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Zersiedelungsinitiati​ve NEIN

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Nachdem das Schwei­zer Stimm­volk 2013 die Re­vi­sion des Raum­pla­nungs­ge­set​­zes deut­lich mit rund 63 % (im Kan­ton Lu­zern über 68 %) an­ge­nom­men hat, wird die Bautätig­keit heute schon stär­ker kon­trol­liert. Es ist ge­setz­lich ver­an­kert, dass der Boden haus­häl­te­risch ge­nutzt und die Land­schaft ge­schont wird. Die vom Bun­des­rat zu ge­neh­mi­gen­den kan­to­na­len Richt­pläne be­gren­zen die Bau­zo­nen­fläche. Für den Kan­ton Lu­zern wurde der Richt­plan be­reits ge­neh­migt. Ein mo­de­ra­tes Wachs­tum muss wei­ter­hin mög­lich sein. Nebst dem Be­völ­ke­rungs­wachs​­tum spie­len auch die per­sön­li­chen Wohn­träu­me, der de­mo­gra­fi­sche Wan­del sowie die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung eine Rol­le. Des­halb braucht es eine ge­wisse Fle­xi­bi­lität und keine allzu star­ren Re­ge­lun­gen. Zudem will wohl kaum je­mand die An­sied­lung von Un­ter­neh­men ver­hin­dern.

Die Annahme der überflüssigen Initiative könnte vielmehr kontraproduktiv wirken; dann nämlich, wenn sich die Bautätigkeit da konzentriert, wo es noch Bauland gibt, also in abgelegenen Gebieten. Dann hätten wir Zersiedelung pur und müssten für die Erschliessung wiederum wertvolles Land aufgeben. Und das ist wohl in niemandes Interesse. Wir bewegen uns schon heute in die richtige Richtung, deshalb NEIN zur schädlichen und unnötigen Zersiedelungsinitiati​ve.

 

Heidi Scherer

Kantonsrätin FDP.Die Liberalen

Meggen

 Feb​ruar 2019


Commentaires des lecteurs sur cet article

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38%
(13 Stimmen)
Alex Schneider sagte February 2019

Die Attraktivität der peripheren Räume ist doch viel zu schlecht, als dass bei einer Annahme der ZI dorthin ausgewichen würde. Vielmehr wird es Druck auf eine Verdichtung der Besiedlung in den Agglomerationen geben. Auch müssen bei Neueinzonungen in den Agglomerationen Kompensationen in den Agglomerationen selbst vorgenommen werden, sonst würden ja die wertvollen Grünflächen in den Agglomerationen noch mehr abnehmen.


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