J. Wolf

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2x JA und 2x NEIN
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Vor ein paar Tagen habe ich einen Ar­ti­kel ge­le­sen, der sich mit dem be­schäf­tigt, was hier ab­schät­zig als "A­sylcha­os" ab­ge­tan wird und sehr gerne ein­zel­nen Par­teien oder sogar ein

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

October 2017 Kommentar zu
Weiterhin Kreuzfahrten auf dem Bodensee geplant
Hmmm... Ihnen ist scheinbar der sog. "Frankenschock" entgangen, der durch die Aufhebung des Mindestkurses erfolgte.

Die Verteuerung unserer Export-Produkte durch einen schlechteren Wechselkurs lässt sich durchaus mit dem Effekt eines Import-Zolls vergleichen. Und Sie wollen ja wohl kaum behaupten wollen, dass unsere Wirtschaft diese Zeit mit Glanz und Bravour überstanden hat.
Die Unternehmen, welche ein bisschen mehr Verantwortung bewiesen haben, haben Kurzarbeit eingeführt und Verluste geschrieben - andere sind gleich ganz abgehauen.

So sehen die Aussichten für ein Export-Orientiertes Land wie die Schweiz aus!
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October 2017 Kommentar zu
Weiterhin Kreuzfahrten auf dem Bodensee geplant
Das Problem bei jeglicher Diskussion in dieser Richtung ist, dass immer nur die eine Hälfte des gesamten Problems betrachtet wird.

Sicher, mit dem Dekret kann Herr Trump sicher die Nachfrage nach US-Produkten erhöhen. Nur, was Herr Trump damit aber nicht berücksichtigt ist, dass wenn alle anderen das auch machen, dann ist jeder für sich auf einem tieferen Level als vorher.

Beispiel Flugzeuge: Herr Trump belegt die Bombardier Flugzeuge mit einem Extra-Zoll (was er zwar gemäss NAFTA nicht dürfte, aber er ist ja der Donald, der darf alles), was Bombardier weitgehend aus dem US-Markt ausschliesst und womit Boeing ihre grosse Freude daran hat. Das ist die Story, die er seinen Wählern verkauft und wofür er auch bejubelt werden wird.
Gleichzeitig wird aber jeder Wirtschaftsraum, der auch eine Flugzeugindustrie hat, ähnliches machen. Also namentlich Kanada und Europa. Im Umkehrschluss heisst das, dass Boeing zwar mehr Flugzeuge an US-Fluggesellschaften​ verkaufen wird - aber die Märkte Kanada und Europa weitgehend verlieren wird. Und ob DAS Boeing im Endeffekt hilft ist eine sehr grosse Frage.
Ebenso ist die Frage, ob es der US-Zuliefer-Industrie​ (z.B. für Fluginstrumente) helfen wird. Diese hat wiederum ähnliche Probleme, indem auch Bombardier und Airbus vermehrt auf lokale Anbieter setzen werden und nicht global ihre Teile kaufen werden.
Auch daran wird der Donald seine Freude haben wenn nicht mehr japanische oder europäische - oder gar Schweizer Geräte eingesetzt werden. Was er aber nicht bedenken wird (und auch nicht an die grosse Glocke hängen wird!) ist dass diese US-Zulieferer, die nun grössere Mengen an Boeing liefern dürfen im Umkehrschluss weniger an Bombardier und Airbus liefern können. Dies wiederum versetzt die genannten Flugzeugbauer schon bald einmal in eine Monopol-Situation, weil die Zulieferer immer abhängiger von wenigen Abnehmern werden (sieht man ja auch schön bei der Automobilindustrie).


Und was passiert, wenn eine Firma irgendwo ein Monopol hat: Es wird seinen eigenen Gewinn noch mehr maximieren. Und da kein Wettbewerb mehr exisiert, wird Boeing seine Flugzeuge teurer verkaufen als in einem Wettbewerbsmarkt (Angebots-Monopol) und seine Teile günstiger einkaufen (Nachfrage-Monopol). Und Bombardier und Airbus werden das selbe machen.

Und wer wird von dem ganzen Spiel profitieren?

"Der kleine Mann" sicher nicht. Ausser er hat Aktien von Boeing, Bombardier oder Airbus - wobei Bombardier wohl der ist mit den schlechtesten Karten.....

Ja - so schön und einfach ein solches Dekret (und die "Nationalisierung" der Märkte) auf den ersten Blick wirkt, so mies und gemein sind die nie erzählten Nebenwirkungen....
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October 2017 Kommentar zu
SRF: Polizist erschiesst Asylsuchenden in Brissago
Herr Knall, ich bewundere Sie.
Wirklich!
Sie lehnen sich sooooo weit zum Fenster heraus - und das, ohne irgendeine Sicherung.

Sie setzen Verdächtigungen in die Welt, obwohl Sie noch nicht mal die Grundlagen zum kritisierten Themenbereich kennen. Das ist keine Schande - aber es hilft in der Argumentation ungemein, wenn man eine Ahnung von dem hat, was man kritisieren oder bekämpfen will!

Sie unterstellen einfach einmal allen Anderen das Böseste vom Bösen, ohne selbst Belege dafür zu liefern. Das ist auch keine Schande - verhindert aber, dass rational denkende Menschen sich auf Ihre Seite stellen.

Sie fabulieren von ideologisierten Mainstream-Medien und von Fake-News ohne solches auch nur im Ansatz aufzeigen zu können wie und wo so etwas erfolgen soll. Und schon gar nicht zeigen Sie inwieweit und wo das SRF da drin hangen soll. Das ist auch keine Schande - gibt aber bei der Glaubwürdigkeits-Eins​tufung des gesamten Textes Minuspunkte.

Sie fordern von mir zur Verteidigung Belege, ohne selber auch nur einen einzigen Beleg für die Anschuldigung zu liefern. Das ist auch keine Schande - aber jeder Fernsehkrimi-Zuschaue​r sieht vom Schiff aus, dass bei einem solchen Vorgehen noch nicht mal eine Parkbusse durchkommen würde.

Sie sprechen ein Urteil, obwohl Sie weder die Materie, noch die Tatsachen kennen - und noch nicht einmal wissen, wie die Anklage überhaupt lauten soll. Auch das ist keine Schande - denn.... Doch, DAS ist eine Schande!

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges nannte man so etwas Kamikaze.

Solch heldenhaften Mut bewundere ich effektiv.
Und DAS meine ich ausnahmsweise ohne Ironie!

Hut ab!
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October 2017 Kommentar zu
SRF: Polizist erschiesst Asylsuchenden in Brissago
Hallo Herr Knall

Vielen Dank für Ihr Feedback. Ich weiss, dass ich Gut bin - aber ich höre es immer wieder gerne. Ist so was wie Seelenbalsam!

Die Interpretation einer Sachlage ist immer individuell - egal, ob es sich um Schlagzeilen, Texte, Bilder, Farben oder auch nonverbale Kommunikation handelt.

Ich habe nicht gesagt, diese Schlagzeile sei "kein Problem" - aber man kann definitiv aus Allem ein Problem konstruieren.

Aber​ was ich wirklich schon gesagt habe: Wenn man unbedingt etwas schlechtes finden WILL, dann findet man es auch.
Sie wollen das SRF und die Pfanne hauen? Dann werden Sie 100 Kritikpunkte finden. Aber bitte konzentrieren Sie sich auf die, die auch Hand und Fuss haben und nicht auf die Verwendung einer Agenturmeldung, welche nicht im Hause SRF entstanden ist.
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October 2017 Kommentar zu
SRF: Polizist erschiesst Asylsuchenden in Brissago
Herr Krähenbühl

Sie kritisieren EINE Meldung, die über srf.ch verbreitet wurde. Diese Meldung wurde mit keinen einzigen Ihrer Steuerfranken finanziert, da das SRF bei der SDA wie auch bei allen anderen grossen Agenturen ein Jahresabo hat über das alle Arten von Meldungen beim SRF hereinkommen.

Man kann sicher darüber diskutieren, wenn eine Tendenz zu dieser oder jener Art von Meldungen vorherrscht - und das über eine längere Zeit. Aber wenn wir beginnen über jede einzelne Meldung, die auf srf.ch publiziert wird zu diskutieren, dann sprechen wir über ein massives Luxusproblem.

Ehrl​ich!
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October 2017 Kommentar zu
SRF: Polizist erschiesst Asylsuchenden in Brissago
Hallo Herr Knall

Gerne gebe ich Ihnen hierzu eine Antwort. Ich bin (wie Herr Krähenbühl offensichtlich auch) über diese Schlagzeile gestolpert. Aber nicht beim SRF sondern bei einer News-Seite eines grossen Schweizer Verlages. In diesem Falle jetzt bei 20 Minuten:
http://www.​20min.ch/panorama/new​s/story/15020245

U​nd diese Schlagzeile hat genau das erreicht, was sie offensichtlich sollte: Ich wollte wissen, was dahinter steckt und habe auf die Story geklickt.

Wie Sie sehen, hat die Story und sogar die Schlagzeile nichts damit zu tun, ob sie vom SRF, vom Tagesanzeiger, von der BaZ oder sonstwem verbreitet wurde - sondern es ist einfach eine Meldung der SDA (Schweizerische Depeschen Agentur), die nicht gerade glücklich formuliert wurde.
Die BaZ hat übrigens die selbe Meldung gebracht:
https://ba​zonline.ch/schweiz/st​andard/asylsuchender-​bei-polizeieinsatz-in​-brissago-ti-getoetet​/story/24046528

Fo​lglich ist das also kein "SRF-Problem" sondern eines der gesamten Branche, welche wegen dem Preisdruck immer mehr auf Agentur-Meldungen zurückgreifen muss.


Sie möchten von mir noch ein Statement im Vergleich zum "Messerschlitzer"-Ins​erat? Gerne.

Eine Agenturmeldung wird von EINER Person innerhalb von 5, maximal 10 Minuten verfasst (man muss ja schliesslich der Erste sein!), einen finanziellen Wert von wenigen Franken hat und eine durchschnittliche Lebensdauer von einer Stunde, maximal 2 Tagen hat. In den Online-Redaktionen der verschiedenen Medienseiten werden solche Meldungen (welche im Dutzend pro Sekunde eintreffen!) in der Regel innerhalb weniger Minuten durchgewunken und im News-Stream platziert (auch hier muss man der Erste sein!).
Im Normalfall sind hier also maximal 3 Personen involviert mit einem zusammengezählten zeitlichen Aufwand von maximal einer Stunde.

Ein Inserat wird in der Regel über die ganze Entstehung von mehreren Personen während mehreren Stunden bis Tagen begutachtet, auf seine Wirkung beurteilt, verworfen, verändert, verbessert, gestaltet. Jedes Wort wird mehrmals abgewägt. Anschliessend wird es für mehrere Zehntausend Franken an wohlüberlegten Stellen platziert und wird über mehrere Wochen hinweg gezeigt.

Bitte urteilen Sie nun selbst, welche Relevanz diese Meldung hat im Vergleich zum genannten Inserat.
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October 2017 Kommentar zu
Alle gegen die AfD, Meinungsfreiheit ade
Hallo Herr Hottinger

Sie wollen über das Thema AfD diskutieren?
Gerne - aber dann möchte ich Sie auffordern, das selbe zu tun. Ausschweifungen über die mögliche Intelligenz von Menschen südlich des Mittelmeers sind hier nicht förderlich. Und schon gar nicht, wenn solche Abschweifungen ohne jede Faktenlage erfolgen.
Der CDU-Herr aus Ihrem verlinkten Video schafft es ja auch, zur AfD zu diskutieren ohne vom Thema abzuweichen oder ausfällig zu werden.

Sie wollen sachlich diskutieren?
Gerne - aber dann möchte ich Sie auffordern, das selbe zu tun. Scheinbar ironische Bemerkungen zu Themenfremden Sachverhalten (Stichwort "Bundesrat-Präsidente​n Köppel") sind hier auch keine Förderung.

Sie wollen die Aussage zu "Bundesrat-Präsidente​n Köppel" als Ironie verstanden haben?
Gerne - aber dann möchte ich Sie auffordern, nicht gleich im nächsten Satz diese scheinbar ironische Bemerkung erneut zu bekräftigen.

Sie wollen auf Grund von Fakten diskutieren?
Gerne - aber dann möchte ich Sie auffordern, das selbe zu tun. Abenteuerliche Verschwörungstheorien​ darüber, wer wirklich das Sagen hat im Bundesrat sind auch hier nicht förderlich - und haben (soweit ich das überblicken kann) auch gar nichts zu tun mit dem Thema AfD.

Sie wollen die Einhaltung der "Vimentis-Forumsregel​ Nr. 1"?
Gerne - aber dann möchte ich Sie auffordern, das selbe zu tun. Herabsetzende Bemerkungen zu Politikern und Personen eines ganzen Kontinents südlich von uns gehören hier auch dazu.

Sie wollen ohne persönliche Angriffe diskutieren?
Gerne - aber dann möchte ich Sie auffordern, das selbe zu tun. Persönliche Angriffe auf Frau Merkel und Frau Sommaruga (Kinderlosigkeit = Keine Sorge zur Zukunft) sind da OK? Die Diffamierung von einem Siebtel der Weltbevölkerung pauschal und ohne Beleg ist da OK? Und im Gegenzug reklamieren Sie, wenn ich Sie auf eine derart unsensible Argumentation aufmerksam mache?
Sie teilen selber mit dem Zweihänder aus - schreien aber auf, wenn ich dieses unspezifische Austeilen zum Thema mache?

Sie wollen mir versichern, dass Sie die Schweizer Demokratie verstehen würden?
Gerne - aber dann zeigen Sie es mir bitte auch. Ihr angeführtes "Beispiel" über die Umsetzung der "Masseneinwanderungs-​Initiative" zeigt sehr gut, dass Sie unser Rechtssystem scheinbar nicht verstehen.
Der Bundesrat (in diesem Falle Frau Sommaruga) macht einen Vorschlag, National- und Ständerat machen Änderungen an diesem Vorschlag (oder schreiben ihn sogar komplett um) und erst wenn das vom Volk gewählte Parlament "Ja" gesagt hat (und allenfalls noch das Schweizer Volk) - DANN gilt ein Gesetz. In der Form, die von National- und Ständerat beschlossen wurde. Ihr "direkt demokratisches Armutszeugnis" können Sie darum keinem der Bundesräte anhängen. Das direktdemokratisch gewählte Parlament hat dies gemacht.
Und darum hätte auch ein "Bundesrat-Präsident Köppel" hierzu keinerlei Einfluss.

Bitte sorgen Sie für klare, auf Fakten beruhende Statements welche man allenfalls auch verifizieren kann und nicht für Sätze, die im Nachhinein als "ironisch gemeint" entkräftet werden. Sie schaden damit nur sich selber!
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October 2017 Kommentar zu
SRF: Polizist erschiesst Asylsuchenden in Brissago
Wer wie Sie immer das Haar in der Suppe sucht, wird immer eines finden. Denn wenn die Schlagzeile geheissen hätte "Polizist schützt Asylbewerber" würde die Kritik lauten: So macht das Schweizer Fernsehen WERBUNG für die Polizei. Oder was auch immer. Und vermutlich würden Sie sogar in der Meldung "In China fällt ein Sack Reis um" noch Propaganda für ein Freihandelsabkommen wittern....

Wie bei jeder Schlagzeile ist derjenige im Vorteil, der die ganze Meldung liest und nicht nur den Titel. Das gilt übrigens genauso für Schlagzeilen von Tages-Anzeiger, NZZ, BaZ, Weltwoche, WoZ und so weiter!
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October 2017 Kommentar zu
Alle gegen die AfD, Meinungsfreiheit ade
Hallo Herr Hottinger

Ich lese da Abschnitte wie die Folgenden:

"Afrika​ner hier im Arbeitsmarkt nicht integrierbar
Der Maas muss echt dumm sein, dass er nicht kapiert, dass die Afrikaner hier im Arbeitsmarkt nicht integrierbar sind. Der Durchschnitts-IQ in Afrika ist 65, in Nord Afrika 80, das reicht gerade so für ne kriminelle Karriere."

"Ich könnte mir Herrn Köppel gut als Bundesrat-Präsidenten​ vorstellen, mit Stichentscheid bei Abstimmungen im Bundesrat, dann würde die Schweiz schnell wieder gesunden."


Ihre erste Aussage ist nicht nur rassistisch, Abseits der Realität und weit jenseits der "persönlichen Meinungsäusserung" - sie ist auch strafbar. Mir ist schon lange klar, dass es extrem schwierig ist, mit Ihnen wirklich zu diskutieren (also der Austausch von Fakten und Argumenten!), da Sie Kritik an Aussagen sofort als persönliche Diffamierung verstehen. Dabei unterstellen Sie einfach Anderen das zu tun, was Sie eigentlich selber machen. Psychologen nennen das Projektion [1].
Andererseits ist es auch schwierig, Kritik an Ihren (unbelegten!) Äusserungen zu üben ohne dass es eine direkte Kritik an Ihren persönlichen Werten und Ansichten darstellt. Wie soll man sachlich gegen Aussagen wie diese argumentieren? Dass es auch afrikanische Nobelpreisträger gibt? Dass die UNO während Jahren von zwei verschiedenen Afrikanern angeführt wurde? Dass Bildungsstand und Intelligenz nicht das selbe sind? Dass die von Ihnen unbelegt genannten Zahlen weder Hand noch Fuss haben? Dass es hunderte bis tausende von Afrikanern in Deutschland und der Schweiz gibt, die so integriert in den Arbeitsmarkt sind, dass Sie diese nicht einmal mehr wahrnehmen? Dass es hunderte von Afrikanern gibt, die Arbeiten verrichten, für die sich keine "einheimischen" Arbeitskräfte mehr finden lassen, weil diese Tätigkeiten einen zu tiefen Status haben und zu schlecht bezahlt sind?
Solche Argumente lesen Sie ja nicht mal!


Sie haben sich in der Vergangenheit wiederholt so positioniert, dass Sie "auf den Rechtsstaat pochen" und dass die Schweizer Demokratie das höchste Gut ist. Wenn ich dann aber Sätze wie das zweite Zitat lese, dann frage ich mich ernsthaft, ob Sie wissen, wie ein Rechtsstaat überhaupt funktioniert? Ob Sie wissen, wie der Bundesrat und unser Parlament funktioniert und ganz generell: wie die Schweizer Demokratie überhaupt funktioniert...?

D​enn Ihr Verlangen nach einem "Bundesrat-Präsidente​n" hat nichts damit zu tun wie der Schweizer Bundesrat effektiv funktioniert. Und einen "Bundesrat-Präsidente​n" gibt es schon gar nicht.
Der "Bundespräsident" (wie er korrekt heisst) [2] ist ein jährlich wechselnder "Primus inter pares" (= Erster unter Gleichen), was soviel heisst, dass er genau gleich viele Rechte hat wie jeder andere im Bundesrat. Und in der Regel wird auch ein frisch gewählter Bundesrat nicht sofort Bundespräsident sondern in der Regel im sechsten Amtsjahr Vizepräsident und dann im folgenden siebten Amtsjahr Bundespräsident. Und ehrlich - ich glaube nicht, dass es eine Mehrheit im Schweizer Parlament (und schon gar nicht im Schweizer Volk) geben würde, diese "Tradition" zu brechen!

Und wenn sich die Bürgerlichen Bundesräte einig sind, dann braucht er auch keinen Stichentscheid, da SVP und FDP ja zusammen 4 von 7 Stimmen haben. Somit kommt ein Stichentscheid vor allem dann zum Zug, wenn ein Bundesrat dieser beiden Parteien sich der Stimme enthält.


Ich interpretiere Ihre Sehnsucht nach einem "Bundesrat-Präsidente​n Köppel" vielmehr dahin, dass Sie sich eigentlich wünschen würden, dass der genannte Herr den Bundesrat anführt und die Richtung vorgibt und die anderen sechs Bundesräte einfach abnicken was dieser sagt. Also eine Rolle wie sie Herr Trump oder Herr Putin haben.
Oder aber wie (vielleicht noch wesentlich passender) es Herr Berlusconi hatte: Mit einer Hand das Parlament im Griff, mit der anderen Hand über die Medien die Meinung im Volk bestimmen.

Aber wie war das schon wieder mit der "Schweizer Demokratie", die Sie immer wieder für sooo vorbildlich halten...?


[1] https://de.wikipedia.​org/wiki/Projektion_(​Psychologie)
[2] https://de.wikipedia.​org/wiki/Bundespräsid​ent_(Schweiz)
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October 2017 Kommentar zu
Gössi, Bigler: Was macht der Plan B?
Ich finde es sehr spannend, wenn in diesem Zusammenhang immer wieder vom "Plan B" gesprochen wird.

Denn was viele Vergessen: Diese Abstimmung war schon der "Plan B" vom "Plan B" vom "Plan B".

Wenn die bürgerlichen "Sieger" also wirklich einen Plan haben sollten wäre es mindestens ein "Plan E" - aber das würde den Leuten ja aufzeigen, wie verfahren das Thema ist....
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