Gotthard Frick SP

Gotthard Frick
Gotthard Frick SP
Wohnort: Bottmingen
Beruf: Denker
Jahrgang: -

Facebook Profil

Blog abonnieren
per Mail
per RSS

Blog weiterempfehlen



Was denkt Ihr darüber?




Uns Land selbstbestimmt verteidigen!
Wir müs­sen in der Lage sein, unser ein­ma­li­ges Land selbst und selbst­be­stimmt zu ver­tei­di­gen.­In­t​er­view mit Gott­hard FrickAus Zeit­ge­sche­hen im Fokus 13. Mai 2016Nach dem
Walter Bringolf, langjähriger Präsident der SPS
Zu Wal­ter Brin­golf, lang­jäh­ri­ger Prä­si­dent der SPS.Auf dem Blog der Gruppe GIAR­DI­NO, die ge­gen­wär­tig das Bür­ger­ko­mit­tee
Die Schweiz: Ein höchst verlockender Preis, fast gratis!
Wie­der kann ich an der vor­ge­se­he­nen Stelle nicht ver­öf­fent­li­chen. Also wie­der hier, als Ar­ti­kel an Herrn Bruno Zol­ler: Die Schweiz: ei
Trägt eine wehrlose Schweiz zum Weltfrieden bei?
Trägt eine wehr­lose Schweiz zum Welt­frie­den bei? Ant­wort an Herrn Bruno Zol­ler, da meine Ant­wort an der dafür vor­ge­se­he­nen Stelle 3 mal ver­schwand. Sehr ge­ehr­ter Herr Zol­ler. Wieso es
Ist es wirklich Russland, das den Frieden bedroht?
Ist es wirk­lich Russ­land, das den Frie­den be­droht?(Glo­bal Ti­mes, Bei­jing, & Bas­ler Li­be­rale Nach­rich­ten, Ba­sel, 15.05.2016. Aus dem Eng­li­schen ü­ber­setzt vom Ver­

Seite 1 von 26 | 1 2 3 4 Letzte

Dafür setze ich mich ein

Eine selbstbewusste (aber nicht arrogante und überhebliche), demokratische, weltoffene, neutrale, soziale Schweiz mit einer glaubwürdigen Landesverteidigung.





Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Interesse an den grossen Fragen



Meine neusten Kommentare

Vor 2 Tagen Kommentar zu
Die Schweiz: Ein höchst verlockender Preis, fast gratis!
Sehr geehrter Herr Thomas Müller,

Persönlich versuche ich bei allen Fragen, zu denen ich mir eine Meinung bilde, das Gesamtbild und den Zeitenlauf einzubeziehen, sonst kommt man zu völlig falschen Schlüssen.

Wenn man nur das Réduit anschaut, und die ganzen Zusammenhänge ausklammert, kann man zu Ihrem Schluss kommen: Die Armee ist in die Sicherheit der Berge abgehauen und hat Frauen und Kinder und Alte weitgehend unverteidigt (nur noch durch die Grenz- und Leichten Brigaden gesichert) dem Feind ausgeliefert.

Aber​ wenn Sie das ganze Bild anschauen, werden Sie verstehen: Im Mittelland hätte unsere Armee gegen die starke deutsche Luftwaffe und Panzerverbände nicht sehr lange Widerstand leisten können. Dann wäre das ganze Land besetzt worden und die Schweizer Zivilbevölkerung hätte so gelitten wie in den anderen Ländern und unsere Wirtschaft wäre ganz unter deutsche Führung gestellt worden. So blieben wir während des ganzen Krieges verschont.

General​ Guisan hatte erkannt, dass die Alpentransversalen, hauptsächlich Gottthard und Lötschberg-Simplon für Deutschland, wegen seines Verbündeten Italien von entscheidender Bedeutung waren. Über diese Routen konnte Deutschland wenigsten Italien mit Kohle versorgen. Hitler wusste, wenn er die Schweiz besetzt, verliert er wegen des Réduits und der vorbereiteten Zerstörungen diese Möglichkeit.

Aber schon in der ersten deutschen Angriffsplanungen standen die Schweizer Eisenbahnlinien – damals noch nach Genf – im Zentrum des deutschen Interesses. Warum? Weil zur Zeit, als der deutsche Angriffsplan (bekannt als OPERATION TANNENBAUM) ausgearbeitet wurden, die französischen Alpentruppen den von beiden Seiten angreifenden, weit überlegenen italienischen und deutschen Truppen eine empflndliche Niederlage bereitet hatten, d.h. beide Armeen blieben schon gleich stecken . Die Planer eines deutschen Angriffs auf die Schweiz wussten noch nicht, ob diese französischenTruppen auch kapitulieren oder weiter kämpfen würden und wollten deshalb die über die Schweiz nach Südfrankreich führenden Eisenbahnen für Truppentransporte dorthin übernehmen.

Später​ waren es dann die Alpentransversalen. So wurde in einer deutschen Angriffsstudie diskutiert, ob man nicht einfach das Mittelland besetzten solle. Aber der planende General fuhr dann fort: „Vielmehr geht es gerade um den Besitz der wichtigen Nord-Südverbindungen.​ Erst ihr uneingeschränkter Besitz, samt ihren Stromanliefererungen,​ bedeutet einen klaren militärischen Sieg über die Schweiz“. Sollte die Schweiz ein für Deutschland unerträgliches Verhalten an den Tag lagen, könne man ihr alle Zufuhren abschneiden um sie unter Druck zu setzen (Kohle, Importe aus den Ländern der Alliierten und aus Übersee etc.. Ich kann hier nicht erklären, wie das alles funktionierte).

Sc​hon zu Beginn des Krieges hatten alle grossen europäischen Mächte geprüft, ob sich ein Angriff auf ihren Feind durch die Schweiz lohne. Alle kamen wegen unsere Armee und dem schwierigen Gelände zu einem negativen Schluss. (1944 prüften das auch noch die USA auf Wunsch Stalins, weil sie in Frankreich an der deutschen Front lange Zeit stecken blieben)und kamen auch zu einem negativen Schluss.)

Schon 1940 notierte der deutsche Generalstabschef, der in den ersten Kriegsjahren alle grossen deutschen Operationen plante, er ziehe eine einvernehmliche, wenn auch eingeschränkte Nutzung diese Eisenbahnlinien deren Verlust (durch die vorbereiteten Zerstörungen) und Bindung bedeutender deutscher Truppen in der Schweiz (um einen Partisanenkrieg zu bekämpfen) vor.

Was ist falsch an der Anbauschlacht (an der ich als Jünglich noch durch Landdienst in den Sommerferien mitwirken musste)? Freie Menschen geben nicht auf. Die Steigerung von 52 auf 59% des Bedarfes war eine grosse Leistung. Aus dem Sechseläuteplatz in Zürich wurden Zuckerrüben und Kartoffeln angeplanzt. Aber wir waren trotzdem auch auf Importe angewiesen.
Mit freundlichen Grüssen Gotthar​d Frick
-
Vor 4 Tagen Kommentar zu
Die Schweiz: Ein höchst verlockender Preis, fast gratis!
Antwort an Herrn Barner.

Nein, viel schlimmer: Ich habe sogar die Geschichte von Kain und Abel vergessen, der seinen Bruder erschlug. Das waren doch unsere Vorfahren. Da muss man schon gegen eine Schweizer Armee sein.

Was hat ein schwerer Fehler der Armee vor mehr als 80 Jahren mit der Frage der heutigen Notwendigkeit einer KRIEGSVERHINDERNDEN Armee zu tun?

Mit freundlichen Grüssen
-
Vor 8 Tagen Kommentar zu
Ist es wirklich Russland, das den Frieden bedroht?
Sehr geehrter Herr Wolf,

Ihrem Kommentar stimme ich voll zu. Leider kann man in einem Artikel nur jeweils ein Hauptthema besprechen, sonst muss man ein Buch schreiben. Aber wer einen Überblick über alle meine Artikel hat oder an Debatten mit mir teilgenommen hat, weiss, dass ich die Meinung vertrete, die auch aus Ihrem Kommentar hervorgeht: Staaten vertreten nur ihre Interessen (Schon vor fast 200 Jahren vom damaligen britischen Premierminister Lord Pamerston ungefähr so formuliert: "England hat keine Freunde, England hat keine Feinde, England hat nur Interessen". ) Dies ist das Grundmuster. Was ich nicht ausstehen kann, ist die Behauptung des "Westens", er vertrete und handle im Sinne "höherer Werte".

Nun zur Frage, ob ich nur einer Partei die Schuld in die Schuhe schiebe. Ich sehe die Einkreisungspolitik des Westens als gegenwärtig (mit Bezug auf Russland) am gefährlichsten an. So wird Russland gezwungen, mit extremen Massnahmen seine Interessen wahrzunehmen. Ich bin überzeugt, ohne den vom Westen gesteuerten Coup in der Ukraine hätte Russland dort nicht gewaltsam eingegriffen.

Sie sagen zu recht, das sei alles nur ein Teil der Wahrheit. Aber gerade im Fall der Ukraine sieht man im Westen eine extrem einseitige Darstellung, also nur einen Teil der Wahrheit. Darum korrigiere ich das und sage, wie das ganze Problem vom Westen ausgelöst wurde. Dann hat Russland die ihm gebotene Gelegenheit am Schopf erfasst.

Nach meiner Meinung hätte man auf die Ausweitung der NATO und die Stationierung von strategischen Waffen vor der Haustüre Russlands verzichten müssen. Es gäbe noch sehr viel mehr dazu zu sagen. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass Mitglieder des US Kongresses und eine grosse Zahl von US Experten sagen, die strategischen Massnahmen der USA, einschliesslich der Entwicklung neuer Waffen, liessen China und Russland gar keine Wahl, als u.U. sofort ihr ganzes nukleares Arseanl gegen die USA einzusetzen (mit dem haben beide auch schon gedroht)

Wenn man erkennt, welche Gefahren für die Menschheit von einem grösseren Atomkrieg ausgehen, müssten an sich alle Staaten eine Lösung anzustreben, die einen Krieg ausschliesst. Dazu sind sie aber offensichtlich nicht bereit. China sagte immer, es wolle die Territorialkonflikte mit seinen Nachbarn „friedlich“ lösen, um dann anzufügen, „das Territorium gehört uns“. So schlittert man sicher in einen Krieg.

Es sind übrigens die USA, die als erste wichtige, stabilisierende Verträge mit Russland gekündigt haben. Z.B. den Anti-Ballistic Missile Vertrag oder den Vertrag zur Vernichtung russischer Atomwaffen und chemischer Kampfstoffe, in dessen Verlauf mehr als 7000 russische Kernwaffen und mehr als 4000 Tonnen chemischer Kampfstoffe vernichtet wurden. (Die beiden US Politiker, die diesen Vertrag im Kongress vorgeschlagen hatten (Nunn-Luggard) haben kürzlich - vergeblich - darauf gedrängt, wenigsten diese Zusammenarbeit mit Russland wieder aufzunehmen)

China​ kenne ich sehr gut. Dieses Land vertritt seine Interessen sehr geschickt und baut gleichzeit seine riesige Armee weiter auf. Weltweit kauft es Böden, Rohstofflager und Firmen auf, mischt sich aber nicht in die Politik der Länder ein.

In der GLOBAL TIMES dort konnte ich vor einiger Zeit einen Artikel schreiben, in dem ich vorschlug, China solle der Welt ein Beispiel geben und im Atomwaffenzeitalter, z.B. Japan, eine neue Form einer geteilten Souveränität über Territorien vorschlagen, die von beiden (oder mehreren) Staaten gleichzeitig beansprucht werden. Die dort liegenden Rohstoffe und andere Vorteile könnte man auf Grund eines Schlüssels (z.B. eigene Bevölkerung, Wirtschaftsleistung u.a.) aufteilen.

Die grösste Bedrohung kommt von einem unabsichtlich ausgelösten Atomkrieg. Die Gruppe GIARDINO hat dem Bundesrat letztes Jahr vorgeschlagen, dieses Thema vordringlich den internationalen Gremien vorzulegen. Der Bundesrat hat GIARDINO bestätigt, dass er das auch so sehe und entsprechend gehandelt - ob auf Grund unserer Initiative oder ob er das ohnehin vorhatte, weiss ich nicht. Vor dem Gremium zur Verhinderung der Weiterverbreitung von Atomwaffen hat die Schweiz jedenfalls einen entsprechenden Vorschlag gemacht.

Nun, die Welt müsste aktiv auf einen langfristigen "Westfälischen Frieden" hin arbeiten, wie von Egon Bahr kurz vor seinem Tod gefordert - tut sie aber nicht.

Dafür macht sich unser Land wehrlos und unsere Regierung ist wohl eine der wenigen, die das Grundgesetz der Staaten - Interessen durchsetzen - nicht befolgt, sondern überall vorausschauend "lieb" sein will.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick

-
Vor 18 Tagen Kommentar zu
Is Russia really the one threatening peace?
Ja, ich werde das bald übersetzen. Aber es ist die Antwort auf eine englische Mitteilung betr. Schweden und Finnlands Überlegungen über einen Beitritt zur NATO
-
April 2016 Kommentar zu
Korpskommandant Blattmanns Irrtum
Sehr geehrter Herr Barner.

Wenn Ihre Geschichte über die angeblichen Pläne der Deutschen, nicht in den Geschichtsbüchern steht, woher haben Sie sie dann? Nennen Sie mir bitte die Quelle. Oder haben Sie die Geschichte selber erfunden?

1962 schrieb ich eine grössere Arbeit "Sozialdemokratie und Landesverteidigung". Dort können Sie lesen: "Am 11. November 1918 wurde die direkte Massenaktion ausgerufen, der unbefristete Generalstreik......".​ Ich hatte diese Information in Büchern und Akten gefunden, die vorher geschrieben worden waren. Aber in Ihrem Kommentar behaupten Sie, "Aber da stand bis vor ein paar Jahren auch nichts vom Generalstreik in der Schweiz". Wahrscheinlich haben Sie den Generalstreik mit den Demonstrationen von 1932 verwechselt, bei denen ungklücklicherweise 13 Demonstranten in Genf erschossen und mehr als 60 verletzt wurden. (Übrigens war vorher in Zürich ein Soldat bei Demostrationen ums Leben gekommen). Aber auch über das wurde schon lange und ausführlich geschrieben. Und wollen Sie nicht noch das Argument brauchen, unser direkter Vorfahre, Kain habe seinen Bruder Abel erschlagen? Sollen wir in Zukunft wehrlos sein, weil 1932 ein unanehmbarer gewaltsamer Einsatz der Armee gegen Streikende stattfand?
Also nochmals: Auf was für Quellen stützen Sie ihre verschiedenen Behauptungen?

Ich kenne auch den zweiten Weltkrieg sehr gut. Warum die von Armeegegnern immer wieder aufgewärmte Behauptung, die Armee habe mit der Konzentration der meisten Kräfte im Réduit die Bevölkerung im Mittelland im Stich gelassen, von den Deutschen ganz anders gesehen wurde, habe ich auf einem meiner Beiträge auf vimentis schon vor längerer Zeit berichtet und Ihnen damals auf Ihren Kommentar dazu ausführlich persönlich geantwortet.

Ich habe sehr wenig Zeit und kann nicht auf Geschichten eingehen, die nicht belegt werden können.

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick
-
April 2016 Kommentar zu
Korpskommandant Blattmanns Irrtum
Sehr geehrter Herr Barner,

Könnten Sie mit bitte die Quelle für diese witzige Geschichte nennen? Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick
-
April 2016 Kommentar zu
Basejumper- und Speedflyer-Todesfälle​: Stellt den Unsinn ab!
Sehr geehrter Herr Schneider, Ich würdige es sehr, dass sich sich in der Debatte in unserem Land engagieren. Im Zeitalter der Medienkonzentration, was Einheitsmeinungen bedeutet, ist das besonders wichtig.

Aber mit Ihrem Artikel zum Basejumping etc. bin ich gar nicht einverstanden. Wir leben im Zeitalter der Verbürokratisierung und Verhätschlung. Da die Welt kein "lieber" Planet ist, machen wir so unsere Kinder lebensuntüchtig. Neben allen anderen Grundprinzipien des Lebens, die wir in unserem Land im Konsumrausch nicht mehr aufrecht erhalten, ist das ein weiterer Fehlentwicklung, für die unser Land später noch büssen wird.

Es steht jedem frei, selbst zu entscheiden, welche Tätigkeiter er ausüben will, auch risikoreiche. Als Bub in einem Waisenhaus, kletterterten wir (manchmal auch Mädchen) oft im danbeben liegenden Wald bis zuoberst an die Tannenspitzen. Manchmal musste man zuert eine Buche hochklettern, weil deren Äste bis an den Boden reichten. Dann auf halber höhe über die Äste zur Tanne und von dort bis ganz oben. Einmal letterte einer unserer Kameraden bis zur Spitze einer Buche, rutschte bis vorne an einen grossen Ast und wippte laut singend auf und ab. Dann brach der Ast und er fiel auf den Boden. Glücklicherweise ohne langfristige Schäden. In der heutigen Zeit würden Leute wie Sie und alle Medien über den Waisenvater herfallen, fragen wie er so etwas zulassen könne, es würde Gefängnis gefordert, das Verbot ausgesprochen, je wieder in einem Internat für Jugendliche arbeiten zu dürfen, Schadenersatz, in astronomischer Höhe gefordert etc. Der Waisenvater, ein bis heute als sehr gütiger Mensch in meiner Erinnerung geblieben, verbot uns auch nach dem Unfall nicht, auf die Bäume zu klettern.

Heute würde mit Steuergeldern ein Kontrollbehörde mit vielen Beamten geschaffen, die ein sicheres, komfortables Leben hätten, und die sicherstellen, dass nirgends Buben und Mädchen auf Bäume klettern und das immer genügend Ritalin vorhanden ist, um den Tätigkeitsdrang und die Abenteuerlust ganz normaler Buben abzutöten.

Glücklicherweise wuchs ich in einer Welt auf, wo man viele Risiken eingehen und manchmal recht gefährlich, Sachen ausprobieren durfte und so für die reale Welt gut vorbereitet wurde. Zu diesem positiven Training gehörte früher auch unsere Armee.

Vielleicht überdenken Sie ihre Forderung nochmals. Aber am wichtigsten: Nehmen Sie weiterhin aktiv an der Debatte über viele Themen teil.

Mit freundlichen Grüssen

Gotthard Frick
-
February 2016 Kommentar zu
Ausländische Spitzenkräfte wollen kriminell sein dürfen
Sehr geehrter Herr Wagner, (für mich ist Vergewaltigung sicher kein Bagatellfall).

Ich​ nehme an, Sie hätten die Nachricht über die, durch seine Aufseherin ermöglichte Flucht eines syrischen Sexualtäters auch gelesen. Ich will jetzt nicht über die Flucht reden, sondern darauf hinweisen, dass der betreffende 27-jährige Mehrfach-Sexual- und Gewalttäter für das gewaltsame Erzwingen von Oralsex (und anderem) von einer 15-jährigen erst 13 (!) MONATE NACH DER TAT zu der 4-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde. So viel Zeit verstrich zwischen seiner Tat und dem Urteil, während dem er auf freiem Fuss war. (Können Sie sich vorstellen, was für eine schreckliche Erfahrung das für die junge Frau gewesen sein muss?).

Aber er war ja schon früher wegen ähnlicher Straftaten verurteilt worden, sass aber nicht im Gefängnis und konnte weitere Taten begehen, wie die mit der 15-jährigen, weil er seinen Fall durch alle Berufungsinstanzen weiterzog.

Für die Aufseherin des mit ihr Ausgerissenen hoffe ich sehr, dass meine Vermutung über den wahrscheinlichen Ausgangs dieser Flucht NICHT zutrifft.

Erinnern​ Sie sich noch an den Fall der jungen Frau, die von einem für ein paar Stunden Urlaub aus dem Gefängnis gelassenen Schwerstkriminellen in einem Zürcher Wald umgebracht wurde ?

Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick
-
January 2016 Kommentar zu
Vorbereitung auf Konflikte, Krisen und Katastrophen
Vielen Dank Herr Hottinger.
-
May 2015 Kommentar zu
SICHERHEIT – unser höchstes Gut!
Beijing, 19.05.2015

Sehr geehrte Frau Estermann,
Ich gratuliere zu Ihrer klaren Sicht im Interesse unseres einmaligen Landes. Auf meinem Bürger-Blog habe ich hier in Beijing soeben einen Artikel publiziert, den ich hier zu Ihrer Information anhänge. Hier im fernen China, sind alle Menschen - ob für oder gegen das Regime - für eine sehr starke Armee. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an 150 Jahre Wehrlosigkeit, als das Land immer wieder kolonialisiert, aufgeteilt, ausgebeutet von den Westmächten, einschliesslich USA und Japan immer wieder mit Krieg überzogen wurde. (So fand 1938 z.B. das Massaker von Nanjing statt, als neben 320'000 anderen, auf alle denkbaren bestialischen Wegen auch 20'000 junge Frauen tagelang von wild gewordenen japanischen Soldaten vergewaltigt und dann umgebracht wurden, indem man ihnen Pfähle oder zerbrochene Flaschen durch die Vagina in den Unterleib stiess.). Kein Chinese will zulassen, dass sein Land je wieder derart wehrlose fremden Mächten ausgesetzt wird.

WirSchweizer sind durch den höchsten Lebensstandard in der Geschichte des Planeten Erde derart verwöhnt, dass wir jeden Blick für die reale Welt verloren haben und nur noch immer wilder noch mehr konsumieren möchten. Wir werden das wahrscheinlich sehr, sehr teuer bezahlen.

Hier mein Artikel. Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick

Klarstellung​: NATO-Einbindung der Schweiz auf gutem Weg.

Die meisten Leser meines Artikels auf meinem Bürgerblog haben offensichtlich nicht verstanden, dass ich den Titel „Die Einbindung der Schweiz in die NATO auf gutem Wege“ als schwärzesten Sarkasmus verstanden habe, denn sie widerspricht der Verfassung und dem klar ausgedrückten Volkswillen. Deshalb will ich hier Klartext reden:

Bundesrat, Armeeleitung, Verwaltung und Parlament haben unsere Armee, ihre Waffen und Zehntausende von Kampfständen, Unterständen und dezentralisierten Lager derart total zerstört, wie es kein Feind der Schweiz ohne massiven Einsatz grosser Streitkräfte je hätte tun können. Die ohnehin ungenügende Ausrüstung ist heute in fünf, alle Mächten bekannten Zentrallagern konzentriert und kann noch vor Beginn eines Konfliktes mit ein paar Schlägen aus der Luft und mit Raketen auf grosse Distanz total vernichtet werden, lange bevor die Mobilmachungsbefehle die Soldaten der Rumpfarmee erreicht haben.

Während die grossen Mächte ihre Truppen auf Einsätze innert Stunden, wie die NATO ihre „Speerspitze“, oder – wie Russland – auf Einsätze innert dreier Tagen über teilweise tausende von Kilometern schulen, soll unsere heute nicht mehr mobilisierungsfähige Armee in einigen Jahren wenigstens einen Bruchteil innerhalb von 10 Tagen mobilisieren können. Was tun diese Soldaten nach 10 Tagen, wenn in Teilen der Schweiz bereits seit einer Woche fremde Streitkräfte in Stellung sind? Dabei war unser früheres Mobilmachungssystem, das es erlaubte, die ganze Armee innert zweier Tage zu mobilisieren, weltberühmt. In einer deutschen Angriffsplanung im II. WK wurde ausdrücklich davor gewarnt, bei der Berechnung der notwendigen deutschen Truppen nur die Zahl der gerade Dienst leistenden Wehrmänner zu berücksichtigen, sondern man müsse vom Gesamtbestand der Armee ausgehen (damals 500‘000 Mann), denn jeder nicht mobilisierte Wehrmann sei sofort wieder kampffähig. So konnte z.B. das motorisierte Infanterieregiment 25 in den 1960-er Jahren noch am Nachmittag des Mobilisierungsmontags​ auf der Schwägalp ein Scharfschiessen mit allen Waffen und Artillerie- und Fliegerunterstützung durchführen.

Der Bundesrat und die Armeeführung führen unser Land über die sogenannte „Partnerschaft für den Frieden (PdF)“ - eine perfide irreführende Wortschöpfung, denn wer ist nicht für den Frieden - direkt in die NATO. Diese und die von ihr gegründeten Partnerschaften werden von den Mächten ausserhalb des „WESTENS“, darunter China und Russland, richtigerweise als militärische Instrumente der USA zur Durchsetzung von deren globalen strategischen Interessen gesehen. Besuche höchster NATO-Offiziere zwecks gegenseitiger Information und Absprache sind bei unserer Armeeführung bereits Routine geworden und die Rumpfarmee wurde in vielen Bereichen bis zu den Gradabzeichen, den Erfordernissen der NATO angepasst.
Die Entscheide der Politiker und Armeeführung stehen im direkten Widerspruch zu der letzten grossen Volksabstimmung, in der sich das Volk mit grosser Mehrheit für eine mehr als doppelte so grosse Armee entschieden hat, als sie der Bundesrat eigenmächtig umsetzt.
Dazu kommt, dass alle Politiker, auch die Bundesräte, einen Eid oder Gelübde auf die Verfassung abgelegt haben. Fast alle sind eidbrüchig geworden, denn dort steht als Hauptaufgabe der Armee die KRIEGSVERHINDERUNG.
Was heisst KRIEGSVERHINDERUNG? Alle Mächte stellen vor Angriffen auf andere Länder Kosten-Nutzenrechnung​en an. Sind ihre Kosten zu hoch, oder der Gewinn zu klein, oder beides, verzichten sie auf einen Angriff. In einer deutschen Angriffsplanung des 2. Weltkrieges wurde es ganz deutlich gesagt: Nur eine halbwegs intakte Schweizer Wirtschaft, eine arbeitswillige und –fähige Bevölkerung, unzerstörte Kraftwerke und Eisenbahnen bildeten, so wörtlich „einen angemessenen Preis für eine bewaffnete deutsche Intervention“. Und die damals so mächtigen, kriegserfahrenen US Streitkräfte kamen 1944 zum Schluss, der Erfolg einer auf Wunsch Stalins geprüften alliierten Umgehung der deutschen Front durch die Schweiz sei angesichts der „kleinen, aber anerkannt effizienten Schweizer Streitkräfte im Kampf auf ihrem eigenen Boden zweifelhaft“.
Die Verfassung ist klar: Die Armee muss stark genug sein, damit sie jeder Gegner als zu stark für einen erfolgreichen Angriff einschätzt. Heute ist die Armee zerschlagen und kann diese verfassungsmässige Aufgabe in einem nächsten Konflikt in Europa oder einem auch denkbaren flächendeckenden chaotischem Zusammenbruch, wie z.B. im Mittleren Osten, nicht mehr verhindern. Zum ersten Mal wird unser Volk in einen grossen Konflikt, in welcher Form er sich auch abspielt, mit hineingerissen und muss die ganzen damit verbundenen, unendlichen Gräuel und Schrecken wehrlos über sich ergehen lassen.
Die Zerschlagung ist derart umfassend, dass wir – sollte sich die geopolitische Lage der Welt für jedermann ersichtlich verschlechtern - versuchen, wieder eine Kriegsverhindernde Armee aufzubauen, so kommen wir viele Jahre zu spät, denn dafür sind 20 Jahre und viele dutzend Milliarden Franken erforderlich und moderne Waffen und Geräte müssten dann in einer Periode erhöhter Spannung auch noch erhältlich sein. (Zu Beginn des 2. Weltkrieges wollte die Schweiz in England die berühmten Spitfire-Jagdflugzuge​ kaufen. England lehnte es ab. Es brauchte sie selber).
Viele Völker betrachten den Bruch des Eides auf ihre Verfassung als LANDESVERRAT. Wie sehen wir übersatten Schweizer das?
Gotthard Frick, z.Zt. Beijing
-