Georg Stamm SVP

Georg Stamm
Georg Stamm SVP
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Beruf: Dr. phil. II, Biologe
Jahrgang: 1943








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 2 Tagen Kommentar zu
Wanderungssaldo 2018: + 54‘700 Einwohner/-innen!
In der Tat, man muss sich schon fragen, wie lange das so weitergehen soll nachdem wir seit etwa 15 Jahren diese PFZ-Zuwanderung haben. Vermutlich hört das erst dann auf, wenn die CH-Löhne gesunken sind, die Hauspreise und -mieten wegen der Landknappheit weiter gestiegen sind und die Steuer- und Sozialabgaben auf EU-Niveau sind wegen der Unionsbürgerrichtlini​e, die uns Brüssel auferlegen wird. Also: Dann, wenn die Schweiz nicht mehr attraktiv ist.
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Vom langen Bohren dicker Bretter
Alles richtig, was Frau Ricklin da schreibt, aber auch alles bekannt. Kürzlich gab es wieder mal ein Migros Magazin, das wahrscheinlich etliche von uns auch erhielten falls Migros Genossenschafter. Darin waren 4 Seiten den Klimaprotesten von Schülern gewidmet. 48 Seiten hingegen gab es in diesem Heft über die kommenden Sommerferien und den dazugehörigen Reisen in alle Herren Länder. Artikel über Artikel, Inserat über Inserat folgten sich mit Flugreisen, Kreuzfahrten, Camperfahrten in die hintersten Ecken der Welt. Ja, das ist die gelebte Realität unserer Schweizer "Klimapolitik". In Bern wollte man die Treibstoffe verteuern (wie übrigens Macron in F !) und glaubte, mit dieser asozialen Strafe nur für wenig Verdienende Klimapolitik machen zu können. Vor etlichen Jahren erkannte man endlich, dass Rauchen schädlich ist und verbot die Reklame und das Rauchen an diversen Orten. Nun, weshalb verbietet man denn nicht die Reise- und Flugreklame ? Die sei doch auch schädlich, lesen wir oben bei Frau Ricklin. So ein Verbot wäre konsequent und träfe alle und nicht nur die Ärmeren. Das wäre mal konkret und konsequent. Vermutlich zuviel verlangt von der Berner Politik.
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Vor 25 Tagen Kommentar zu
Beihilfevorgaben und Rahmenabkommen: Schwieriges Problem!
R. Oberli: Ihr Wort in Gottes Ohr. Warten wir's ab, wenn die EU droht, mit der Nadel zu piesacken anfängt, fällt einer nach dem anderen um, dann kommt die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust. Dann müsste der BR ebenfalls die Nadel auspacken. Tut er das ? Oder scheut er die Konfrontation weil auch das Volk uneinig sein wird ? Diese Mahlzeit ist noch nicht angerichtet !
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December 2018 Kommentar zu
Zersiedelungs-Initiat​ive JA: Leider nötig!
Die (jungen) Grünen und die Roten sind beim Umweltschutz im klassischen Dilemma. Da hat A. Schneider recht. Einerseits wollen sie die Umwelt bewahren, andererseits sind sie EU-freundlich und somit auch zuwanderungsfreundlic​h. Beides geht nicht, Zuwanderung heisst Zersiedelung, schlechtere Luft, mehr Verkehr, mehr Abfall usw.. Da müssten diese Parteien endlich ihre Linie finden. Vorläufig ist Zickzack angesagt: Im Moment ist der Umweltschutz in, nach der Abstimmung, ob gewonnen oder nicht, ist man dann wieder EU-freundlich. Die Linken haben allerdings noch am Lohnschutz zu kauen. Sie mussten nämlich merken, dass die Anliegen der Arbeiterschaft in Brüssel nicht wichtig sind, viel wichtiger ist der ungehinderte Fluss von Waren, Geld und Menschen, also ein Wirtschaftsliberalism​us par excellence. Auch ein Dilemma, besonders für die Roten, und ein böses Erwachen.
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December 2018 Kommentar zu
SRG: Weniger Entlassungen als geplant
Ich kann diese sog. Spar- und Abbaumassnahmen der SRG nicht beurteilen, da ich keine Einsicht habe. Sie scheinen allerdings recht mutlos. Generell scheint es mir, haben staatliche und halbstaatliche Organisationen keine Ahnung von Reorganisation resp. vom Sparen. Ich verweise auf die damalige F. Hoffmann La Rocher in Basel um 1982. Ich war Mitarbeiter. Wegen einem eklatanten Erlösrückgang wegen der angeschossenen Benzodiazepine (Valium, Librium, Nobrium) musste dringend gespart werden. Ziel: Abbau von 15% der Stellen in Basel, also von rund 900 von 6000 damals. Es gab eine mehrmonatige interne Analyse des outputs jeder Stelle und seiner späteren Bedeutung resp. Nützlichkeit durch die Mitarbeiter selbst. Das führte zur Identifikation von einige hundert Stellen (wichtig: nicht Mitarbeiter), die verzichtbar waren. Gleichzeitig wurden Überlastungen ersichtlich und es wurde dort nicht abgebaut resp. sogar aufgestockt. Durch das Verschieben intern von frei werdenden Mitarbeitern (man erhielt interne Angebote) und die natürliche Fluktuation über drei (!) Jahre verloren weniger als 100 Mitarbeiter die Stelle, die meisten Verbleibenden konnten weiter arbeiten, in anderen Abteilungen oder Divisionen. Diese damalige Roche-Reorganisation war für mich ein Schlüsselerlebnis für das was möglich ist ohne Substanzverlust. Ich denke, in Bern ist sowas seit Bestehen des Bundesstaates noch nie gemacht worden. Wie wäre das Ergebnis von so einer Verwaltungsanalyse ? Es könnten wohl Dutzende von Millionen eingespart werden. Dasselbe wäre vermutlich auch bei der SRG und beim SF möglich. Nur: Es fehlt der Spardruck !
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December 2018 Kommentar zu
Auftrag der Kampfjets in der Schweiz?
R. Oberli: Die Diskussion, welche Faktoren letztendlich dazu geführt haben, dass die Wehrmacht nicht in die Schweiz einfiel, wird ewig dauern und nie abschliessend beurteilt werden können. Wie kluge Leute gesagt haben: Politik ist die Kunst des Möglichen. Und so hat es der damalige BR für angezeigt empfunden, bis zu einem gewissen Mass mit den Deutschen zusammenzuarbeiten. Man hätte auch den Harten markieren können und hätte so riskiert, den Unberechenbaren in Berlin so zu erzürnen, dass er "das kleine Stachelschwein" hätte fertig machen wollen. Wer will nun den damaligen BR kritisieren ? Er hat das Hauptziel erreicht, die Schweiz von fremden Truppen frei zu halten. Und nur nebenbei: Davon profitierten zehntausende von Flüchtlingen, darunter sehr viele Juden, die hier Aufnahme fanden, Aufnahme, die sie nirgends sonst in Europa gefunden hätten. Denken Sie bitte an die Konferenz 1939 in F (Vichy oder Evian, das weiss ich im Moment nicht mehr): Niemand wollte die Juden. Das wird heute gerne vergessen, es ist chic auf der Schweiz herumzukritteln, man hätte mehr tun können während andere nichts taten. Auch die USA mit einer restriktiven Zuwanderungspolitik. Allerdings engagierten sie sich dann doch militärisch gegen die Deutschen und Japaner. Letztere hatten sie ja direkt angegriffen. Aber auch die Deutschen hatten mehrere US-Schiffe vor der Ostküste versenkt.
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December 2018 Kommentar zu
Auftrag der Kampfjets in der Schweiz?
beb rofa: Leider haben Sie recht. Da nützt die Armee in der Tat nichts, da müsste die Politik entsprechend handeln, was sie kaum tut. Das EJPD ist ja bald in bürgerlicher Hand, zum Glück, aber die Vorgängerinnenpolitik​ hat schwere Spuren hinterlassen. In D ist die Lage dank der permissiven Politik der heutigen CDU noch gravierender. Dort gibt es in fast jeder Grossstadt Quartiere, in die sich ein Einheimischer oder selbst die Polizei nicht mehr hineinwagen. Ebenso in F und im UK.
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December 2018 Kommentar zu
Auftrag der Kampfjets in der Schweiz?
A. Schneider: Sicher, die heutigen geostrategischen Voraussetzungen sind (vielleicht) anders als 1940. Allerdings bitte nicht vergessen, dass unsere Doktrin bis 2003 (Zusammenbruch der UdSSR) annahm, ein Sowjetangriff käme vermutlich aus Tschechien und der DDR und könnte ebenfalls wieder unser Mittelland betreffen. Die Rheingrenze war nur etwa 350 km von den Warschauer Pakt-Truppen entfernt. Dementsprechend schuf unser Generalstab in den 70er Jahren das vorher nicht existierende Flughafenregiment (Kloten). Niemand weiss ob es zu kriegsähnlichen Handlungen in Mitteleuropa kommt oder nicht. Wir wissen auch nicht ob wir einen selbstverschuldeten Autounfall erleiden und haben vielleicht trotzdem eine Vollkaskoversicherung​. Ich weiss aber eines: Wenn es soweit ist und man hat keine Armee, dann ist es zu spät. Eine Armee kreiert man nicht in 2 Wochen. "Volas pacem - para bellum".
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December 2018 Kommentar zu
Auftrag der Kampfjets in der Schweiz?
W. Wobmann: Einverstanden. Zum 2. Weltkrieg noch Folgendes. Die Wehrmacht wollte 1940 in Frankreich einfallen, was sie auch tat. Dabei gab es 2 Routen: 1. Durch das Schweizer Mittelland ins Burgund und weiter Richtung Paris, 2. Durch Belgien nach Nordfrankreich und nach Paris. Es wurde der 2. Weg vom Oberkommando gewählt und rund 2/3 von F waren in 6 Wochen besetzt. Wären wir verschont geblieben wenn die Armee abgerüstet hätte wie es die SP bis 1936 wollte ? Wohl kaum, das wäre das Eingangstor nach F gewesen und die Folgen für unser Land kann man sich vorstellen. Zum Glück hatten wir einen tüchtigen General, H. Guisan, der das Richtige tat und diesen Schrecken mit einer einigermassen kampfbereiten Armee und anderen Massnahmen verhinderte
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December 2018 Kommentar zu
Auftrag der Kampfjets in der Schweiz?
Eine Armee, die keinen Luftraumschutz hat, macht ihre Soldaten zu Kanonenfutter. Kampfflugzeuge können überraschend massive Feuerkraft an fast jeden beliebigen Ort bringen. Wenn nun im Sinne von A. Schneider und übrigens auch der GSoA auf die Schweizer Luftraumverteidigung und die Erdkampffähigkeit verzichtet wird, so wird auch die übrige Armee überflüssig. Die GSoA muss ein eminentes Interesse haben, hier zu einem NEIN zu kommen. Das wäre der Anfang vom Ende der Armee und ab dann würde ich jeden verstehen, der den Dienst verweigert obwohl ich selbst 850 D-Tage geleistet habe. Wer ist schon gerne Kanonenfutter ?
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