Herbert von Vaucanson

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Die merkwürdige Ausschlussklausel der SVP
Ein in­ter­essan­ter Gast­kom­men­tar von Phil­ippe Ma­stro­nardi in der NZZ im Hin­blick auf die an­ste­hen­den Bun­des­rats­wah­l

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 2 Tagen Kommentar zu
Zur Abstimmung über den Diskriminierungsschut​z
Entschuldigen Sie bitte. Meine Äusserungen waren natürlich völlig wertfrei und rein beschreibend gemeint.

Wies​o sollte die Strafnorm gegen Diskriminierung und Aufruf zu Hass nur Minderheiten schützen? Dem ist nicht so. Wenn künftig ein Homosexueller Hotelbesitzer seine Zimmer einem heterosexuelles Paar aufgrund seiner sexuellen Orientierung nicht vermieten will, wäre das genauso einklagbar.

Die Realität sieht freilich anders aus: Mehrheiten werden im Gegensatz zu Minderheiten kaum öffentlich diskriminiert und gedemütigt - deshalb haben die Minderheit diesen Schutz überhaupt nötig.

Und Ihre grundlegenden Probleme mit dem Schweizer Rechtssystem, wo nur die wenigsten Begriffe im Gesetz selbst eindeutig definiert sind, müssen Sie anderswo mit sich ausmachen.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Zwielichtige neue Strafnorm
Bezeichnen Sie sich denn selbst auch als abartig, gestört und als Fehltritt der Natur? Oder wie ist das zu verstehen, wenn Sie vorgeben, Sie würden Homosexuelle als Ihnen "wertgleich" einstufen?

Dass Sie Homosexuelle mit Ihren Beleidigungen erniedrigen, ist Ihnen nämlich durchaus bewusst - trotzdem lassen Sie nicht davon ab. Das zeugt nicht gerade vom Respekt, den man einer "wertgleichen" Person eigentlich entgegenbringt.

Ic​h selbst habe im Übrigen gar nicht die Absicht, Homosexuelle auf ein Podest zu heben. Wie kommen Sie überhaupt darauf? Mit der Revision des Art. 261bis StGB werden Personen allen sexuellen Orientierungen gleichermassen geschützt.

Fakt ist aber leider, dass Homosexuelle aufgrund ihrer sexuellen Orientierung immer noch viel zu oft tatsächlich öffentlich diskriminiert und herabgewürdigt werden und darum den Schutz auch wirklich nötig haben.

Und Ihre Angst kann ich Ihnen nehmen. Sie dürfen Schwule weiterhin als schwul bezeichnen und sich gegen Sonderprivilegien für Homosexuelle aussprechen. Einzig mit der homophoben Scheisse ist dann Schluss.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Zur Abstimmung über den Diskriminierungsschut​z
1. Was ändert, ist einzig der Art. 261bis StGB und der ist und gilt für alle gleich.

2. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Rechtsprechung in der Schweiz einzig vom persönlichen Empfinden der zuständigen Justizbeamten geleitet wird, haben Sie offensichtlich ein grundsätzliches Problem mit unserem Rechtsstaat und nicht nur mit dem Art. 261bis des StGB.

3. Ich weiss, dass Sie sich selbst ausschliesslich über Ihre sexuelle Abartigkeit definieren und das starke Bedürfnis haben, in der Öffentlichkeit Personen mit anderen sexuellen Orientierungen ungefragt zu beleidigen. Das tuntige Opfergejammer, weil das demnächst unter Strafe gestellt wird, können Sie sich in Zukunft aber sparen.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Zwielichtige neue Strafnorm
Sie benützen nicht nur "bewusst provokante Begriffe", Herr Knall, Sie würdigen Homosexuelle mit Ihrer Begriffswahl absichtlich herab. Die ist keineswegs "wertfrei" und auch nicht "nur beschreibend" - aber das wissen Sie selbst am besten.

Oder mal anders gefragt: Bezeichnen Sie blonde Menschen auch als abartig, gestört und als Fehltritt der Natur? Schliesslich sind nur gerade ca. 2 % aller Menschen blond. Stört es Sie auch, wenn blonde Menschen fröhlich feiernd durch die Strasse ziehen und damit ihre abartige und gestörte Haarfarbe in aller Öffentlichkeit zelebrieren?

Schlu​ssendlich haben Sie einfach nur Angst davor, dass Sie die Öffentlichkeit künftig nicht mehr ungefragt mit Ihrer homophoben Scheisse zukleistern dürfen. Deshalb wehren Sie sich mit Händen und Füssen gegen diese Gesetzesrevision. Das mag aus Ihrer Sicht irgendwo verständlich sein, aus Sicht der Gesellschaft aber einfach nur erbärmlich.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Zur Abstimmung über den Diskriminierungsschut​z
1. Das Gesetz gilt für alle gleich: Hetero-, Homo- und Bisexuelle. Es gibt keinen Sonderschutz für Homosexuelle.

2. Was als Diskriminierung oder Aufruf zu Hass gewertet wird, ist keine Frage des persönlichen Empfindens der Betroffenen, sondern der Rechtsauslegung.

3. Gewisse Beleidigungen, mit der Sie hier dauernd die Öffentlichkeit vollkotzen, sind künftig möglicherweise tatsächlich strafbar.
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Zwielichtige neue Strafnorm
Kritik anbringen dürfen Sie jederzeit. Nur auf Beleidigungen in der Öffentlichkeit müssen Sie künftig verzichten. Das sollten aber sogar Sie hinkriegen.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Zwielichtige neue Strafnorm
Niemand hat ein Problem damit, wenn Sie Fakten auf den Tisch legen, Herr Knall. Wenn Sie also sagen, Homosexuelle sind eine Minderheit, so ist das völlig in Ordnung.

Wenn Sie aufgrund dessen aber beginnen Homosexuelle öffentlich zu beleidigen (z. B. indem Sie sie als "abartig" bezeichnen - was eindeutig abwertend gemeint ist) und zur Diskriminierung von Homosexuellen aufrufen (z. B indem Sie Ihnen das Recht zur Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen absprechen wollen), dann ist das nicht mehr in Ordnung.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
NEIN zur Änderung der Rassismus-Strafnorm
Ich habe eher das Gefühl, das Gegenteil ist der Fall: Heutzutage äussern sich öffentlich so viele Bürgerinnen und Bürger wie noch nie - die digitalen Medien haben ihren Teil dazu beigetragen. Manchem Kommentator würde es hingegen bestimmt nicht schaden, wenn er künftig zweimal überlegt, bevor er den nächsten Hasskommentar postet.

Und von den etlichen Strafanzeigen gegen Stammtischgäste habe ich bisher noch nichts gehört.
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
NEIN zur Änderung der Rassismus-Strafnorm
Herr Wobmann

Die Frage ist, wie die sexuelle Orientierung rechtlich definiert ist. Hier orientiert sich die Rechtsprechung an der Definition gemäss den Yogyakarta-Prinzipien​​​:

«Unter sexueller Orientierung versteht man die Fähigkeit eines Menschen, sich emotional und sexuell intensiv zu Personen desselben (homosexuell) oder eines anderen Geschlechts (heterosexuell) oder mehr als eines Geschlechts (bisexuell) hingezogen zu fühlen und vertraute und sexuelle Beziehungen mit Ihnen zu führen.»

Das ist auch in den Erläuterungen zur Anpassung des Art. 261bis des StGB so festgehalten.

Dass​​​ die Rechtsauslegung im Einzelfall einem gewissen – wie Sie sagen – «Zeitgeist» unterworfen ist, ist dagegen grundsätzlich und unabhängig von dieser Vorlage der Fall und kann daher kein Argument gegen diese spezifische Vorlage sein. Wollten wir nur noch Gesetze, deren Auslegung für immer und ewig eindeutig ist, müssten wir wohl den grössten Teil davon sofort aufheben. Aber das ist gar nicht nötig: Gesetze können jederzeit angepasst oder aufgehoben werden.

Zudem habe ich bereits angemerkt, dass weder Pädophilie noch Zoophilie strafbar sind, wohl aber sexuelle Handlungen mit Kindern bzw. Tieren. Daran ändert sich mit der Anpassung des Art. 261bis des StGB rein gar nichts. Insofern schiessen Ihre diesbezüglichen Ausführungen weit am Ziel vorbei.


Bezüglic​​​h Ihrer Faszination für Analverkehr und Ihren Ausführungen dazu nur so viel:

Die Bandbreite an möglichen und auch gelebten sexuellen Praktiken (Genitalverkehr, Analverkehr, Oralverkehr, Stimulation mit Händen und Füssen etc.) ist sowohl bei Hetero- als auch Homosexuellen sehr breit. Analverkehr ist keineswegs die einzige Möglichkeit für Homosexuelle, Sex zu haben.

Auch bei der vaginalen Penetration kann es durchaus zu Verletzungen kommen. Auch ist eine Vagina entgegen Ihrer Fantasie nicht immer feucht und bereit für die Penetration.

Das HIV-Infektionsrisiko mag für ungeschützten Analverkehr etwas höher sein als für ungeschützten Vaginalverkehr, das trifft für Hetero- und Homosexuelle aber gleichermassen zu.

Aber ich muss nochmals nachfragen: Inwiefern spielt diese sexuelle Praktik, die sowohl von Hetero- als auch Homosexuellen ausgeübt wird, in der Diskussion um Erweiterung der Strafnorm zu Diskriminierung und Aufruf zu Hasse überhaupt eine Rolle? Ich sehe den Zusammenhang nicht.


Schön finde ich, dass Sie erkannt haben, dass Homosexualität sowohl beim Menschen als auch bei Tieren völlig natürlich ist. Von einer «Entgleisung» würde ich aber nicht sprechen, die Natur leistet sich keine «Entgleisungen», die Natur ist eben nur sehr vielfältig.

Nicht nachvollziehbar ist dagegen Ihre Behauptung nach der nur nur Homosexuelle Tiere aussterben sollen? Leben heterosexuelle Tiere etwa ewig?

Falsch ist auch die Aussage, dass Homosexualität oder homosexuelle Individuen keine biologische Funktion erfüllen. Durch homosexuelles Verhalten wird beispielsweise die Bindung zwischen Individuen gestärkt. Auch nehmen homosexuelle Individuen oder homosexuelle Paare bei einigen Tierarten eine wichtige Funktion bei der Aufzucht der Jungen wahr und tragen so massgeblich zum Arterhalt bei.

Das ist übrigens auch beim Menschen nicht anders. Homosexuelle können sehr wohl auch Kinder zeugen oder auf die Welt bringen – und tun das auch.


Was an homosexuellen Verhalten also "falsch" sein soll, bleibt unerklärlich. Auch sind Sie schlecht über die Abstimmungsvorlage informiert: Die Anpassung des Art. 261bis StGB schafft keinen Sonderschutz von Homosexuellen, sondern stellt Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung unter Strafe - und schützt damit alle sexuellen Orientierungen gleichermassen. Nein stimmen dürfen Sie trotzdem - und auch Kritik äussern. Das verbietet Ihnen niemand.
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Zwielichtige neue Strafnorm
Wieso sollte ich? Diese Behauptung ist ebenfalls von Ihnen und meiner Meinung nach ebenfalls Humbug.
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