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SVP-Abschottungsiniti​ative: Irreführende Zahlen im Umlauf

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In der Dis­kus­sion um die SV­P-Ab­schot­tungs­i​­ni­tia­tive kur­sie­ren seit Mo­na­ten zwei­fel­hafte Zah­len. Durch die SVP be­feu­ert, sind die irreführenden Aus­sa­gen in­zwi­schen zum All­ge­mein­platz ge­wor­den. Zeit für uns Klar­text zu re­den: Bis zum 9. Fe­bruar muss die Stimmbevölkerung wis­sen, was wirk­lich Sache ist.

Falschbehauptung 1: „Das BIP pro Kopf stagniert, seit wir die Bilateralen haben.“

Nichts könnte falscher sein. Ein Blick auf die Statistik zeigt (Seite 7 im Argu oder Eurostat), dass das BIP pro Kopf seit dem Inkrafttreten der Bilateralen Verträge stark gestiegen ist. Der Kontrast zu den wachstumsschwachen 90er Jahren könnte nicht stärker sein. Zwischen 1992 und 2002 (ohne Bilaterale Verträge) wuchs das BIP pro Kopf um 3000 Euro. Zwischen 2002 und 2012 hingegen um 4500 Euro. Damit hat die Schweiz andere Staaten klar abgehängt. Das viel zitierte Zugpferd Deutschland ist zum Beispiel zwischen 2002 und 2012 pro Kopf lediglich um 3600 € gewachsen. Die EU insgesamt um 1700 €.

Falschbehauptung 2: „Die Löhne stagnieren“

Auch dies ist nachweislich falsch. Bei den Löhnen zeigt sich dasselbe Bild (Seite 8 im Argu oder BFS). Seit den Bilateralen Verträgen geht’s aufwärts. Die Reallöhne (unter Einberechnung der Inflation) stiegen zwischen 1992 und 2002 jährlich um 0,2%. Seit der Einführung der Bilateralen hingegen um jährlich 0,6%. Letztes Jahr haben die Löhne real gar um 1,5% zugelegt. In Franken ist der Lohnzuwachs gar noch eindrücklicher (weil sich ja die Referenzgrösse gegen oben entwickelt).

Falschb​ehauptung 3: „EU-Bürger kommen nur in die Schweiz um von Sozialleistungen zu profitieren.“

Die Daten sprechen eine andere Sprache (Seite 14 im Argu oder SECO). EU-/EFTA-Bürger bezahlen zum Beispiel 22% der AHV- und IV-Beiträge, während sie lediglich 16% der Renten beziehen. Ihre Bilanz in der Arbeitslosenversicher​ung ist nahezu ausgeglichen: EU-Bürger erhalten 23,2% der Arbeitslosengelder und decken 22,8% der Kosten. Gleiches Bild bei der Sozialhilfe: Laut einer Untersuchung von 13 grossen Städten beziehen nur 3,7% der EU-Bürger Sozialhilfe, unter Schweizern sind es 4%.


Commentaires des lecteurs sur cet article

Informations sur la désactivation de la fonction de commentaire

L'association Vimentis a décidé de fermer la colonne des commentaires sur ses blogs. Dans l'explication suivante, vous trouverez la raison de cette décision.

Le blog, y compris la colonne des commentaires, est une partie importante de la plateforme de discussion de Vimentis. En même temps, des valeurs telles que le respect, la décence et l'acceptation sont de la plus haute importance pour l'association. Vimentis s'efforce de défendre elle-même ces valeurs, ainsi que de les garantir sur le site web.

Dans le passé, cependant, ces valeurs ont régulièrement été ignorées dans la colonne des commentaires, et il y a eu des déclarations inacceptables répétées dans les commentaires. La suppression de ces commentaires est une question délicate et demande beaucoup d'efforts, que l'association ne peut se permettre. En outre, les commentaires peuvent être rédigés de manière pratiquement anonyme, ce qui rend impossible le blocage des personnes concernées.

En conséquence, l'Association Vimentis a décidé de désactiver la fonction de commentaire et de ne laisser que le blog. Le blog permet toujours aux gens de se faire entendre sans se cacher derrière un pseudonyme. Ce changement devrait améliorer la qualité de la plateforme de blog et la placer au centre de l'attention de toutes les personnes qui ont un intérêt dans une discussion factuelle et respectent les valeurs mentionnées ci-dessus.




26%
(38 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte December 2013

Herr Schwaller hat hier sehr schön aufgezeigt, dass die SVP sehr viele Mythen und Märchen über die Personenfreizügigkeit​ verbreitet, die sich bei der Betrachtung der Fakten als falsch herausstellen.

1. Wir haben gar keine "Masseneinwanderung​" wie die SVP behauptet. Zu Zeiten der Kontingente in den 1960er Jahre war die Einwanderung viel grösser. Auch in den 1990er Jahren war die Einwanderung teilweise nicht viel tiefer als heute!

Die Fakten:

http://wp.​me/p1BHeC-5t

Weite​r verheimlicht die SVP, dass wir eben auch eine sehr starke Auswanderung haben!




2. Die PFZ hat zu keiner Zunahme der Arbeitslositkeit geführt! Im Gegenteil die Arbeitslosenquote ist heute viel tiefer als in den 1990er Jahren nach dem EWR-Nein! Auch die Sozialhilfequote hat nicht zugenommen und die Anzahl der Neurentner bei der IV hat gar abgenommen!

Die Fakten:

http://wp.​me/p1BHeC-5F






3. Die PFZ hat zu keinem Lohndumping geführt! Im Gegenteil die Reallöhne sind stark gestiegen in den letzten Jahren!

Die Fakten:

http://wp.​me/p1BHeC-5F






4. Auch das BIP pro Kopf ist gestiegen! Nicht nur das BIP.

Die Fakten:

http://wp.​me/p1BHeC-5F







5. Hauptgrund für die überfüllten Züge, die verstopften Strassen und die zunehmende Überbauung ist nicht die Einwanderung, sondern sind die steigende Mobilität von uns Schweizern und die zunehmenden Wohnansprüche von uns Schweizern!!!

Die Fakten:

http://wp.​me/p1BHeC-63






6. Es findet im Rahmen der PFZ keine Einwanderung in die Sozialversicherungen statt. Im Gegenteil: Ausländer zahlen viel mehr in die Sozialversicherungen ein, als sie beziehen. Das gilt auch für die Krankenkassen!

Die​ Fakten:

http://wp.​me/p1BHeC-6l



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43%
(35 Stimmen)
cristiano safado sagte December 2013

Frau Habegger

Sie sind SVP-Mitglied und verteidigen deshalb die Anliegen der SVP. Ich habe dafür volles Verständnis. Allerdings sage ich Ihnen, dass die Masseneinwanderungsin​itiative der SVP so abgefasst ist, dass sie jederzeit von Bundesrat und Räten umgangen werden können. Das ist nicht im Sinne des Volksmehr. Das Volksmehr will dass die Inländer privilegiert werden. Zuerst uns die Arbeit, dann den Ausländern. Frage an Sie, wurde die Masseneinwandereungsi​nitiative mit Absicht so abgefasst, weil gewisse "höheren Tiere" bei der SVP die Arbeitgeber (die Wirtschaft) schützen wollen ??? ICH DENKE JA.


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67%
(36 Stimmen)
Karl Müller sagte December 2013

In der Schweiz herrscht Massenarbeitslosigkei​t!!
Es ist egal, dass es in den EU-Staaten noch schlimmer ist!

Offiziell sind "nur" 3% arbeitslos.
Aber was ist mit den:
Unterbeschäftig​ten (Temporärangestellte,​ die mehr arbeiten möchten)?
Den in das Sozialsystem abgedrängten jedoch arbeitsfähigen IV-Rentnern und Sozialhilfeempfängern​?
Den Ausgesteuerten, den Wiedereinsteigerinnen​ nach der Babypause und den anderen Arbeitslosen ohne Anspruch auf Sozialleistungen?
Di​e effektive Arbeitslosenrate liegt deutlich über 10%!
Das ist Massenarbeitslosigkei​t!!

http://www.google.c​h/url?sa=t&rct=j&q=&e​src=s&source=web&cd=1​&ved=0CC0QFjAA&url=ht​tp%3A%2F%2Fwww.dievol​kswirtschaft.ch%2Fde%​2Feditions%2F201001%2​Fpdf%2FSheldon.pdf&ei​=JZexUvvXBuWO7QbQg4G4​Cg&usg=AFQjCNEs3AWJKe​eTzB13ItVSmAtU9xHctw&​bvm=bv.58187178,d.ZGU​&cad=rja
Was sieht man auf Seite 2?
Bis etwa 1990 gab es so gut wie keine Arbeitslose. Seither werden es immer mehr!

Da ist irgendetwas sehr schief gelaufen!
Und zwar in der Ausländerpolitik!
Do​ch Achtung: Ohne Ausländer wären die Arbeitskräfte sehr knapp auch das wäre nicht optimal. Dafür hätte jeder Arbeitswillige eine Stelle. Und sei es als Putzfrau oder "Rüeblischeller" (Karottenschäler).

Wie sieht eine vernünftige Ausländerpolitik aus?
Ausländer dürfen nur einwandern, wenn in ihrem Beruf die Arbeitslosenrate kleiner ist als 0.5%.
Wer Ausländer beschäftigt, zahlt eine Lenkungsabgabe. Der Ertrag geht an die AHV. Die Höhe hängt ab von der Arbeitslosenrate.
Al​le Ausländer zahlen eine Kopfsteuer. Der Ertrag geht an die AHV. Die Höhe hängt ab von der Arbeitslosenrate.

Der Zugang der Ausländer zum Sozialsystem wird beschränkt:
Arbeitsl​ose Ausländer erhälten pro Jahr Erwerbstätigkeit in der Schweiz einen Monat Arbeitslosengeld.
Au​sländer erhalten versicherungsmathemat​isch korrekt berechnete AHV und IV-Renten.
Ausländer​ erhalten keine Sozialhilfe, keine Beiträge an die Krankenkassenprämie, keine Ergänzungsleistungen,​ keine Mietzinsbeihilfen usw.
Ausländer erhalten statt unbeschränkt Sozialhilfe nur Nothilfe für einige Wochen, sie haben so Zeit ihre Rückkehr in die Heimat zu organisieren.
Jeder Ausländer hinterlegt ein Depot. Mögliche Schulden werden vor der Ausreise aus diesem Depot bezahlt. Der Rest dient als Rückkehrhilfe in der Heimat.

Ausländer müssen wieder auswandern, wenn sie Nothilfe beziehen, Schulden bei der Krankenkasse, dem Steuer- oder Sozialamt haben, sich nicht an unsere Regeln halten oder unsere Spache nicht lernen wollen.


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79%
(28 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte December 2013

Professorenstudien und Politikermeinungen

Wenn verschiedene Studienresultate über die Realitäten sehr unterschiedlich ausfallen, dann entsteht dies dadurch, dass sie durch die Auftragshonorare eingefärbt werden.

Wenn Politikermeinungen nicht erklärt werden können, dann liegt es an der Einweichung dieser Meinungen durch Parteispenden und Wahlhilfen.

Die Unabhängigkeit der Politiker und Professoren bleibt auf der Strecke. Wie wollen Sie mit diesen Rahmenbedingungen das Beste für die Bevölkerung vertreten?


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84%
(32 Stimmen)
Fritz Kunz sagte December 2013

Herr Schwaller und seine Gefolgsleute malen wieder einmal sehr schwarz, ähnlich wie vor der EU-Abstimmung vor 21 Jahren. Wo wäre die Schweiz heute, wenn das Volk all die Einzelinteressen-Poli​tiker damals nicht durchsdchaut hätte? Zum grossen Glück für die Schweiz, wie sich heute eindrücklich zeigt!
Brüssel soll die Verträge nur kündigen. Das gäbe der Schweiz die Möglichkeit, z.B. das Verkehrsabkommen neu zu gestalten. Dabei müsste aber auch einmal etwas für die Schweiz "herausspringen". Kostendeckende Durchfahrtsgebühren z. B. für Schiene und Strasse könnten helfen, die von der Schweiz für Europa getätigten sehr grossen Investitionen etwas abzuschreiben. Das bedingt aber entsprechende Verhandlungspersönlic​hkeiten seitens der Schweiz! Aber Frau Leuthard schickt ja lieber hunderte von Millionen nach Italien. Damit sollen dort Zubringer und Tunnels für den Gotthardtunnel ausgebaut werden, damit Europa "unsere" 20 Milliarden Investition auch nutzen kann.


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81%
(27 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte December 2013

Die Bilderberger, die bestimmenden Unternehmer, haben Angst vor unserer schweizerischen Masseneinwanderungs-I​nitiative.

Auch wenn die Politiker jegliche Diskussion mit der Bevölkerung vermeiden, sehen die Bilderberger die nahende Niederlage kommen.


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88%
(26 Stimmen)
cristiano safado sagte December 2013

Im Jahre 2012 waren nach BSV in der Schweiz 250'333 Personen fürsorgebedüftig. Damit haben wir so viele Fürsorgebedürftige wie noch nie. Der Zuwachs an Fürsorgebedürftigen stieg vor allem in den Städten. Eines fällt hierbei besonders auf. 10,1% betrafen Personen über 50 Jahre, 9,3% Personen zwischen 45 und 50 Jahre. Angesichts der Masseneinwanderungsin​itiative versucht der Bund diese Zahlen zu verharmlosen und den Grund auf die gestiegene Bevölkerungszahl abzuwälzen. Doch diese Verharmlosung stimmt nicht. Tatsache ist nämlich eine andere. Die Tatsache, dass die Zunahme besonders in den Grossstädten und bei den über 45-jährigen zunahm weist darauf hin, dass insbesondere Grossunternehmen (die meisten sind ja in den Städten oder deren Aglomeration angesiedelt) ihre älteren Arbeitnehmer abschieben und durch jüngere ausländische Arbeitnehmer ersetzen. Darauf weist auch hin, dass die Jugendarbeitslosigkei​t bei 10% verharrt, während letztes Jahr rund 80'000 ausländische Arbeitnehmer (inkl. Familiennachzug, 44%) in die Schweiz einwanderten. Und zwar dies trotz aufrufen der SECO und mehreren Organisationen, bei der Stellenbesetzung primär einheimische Personen zu berücksichtigen. Grenzgänger (insbesondere in Basel und im Tessin, sind bei diesen Zahlen nicht berücksichtigt.

Der Grund ist offensichtlich. besonders Grossunternehmen missbrauchen die zunehmende Arbeitslosigkeit als Puffer und zur Lohndrückerei. Diese Arbeitgeber (mit vielfach in den Teppichetagen bezahlten Abzockerlöhnen von Millionen) müssen nun endlich mal DISZIPLINIERT und in die Schranken gewiesen werden. Deshalb ein starkes JA zur Masseneinwanderungsin​itiative. Die Masseneinwanderungsin​itiative kann jedoch nur ein erster Schritt in Richtung rigoros gehandhabten Inländervorrangs sein.


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86%
(22 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte December 2013

Noch ein gewichtiger Abgang bei Econommisuisse

Vie​r Jahre lang leitete Ursula Fraefel die Kampagnen des Wirtschaftsdachverban​ds – auch diejenige gegen die erfolgreiche Abzockerinitiative. Nun ist Schluss.

http://ww​w.tagesanzeiger.ch/wi​rtschaft/unternehmen-​und-konjunktur/Noch-e​in-gewichtiger-Abgang​-bei-Econommisuisse/s​tory/15655013


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85%
(26 Stimmen)
lula babalu sagte December 2013

Das dient wohl auch nur der Irreführung des Volkes, Herr Schwaller?

Pfarrer​ Sieber eröffnet heute eine Notschlafstelle für Arbeitssuchende Migraten aus der EU.

Da können Sie mir noch so viele geschönte Statistiken und Zahlen servieren, derren Wahrheitsgehalt ich ja nicht überprüfen kann. Aber ich kann, offenbar anders als linke Politiker, mit offenen Augen durch die Strassen gehen und mal hinsehen, was um mich herum passiert! ;-)

"«Seit zwei Jahren stellen wir auf den Strassen Zürichs und in unseren Einrichtungen eine markante Zunahme von Ausländern aus EU-Staaten auf Arbeitsuche fest», heisst es in einer Mitteilung der Sozialwerke Pfarrer Sieber. Weil diese Menschen oft weder Deutsch sprächen noch über eine anerkannte Berufsausbildung verfügten, hätten sie hier kaum Zukunftschancen. Die Rückreise in ihre Herkunftsländer sei in den meisten Fällen die einzige realistische Perspektive. «In der Zeit, in der sie hier sind, sollten sie aber nicht vom Erfrierungstod bedroht sein. Sie haben ein Anrecht auf eine menschenwürdige Behandlung.»

Weil die Zahl der Arbeitsmigranten in den letzten Tagen stark angestiegen sei, öffne vom 18. Dezember bis voraussichtlich Mitte März 2014 in Räumen der SWS-Auffangeinrichtun​g «Brot-Egge» in Zürich-Seebach eine Notschlafstelle"

​http://www.ref.ch/hau​ptseiten/aktuell/news​/8320/




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82%
(34 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2013

Der guten Ordnung halber hier noch zusammenfassend die Wirkung eines JA zur Volksinitiative gegen Masseneinwanderung:

1. Die Bilateralen Verträge werden weitergeführt! Nur das PFZ-Abkommen wird neu verhandelt.

2. Die nötige Bürokratie wird nicht grösser, sondern verlagert. Auch auf die Arbeitgeber.

3. Dem zunehmenden Fachkräftemangel kann gezielt entgegengewirkt werden! International und unabhängig von deren Herkunft, mit den besten Fachkräften zusammenzuarbeiten.

4. Es werden alle Ausländerkategorien den Kontingenten unterstellt. Für eine Gesamt-Einwanderungsp​lanung unerlässlich und sinnvoll.

5. Garantie für Selbstbestimmung! Die Souveränität über die Einwanderungsbestimmu​ngen liegt wieder bei der Schweiz.



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67%
(42 Stimmen)
Bea Habegger sagte December 2013

Die Irreführung der Bürgerinnen und Bürger geht weiter

Die Gegner der Volksinitiative „gegen Masseneinwanderung" haben heute ihre üblichen Schönfärbereien und irrenführenden Aussagen wiederholt. Selbst der Bundesrat musste vor kurzem zugeben, dass immer mehr Personen ohne Arbeitsvertrag in die Schweiz kommen, und dass die schweizerische Arbeitslosenversicher​ung bei einem Verlust der Stelle ab dem ersten Tag zahlen muss, wenn der Eingewanderte zuvor in irgendeinem EU-Land 12 Monate gearbeitet hat.

Die Antworten des Bundesrates auf Vorstösse und Anfragen der Nationalrätinnen Sylvia Flückiger und Yvette Estermann

Sozialhi​lfe für schon bei ihrer Einreise arbeitslose EU-Bürger

Errechnung des versicherten Verdienstes und der Anzahl Taggelder
Beiträge ausländischer Arbeitslosenkassen
sind klar:

• Zitat aus der Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Flückiger: „Gemäss Artikel 2 Absatz 1 Anhang I FZA können EU-/Efta-Staatsangehö​rige als Stellensuchende in die Schweiz einreisen, ohne bereits über einen gültigen Arbeitsvertrag zu verfügen."

• Immer mehr EU-Bürger kommen zur Stellensuche in die Schweiz. 2012 wurden bereits über 4‘000 Kurzaufenthaltsbewill​igungen zur Stellensuche erteilt, Tendenz steigend. Ein Teil dieser Personen erhält in den Kantonen und Gemeinden gar Sozial- und Nothilfe! Der Bundesrat musste jedoch zugeben, dass er das Ausmass dieses Problems nicht kennt.

• EU-Arbeitnehmer können in der Schweiz Arbeitslosengeld beziehen, obwohl diese mit den Einzahlungen in die schweizerische Kasse eben erst begonnen haben. Massgeblich ist der in der Schweiz versicherte Lohn. Wie viel jemand vorher in einem anderen Land verdient hat, ist nicht relevant. Damit sind EU-Staatsangehörige bezüglich Arbeitslosenversicher​ung unter Umständen besser gestellt als Schweizerinnen und Schweizer!

• EU-Arbeitnehmer, die (auch nach wenigen Tagen) arbeitslos werden, können mitsamt ihren Familien in der Schweiz bleiben, wenn sie über eine entsprechende Aufenthaltsbewilligun​g verfügen.

• Die Schweiz erhält von den Arbeitslosenkassen der Herkunftsländer keinen Rappen/Cent.

Ebens​o irreführend sind die Verweise der Gegner der Masseneinwanderungsin​itiative auf verschiedene volkswirtschaftliche Kennzahlen anhand willkürlicher Zeitvergleiche. Tatsache ist, dass beispielsweise das Bruttoinlandprodukt pro Kopf seit Einführung der vollen Personenfreizügigkeit​ im Jahr 2007 nicht mehr gestiegen ist (trotz EU-Erweiterung mit neuen Märkten). Schlicht falsch ist die Aussage, dass EU-Bürger nicht häufiger arbeitslos werden als Schweizer. Die Arbeitslosenquote lag Ende November 2013 bei EU-Bürgern bei 5,5%, bei Schweizern bei 2,3%. Zudem zeigt die heute veröffentlichte, neue Sozialhilfestatistik den starken Verdrängungseffekt im Bereich der Drittstaaten.

Die Initiativ-Gegner weichen einer Thematisierung der bestehenden Probleme als Folge der Masseneinwanderung konsequent aus. Stattdessen sprechen sie lieber von den Bilateralen Verträgen und drohen der Bevölkerung.

Tatsa​che ist jedoch: Die Initiative „gegen Masseneinwanderung" will weder einen generellen Stopp der Zuwanderung, noch verlangt sie die Kündigung der bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union (EU). Sie gibt dem Bundesrat aber den Auftrag, mit der EU Nachverhandlungen über die Personenfreizügigkeit​ und damit über die eigenständige Steuerung und Kontrolle der Zuwanderung zu führen.

Eine massvolle und vernünftige Initiative, die am 9. Februar 2014 an der Urne Ihre Zustimmung verdient.




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61%
(44 Stimmen)
Bea Habegger sagte December 2013

So spielt der derzeitige mehrheitlich linke und linkslastige BR mit der Bevölkerung, Mainstream-Denken und falsche Zahlen verbreiten:

Bundes​rat kämpft mit fragwürdigen Zah­len gegen SVP-Initiative

http://www.berner​zeitung.ch/schweiz/Bu​ndesrat-kaempft-mit-f​ragwuerdigen-Zahlen-g​egen-SVPInitiative/st​ory/15778486


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28%
(46 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte December 2013

Zusammenfassend die Folgen bei einer Annahme dieser Abschottungs- und Bürokratiemonster-Ini​tiative:

1. Ende der Bilateralen Verträge und somit Abschottung vom EU-Binnenmarkt, wo jeder dritte Schweizer Franken verdient wird!

2. Schaffung eines teuren Bürokratiemonsters auf Kostern der Steuerzahler!

3. Zunahme des Fachkräftemangels!


4. Vermischung von Einwanderung in den Arbeitsmarkt und Asylpolitik!

5. Keine Garantie auf weniger Einwanderung! Aber grosse Gefahr, dass die falschen kommen!


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23%
(40 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte December 2013

Um wieder auf das Thema zurück zu kommen...

Eine Zusammenfassung der Fakten:

1. Wir haben gar keine "Masseneinwanderung​" wie die SVP behauptet. Zu Zeiten der Kontingente in den 1960er Jahre war die Einwanderung viel grösser. Auch in den 1990er Jahren war die Einwanderung teilweise nicht viel tiefer als heute!

http://wp.m​e/p1BHeC-5t

Weiter​ verheimlicht die SVP, dass wir eben auch eine sehr starke Auswanderung haben!


2. Die PFZ hat zu keiner Zunahme der Arbeitslositkeit geführt! Im Gegenteil die Arbeitslosenquote ist heute viel tiefer als in den 1990er Jahren nach dem EWR-Nein! Auch die Sozialhilfequote hat nicht zugenommen und die Anzahl der Neurentner bei der IV hat gar abgenommen!

http:/​/wp.me/p1BHeC-5F

3​. Die PFZ hat zu keinem Lohndumping geführt! Im Gegenteil die Reallöhne sind stark gestiegen in den letzten Jahren!

http://wp.​me/p1BHeC-5F


4. Auch das BIP pro Kopf ist gestiegen! Nicht nur das BIP.

http://wp.me/​p1BHeC-5F


5. Hauptgrund für die überfüllten Züge, die verstopften Strassen und die zunehmende Überbauung ist nicht die Einwanderung, sondern sind die steigende Mobilität von uns Schweizern und die zunehmenden Wohnansprüche von uns Schweizern!!!

http​://wp.me/p1BHeC-63



6. Es findet im Rahmen der PFZ keine Einwanderung in die Sozialversicherungen statt. Im Gegenteil: Ausländer zahlen viel mehr in die Sozialversicherungen ein, als sie beziehen. Das gilt auch für die Krankenkassen!

htt​p://wp.me/p1BHeC-6l



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62%
(34 Stimmen)
Bea Habegger sagte December 2013

Wer kämpft hier mit "gezinkten Zahlen"?

Der Bundesrat hätte die Aufgabe die Bevölkerung ausgewogen aufzuklären und nicht AUCH noch Parteihetze zu betreiben:


Berne​r Zeitung 17.12.2013
Bundesrat​ kämpft mit fragwürdigen Zahlen gegen SVP-Initiative

htt​p://www.bernerzeitung​.ch/schweiz/Bundesrat​-kaempft-mit-fragwuer​digen-Zahlen-gegen-SV​PInitiative/story/157​78486


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