Georg Stamm SVP

Georg Stamm
Georg Stamm SVP
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Beruf: Dr. phil. II, Biologe
Jahrgang: 1943








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 27 Tagen Kommentar zu
Zurück an den Absender
Im Zusammenhang mit dieser Berset-Reform muss auf einen kaum angesprochenen, aber wichtigen, Aspekt hingewiesen werden. Allfällige Freizügigkeitskapital​ien müssen nämlich neu obligatorisch mit 65 bezogen werden, ohne Staffelungsmöglichkei​t ! Bis heute, nach alter Regelung, war es möglich, solches Geld (z.B. aus der Säule 3a) gestaffelt über 5 Jahre zu beziehen (Frauen also von 64 bis 69, Männer von 65 bis 70). Damit konnte man die Steuerlast aus dem Kapitalbezug reduzieren. Das fällt mit der Reform dahin und wird dem Staat jährlich Dutzende von Millionen mehr Steuern einbringen. Man kann von einer eingebauten Steuererhöhung sprechen. Das wäre eigentlich ein Punkt für ein NEIN an der Urne.
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September 2017 Kommentar zu
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An W. Mosimann: Wenn schon, denn schon habe ich meine Rente "auf" sicher. Und mit Neid hat die Sache nichts zu tun, bleiben Sie bitte sachlich. Mein Umwandlungssatz ist irrelevant, denn ich hatte eine Leistungsprimat-PK. Sie vermutlich auch und irgendeiner in Ihrem Kader hat die Firma vermutlich zu einer Beitragsprimat-PK gewechselt, aus welchen Gründen auch immer. Schade für die Versicherten, das war nicht in ihrem Sinne, denn das ist mit einem Rentenverlust verbunden.
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September 2017 Kommentar zu
Zurück an den Absender
Es scheint tatsächlich paradox, von der Sicherung der Altersrenten inklusive AHV zu sprechen und dann genau diese wichtige Rentensäule für 1.4 Milliarden/Jahr weiter auszubauen. Begründung: Kompensation für die Rentensenkung der 2. Säule (PK). Was diese 2. Säule betrifft, so sei daran erinnert, dass zehntausende von heutigen Rentnern (um 70 oder älter) keine PK-Freizügigkeit kannten. D.h., bei einem Stellenwechsel verloren sie den grössten Teil (oder alles) des vom Arbeitgeber einbezahlten PK-Kapitals. Das wurde übrigens nie kompensiert, die Älteren wissen von was ich rede. Die zukünftigen Rentner, die nun 70.-/Mt. mehr AHV erhalten sollen, haben diesen Kapitalverlust nicht mehr zu befürchten. Sie haben wohl einen verminderten Umwandlungssatz, aber ein höheres PK-Kapital dank PK-Freizügigkeit. Gegenüber den älteren Pensionierten fahren sie vermutlich nicht schlechter in der 2. Säule. Folglich gibt es auch nichts zu kompensieren in der 1. Säule. So eine "Altersreform" muss abgelehnt werden.
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June 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
Hans Knall: Die "Regierung", also bei und der Bundesrat und in den Kantonen die Regierungsräte, ziehen ohne Zweifel Konsequenzen aus "Paris". Eine davon ist z.B., dass öffentliche Gebäude energetisch optimiert werden. Das ist gut, geht aber auf unsere Kosten und reicht offensichtlich (nach dem BafU) nicht. Denn, wie gesagt, privat zieht fast keiner Konsequenzen, es geht weiter wie immer oder schlimmer und Bundesrat und Parlament beschliessen keine Lenkungsmassnahmen. Diese haben eine enorme soziale Komponente. Nehmen wir an, es werde eine massive Verteuerung des Benzins beschlossen. Dann wird vielleicht tatsächlich weniger gefahren, aber die Wohlhabenden machen weiter was sie wollen. Betroffen sind nur die ärmeren Bevölkerungsteile. Denken wir an Gottfried Keller: Zuhause muss beginnen was blühen soll im Vaterland. Genau das passiert beim Klima und CO2 nicht und deshalb "blüht" Paris nicht oder zu wenig.
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June 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
Walter Beck: Das mit dem Zeichen, der Absichtserklärung ist richtig. Vielleicht haben Sie aber im Samstags-Tagi den Beitrag gelesen zum Klimaziel 2010-20. Hier hat sich die Schweiz unter Beifall strenge Ziele (selbst !) gesetzt und BR Leuenberger durfte sich als Gutmensch fühlen. Das BafU berichtet nun, dass diese Klimaziele selbst unter Ausklammerung des explodierenden Flugverkehrs verm. nicht eingehalten werden. Fliegen tut sowieso jeder wie wenn Flugzeuge kein CO2 ausstossen würden. Keiner verzichtet. Aber auch beim Verkehr gelingt's nicht trotz technischen Fortschritten. Weshalb ? Das BafU nennt Gründe. Da wäre mal die Zuwanderung in den 8 Jahren (einige hunderttausend Leute), die alle Autofahren wollen, dann fährt man heute offensichtlich mehr als vor 2000 in km pro Kopf: Ins Tessin, ins Wallis, weiss ich wohin auch nur für 2 oder 3 Tage. Das mache die techn. Fortschritte bei der Abgasentgiftung mehr als zunichte (bei den Dieslern haben wir ja erfahren wie NOx entgiftet wird ...). Also: Die Regierung unterschreibt etwas, aber keiner zieht eine Konsequenz daraus, keiner verzichtet auf etwas. Und deshalb bleibt die Sache letztendlich wirkungslos, eine Absicht eben. Und ein Zch.-Amtschef unter einer grünen Stadträtin kauft sich auf unsere Kosten ungeniert einen 380-PS-BMW und fährt damit in Zürich umher. Lang lebe der Klimaschutz !!
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June 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
Ob man diesem Klimaabkommen beitritt oder nicht, wie die USA, scheint überhaupt keine Rolle zu spielen. Die Ziele kann jedes Land weit gefächert selbst festlegen, Kontrollen gibt es nicht und Sanktionen noch viel weniger. Wenn man die Luftqualität in Peking oder Seoul mit der in Zürich oder sogar New York vergleicht so wird sofort klar, dass solche Länder und andere dringend etwas für bessere Luft machen müssen, Klimavertrag hin oder her. Die Schweizer Unterschrift ist sowieso nur für die Galerie. Bei uns ist die Luft im schlimmsten Fall besser als in Peking im besten Fall, von den CO2-Emissionen nicht zu reden.
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May 2017 Kommentar zu
Die Wasserkraft braucht ein JA
Wenn die Bündner Wasserkraft unterstützt werden muss, dann braucht's weis Gott kein Ja zu dieser Vorlage. Das kann der Bund auch so regeln. Die Leuthard'sche Vorlage ist ein Sammelsurium von Subventionen weshalb so viele Interessenvertreter wie NR Candinas dafür sind. Jeder bekommt sein Zückerchen. Aber aufgepasst: Wie in D ("Energiewende") zahlen auch hier die Privaten die Zeche und nicht die Unternehmen, die Tarifprivilegien erhalten sollen. In D ist der Strom für Private heute rund 50% teurer als vor einigen Jahren. Dasselbe wird hier der Fall sein. Ausserdem: Mit dem neuen Gesetz könnte der Bund Standorte für Windkraftanlagen verfügen ohne Referndumsmöglichkeit​ (sog. nationales Interesse). Bereits gebe es hierzulande Anwohner und Dörfer, die unter dem Rauschen der nahen Anlagen leiden, konnte man in der Presse lesen. In D spricht man von der "Dämmerungslücke": Die dort weit entwickelten Alternativenergien decken in den ersten Morgenstunden nur rund 1% (!) des Energiebedarfs, der Rest muss aus Kohle- und Gaswerken kommen da ja die AKWs weitgehend abgestellt sind. Erst im Laufe des Tages steigt dann der Alternativenergieante​il etwas an (wenn die Sonne scheint). All das sollte man bei der kommenden Abstimmung über die Leuthardvorlage bedenken.
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May 2017 Kommentar zu
Die göttliche Ordnung
Überall in der Welt muss und musste man für seine politischen Rechte kämpfen. Heute noch kämpfen Frauen in Saudi-Arabien dafür, dass sie überhaupt Auto fahren dürfen, in vielen Nah- und Mitteloststaaten kämpfen alle, Männer wie Frauen, heute für die elementarsten politischen Rechte, in Europa war es noch Mitte des 19. Jahrhunderts lebensgefährlich, Sozialist, Kommunist oder politischer Opponent zu sein oder für demokratische Rechte zu kämpfen (siehe Richard Wagner u.a.). Und so mussten halt auch unsere Frauen, wenn auch etwas spät, für das Stimm- und Wahlrecht kämpfen. Soll das jetzt etwa ein Schandmahl der Schweiz sein ? Sicher nicht. Ich habe den Film über die sog. "Göttliche Ordnung" nicht gesehen, hoffentlich geht er nicht in die Richtung.
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April 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
Papier ist bekanntlich geduldig und wir werden sehen, was bis 2030 (noch 13 Jahre !) von der 50%igen Senkung von Klimagasen (wohl im wesentlichen CO2) gegenüber 1990 realisiert ist. Ich jedenfalls kenne nur Leute, auch linke und sogar VCS-Mitglieder, die 2-3 Autos pro Familie haben, reisen wohin sie wollen und so oft sie wollen, in Einfamilienhäusern mit Ölheizung wohnen, Ferienwohnungen besitzen usw. usw. Reden und handeln scheint zweierlei zu sein. Persönlicher Verzicht dürfte angesagt sein sonst wird das hehre Klimaziel verfehlt. Davon lesen wir oben bei NR Friedl leider gar nichts !
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February 2017 Kommentar zu
Wenn der Ruf der Wirtschaft unerhört bleibt.
Die Befürchtung des sog. Mittelstandes, für die zu erwartenden Steuerausfälle bezahlen zu müssen, dürfte einer der Hauptgründe für das Nein gewesen sein. Zwar versprachen die Finanzdirektoren, die Steuern würden nicht erhöht. Man glaubte ihnen nicht. Dann war da noch diese ominöse Abzugsmöglichkeit für fiktive Zinsen auf überflüssigem Kapital, die niemand verstehen konnte. Es wurde wohl auch ausser Acht gelassen, dass die Kantone grosse Gestaltungsmöglichkei​ten gehabt hätten und das Steuerregime nach kantonalen Bedürfnissen hätte gestaltet werden können. Nun warten wir gespannt auf den nächsten Vorschlag, die "USR IV".
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