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Warum die Familieninitiative ihren Namen nicht verdient

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Quelle: www.journal21.ch

Was​ beim ersten Anblick sympathisch daher kommt, ginge auf Kosten der arbeitenden Mittelschicht, schreibt Nationalrätin Barbara Schmid-Federer (CVP/ZH) in einem Gastbeitrag für Journal21.

Mit der Geburt des ersten Kindes verliert ein Paar 40% seiner Kaufkraft, was für viele zu ernsthaften finanziellen Problemen führt. Familienarmut nimmt zu.
Um diese negative Tendenz zu durchbrechen, ist seit 2011 ein Paket zur steuerlichen Entlastung von Familien mit Kindern in Kraft. Das Paket dient dazu, frühere steuerliche Ungerechtigkeiten aufzuheben und allen Familien, insbesondere solchen mit tieferem oder mittlerem Einkommen, eine echte Unterstützung zu bieten. Das Steuerpaket ist das Resultat jahrelanger seriöser politischer Arbeit.
Die SVP lehnt seit Jahren systematisch familienpolitische Lösungen ab. Der Staat solle sich nicht in familiäre Angelegenheiten mischen, sagt die Partei.

Famili​en werden leer ausgehen

Damit ist offenbar Schluss: Mit der sogenannten Familieninitiative, über die wir am 24. November 2013 abstimmen, sollen mit einem 1,4 Milliarden Paket Familien staatlich unterstützt werden, die ihre Kinder „selber betreuen“.

Was auf den ersten Blick sympathisch daher kommt, ist bei genauem Hinschauen das Gegenteil von dem, was die Initiative vorgibt zu sein.

Gesamtschweize​risch gibt es noch 29% aller Familien, die auf ein Zusatzeinkommen verzichten. Nur noch wenige können sich dies überhaupt leisten. Bei einer wortgetreuen Umsetzung der SVP-Initiative könnten demnach nicht mehr als 29% aller Familien profitieren. Kommt dazu: viele dieser Familien würden die versprochene Unterstützung nicht oder nur zum Teil erhalten, denn 50% aller Familien bezahlen keine direkte Bundessteuer, sie würden den Steuerabzug also gar nicht geltend machen können.

Die meisten Familien, welche glauben, sie würden von der SVP-Familieninitiativ​e profitieren, würden also leer ausgehen. Es fragt sich also, warum die Initiative den Namen „Familie“ trägt.

Absurde Auswirkungen einer schlecht durchdachten Initiative

Stellen Sie sich eine reiche Einverdienerfamilie mit zwei reizenden kleinen Kindern vor. Ein Elternteil arbeitet nicht, er oder sie kann die Zeit, in welcher die Kinder in der Schule sind, mit Fitness und Golfspielen verbringen. Die SVP-Familieninitiativ​e, welche nach dem Giesskannenprinzip funktioniert, bevorzugt genau diese Familie. Das ist absurd.

Steuerlich betrachtet sind Familien mit Fremdbetreuungskosten​ und solche ohne Fremdbetreuung heute gleichgestellt. Dies hat nichts mit Ideologie zu tun, das sind Fakten. Wer jetzt den gut austarierten Steuermechanismus aushebelt, betreibt keine Familienpolitik sondern strebt lediglich ein rechnerisches Ungleichgewicht an.

Die Verlierenden sind diejenigen Familien, welche auf eine Fremdbetreuung angewiesen sind.

Falls die Familieninitiative obsiegt, dann geben wir – je nach Art der Umsetzung - 1,4 Milliarden Franken für eine reiche Oberschicht aus.

Finanziert würde dies entweder durch massive Steuererhöhungen oder durch Leistungskürzungen. So oder so ginge das auf Kosten der arbeitenden Mittelschicht. Somit würden wir das, was wir in den vergangenen Jahren in Sachen Familienpolitik aufgebaut haben, wieder rückgängig machen.

Das Bevorzugen einer kleinen privilegierten Gruppe entspricht nicht unserer helvetischen Politkultur. Betreiben wir weiterhin eine kluge Familienpolitik – sagen wir
Nein zur SVP-Familieninitiativ​e.

 

 


Commentaires des lecteurs sur cet article

Informations sur la désactivation de la fonction de commentaire

L'association Vimentis a décidé de fermer la colonne des commentaires sur ses blogs. Dans l'explication suivante, vous trouverez la raison de cette décision.

Le blog, y compris la colonne des commentaires, est une partie importante de la plateforme de discussion de Vimentis. En même temps, des valeurs telles que le respect, la décence et l'acceptation sont de la plus haute importance pour l'association. Vimentis s'efforce de défendre elle-même ces valeurs, ainsi que de les garantir sur le site web.

Dans le passé, cependant, ces valeurs ont régulièrement été ignorées dans la colonne des commentaires, et il y a eu des déclarations inacceptables répétées dans les commentaires. La suppression de ces commentaires est une question délicate et demande beaucoup d'efforts, que l'association ne peut se permettre. En outre, les commentaires peuvent être rédigés de manière pratiquement anonyme, ce qui rend impossible le blocage des personnes concernées.

En conséquence, l'Association Vimentis a décidé de désactiver la fonction de commentaire et de ne laisser que le blog. Le blog permet toujours aux gens de se faire entendre sans se cacher derrière un pseudonyme. Ce changement devrait améliorer la qualité de la plateforme de blog et la placer au centre de l'attention de toutes les personnes qui ont un intérêt dans une discussion factuelle et respectent les valeurs mentionnées ci-dessus.


33%
(42 Stimmen)
cristiano safado sagte November 2013

Wer sein Kind in eine Kika (oder wie das heisst) geben muss, da arbeiten beide Elternteile. Das heisst, das Einkommen beider Elternteile muss versteuert werden und fällt dann noch möglicherweise in die Progression. Die Familieninitiative der SVP bevorzugt nur sehr gut verdienende Familien (29%) wo nur ein Elternteil arbeiten muss. Das betrifft nur wenige Familien zu Lasten der Steuereinnahmen. Weniger Steuereinnahmen aber führt bekanntlich zum Ruf von SVP, FDP und EDU nach Einsparungen, in erster Linie bei den Sozialleistungen. Im Endeffekt heisst dies, die ärmeren Bevölkerungsschichten​ bezahlen einmal mehr über den immer weitergehenden Sozialabbau die Steueroptimierungsini​tiativen dieser drei Parteien.


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47%
(43 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte November 2013

Frau Nationalrätin Schmid-Federer/CVP hat heute etwas gesagt, was doch sehr schön die Ungerechtigkeit am heutigen Steuersystem aufzeigt, was erst Recht für die SVP-Familieninitiativ​e spricht.

O-Ton Barbara Schmid-Federer vor 11 Stunden

" Dank der CVP wurde 2011 der Elterntarif eingeführt. Das war das Mittel, um vor allem "traditionelle" Familien zu stärken."

So viel ich weiss beträgt der Elterntarif nur 250.- pro Kind, während der Fremdbetreuungsabzug max.10.100.- beträgt. Das ist doch ein immenser Unterschied. Die traditionellen Familien sind so doch nicht gestärkt Frau Federer.

Sinn und Zweck der SVP Familieninitiative ist für alle Familien pro Kind den gleichen Betreuungs-Steuerabzu​g zu gewähren. Es geht um gleich lange Spieße und soziale Gerechtigkeit.

Inf​o-Elterntarif

Der Elterntarif besteht aus dem Verheiratetentarif (Art. 214 Abs. 2 DBG) als Basis und dem Abzug vom Steuerbetrag in der Höhe von MAXIMAL 250 FRANKEN für jedes Kind und jede unter­stützungsbedürf​tige Person (Art.214 Abs.2bisDBG)



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42%
(31 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte November 2013

Mal eine Frage in die Runde werf: Das Fremdbetreuen von Kindern ist gleich in mehrfacher Hinsicht privilegiert, gegenüber dem sogenannt " traditionellen Modell." Zu den Kinderbetreuungskoste​n gehören doch auch die Fahrtkosten zur Betreuungsstätte ( gemeint ist die Krippe) die abzugsberechtigt sind. Mir ist aber nicht bekannt, dass auch die Fahrkosten zur Oma abzugsberechtigt sind, der Erwerbstätigkeit wegen, wenn man dort seine Kinder zur Betreuung abliefert. Oder irre ich mich hier?? Da ist nicht matchentscheidend, aber nimmt mich einfach mal wunder

Besten Dank


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56%
(27 Stimmen)
Gabor Balazs sagte November 2013

Frau Nationalrätin Schmid-Federer: Ich warte eigentlich seit einigen Legislaturen auf eine griffige Familienpolitik seitens der CVP. Was mich erstaunt ist, dass da so nichts kommt. Ich denke, viele werden der Initiative SVP zustimmen aus Protest. Eine Seite bekommt das, was die andere nicht bekommt und das ist in der Politik schon länger zu beobachten. Ungerechtigkeiten werden gar nie gelöst oder noch verschlimmert. Das müsste mir als Politikerin zu Denken geben. Von "Probleme anpacken" spürt man zur Zeit in unserem Land wenig bis gar nichts. Sollte diese Initiative gewonnen werden, würde ich mir mal überlegen, woran es wohl scheitert. Am dummen Souverän der der SVP auf den Leim kriecht? Nein! Ich denke, wirkliche Probleme werden zerredet anstatt gelöst und die Familie ist eines dieser Probleme. Oder?


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42%
(38 Stimmen)
B D sagte November 2013

Geschätzte Frau Schmid-Federer

Wor​an liegts, dass Sie hier von praktisch allen Kommentierenden widersprochen werden?
Liegts vielleicht daran dass Sie und Ihre Partei wiedereinmal komplett daneben liegen?

Zum C und zum V in ihrer Parteibezeichnung habe ich schon dereinst mal gesagt dass dies mittlerweile der reinste Hohn ist.
Die 'Christliche' 'Volks'- Partei hat weder eine Ahnung für wen sie steht noch wofür sie einstehen sollte. Schade!

Das Argument mit den Steuereinbussen zieht nicht, ist obsolet. Wir Schweizer und Schweizerinnen aus dem normalen Volk sind der Politik des Bundes, unserer MitteLinks-Parlamenta​rier derart überdrüssig, wir sind von eurer Politik derart geschlagen, verraten und verkauft, glauben Sie mir, wir sind soweit, wir müssen nehmen was wir können!
Denn jetzt sind wir einmal dran.. Gewisse Zehntausende von Leuten welche nicht von hier sind halten es schon seit Jahrzehnten so dass sie nehmen was sie kriegen können. Wir Schweizer und Schweizerinnen wissen haargenau dass es auch diesmal wieder vorallem diese Leute bevorteilt. Die mit 3,4,5,7,9 Kindern welche, wenn überhaupt jemand der Eltern arbeiten geht, monatlich Unsummen von den Geldern beziehen welche sie hier als bessere Instrumente anpreisen um Gerechtigkeit zu schaffen.
Was wiederum beweist dass sie einfach nur Etikettenschwindel betreiben und eigentlich einfach SP heissen sollten.

Und wenn Sie noch etwas zur Kenntnis nehmen wollen, oder auch nicht..
Dem Fairspielenden Volk wurden und werden soviele Gemeinheiten und Frechheiten angetan, gerade im Bezug was mit unseren Steuergeldern und Vorsorgebeiträgen veranstaltet wird, da bleibt uns gar nichts Anderes mehr übrig als zum Schluss zu kommen:
Dieses Staatsgebilde mit seiner Politikergilde und Beamtenschaft MUSS einfach auf allen Ebenen AUSGEHUNGERT und BEKÄMPFT werden! Gerade wenn es darum geht ein wenig mehr für unsere Familien, unsere Kinder zu erretten!

Vielleic​ht besitzen Sie die Weitsicht und Originalität zu erkennen dass diese Tatsache bereits schon der definitive Anfang vom Ende ist. Sie und Ihr ganzes MitteLinks-Bündnis verschulden die Unwilligkeit, ja das Unvermögen des Volkes, weiter auf die Schweiz Rücksicht zu nehmen und den Umstand dass wir nun nur noch an unsere eigenen Familien denken müssen.

Ihnen und Ihren Mitstreitern von MitteLinks haben wir Dinge wie die Personenfreizügigkeit​, Offene Türen und Tore für alles und jeden, Masslose Überfremdung, Kollabierende Infrastruktur, Millionenteures Sozial- und IV-Schmarotzertum, Grassierende Schwarzarbeiterkultur​, Lohndumping, ins Masslose steigende Kosten, Abgaben und Beiträge überall, Unerträgliche Unsicherheit und Kriminalität und auch die Förderung anderer 'moderner' Zustände wie zum Beispiel im Familienmanagement und der Kinderbetreuung, eben Fremdbetreuung, zu verdanken..

Diese Initiative ist jetzt der erste Anlauf zu Massnahmen des puren Selbstschutzes unsererseits...

Ab​er bitte machen sie nur weiter so! Immer mehr Menschen werden erkennen was sie eigentlich verkörpern und vorantreiben..


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49%
(41 Stimmen)
Barbara Schmid-Federer sagte November 2013

Dies sind Leistungen, von denen Einverdienerpaare heute profitieren:

Prämienverbilligu​ng

Allenfalls Sozialhilfe

Verzicht auf AHV-Beitragspflicht und jährliche Alimentierung des AHV-Kontos mit CHF 41’100 (Erziehungsgutschrift​): Solidaritätsbeitrag der Erwerbstätigen = CHF 200 Mio.

Witwenrente (1. Säule) ohne Beitragspflicht (CHF 1,4 Mrd.)

AHV-EL (im Alter)

Staatliche Mitfinanzierung Pflege



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54%
(65 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte November 2013

Ich finde es schon lustig, wie die Partei von Frau Schmid Federer immer davon spricht, Minderheiten in diesem Lande nicht zu diskriminieren ( wie etwa sprachliche, kulturelle und politische) aber eine " grosse Minderheit von 29% " von ihr und der CVP schlechter gestellt wird als die Mehrheit, obschon die CVP sich auch als Familienpartei gebärdet, wo es aber solche und solche Familien gibt, wo Kinder so oder so wichtig für die Zukunft sind, während Frau Federer hier eine Gesellschaft von Zweiklassenkindern fördert. nicht ganz logisch für eine Politikerin einer " Familienpartei".

​Wer es aber mit der Familie ernst meint und diese auch hochhält, der schafft hier keine steuerlichen Privilegien für jene Eltern, die ihre Kinder fremdbetreuen, um gleichzeitig andere Betreuungsmodelle steuerlich zu diskriminieren.

Viele CVP-er sind nur deshalb gegen die SVP-Familieninitiativ​e( einschließlich der CVP-Frauen), weil die Initiative von der SVP kommt und nicht aus sachlichen Gründen. Immerhin sprachen sich in den letzten Umfragen 60% der CVP Wähler für die SVP-Vorlage aus. Die Zustimmung dazu wird bis zum Abstimmungstag innerhalb der CVP hochbleiben, womit die CVP weiter gespalten bleibt und den Lead als Familienpartei die SVP einnimmt. Kein Wunder verliert die CVP so viele Wähler. Dazu plädieren etliche CVP National- wie Ständerate für die SVP Familieninitiative!!

Im Jahre 2011 wurde beschlossen, dass man für die Fremdbetreuung von Kindern bis zu 10.100 Franken von den Steuern absetzen konnte. Durch dieses Steuergeschenk entsteht ein Steuerausfall von 360 Millionen Franken pro Jahr. Der hier propagierte Steuerausfall spielt für Frau Federer aber anscheinend keine Rolle. Dummerweise profiteren hier aber auch reiche Eltern mit einem Jahreseinkommen von 180.000 Franken.

http://bazonline.​ch/zuerich/stadt/Subv​entionen-fuer-Eltern-​mit-180-000-Franken-E​inkommen/story/137883​00?comments=1

Die SVP Familien-Initiative vom 24. November 2013 ist nichts als gerecht. Die Krippentarife sind heute nämlich derart hoch( pro Kind z.T um die 2200.- pro Monat) dass sich hier vor allem Gut- und Besserverdiener für ihre Kinder eine Tagesstätte leisten können, während Eltern mit weniger Geld auf der Strecke bleiben. Es ist dabei nicht fair, wenn hier gut und besserverdienende Eltern für ihre Krippenkinder noch steuerlich entlastet werden, während viele andere Eltern aus finanziellen Gründen auf die Fremdbetreuung verzichten müssen, sprich gar keine andere Wahl haben, als die Kinder zu Hause zu betreuen, aber deswegen keine Steuerabzüge geltend machen dürfen. Deshalb schafft hier die SVP Familieninitiative einen Ausgleich und sollte unbedingt angenommen werden.

Meines Erachtens verstösst diese einseitige steuerliche Bevorzugung von Krippenkindern auch gegen die Bundesverfassung und manifestiert Zweiklassenkinder. Die Grundsätze der Allgemeinheit und der Gleichmässigkeit im Steuerwesen sind hier krass verletzt.

Art. 127 Grundsätze der Besteuerung

Aber vor allem können hier selbst Ehepaare mit dem heutigen System, die ein steuerbares Jahreseinkommen von 180.000 Franken haben und ihre Kinder in die Krippe schicken, dadurch Steuerabzüge tätigen, was bei so einem hohen Einkommen übertrieben ist, zumal der Schweizer Durchschnittslohn bei rund 6000.- liegt, das oben genante Einkommen aber für einen Ehepartner alleine schon einen Monatslohn von 6900.- ergibt. Das sind eindeutig Besserverdiner die man nicht subventionieren sollte!!

Auf der anderen Seite ist es dann unsozial, wenn Wenig- und Geringverdiener keinen Steuerabzug für ihre Kinder erhalten, wenn sie diese selber betreuen ( müssen). Die CVP möchte aber an dieser Ungerechtigkeit festhalten, in dem diese gegen die SVP Familieninitiative votiert. Die CVP schafft hier Zweiklassenkinder, Steuerungerechtigkeit​ und bestraft Betreuungsmodelle, die nicht nach dem Gusto der CVP sind!!

Mehr zum Thema auch auf diesem ausgezeichneten Blog:

http://www.pro-sw​issness.ch/2013/10/21​/die-p-als-partei-der​-besser-und-vielverdi​
ener/

Es ist jetzt mal an der Zeit, dass auch die ärmeren Familien steuerlich entlastet werden und nicht bloss jene, wo die Eltern ihre Kinder in eine Lifestyle-Kinderkripp​e unterbringen!!

Einige Leute machen hier auch einen Denkfehler. Es geht ja nicht alleine darum, dass erwerbstätige Eltern steuerlich anders behandelt werden als solche, wo nur ein Elternteil einer Erwerbsarbeit nachgeht. Es geht vor allem auch darum, dass jene Eltern, die ihre Kinder selber betreuen ( müssen), auch die Krippen mit subventionieren. Darum werden hier die Eltern von Krippenkindern gleich doppelt bevorteilt und jene die ihre Kinder selber behüten doppelt benachteiligt. Entweder schafft man diese unfaire Quersubventionierung ab, oder dann bekommen all jene Eltern einen Ausgleich in Form eines Steuerabzugs, die ihre Kinder selber betreuen und gleichzeitig die Kinderkrippen subventionieren. Da das erstere nicht der Fall sein wird, müssen wir den zweiten Teil umsetzen, da der Status Quo, mit gleichzeitiger Subventionierung von Krippen und Krippeneltern, zu Lasten anderer geht und gegen die BV verstösst.

BUNDESRECHT

1.​ Kapitel: Grundrechte

Art. 8 Rechtsgleichheit

A​bsatz 2 / Zitat: Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Lebensform.

Es ist nun mal so, das jene Eltern die Ihre Kinder fremdbetreuen eine gewerbliche Dienstleistung in Anspruch nehmen ( so wie andere zum Coiffeur gehen oder eine Putzfrau anstellen), wofür Dritte nicht bezahlen sollten. Es eben so, dass in einer Marktwirtschaft das bezahlt wird, was man auch effektiv konsumiert. Aber eben der Konsument sollte dafür bezahlen und nicht Unbeteiligte. Sonst läuft es bei den Linken auch immer nach dem Verursacherprinzip. Wer ausschließlich den ÖV benützt, der bezahlt schließlich auch keine Motorfahrzeugsteuer.

Die reichen Eltern die ihre Kinder in die Krippe bringen, subventionieren auch gleichzeitig die ärmeren, da sie mehr für den Krippenplatz bezahlen. Damit werden die ärmeren Eltern von fremdbetreuten Kindern so gleich dreifach bevorteilt: Mit einem Steuerabzug, durch reiche Eltern von Krippenkindern, wie auch durch die Eltern die ihre Kinder zu Hause betreuen. Die Eltern die Ihre Kinder selber betreuen werden damit klar diskriminiert. Ganz zu schweigen davon, dass so wohl nicht die Kinder aller Gesellschaftsschichte​n in der Krippe repräsentiert werden.

All diese Gründe sprechen für eine Annahme der SVP Familieninitiative. Die Linken schaffen hier eine Gesellschaft von Zweiklassenkindern. Kinder zu Hause zu betreuen ist auch ein Aufwand, entbindet die Wirtschaft und den Staat vor zusätzlichen Aufwendungen und schmälert auch die Karrieremöglichkeiten​ von Frauen. Als Ausgleich dazu und weil Kinder ein wichtiges Gut für die Zukunft sind, muss jegliche Kinderbetreuung honoriert werden. Eine Gesellschaft von Zweiklassenkindern zu manifestieren, wie dies der CVP-Mehrheit mit den heutigen System vorschwebt, ist total unsozial!!


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56%
(45 Stimmen)
Georg Stamm sagte November 2013

Die Argumentation von B. Schmid, NR CVP, gegen die SVP-Familieninitiativ​e schreit förmlich nach einer Entgegnung. Sie meint, "lediglich 29% der Familien" würden von der neuen Regelung profitieren. Ich meine, immerhin 29% der Familien. Vielleicht werden es auch etwas mehr sein, mit der Zeit. Dann ist nicht zu verstehen, weshalb gem. B. Schmid nur "Reiche" mit dem Bundesteuerabzug profitieren sollen. Abzüge werden auch bei den Gde.- und Staatssteuern wirksam. Weshalb sagt das B. Federer nicht ? Dann: Nicht jede Familie kann frei wählen ob Einzelverdienst, 2x100% Doppelverdienst oder 100% Verdienst Mann und Teilverdienst Mutter. Da hat nämlich der Arbeitgeber ein Wort mitzureden. Der Arbeitgeber muss nicht einmal ein "böser" Patron sein, es kann auch die öffentliche Hand sein. Viele Gemeinden sind heute in einer schwierigen Finanzlage und die Bereitschaft, Mütter teilzeitlich anzustellen ist dort am schwinden. Für solche Eltern stellt sich klar die Frage, ob Kind oder Doppelverdienst. Wenn sie das Kind wählen, verzichten sie notgedrungen auf viel Geld, nämlich den Doppelverdienst oder den zusätzlichen Teilverdienst. Dann gibt es zukünftige Eltern, die haben kein Grosi in der Nähe, das aufpassen kann, also kommt die Entscheidung 3-5 Tage Krippe/Woche oder für einige Jahre reduzierter Einzelverdienst unausweichlich. Alle diese Beispiele zeigen, dass die heutige Regelung die Krippeneltern mit Doppelverdienst privilegiert, bevorzugt, und dass Eltern, die das nicht können oder wollen, das Nachsehen haben.

Deshalb ist die SVP-Initiative eine echte Familieninitiative, auch wenn sie für einmal nicht von der sog. Familienpartei CVP kommt. Was diese ärgert, wie man oben sieht.


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56%
(54 Stimmen)
Tobias Infortuna sagte November 2013

War die CVP eigentlich nicht einmal DIE Familienpartei?
Hat sich das jetzt plötzlich geändert, nur weil die Familieninitiative von der SVP kommt?


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44%
(43 Stimmen)
J. Nyffeler sagte November 2013

Sehr geehrte Frau Federer
Auf ihren beitrag: Warum die Schreinerfamilie eine der vielen Verlierinnen der Familieninitiative ist......
Ihnen geht es ja wohl nur gegen die SVP und nicht um die Initiative.
Versuche​n Sie es doch wieder einmal mit realistischem Gedankengut für die Zukunft.


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42%
(50 Stimmen)
Barbara Schmid-Federer sagte November 2013

Warum die Schreinerfamilie eine der vielen Verlierinnen der Familieninitiative ist http://bit.ly/16XRmZB​


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41%
(46 Stimmen)
Barbara Schmid-Federer sagte November 2013

FDP-Regierungsrätin Ursula Gut warnt vor Folgen der Familieninitiative http://www.nzz.ch/nzz​as/nzz-am-sonntag/gef​ahr-einer-steuererhoe​hung-besteht-1.181784​82


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53%
(40 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2013

Frau CVP-NR Barbara Schmid-Federer,

1.​ Mir fällt auf, dass Sie vor allem aus Geldgründen gegen diese Familieninitiative (sie hat diesen Namen verdient) sind, indem Sie u.a. monieren;

„Falls die Familieninitiative obsiegt, dann geben wir – je nach Art der Umsetzung - 1,4 Milliarden Franken für eine reiche Oberschicht aus.“

Wie können Sie einen solchen Betrag einfach so unbegründet in den Raum werfen, wo doch ganz klar jeder autonome Kanton unserer Konföderation Helvetica selber die Kantonsteuer & die Abzüge festlegen darf. Darum kann ich diese Ihre Begründung von 1,4 Mrd CHF nicht nachvollziehen und folglich auch nicht akzeptieren. Ich bin als Parteiloser für diese Familieninitiative, auch wenn ich persönlich davon nichts haben werde, es geht aber primär endlich eine Rechtsgleichbehandlun​g herzustellen und generell die naturgemässe Familie zu stärken. Bei einer Scheidungsrate von 55 % der Eheleute, plus 40 % der Konkubinatspaare die sich wieder trennen, komme ich auf insgesamt bereits 95 % gescheiterter Partnerschaften, gar die Mehrfachpartnerschaft​en mal aussen vor gelassen. Somit ist das Fundament unseres Staatswesens arg am bröckeln, mit enormen Folgekosten. Denn schon Jeremias Gotthelf lernte uns doch; „Das Fundament jedes Staates ist die Familie“.
Persönlich​ kommt es auch gar nicht darauf an, wer die Kitas so „leitet“, diese Einrichtung ist Familien- & Menschlichkeit zersetzend, eine völlig unnötige Einrichtung, eben weil diese das Kleinkind von der Mutter trennt. In der chinesischen Hochkultur hat der Weise Konfuzius schon vor 5'000 Jahren festgestellt - damals wohnten wir in Mitteleuropa ja noch als Neandertaler i.d. Höhlen - , dass;

"Was ein Kleinkind die ersten 4 (vier) Jahre bei seiner Mutter LERNT, das kann später keine Universität der Welt ihm mehr ersetzen".

Im Klartext, dass jede gute Mutter für das Kleinkind besser ist, als die Beste Uni der Welt für die spätere Lebensfähig- & Eigenständigkeit. Dass jeder Mensch an und für sich ein INDIVIDUUM ist, das ist auch eine naturgemässe Tatsache. Kann man denn jeder Mutter die ihr Kind selber betreut, ein besseres Kompliment der hohen Wertschätzung noch machen ? Frau Silvia Blocher z.B. hat Ihren Kindern i.d. Kindheit auch die naturgemässe "Nestwärme & Geborgenheit“ gegeben. Keines hat darum einen psychischen Schaden, weil es sich von der eigenen Mutter als "Kartoffelsack" einfach weggestellt fühlen musste, im Gegenteil, die eine Tochter welche die EMS Heute sehr erfolgreich leitet, legt doch wiederum auch selbstredend darüber ein sehr gutes Zeugnis davon ab, wovon wir hier reden. Eine Frau muss also gar nicht Emanze oder Zicke sein, um eigenständig & sehr erfolgreich im Berufsleben zu sein, im Gegenteil. Eine moderne Frau kann sich Heute ja frei entscheiden, beide Systeme sollten aber
steuerlich gleich behandelt werden, d.h. einen Abzug für die Betreuung erhalten.

2. Für mich selber ist aber auch das Beispiel meine eigenen Familie - wir waren 7 (sieben) Kinder und meine Mutter hatte niemals ausser Haus Erwerbsarbeit geleistet - ausser Abends mit Vater Büroreinigen - so durften wir in einer Großfamilie zusammen aufwachsen, keines hat einen seelischen Schaden, ist geschieden, ausser mir. Nicht ich habe aber die Scheidung eingereicht, nein, nach 42 Ehejahren ist meine Ex einfach - ohne Grundangabe - aus der EHE davongelaufen. Sie stammte aus einer Geschäftsfamilie, wo die Mutter auch immer mehrheitlich im Geschäft des Mannes arbeitete, sich naturgemäß zu wenig emphatisch um die beiden Kleinkinder kümmern konnte, obwohl sie ansonsten eine gute, sehr fleißige Schwiegermutter war.

3. Im Tierschutzgesetz steht, dass ein Kalb nicht vom Muttertier getrennt werden darf, auf diesem Level ist der "Schutz des Kleinkindes"- wie bereits vor 5'000 Jahren in China - jedenfalls leider i.d. Schweiz bei uns Heute noch lange nicht, im Gegenteil, es wird ja immer schlimmer (Drogen, Komasaufen a.d. Wochenenden, Kinder bekommen Kinder ect., ein wahrer Teufelskreislauf ist schon lange im Gange. Warum sind unsere Parlamentarier/Innen hierin nicht endlich mal fähig etwas Familien förderndes - gerade für die jungen Familien - konkret auf die Beine zu stellen ?
Es darf wohl nichts kosten ? Aber Mrd. CHF als „Entwicklungshilfe“ an Kriegsdespoten/Diktat​oren, also in ein Fass ohne Boden z.B. nach Afrika, wo auch die reichste schwarze Frau der Welt ihren Wohnsitz hat, das so rein gar nichts bringt den einfachen Menschen dort, als dass die Armen von Europa damit die Reichen in Afrika damit unterstützen.

4. Der grösste Teil Parlamentarier/Innen - wie speziell leider auch Sie Frau CVP-NR Barbara Schmid-Federer - argumentieren i.d. Sache leider immer nur rein materiell, als ob dies ausschliesslich eine Frage des Geldes, des Mammon sei. Dies trifft womöglich auf die Kirche zu - vgl. die aktuelle Skandal-Affäre des Bischofs von Limburg in D - nicht aber für den ganzheitlichen, göttlichen, also weisen Urheber der Christenlehre, welcher doch lehrte;

„Wenn ihr die ganze Welt gewännet,
hättet aber der LIEBE nicht, (die gibt die MUTTER oder man hat sie nicht)
ihr wäret trotzdem VERLOREN“.

Ich habe darum als Parteiloser mit gutem Grunde überzeugt ein JA für die SVP-Familieninitiativ​e abgegeben.

Ich grüsse Sie freundlich
Gilbert Hottinger




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48%
(44 Stimmen)
J. Nyffeler sagte November 2013

Übrigens Frau Federer Auch Familien die Ihre Kinder selber betreuen haben Auslagen.
Oder was Denken Sie: Brauchen diese Kinder keine Kleidung und Schuhe??


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51%
(39 Stimmen)
J. Nyffeler sagte November 2013

Sehr geehrte Frau Schmid Federer CVP
Ein Personenhaushalt mit 2 Kinder, Mann alleinverdiener ungefähr Fr.5000.-
Ein Personenhaushalt mit 2 Kinder, Doppelverdiener ungefähr Fr. 8000.- bis ?
Wo bleibt mehr zum Leben?
Abzüglich Miete Krankenkasse ect.
Waren Sie schon mal im IKEA an einem Samstag?





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