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VON 1317 BIS 1364 HATTE DIE SCHWEIZ IN BRUGG EINE KÖNIGIN

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Hier ein zweiter Beitrag zum "Geburtstag" der Schweiz – diesmal die Hervorhebung des Anteils einer klugen Frau und der Habsburger an der Entwicklung der heutigen Schweiz im damaligen "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation" (HRR). 

 

Von 1317 bis 1364 hielt in Brugg eine Kö­ni­gin u. a. das Ge­biet der heu­ti­gen Schweiz zu­sam­men (Bild): A­gnes (*um 1281), die Kö­ni­gin von Un­garn und Toch­ter von Kö­nig Al­brecht I. von Habs­burg, lebte als Witwe ab 1317, ohne das Gelübde ab­zu­le­gen, in ihrem Klos­ter Kö­nigs­fel­den, in der Nähe der Habs­bur­g. Von da aus ent­fal­tete sie eine rei­che po­li­ti­sche Tätig­keit im Dienste der Habs­bur­ger. Sie re­prä­sen­tierte Her­zo­g  Al­brecht II. von Ös­ter­reich in den Vor­de­ren Lan­den (Vor­derös­ter­reich)​​​​​​​​​​​​​​​. ­Die­​s​e​r​ Lan­des­teil der Habs­bur­ger lag vor allem im El­sass, in Süd­deutsch­land und in der heu­ti­gen Schweiz.

1327 bestätigte König Ludw​​​​​​​​​​​​​​​ig IV. von Bayern Uri, Schwyz und Unterwalden die Reichsfreiheit im HRR, und er fügte SZ und Unterwalden zur Reichsvogtei Waldstätten zusammen.​​​​​​​​​​​​​​​ Di​​​​​​​​​​​​​e neue Reichsvogtei wurde vom König in den Bund mit Strassburg, Konstanz, Zürich und Bern eingebunden, was bedeutet, dass die neue Reichsvogtei als gleichberechtigter und handlungsfähiger Partner innerhalb des HRR anerkannt worden ist. Diese Reichsvogtei und dieser Bund sind erst im Nachhinein erste schwache Anzeichen einer entstehenden "Eidgenossenschaft". ​​

Nach 1330 wurde Königin Agnes sowohl bei Fehden der Städte wie u. a. auch in Konflikten zwischen Habsburg, Savoyen und den reichsfreien Orten als Vermittlerin angerufen.

Kaiser Lud​​​​​​​​​​​​​​​wig IV. verpfändete (!) die oberdeutschen Reichsstädte 1330 an Albrecht II. Zürich und die Stadt St. Gallen lösten sich aber sofort aus. Auch Herzog Rudolf IV. gelang es nicht, die habsburgische Hoheit über die Reichsstädte Zürich, Bern, St. Gallen und Solothurn durchzusetzen. Im Westen waren die Habsburger Herren über Freiburg. Bern, obwohl an die Eidgenossenschaft gebunden, war wegen der Bedrohung aus Savoyen nicht an Feindseligkeiten gegen Habsburg interessiert. Die Position Habsburgs war im Berner Oberland, von Biel flussabwärts, im St. Galler Rheintal, in der Linthebene, im Zürcher Umland sowie natürlich im Aargau und im Thurgau gesichert.

Kaiser Ludwig IV. bestätigte 1331 die Reichsfreiheit von Uri und der Reichsvogtei Waldstätten. 1334 sprach er jedoch die Reichsvogtei Waldstätten Habsburg zu. Deshalb begann ein Kleinkrieg zwischen den habsburgischen Gebieten und den reichsfreien Orten. Er konnte 1336 durch Königin Agnes beendet werden. Luzern verblieb zwar im Bund mit Uri und der Reichsvogtei Waldstätten, musste aber weiterhin die habsburgischen Hoheitsrechte anerkennen. 

1333 und 1340 vermittelte Agnes zwischen Bern und Freiburg. 1351 fällte sie einen erfolglosen Schiedsspruch zwischen Rapperswil, Zürich und der Reichsvogtei Waldstätten. 

Königin​​​​​​​​​​​​​​​ Agnes hatte den Auftrag, als Nachfolgerin der hl. Elisabeth von Thüringen zur pietas Austriaca beizutragen​​​​​​​​​​​​​​​ und erfüllte diesen auch. Dazu gehört auch ihr grosser Beitrag zur Erhaltung des Landfriedens und zur Stabilisierung des HRR im Bereich der heutigen Schweiz.


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