, sei es nun Kohäsion oder Si­cher­heit oder Lan­des­ver­tei­di­gu​ng, an der strik­ten Zwangs­mi­li­ta­ri­si​e­rung der jun­gen Männer in die­sem Land fest­hal­ten zu wol­len. Kol­lege Stolz, der Li­be­ra­lis­mus setzt die in­di­vi­du­elle Frei­heit an erste Stelle und nicht nur dann, wenn es einem passt.


Es ist aber eben nur auf den ers­ten Blick überraschend; auf den zwei­ten Blick macht es durch­aus Sinn. Sie übernehmen auf der rech­ten Ratshälfte in den letz­ten Jah­ren nämlich zu­neh­mend die militärische Logik in an­dere po­li­ti­sche Be­rei­che, ge­rade in Ihren wirt­schafts­po­li­ti​­schen Dis­kurs. Der ty­pi­sche Sol­dat, des­sen Haupt­auf­ga­ben ja vor allem darin be­steht, all das, was man ihm im Rah­men der de­mo­kra­ti­schen und staatsbürgerlichen Er­zie­hung bei­ge­bracht hat, wie­der zu ver­ges­sen - er muss bei­spiels­weise sei­nen kri­ti­schen Geist aus­schal­ten zu­guns­ten einer sehr zufälligen Autorität, die ei­ge­nen Frei­heits­rechte über Bord wer­fen und dem willkürlichen Kol­lek­tiv un­ter­ord­nen und vor allem unter kei­nen Umständen hin­ter­fra­gen, ob das was er hier tut, ir­gend­wie gesellschaftsfördernd​ ist -, die­ser ty­pi­sche Sol­dat ent­spricht eben auch Ihrem Ideal­bild eines mo­der­nen Ar­beit­neh­mers oder einer mo­der­nen Ar­beit­neh­me­rin. Auch diese sol­len in stil­ler Demut ak­zep­tie­ren, was die Her­ren in den Tep­pi­che­tagen vor­ge­ben und froh sein, wenn es überhaupt Ar­beit gibt - was ma­chen wir denn mit den Ar­beits­lo­sen, hat Kol­lege Stolz vor­her ge­fragt. Wenn man aus­schert, dann be­straft man mit Sank­tio­nen, wie es in der Armee üblich ist. Genau so, wie es den Jun­gen schein­bar gut tut, wie ich ges­tern und heute hören durf­te, sich in der RS auch ein­mal durch­beis­sen zu müssen, genau so haben Sie auch ar­gu­men­tiert, als es darum ging, die ju­gend­li­chen Ar­beits­lo­sen mit der letz­ten AL­V-Re­vi­sion noch stärker zu drang­sa­lie­ren. Die all­ge­meine Wehr­pflicht ist eben nicht, wie es Herr Pro­fes­sor Ei­chen­ber­ger ab und zu be­tont, ein Ana­chro­nis­mus im neo­li­be­ra­len Zeit­al­ter. Sie ent­spricht viel­mehr im Kern dem glei­chen de­mo­kra­tie­ver­ach​­ten­den Men­schen­bild.


Mit der Zwangsmilitarisierung​ der jungen Männer fördern wir nicht nur ein antidemokratisches Menschen- und Gesellschaftsbild, wir festigen darüber hinaus auch noch antiquierte Rollenbilder. Der Kollege Freud würde hier vielleicht die 21- oder 18-wöchige RS als eine Art abrupte Trennung der Männer von ihren Müttern und allem Weiblichen interpretieren, und er läge damit gar nicht so falsch. Sagt man doch gerne in diesem Land: Erst die Armee macht uns zu richtigen Männern; ich war selbstverständlich nicht dort. Auf die Jagd gehen nach dem Feind, durch den Dreck robben, mit diesen Phallusersätzen, genannt Sturmgewehren, rumballern, in weitgehend sinnentleerten Solidargemeinschaften​ herumgrölen - die das tun, sind anscheinend die echten Männer. Wer immer von Ihnen schon einmal das Vergnügen hatte, eine Gruppe RS-Soldaten im Ausgang oder im Zug zu treffen, weiss, wovon ich spreche. Das kann definitiv nicht das Männerbild der Zukunft sein.


Die allgemeine Wehrpflicht widerspricht zusammengefasst so ziemlich allem, was die Aufklärung mit sich gebracht hat, was den modernen emanzipierten Mann und den demokratischen Citoyen ausmacht - lassen Sie uns diesen Zopf heute definitiv abschneiden.


Commentaires des lecteurs sur cet article

Informations sur la désactivation de la fonction de commentaire

L'association Vimentis a décidé de fermer la colonne des commentaires sur ses blogs. Dans l'explication suivante, vous trouverez la raison de cette décision.

Le blog, y compris la colonne des commentaires, est une partie importante de la plateforme de discussion de Vimentis. En même temps, des valeurs telles que le respect, la décence et l'acceptation sont de la plus haute importance pour l'association. Vimentis s'efforce de défendre elle-même ces valeurs, ainsi que de les garantir sur le site web.

Dans le passé, cependant, ces valeurs ont régulièrement été ignorées dans la colonne des commentaires, et il y a eu des déclarations inacceptables répétées dans les commentaires. La suppression de ces commentaires est une question délicate et demande beaucoup d'efforts, que l'association ne peut se permettre. En outre, les commentaires peuvent être rédigés de manière pratiquement anonyme, ce qui rend impossible le blocage des personnes concernées.

En conséquence, l'Association Vimentis a décidé de désactiver la fonction de commentaire et de ne laisser que le blog. Le blog permet toujours aux gens de se faire entendre sans se cacher derrière un pseudonyme. Ce changement devrait améliorer la qualité de la plateforme de blog et la placer au centre de l'attention de toutes les personnes qui ont un intérêt dans une discussion factuelle et respectent les valeurs mentionnées ci-dessus.




43%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2013

Milizarmee: das pure Gegenteil von Militarismus

Viele​ werden bei Miliz wohl zuerst an das Militär denken. Sicher wird der Einsatz für das Gemeinwesen dort am augenfälligsten. Es gilt das Prinzip, dass ein jeder seinen Beitrag für die Sicherheit des Gemeinwesens leistet, so gut er das eben vermag. Das Milizprinzip im Militär schützt eine Gesellschaft auch vor einem Kastenwesen und gilt mithin als Schule der Nation. Der Bürger in der Uniform ist Ausdruck republikanischer Gesinnung, dies seit der Antike. Auch ist die Milizarmee das pure Gegenteil von Militarismus, bringt es doch alle sozialen Schichten zusammen und fördert den Austausch zwischen den Landesteilen. Die Mitglieder der Willensnation lernen sich kennen wie sonst nie, der Städter die Landschaft, der Welsche die Deutschschweiz, der Deutschweizer das Tessin usw.
Manche sagen, dass in der Schweiz als Willensnation der grösste Wert der Schweizer Miliz nicht im eigentlichen Zweck, dem Militärischen, liege, sondern im Gesellschaftlichen. Hier wird die Solidarität zwischen den Landesteilen und den sozialen Schichten erprobt, jahraus, jahrein. Sie ist der Kitt der Nation.
Berufsarmeen schwächen den Frieden, Milizarmeen stärken ihn
Wer das Milizprinzip in Militärfragen abschaffen will, übergibt das Land entweder einem Militärblock wie der Nato, oder er muss ein eigenes Berufsheer unterhalten. Ein solches stehendes Heer in gebührender Grösse könnte sich die Schweiz nie leisten, auch gehört ein stehendes Heer nicht zur Tradition der Schweiz. Und die Geschichte lehrt: Berufsarmeen schwächen den Frieden immer, während Milizarmeen ihn stärken. Auch Regierung und Parlament würden leichtfertiger damit umgehen, einen Kriegs­einsatz zu befehlen, wenn nicht die eigenen Söhne in den Kampf geschickt würden, sondern Fremdlinge. Beispiele gefällig? Frankreich zaudert selten, seine Fremdenlegionäre in den Einsatz zu schicken, jüngstes Beispiel Mali. Die Entsendung von US- und britischen Soldaten der letzten Jahre fand kaum Widerspruch in den jeweiligen Ländern, waren die Kämpfer doch Angehörige der Berufsarmee – die Wehrpflicht war nach den Erfahrungen des Vietnam-Krieges abgeschafft worden. Dass heute auch Deutschland die Wehrpflicht sang- und klanglos abgeschafft hat, lässt für die Zukunft Ungutes erahnen. Stichwort «archaischer Kämpfer». Und von wegen «die Deutschen müssen wieder töten lernen»

Ein Lob den Österreichern, die diesen Januar mit einer satten Mehrheit an der Milizarmee festhielten!
Wer ein Land wie die Schweiz zusammenhalten will, wird sich auch vermehrt wieder für Einrichtungen einsetzen, die Generationen vor uns schufen: nebst dem Zivildienst ist die Rede vom Welschlandjahr, aber auch vom Landdienst – die Jugend auf ihrer steten Suche nach sinnhaltigem Tun wäre der reifen Generation dankbar für die Unterstützung in diese Richtung.
Und in Erfüllung der Rechtsgleichbehandlun​g Mann & Frau muss man für die jungen Frauen eine Pflegedienst in
Alten- & Pflegeheimen gesetzlich in der Länge verankern, wie dies für die jungen Männer für den Militär-Miliz-Dienst

oder Zivildienst auch der Fall ist. Komischerweise ist daran - nämlich diesbezügliche an eine Gleichstellung - noch nie, nicht einmal vom Gleichstellungsbüro gedacht, geschweige etwas unternommen worden.
Einen Dienst leisten in jungen Jahren ist doch nicht nur ehrenwert, gerade junge Girls resp. Frauen würden respektvoll
lernen mit dem Alter umzugehen, dadurch bescheidener und pflegeleichter für junge Männer werden, weil die
Heute in zu vielen Fällen zu hohe Hypris nicht mehr solche Gipfel erschwingen würden.
Also weniger Trennungen- & weniger Scheidungen, glücklichere Gemeinschaften, ein lohnenswertes Ziel, oder nicht ?

Milizarmee für junge Männer Pflicht, Pflegedienst für junge Frauen Pflicht.



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71%
(7 Stimmen)
J. Nyffeler sagte April 2013

Herr Wehrmut
Ich frage mich die längste Zeit, was überhaupt Personen mit so einem
Gedankengut im Bundeshaus zu suchen haben.



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70%
(20 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte March 2013

Cédric Wermuth,

Schauen Sie sich doch mal die Welt an wie sie tatsächlich ist, das ärmste Land der Welt z.B., Bangaldesh, das total überbevölkert ist, periodisch überschwemmt wird und vor allem pro Kopf trotzdem doppelt soviel für seine Armee ausgibt wie die Schweiz, das hinter Kuweit reichste Land der Erde, die übrigens eine reine Verteidigungsarmee hat. Der rot/grün/CVP dominierte Bundesrat erhöhte aber dennoch kürzlich eigenmächtig den Beitrag der Schweiz an die UNO für eine fragwürdige „Entwicklungshilfe“ um 1.6 Mia. CHF, gleichzeitig schaffte er zuvor z.B. die IV-Frauenrenten in der Schweiz ganz ab, erhöhte aber die Steuerlasten der arbeitenden CH-Bevölkerung, Gebühren ect. massiv. Passt das zusammen, wo eine Landesregierung ja den Schwur (BR Summaruga als Einzige leider nicht) ablegte, nur im Interesse unseres Landes zu handeln. Schon in den 1950-Jahren bewiesen doch USA-Wissenschaftler, dass Entwicklungshilfe letztendlich zu gar nichts nutzt, sondern im Gegenteil, den Empfängerländer ssogar schadet, weil diese Menschen sich zukünftig einfach darauf verlassen, selber noch weniger zu arbeiten für ihre Eigenständigkeit.
Ga​nze Schiffsladungen Reis nach Bangladesh z. B. bewirkten nur, dass der Reispreis zusammen gefallen ist, die Reisbauern, die noch Reis anpflanzten, vom Ertrag dadurch in der Folge nicht mehr vom Reisverkauf leben konnten, das Reis anbauen aufgaben, in der Hoffnung, nächstes Jahr auch sich beim Hilfsschiff anstellen zu können, um sich die Reiskessel gratis und ohne Arbeit im Schweisse seines Angesichtes, einfach bequem füllen zu lassen. Demotivierung nennt man das. Gib dem Menschen einen Fisch, und er wird verhungern, lerne ihn fischen, und er wird überleben. Herr Cédric Wermuth, bitte untersuchen Sie doch einfach mal, wieviel von der CH-Entwicklungshilfe an Bangladesh direkt in die Armee fliesst, zur Unterdrückung des eigenen Volkes ? Diese Armee kostet wie bereits gesagt doppelt soviel wie die unsere, und von irgendwo muss das viele Geld dazu ja herkommen, oder nicht ?

Dass Sie als junger Mensch nicht nachvollziehen können, was 1914-1918 und 1939-1945 in Europa Schlimmes geschehen ist, kann ich auch ein wenig ja noch nachvollziehen, doch wenn Sie wie oben geschehen, wirklich glaubwürdig so politisieren wollen, sollten Sie doch zuvor mindestens diese schlimmen militärischen Zeit-Geschichten etwas studieren, bevor Sie unsere Verteidigungsarmee jetzt noch ganz abschaffen wollen, nachdem diese doch auch bereits schon halbiert wurde.

http://de.w​ikipedia.org/wiki/Ado​lf_Hitler

Sie meinen, dass ist Geschichte, so was kann in Europa nie mehr passieren ? Das sehe ich auch ganz anders, denn hat der jetzige SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier nicht erst kürzlich der Schweiz gedroht; "Wenn ihr das & das nicht in unserem Sinne erledigt, schicken wir die Kavallerie", sinngemäss doch eine eindeutige Androhung von Gewaltanwendung, oder etwa nicht ?. Der damalige SPD-Präsident Münthefering, 73 Jahre alt und allem Anschein nach noch kein bisschen weise, setzte dann sogar noch einen oben drauf, indem er wortwörtlich sagte; "Früher hätte man Soldaten geschickt". Von jedem europäischen Politiker ist so eine Entgleisung, gegenüber dem einzigen, direkt demokratischen Kleinstaat Europas, eine Unverschämtheit, von einem deutschen Politiker, noch die nächsten 150 Jahre lang, aber ein absolutes Tabu.
Cédric Wermuth, Sie sind doch ein intelligenter junger Mensch, denken Sie also bitte einmal darüber in Ruhe nach, was Sie da anstellen, ob das wirklich i.O. ist.

Bangladesh, ein schönes, mit Menschen reich gesegnetes Land, vielleicht überschwemmen diese Menschen ja bald in naher Zukunft nicht nur als Scheinasylanten, sondern mit der Knarre in der Hand unser Land, weil sich diese Menschen sagen, wie übrigens Heute ja schon viele Scheinasylanten, was die da Haben, das wollen wir jetzt auch, subito, Pasta.
Dass die Schweizer - ohne Bodenschätze - aber überaus fleissige & arbeitsame Menschen sind, resp. (bald) einmal waren, sehen diese natürlich auch nicht. Von Nichts kommt Nichts, sagte schon mein Vater zu Recht.

http://www.​google.ch/search?q=ba​ngladesh&hl=fr&tbm=is​ch&tbo=u&source=univ&​sa=X&ei=1PpGUfWSBemr4​ATFpoCoAg&ved=0CGYQsA​Q&biw=1100&bih=765


Und ein von mir sehr geschätzter, weiser Mann sagte diesbezüglich Ihres Artikels & der SPD-Spitzenpolitiker;​
"Weil die Menschen aus der Geschichte nie was lernen, muss diese sich ständig wiederholen."
Mahat​ma Ghandi



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60%
(25 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2013

Abschaffung der Allgemeinen Wehrpflicht in Österreich,
Liest man noch Internet Berichte und Umfragen vom 2012, kommt man zur Überzeugung, dass in Österreich die Allgemeine Wehrpflicht fallen wird. Da wird suggestiert dass gemäss Umfragen etwa 60% für die Abschaffung wären. Ähnliches versucht man ja in der Schweiz von der GSOA, oder diesen Netten Mitteparteien.
Gestern, 20 Januar 2013 wurde nun darüber abgestimmt.
Das Ergebnis für die Armee Gegner ist niederschmetternd, 59,8% haben für das bestehende System abgestimmt. Etwa die Hälfte der 6.3Millionen Stimmberechtigten gaben ihre Stimme ab.
Das Ergebnis des Referendums ist jedoch rechtlich für die Regierung nicht bindend. Das zum Thema, Österreich und die Demokratie.



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41%
(58 Stimmen)
J. Nyffeler sagte January 2013



Herr Wermuth
das Recht auf 24-­Stun­den-Ein­kau­​fen in Tankstellenshops bin ich dagegen, vorallem da die KMU weiter darunter leiden und das Personal noch mehr ausgenützt wird. Wenn schon 24 std und 7 Tagewoche, sollte auch der Personalbestand stimmen.
Wehrpflicht​ bin ich dafür, da man nicht nur lernt wie man mit Munition und Gewehr umgehen muss, sondern man auch Ordnung und Disziplin im eigenen Privatleben erlernt.Da wir ja in unserem Land auch sehr viele Muttersöhnchen haben, Sprich Hotel Mamma räumt auf, oder sprich "Messi" schadet ein Militärdienst solchen Menschen sicherlich nicht.
Ja, was Eltern in der Erziehung verpasst haben, kann vielleicht das Millitär bewirken, oder auch nicht.
Ich jedenfalls sehe ob jemand ordendlich oder chaotisch wirkt.
Freundliche Grüsse


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65%
(55 Stimmen)
Heinz Mahler sagte January 2013

Fettschrift ist mir wie die Juso penetrant aufdringlich. Also bitte noch mal von vorne ohne überflüssiges Gesülze.


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71%
(55 Stimmen)
x x sagte January 2013

Den Militärdienst habe ich stets gehasst. Es gab viele "Kameraden", die ein ausgeprägtes Machoverhalten zelebrierten. Ganz ausgesprochen die Unteroffiziere während der RS - später nicht mehr so krass. Im Auszug hat sich das von Jahr zu Jahr gebessert. Es hat tatsächlich manchmal so etwas wie echte Kameradschaft entwickelt. Das wird wohl mit dem Aelterwerden zu tun gehabt haben. Schade nur, dass Herr Wermuth diese Erfahrung verpasst hat. Wermuth wie ich haben beide keine schlimmen Jahre erlebt. Wir beide sind in der besten Gegend der Welt und zur besten Zeit geboren worden. Für beide war es eine reine Zufälligkeit. Wir konnten weder etwas dagegen, noch etwas dafür tun. Für mich jedenfalls, trifft diese Erkenntnis zu.

Wir wissen beide nicht so recht, was Kriegszustand bedeutet. Fast jeden Abend können wir, wenn wir wollen, uns durch Dokumentarfilme am Fernseher berieseln lassen. Kürzlich ist beispielsweise auf Phoenix ein Dok.film über die Weimarer-Republik ausgestrahlt worden. Die Zeit unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg, der ja mehr oder weniger eine Familienfehde zwischen den königlichen Familien darstellte. Leiden mussten natürlich die Völker - nicht die Könige. Aeusserst eindrücklich war die Veranschaulichung, wie die Siegermächte die Deutschen Unterhändler behandelten. Es waren bekanntlich Sozialdemokraten (Eisner, Erzberger, Ebert, Scheidemann...) die für die Konservativen die Kohlen aus dem Feuer nahmen und danach tragisch die Finger verbrannten. Denn die Alliierten diktierten einen unerfüllbaren Friedensvertrag. Jener Umstand rief die Nationalsozialisten aufs Tapet, die unter den Sozialdemokraten auf brutale Weise "aufräumten". Das alles weiss Herr Wermuth als linker Politiker bestens.

Aber ich fürchte, dass er nicht in Betracht zieht, dass sich von neuem Probleme zum Beispiel in Ungarn entwickeln, die in Europa Anlass zur Sorge geben. Wenn ein Viktor Orban den ungarisch stämmigen Rumänen, Oesterreichern und Slowaken ungarische Pässe verteilt oder offeriert, sollte das zu denken geben! Ganz genau auf diese Weise ist Hitler mit Sudetenland (Teile der Tschechoslowakei), Böhmen und Mähren vorgegangen. Dann gibt es noch Mazedonien, Geburtsland des Alexander der Grosse. Teile davon sind heutzutage griechisch, albanisch, bulgarisch und serbisch. Teilweise Staaten, die sich zur EU zählen, oder bereits auf der Schwelle stehen. Es gibt dort Politiker, die ein geeintes Mazedonien, oder Makedonien, anstreben.

Selbstverständlic​h weiss Herr Wermuth zudem, dass die Pazifisten Daladier und Chamberlain die Hauptschuldigkeit am Ausbruch Zweiten Weltkrieges zu tragen hatten. Denn ohne jene Politiker wäre es den Nationalsozialisten nicht gelungen, eine Armee auf die Beine zu stellen.

Ich bin überzeugt, dass wir eine gute Armee brauchen. Es braucht ja nicht die beste der Welt zu sein. Zumal die gegenwärtige Führung ohnehin nicht überzeugen kann. Und ich bin sicher, dass es sehr viele vernünftige Sozialdemokraten gibt, die ähnlicher Ansichten sind.



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62%
(58 Stimmen)
Georg Stamm sagte January 2013

Es ist reizvoll zu sehen, wie Herr Wermuth zum 100%igen Liberalen mutiert. Er vergisst dabei nur, dass Freiheit auch Verantwortung als Kehrseite der liberalen Medaille beinhaltet. Verantwortung z.B. für die Verteidigung des Landes oder den Schutz der Bevölkerung bei Katastrophen. Wenn die Meisten der Meinung sind, das seien wichtige Aufgaben des Staates, dann darf dieser auch die Mittel einfordern zu deren Durchführung. Das wäre dann die Dienstpflicht. Bei der SP ist es so, dessen muss sich jeder bewusst sein, dass nach der Abschaffung der Armee (steht so im Parteiprogramm) die gesparten 4-5 Mia./a einfach anderweitig ausgegeben würden. Beispiele: Gratistram, Gratis-UNI-Studium, noch mehr Geld für die Ausländerintegration,​ Krankenkassenverbilli​gung ausbauen, gleichzeitig den Grundleistungskatalog​ KVG erweitern, kleinere Klassen, mehr Lehrer usw., usw.. Möglichkeiten für mehr Staatsaufgaben gibt es zu Hauf, ihnen sind keine Grenzen gesetzt. Schlussendlich würde die Schweiz dort landen, wo jetzt Griechenland ist: In der Ecke der Ueberschuldeten, Kreditunwürdigen, Verarmten.


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