J. Wolf

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Der wirkliche "Bschiss" an der Schweiz
Der Be­griff "B­schiss" wird schon fast in­fla­tionär ver­wen­det. Und immer will er damit aus­drü­cken, dass etwas nicht so ist, wie es ei­gent­lich so schein
Milchkühe sind doch eigentlich ganz nett
Die Eid­genös­si­sche In­itia­tive «für eine faire Ver­kehrs­fi­nan­zie­​​​rung» möchte gemäss ei­ge­nen Wor­ten die Grund­la­gen legen
Das perfide Vorgehen der SVP-Durchzwängungsini​​​​​​​tiative
Sogar Aus­län­der be­für­wor­ten die Durch­zwän­gungs­i­ni​​​​​​​­tia­tive der SVP. Ihre Be­grün­dung: "Wir alle be­zah­len dafür dass ei&s
Wie weit ist Ihr Horizont in der Asyldebatte?
Vor ein paar Tagen habe ich einen Ar­ti­kel ge­le­sen, der sich mit dem be­schäf­tigt, was hier ab­schät­zig als "A­sylcha­os" ab­ge­tan wird und sehr gerne ein­zel­nen Par­teien oder sogar ein
Fakten oder Blenderei am Gotthard?
Ga­nauso wie Um­fra­gen sollte man auch Aus­sa­gen von Po­li­ti­kern mit Vor­sicht ge­nies­sen. Denn genau wie bei den Um­fra­gen sagen sie ge­genü­ber den Me­dien nicht immer das was sie ef

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 8 Tagen Kommentar zu
Mutter von Kleinkind im Bundesrat?
Hallo Herr Hottinger

Sie stellen hier die "Charakterfrage". Und beantworten sie natürlich auch noch gleich. Und das mit einer Absolutheit, als gäbe es gar keine Möglichkeit, anderer Meinung zu sein.

Und diese Frage stellen Sie in dem Jahr, in dem der charakterloseste Präsident der gesamten Geschichte ins Amt gesetzt wurde. Und Sie stellen diese Frage in dem Land, in dem eine Abwahl aus dem Bundesrat nicht als persönliche Niederlage sondern nur als Affront verstanden wird.

Aber klar - Schuld sind immer die anderen. Umso mehr, wenn sie nicht der selben Meinung sind. Und bei Anderen ist jeder noch so kleine Makel ein absolutes No-Go - während bei Menschen, die gleicher Meinung sind, die selben Makel nur "Nebenschauplätze" sind.

Kinder im schulpflichtigen Alter bei einem Mann: kein Problem, denn seine Frau zu Hause schaut ja.
Kinder im schulpflichtigen Alter bei einer Frau: ein Skandal, weil diese "die FÜRsorge einer liebevollen Mutter dringend brauchen".

Herr Hottinger - und was ist mit der fürsorglichen Liebe des Vaters? Braucht ein Kind diese nicht? Wissen Sie nicht, wie viele Psychopathen entstanden sind, nur weil sie die Liebe und Anerkennung des Vaters nicht erhalten haben (Einen davon habe ich weiter oben genannt..!) ?
Aber eben - an solche Probleme haben Sie sich scheinbar gewöhnt, weil das so weit verbreitet ist, dass es "Normal" ist, während "die fehlende Mutterliebe" gleich ein riesiges Hallo auslöst....

Merken​ Sie nicht Herr Hottinger, wie Sie hier mit zwei verschiednen Ellen messen?

Aber das machen Sie ja nicht nur beim Thema Mann - Frau, sondern auch bei allen anderen Themen, die Sie hier immer und immer hervorholen: Schweizer - Ausländer, "gute Schweiz" - "böse EU", "richtige SVP" - "alle anderen linken Parteien".

Sie dürfen gerne weiter für Ihr Weltbild aus dem 18. Jahrhundert Werbung machen - aber es ist definitiv nicht dasjenige, das die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung lebt. Und schon gar nicht das Weltbild, das den Platz der Schweiz in der Welt des 21. Jahrhunderts sichert. Wirtschaftlich, gesellschaftlich und moralisch.
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Vor 17 Tagen Kommentar zu
Militärdienst in Eritrea zumutbar?
Guten Tag Herr Hottinger

Das Flüchtlingsthema scheint eines Ihrer Lieblingsthemen zu sein. Nicht?
Und wenn es nichts mehr neues dazu zu schreiben gibt, dann kramen Sie scheinbar auch gerne in der Mottenkiste herum und vermengen Tatsachen die gar nichts miteinander zu tun haben und beurteilen Vorkommnisse und Bilder mit einer Brille, die einem schon fast die Galle heraustreibt.

"Wie​ wäre es, wenn ein anderes Land der Schweiz vorschreiben würde, die Milizarmee sei menschenverachtend...​"
Mir ist kein Staat bekannt, der so etwas tun würde - aber die Schweiz fordert von Eritrea ja auch nicht, sie müssten ihren Militärdienst anders organisieren. Was unsere Richter aber zu beurteilen haben ist, ob das, was Eritrea "Militärdienst" nennt (Namen sind Schall und Rauch!) auch tatsächlich das ist, was in unserem Asylgesetz als "Militärdienst" bezeichnet wird. Wenn Sie nämlich andere Berichte lesen würden als nur die SVP-Propaganda, dann würden Sie herauslesen, dass das, was hier so nett mit "Militärdienst" bezeichnet wird wesentlich weiter geht: Eine Dienstzeit die von 18 bis 50 Jahren geht [1] und dass "Dienstpflichtige" unentgeltliche Arbeit für den Staat und sogar für ausländische Konzerne leisten [2].

Klar, bemühen Sie dann wieder so wunderschöne Erfolgsstories wie der Aufbau Israels mit den Kibbuzim und einem Aufbau eines neuen Landes etc. Leider schliessen Sie mit solchen Vergleichen aber auch Ihr Auge davor, dass mit dem Aufbau der Kibbuzim tatsächlich etwas aufgebaut wurde, das zu einem WIR-Gefühl führte, das einen noch jungen Staat, der rundum von bösen Feinden umgeben war zusammenstand und GEMEINSAM etwas erreichte. Der Militärdienst und die Arbeit in den Kibbuzim hatte jedoch nie etwas miteinander tu tun. Das eine war das Eine - das andere war das Andere.
Sie jedoch behaupten, dass genau das auch in Eritrea passieren würde und dass Menschen, die bei diesem "gemeinsamen Aufbau" lediglich faul seien und den gemeinschaftlichen Staat schädigen würden ("Aber natürlich von Nichts kommt Nichts, man muss seinen Hintern schon mal hoch kriegen").
Aber ich glaube kaum, dass man dies so schön 1:1 übertragen kann und darf!
So wie ich die vorhandenen Berichte lese (sollten Sie auch einmal!), dann ist es eher ein "Du arbeitest für mich und ich kassiere alles für mich ein". In unserer freien Welt würde so etwas eher unter dem Begriff "Sklavenarbeit" gehen und nicht als "Militärdienst". Und schon sind wir wieder da, dass ein Gericht darüber entscheiden muss, ob der "eritreeische Militärdienst", der eigentlich eher "eritreischer Sklavendienst" ein Asylgrund ist oder nicht.

Was mich dann aber wirklich komplett daneben finde, sind Ihre sexistischen Sprüche wie "Schweizer Soldaten hätten sich wohl glücklich geschätzt mit jungen Frauen den Militärdienst absolvieren zu können."
Glauben Sie mir Herr Hottinger: Auch Schweizer Frauen schätzen es überhaupt nicht, mit Personen zusammen zu sein (egal ob Militär oder "zivile Arbeit"), die von sich behaupten, es sei eine Ehre, mit ihnen zusammen zu sein. Solche Sprüche sind einfach nur daneben - egal ob der Grund ein pubertärer oder ein "Altherren-Witz" ist! Sorry - aber DAS ist in der heutigen Zeit unterste Schublade und alles Andere als das was einen "charaktervollen, anständigen Menschen" ausmacht (dazu noch mehr weiter unten). Aber ja - es sagt einiges über Sie als Menschen und Ihre Glaubwürdigkeit aus in einer Gesellschaft, die doch weitgehend auf einer Gleichwertigkeit aller Menschen aufbaut.


Wie inzwischen typisch für Herr Hottinger, werden auch in diesem Blogartikel munter Themen miteinander vermixt. So darf natürlich auch dieses Mal nicht fehlen, dass eine demokratisch gewählte Bundesrätin beschimpft und beleidigt wird. Natürlich unter dem "Deckmäntelchen der Rechtsstaatlichkeit".​

Die von Ihnen angeführten Artikel 31-33 der Genfer Flüchtlingskonvention​ (GFK) lassen nämlich auch nicht die Schlussfolgerungen zu, die Sie in Ihrem Artikel behaupten: In Art. 31 [3] steht entgegen Ihren Behauptungen nämlich nicht, wann ein Flüchtlingsstatus "erlischt" - sondern genau das Gegenteil davon, wann ein Flüchtlingsstatus zwingend gegeben ist: "Die vertragsschliessenden​ Staaten ergreifen wegen illegaler Einreise oder unrechtmässigen Aufenthalts keine Strafmassnahmen gegen Flüchtlinge, die unmittelbar aus einem Gebiet kommen ...." Also konkret: Wenn ein Flüchtling direkt aus einem Land einreist, in dem er an Leib und Leben bedroht wird, DARF IHM DIE EINREISE NICHT ZUM VORWURF GEMACHT WERDEN. Selbstverständlich kann ein Land danach bestimmen, dass die Einreise ohne Erlaubnis verboten ist und das dann mit Strafen sanktionieren - aber dass Sie die Flüchtlingskonvention​ bemühen, um einen Flüchtlingsstatus ABZUERKENNEN ist weder sachlich noch rechtlich haltbar!
Nehmen Sie das Ausländergesetz, nehmen Sie das Asylgesetz für solche artistischen Argumentationen - aber die Genfer Flüchtlingskonvention​ bietet definitiv keine Hand für Ihre Ideen!

Aber wenn wir schon bei der FGK sind: In Artikel 33 (der nach Ihrer Meinung nach ja darlegen soll, wann der Flüchtlingsstatus ERLISCHT!) steht klar: "Kein vertragsschliessender​ Staat darf einen Flüchtling in irgendeiner Form in das Gebiet eines Landes ausweisen oder zurückstellen, wo sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatszugehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder seiner politischen Anschauungen gefährdet wäre."
Und wenn wir da wieder zum Thema Eritrea zurückkommen würden: Rückkehrer nach Eritrea müssten damit rechnen, in den sogenannten "eritreeischen Militärdienst" - oder besser gesagt den "eritreeischen Sklavendienst" - eingezogen zu werden. Gemäss GFK Art. 33 ist eine Rückführung also gar nicht möglich, da im "eritreeischen Sklavendienst" die Freiheit der Person definitiv nicht gegeben ist - diese aber durch die GFK explizit geschützt ist.


"Fragen sie unsere 34’000 Eritreer. 86% davon sind in der Sozialhilfe und das bedeutet, 30’100 machen die hohle Hand und geniessen das Leben anstatt ihrem eigenen Land beim Aufbau zu helfen wie es sich für einen charaktervollen, anständigen Menschen nun mal gehört!"

Da spricht wieder einmal mehr der Zwinglianische Geist aus Ihnen. Und in diesem Zusammenhang meine ich das definitiv NICHT etwas negatives. In der Schweiz hat genau diese Einstellung die Schweiz zu dem gemacht, was sie jetzt ist: zu einem arbeitsamen, sparsamen Volk. Dieser Zwinglianische Geist hat aber nur in dem Kontext einen Sinn, der sich hier in der Schweiz ergibt: Mit den geschichtlichen Zusammenhänge von Mittelalter, Katholischer Lehre, Feudalismus und dem Erwachen der Zünfte.
Aber genau dieser Kontext, in dem dieser Zwinglianische Geist aus Ihren Worten kommt, ist bei den Menschen in Eritrea nicht einmal Ansatzweise gegeben:
1. Ein Flüchtling hat es nicht so einfach wie ein Schweizer, eine Arbeitsstelle anzunehmen: Er muss im Gegensatz zu einem Niedergelassenen einen Arbeitgeber finden, der beim Kanton ein Gesuch einreicht, dass er diesen einen Flüchtling beschäftigen darf [4]. Also eine administrative Hürde, die sich nicht jeder macht, wenn er auch jemanden einstellen kann für den er keine administrative Klimmzüge machen muss.
2. Diese Menschen kommen aus einem Land in dem sie am eigenen Leib erfahren durften dass die eigene Arbeitsamkeit nicht der eigenen Person zugute kommt sondern lediglich einer einzigen Person: Isayas Afewerki.
Und von "Aufbau des Landes" kann da schon gar nicht die Rede sein - eher von "Ausbeutung der Menschen"!
3. Die Definition eines "charaktervollen, anständigen Menschen" ändert sich sehr stark je nach Zeitalter, Geographie und der Gruppierung die gerade an der Macht ist. Während im katholischen Mittelalter ein "anständiger Mensch" unbedingt jeden Sonntag zur Kirche gehen musste und fleissig Beichten und Ablasse tätigen musste (egal was er dazwischen tat und wie gemein er seine Untergebenen behandelte!) war es im Zwinglianischen Zürich vor allem die Arbeitsamkeit, die einen "anständigen Menschen" ausmachten und in einem Online-Diskussionsfor​um ist jemand dann "ein charaktervoller, anständiger Mensch", wenn er sich konstruktiv in eine Diskussion einbringt und sich nicht dauern abfällig über Frauen und Ausländer äussert.
Sie können durchaus Ihre Meinung dazu haben, was denn nun einen "charaktervollen, anständigen Menschen" ausmacht - aber einen irgendwie daraus ableitbaren Rechtsanspruch können Sie nirgends einfordern!


"Sol​ange von jedem dieser "Flüchtlinge" Monat für Monat Geld nach Eritrea fliesst, tausende jährlich in ihrer Heimat (bewilligte) Ferien machen können, solange werden mehr und mehr kommen."

Herr Hottinger
Sie beziehen sich hierbei möglicherweise auf einen Artikel der BaZ [5] in dem davon die Rede ist, dass "Viele" in das Land reisen würden, in dem sie «an Leib und Leben bedroht» sind. Eine Zahl wird hier bewusst nicht gesagt. Lediglich, dass jedes Jahr "tausende Bewilligungen für Auslandreisen erteilt werden", oder konkret rund 15'000 von Eritreern. Es gibt jedoch keinen rechtlich stichhaltigen Beweis, dass alle diese 15'000 Bewilligungen darin mündeten, dass die Personen tatsächlich in Eritrea waren. Hier drin sind auch Bewilligungen für den Besuch von Familienangehörigen in Deutschland, Frankreich etc. oder auch für das eritreeische Mädchen, das beim Schulausflug in den Schwarzwald dabei sein möchte.
Es liegen dem SEM jährlich rund 20 Verdachtsfälle vor, wobei es 2015 zu sieben Aberkennungen deswegen kam.

Diese Problematik darf man sicher nicht aus den Augen verlieren - aber seien Sie sich bewusst: Nur weil jemand von einer anderen Person sagt, sie sei jetzt dort und dort ist das weder ein Beweis dafür noch darf auf einer derartigen Aussage ein Entscheid über die Aberkennung des Flüchtlingsstatus gefällt werden!

Sie schreiben von sich "Und ja, ich weiss, ich bin böse, rechts und ein Populist, weil ich auf Rechtsstaatlichkeit bestehe."
Wenn Sie tatsächlich auf "Rechtsstaatlichkeit"​ bestehen, dann dürfen "Heimreiser" nur dann tatsächlich sanktioniert werden, wenn ein rechtsstaatlich korrekter Entscheid von einem Richter gefällt wurde. Und ein rechtsstaatlich korrekter Entscheid kann nur aufgrund von Beweisen gefällt werden und nicht durch Gerüchte, Annahmen, Zeitungsartikel und Forderungen von Parteien.
Und Beweise für solche Reisen müssten vom Staat erbracht werden - das kann er aber nicht, weil unsere tollen "bürgerlichen Parteien" dauernd auf der Sparschraube hocken und genau dadurch solche Abklärungen nur in einem kleinen Rahmen möglich sind.

Da können Sie noch so sehr auf der demokratisch gewählten und wiedergewählten Bundesrätin herumhacken - solange ihre Arbeitskraft durch all die Hasstiraden der SVP blockiert wird, wird sie sich wohl nie diesem Thema widmen können!

Viele Grüsse
J. Wolf

[1] https://www.amnesty.d​e/2015/12/2/eritrea-e​ndloser-militaerdiens​t-vertreibt-ganze-gen​erationen-aus-ihrer-h​eimat
[2] http://www.taz.de/!52​35932/
[3] https://www.admin.ch/​opc/de/classified-com​pilation/19510156/ind​ex.html#a31
[4] https://www.fluechtli​ngshilfe.ch/arbeitsin​tegration.html
[5] http://bazonline.ch/s​chweiz/standard/eritr​eer-machen-heimaturla​ub/story/28502813
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Vor 17 Tagen Kommentar zu
Militärdienst in Eritrea zumutbar?
Hallo Herr Forestier

Ich weiss nicht, wie ich etwas falsch gelesen haben soll:
Im Blogbeitrag geht es darum, ob der Eritreeische Militärdienst zumutbar sei oder nicht.
Der Kommentar von Herrn Hottinger beginnt mit "Der Fall Eritrea ist ....".

Es geht also ganz klar um Eritrea und um Menschen, die von dort kommen.

Dann geht es noch kurz darum, ob irgendjemand glaubwürdig sein soll, der die Bundes- und Kantonsgesetze im Ausländer- und Asylbereich rechtskonform umsetzt.

Und dann macht der gute Herr Hottinger einen Bogen zu einer Person, die ganz klar kriminell gehandelt hat, wo die Behörden korrekt (und erst noch im Sinne von Herrn Hottinger) gehandelt hat und die Gerichte diese behördlichen Handlungen geschützt hat.

Was also soll ich aus diesem Bogen anderes lesen, als dass Herr Hottinger eritreeische Flüchtlinge mit dieser kriminellen Person gleichsetzt? Und wenn Herr Hottinger das nicht hätte tun wollen - wieso kramt er denn den Fall dieser kriminellen Person hervor um seine Warnung vor schief stehenden Krankenkassen und Gemeinden vor einem Konkurs zu illustrieren?
Fehlen​ ihm die Beispiele, die tatsächlich einen konkreten Bezug haben?
Sind ihm (allfällig vorhandene) Beispiele zu wenig krass? Zu wenig reisserisch?

Viell​eicht können Sie besser in Herrn Hottingers Kopf hineinschauen - ich erkenne lediglich eine von der Sache her nicht gegebene Vermengung des Asylthemas mit kriminellen Tätigkeiten einer Einzelperson.

Fall​s Sie eine andere Interpretation des Textes erkennen können - lassen Sie es mich bitte wissen!

Vielen Dank
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Vor 17 Tagen Kommentar zu
Militärdienst in Eritrea zumutbar?
Ach Herr Hottinger

Was Sie hier in diesem Kommentar machen ist nichts weiter als üble Nachrede: Sie verknüpfen das Verhalten einer Person, die sich ganz klar straffällig verhalten hat (steht ja auch so in Ihrem verlinkten Artikel) mit einer ganzen Gruppe von Personen - die zudem nicht zwangsweise aus dem selben Land stammen muss, da im Artikel lediglich von "einem Mann aus einem nordafrikanischen Land" geschrieben wird - aber klar, für Sie ist das alles ein einziger Brei. Ein Afrikaner ist wie alle anderen Afrikaner - ein Ausländer ist wie jeder andere Ausländer.

Ihr Bezug ist somit nicht nur gegen die Diskussionsregeln (welche Sie ja gerne immer wieder herbeiziehen!) [1] sondern auch strafrechtlich relevant, da klar rassistisch [2] UND verleumderisch [3!

Das wäre so als ob man einen direkten Bezug vom psychisch kranken "Breite-Mörder" [4] zu allen Menschen in der Nordwestschweiz ziehen würde: Dieser Typ ist psychisch krank - somit sind alle Basler Psychos und alle Basler Zeitungen Psycho-Zeitungen.

​Und wenn ich das dann noch vor dem Hintergrund sehe, dass Sie mir einmal mitteilten, dass Sie "nichts gegen Ausländer" hätten und dann solche Texte schreiben... Naja, dazu muss ich wohl nichts mehr sagen!


[1] https://www.vimentis.​ch/d/dialog/regeln/ : "Beiträge, welche beleidigende, gegen die Person gerichtete, verleumderische, rassistische, pornografische oder rechtsverletzende Aussagen enthalten, sind nicht erlaubt"
[2] http://www.ekr.admin.​ch/themen/d184.html : "Verbreiten einer Ideologie bzw. Propagandaaktionen, die Menschen oder Gruppen verleumden oder systematisch herabsetzen"
[3] https://www.admin.ch/​opc/de/classified-com​pilation/19370083/ind​ex.html#a174 : "Wer jemanden wider besseres Wissen ... beschuldigt oder verdächtigt, ... wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
[4] https://www.bzbasel.c​h/basel/basel-stadt/p​sychisch-kranker-brei​te-moerder-vor-gerich​t-er-gibt-seine-taten​-zu-129523344
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July 2017 Kommentar zu
Asylgesuch abgelehnt, dann kommt der Schweizerpass
Skandal!

Ein Asylbeweber provoziert: Er missachtet sämtliche Klischees und ist ehrlich!

http://ww​w.20min.ch/schweiz/ne​ws/story/Asylbewerber​-bringt-verlorenes-Po​rtemonnaie-31031065
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July 2017 Kommentar zu
Asylgesuch abgelehnt, dann kommt der Schweizerpass
Guten Tag Herr Hottinger

Ja, was jetzt:
Frau Stutz hat klar von einer "Anweisung" gesprochen. Und eine "Anweisung" ist etwas, das von Vorgesetzten an Untergebene weitergegeben wird. Eine Arbeitsanweisung ist somit klar eine Vorgabe, wie man eine Arbeit zu verrichten hat. Also etwas offizielles. Und jetzt kommen Sie und behaupten, dass es so eine Anweisung natürlich nicht gebe, da es sie gesetzeswidrig wäre und sie somit nicht zugegeben werden dürfte. Ich habe zusätzlich mit einem Bekannten von mir von der Stadtpolizei Zürich gesprochen und auch er hat mir bestätigt, dass es eine derartige "Anweisung" natürlich nicht gebe.

Also jetzt habe ich drei Stimmen: Die Offizielle der Polizei, Ihre und die eines Freundes, der direkt betroffen ist.
Alle drei Stimmen sagen, es gebe eine derartige Anweisung nicht.

Trotzdem schreiben Sie, Sie würden Frau Stutz glauben, es würde eine derartige "Anweisung" geben, die es natürlich nicht geben darf.

Ja was gilt denn jetzt?


Zudem hat sich Frau Stutz ja noch eingeschaltet. Sie hat einen Link auf einen Blog-Artikel [1] geliefert, der belegen soll, dass es eine derartige "Anweisung" geben soll. Ich kann aber im ganzen Text nichts derartiges lesen. Es wird davon geschrieben, dass "... dass deshalb immer häufiger auf entsprechende Kontrollen verzichtet wird." Gleichzeitig wird aber auch geschrieben, dass "Nicht ohne Grund müssen meist Verstärkungen beigezogen werden".
Sie mögen daraus vielleicht ableiten, dass der schreibende Polizist eine Memme ist und lieber auf eine Kontrolle verzichtet - er schreibt aber auch ganz klar, dass mittels Verstärkung genau solche Gruppen kontrolliert würden. Also eine klare Durchsetzung des Auftrages des Staates. Alles andere wäre schlicht eine Bankrott-Erklärung des Staates wenn die Polizei nicht mehr fähig ist, verdächtige Personen zu kontrollieren. Aber scheinbar ist nicht einmal die SVP dieser Überzeugung, sonst hätte sie schon längst entsprechenden Erhöhungen der Budgets zugestimmt - aber offensichtlich ist das Ziel, dem Staat alle möglichen finanziellen Mittel immer noch wichtiger als derartige Sicherheitsthemen. Sogar in Kantonen, in denen die SVP das Sagen hat.

Zudem sollte auch nicht ausser Acht gelassen werden, wer der Verfasser dieses Textes ist: Es ist ein Polizist, der an der Front ist und jeden Tag mit potentiell straffälligen Personen zu tun hat. Und mit dabei sind auch Ausländer.
Sie dürften aber sicher zustimmen, dass ein derartig eingetzter Polizist NICHT die ganze Bandbreite der Bevölkerung tagtäglich vor den Augen hat sondern nur einen kleinen Teil. Und bei einem Polizisten ist die Wahrscheinlichkeit, dass er mit Personen, die mit dem Gesetz in Konflikt kommen nun mal bedeutend höher als beispielsweise bei einem Zahnarzt. Umgekehrt könnte man sogar sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Polizist ausschliesslich mit vorbildlichen, rechtschaffenen Bürgern zu tun hat gegen null tendiert. Und das nicht nur heute - sondern seit es Organisationen gibt, die sich mit der Durchsetzung des stattlichen Rechts befassen. Im weiteren werden Polizisten klar geschult, RechtsVERSTÖSSE zu erkennen und somit in jeder Situation solche Situationen zu erkennen. Somit könnte man auch gut von einem "professionellen Röhrenblick" sprechen, den dieser Beruf mit sich bringt. Extrem ausgedrückt könnte man sogar sagen, dass nur der ein guter Polizist ist, der überall Rechts-Verstösse sieht.
Das ist wie wenn Sie eine Hebamme und einen Altenpfleger fragen, ob die Schweizer viele Kinder bekommen. Die Hebamme wird dem voll zustimmen, denn sie ist jeden Tag mit dutzenden von Säuglingen umgeben - während der Altenpfleger sich fragen wird, welche Kinder dass sie denn meinen...!

Wie Sie sicher auch bemerkt haben, ist die Seite des Textes mit "Blog" und "Carte Blache" bezeichnet - was nichts anderes bedeutet, dass es sich hierbei um eine persönliche Meinung einer Person handelt welche nicht belegt sein muss. Nicht mehr und nicht weniger. Eine Meinung, die man sicher berücksichtigen sollte wenn es um die Behandlung Krimineller (jeglicher Art!) geht - aber ob diese Meinung relevant ist bei der Beurteilung, ob Ausländer aktiv informiert werden sollen, welche formell alle Kriterien erfüllen für eine Einbürgerung, ist doch schon ein bisschen Fragwürdig.

Ausser​ sie plädieren dafür, dass ALLE Ausländer gleich sind. Was wiederum klar Rassistisch wäre und nicht nur gegen die Regeln dieses Forums verstossen würde sondern auch klar Strafrechtlich relevant wäre!


Viele Grüsse

J. Wolf



PS: Sie fordern mich auf, dass ich mich gegenüber Frau Stutz ein bisschen "Kavalier"-mässig benehmen sollte. Das mache ich gerne bei einer wirklichen Dame.


[1] http://blog.tagesanze​iger.ch/politblog/ind​ex.php/64472/ein-poli​zist-redet-klartext/

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July 2017 Kommentar zu
Asylgesuch abgelehnt, dann kommt der Schweizerpass
Guten Tag Frau Stutz

In Ihrer Argumentation bewegen Sie sich immer auf Allgemeinplätzen, bei denen "man weiss" oder "es ist bekannt".
Eine solche Argumentation ist normal für Menschen, die ganz allgemein herumtrollen und versuchen, die Stimmung in Diskussionsforen anzuheizen. Dabei haben sie nicht mal einen Ansatz von gesicherten Informationen zur Hand.

So wie hier bei Ihnen.

Lesen Sie hierzu bitte die Stellungnahme der Stadtpolizei Zürich unten zu Ihrem diffusen und undifferenzierten herumgetrolle. Sie dürfen aber gerne auch Belege für Ihre Aussagen liefern - dann hätten wir wieder eine entsprechende Grundlage für eine Diskussion.
Andernfa​lls bitte ich Sie, diesem Forum künftig fernzubleiben.

Ich​ verstehe nicht was es Ihnen bringt, derartige bösartige Unwahrheiten unter die Menschen zu bringen aber ich wünsche Ihnen, dass Sie einen Ort finden mögen, der Ihnen die Anerkennung bringt die Sie scheinbar suchen. Aber hier ist dieser Ort nicht.

Viele Grüsse
J. Wolf


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Am 04.07.2017 um 07:46 schrieb Spaltenstein Christian STP
Guten Tag Herr Wolf

Besten Dank für Ihre Anfrage. Uns sind keine solchen Anordnungen bekannt. Es fragt sich zudem, was unter dem Begriff "Landsleute" gemeint sein soll. Wir kontrollieren Fahrzeuge auf Verdachtsmomente hin nach Strafgesetzbuch StGB oder im Rahmen von ordentlichen Verkehrskontrollen gemäss Strassenverkehrskontr​ollverordnung SKV. Dabei machen wir keinen Unterschied nach Nationalitäten oder sonstigen oberflächlichen Kriterien. Sollte das Verhalten der Fahrzeuginsassen jedoch Anlass zu erhöhter Vorsicht geben, ziehen wir zur Unterstützung bei Verfügbarkeit eine oder mehrere zusätzliche Patrouillen bei.
...
Freundlich​e Grüsse
Kpl Christian Spaltenstein
...
St​adt Zürich
Stadtpolizei Stabsabteilung
Bahnh​ofquai 3
8001 Zürich

www.stadtpo​lizei.ch
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July 2017 Kommentar zu
Asylgesuch abgelehnt, dann kommt der Schweizerpass
Ach wie schön, Frau Stutz
Haben sie dieses Gerücht von der Schwester der Putzfrau Ihrer Tante gehört oder haben Sie für solche Hanebüchenen Verleumdungen auch Belege?
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June 2017 Kommentar zu
Vorläugig aufgenommener Afghane sticht Ehefrau ab
Guten Tag Herr Hottinger

Aha, aus dieser Ecke bläst nun der Wind? Sie wollen Meinungen unterdrücken, die nicht der Ihren entsprechen mit Androhung eines Strafverfahrens? Dann kann ich Ihnen auch einen Artikel aus dem Strafgesetzbuch hinwerfen:

Art. 181 Nötigung

Wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. [1]


Sie dürfen mir aber gerne darlegen, was Sie genau darunter verstehen, wenn Sie Passagen wie "WIEDER EIN EXEMPLARISCHE FALL", "...für mich unanfechtbar...", "Eine Freiheitsstrafe von 18 Jahren fordert die Staatsanwaltschaft. 18 Jahre kostet uns Steuerzahler dann etwa 1,8 Millionen Franken, ohne Anwalt und Gerichtskosten, & eventuellen Sondersettings."

1​. "unanfechtbar":
Etwa​s anfechten heisst gemäss Duden "die Richtigkeit, Rechtmäßigkeit von etwas nicht anerkennen, bestreiten, angreifen; (gegen etwas) Einspruch erheben" [3]
Dass etwas "unanfechtbar" ist bedeutet also, dass die Richtigkeit einer Behauptung nicht angreifbar ist, also gegen jeden Zweifel erhaben ist und man gegen eine derartige Behauptung kein gültiges Argument hervorgebracht werden kann.

2. "Exemplarisch":
Ein "Exemplarischer Fall" ist ein Fall, der Stellvertretend für viele Andere stehen kann. Man könnte also anstelle dieses Falles einen beliebigen anderen Fall heranziehen und es würde sich genau gleich verhalten. Wikipedia schreibt dazu "Dementsprechend bedeutet exemplarisch beispielhaft, musterhaft." [2]

3. "etwa 1,8 Millionen Franken"
Sie rechnen sehr kurz und knapp die Kosten, die dieser Mordfall uns Steuerzahler kosten wird. Diese Kosten fallen auch bei einem Schweizer Mörder an, haben also rein gar nichts mit diesem Fall im Speziellen zu tun.

4. "Sehr hohe Unterbringungskosten für die Kinder"
Sie führen sehr augenscheinlich auf, wie die Kinder kostengünstig untergebracht werden könnten. Vielen herzlichen Dank.


Also lassen Sie mich bitte kurz zusammenfassen, wie ich Ihren Artikel und Ihre Antworten nach mehrmaligem Durchlesen interpretieren soll:

1. Sie haben diesen Fall eingehend studiert und sind dank direkten Gesprächen mit den beteiligten Personen zu einem Resultat gekommen, das nicht angezweifelt werden kann, also zu 100% richtig ist. Sie können also zweifelsfrei (vor Gericht und gegenüber allen Schweizern) beweisen, dass der Kulturschock des Vaters daran schuld war, dass diese Tat erst möglich war.

2. Der in diesem Blog-Artikel dargestellte Fall ist beispielhaft und kann gegen einen beliebig anderen Fall aus dem Asylwesen ausgetauscht werden (siehe exemplarisch). Das bedeutet also, dass ich irgend eine andere Familie aus Afghanistan nehmen kann, die in der Schweiz den Status "vorläufig aufgenommen" erhalten hat und ich werde ebenso auf Mord, Totschlag und traumatisierte Kinder treffen. Anschliessend wird der festgenommene Täter auf Kosten der strammen und braven Steuerzahler inhaftiert und die traumatisierten Kinder dienen mit "sündhaft teuren intellektuelle studierte Methoden" dem "zuschanzen von Höchstverdienern".


3. Sie dürfen gerne einen Artikel über die generellen Kosten von Mördern schreiben und dort Vorschläge machen, wie die Kosten für die Unterbringung von Mördern gesenkt werden können - aber in diesem speziellen Blog kann ich auch nach 5 bis 6-maligem Durchlesen keine andere Logik sehen als dass die erwähnten 1.8 Millionen Franken nicht ausgegeben werden dürften für diesen Täter.
Da ich nicht davon ausgehen kann, dass Sie diesem Menschen eine Straffreiheit zusprechen würden (was aber wesentlich günstiger käme!) unterscheiden Sie offenichtlich zwischen gut ausgegebenem Geld (für wen auch immer?) und "Verschwendung". In diesem Fall wird das Geld offensichtlich für eine Person ausgegeben, die den Status "vorläufig aufgenommen" hat. Zudem vermuten Sie hier bereits, dass noch ein "Sondersetting" zur Anwendung kommen könnte (weshalb auch immer...?) was durch den "Fall Carlos" bei sehr vielen Menschen in der Schweiz eine eindeutige Reaktion auslösen wird.

4. Vielleicht darf ich Sie daran erinnern, was wir vor gar nicht so langer Zeit lesen durften darüber, wie Schweizer Bauern mit Kindern umgingen, die Ihnen anvertraut wurden? Stichwort "Verdingkinder" [4]. Und auch katholische Institutionen sind nicht per se Horte des Friedens - Stichwort "Kindermisshandlungen​ in Klosterschulen" [5],[6]. Ich gehe aber nicht davon aus, dass Sie diesen bereits traumatisierten Kindern so etwas zumuten möchten. Oder?
Also müssten dafür "spezielle Bauernhöfe" und "spezielle Bauernfamilien" ausgewählt werden. Zudem müssten es auch noch solche sein, die mit der Kultur und Sprache dieser Kinder zurecht kämen. Und genügend Zeit für die Kinder müssten sie auch noch haben, denn wenn die Kinder einmal beginnen, das Erlebte zu verarbeiten, dann kann man nicht einfach weggehen weil gerade jetzt die Kühe gemolken, die Gänse hereingetrieben werden müssen oder das "Abend-Angelus" ansteht. Wenn Sie für ein Kind da sein möchten wie es eine Mutter für ihr Kind ist, dann bedeutet das eben auch, dass diese Bezugsperson auch dann bereit sein muss, zuzuhören wenn das Kind es braucht und nicht dann, wenn der Betriebsablauf es gerade zulässt.
Nochmals - wir sprechen hier nicht von Kindern, die wohlbehütet auf dem Bauernhof aufgewachsen sind - sondern von Kindern, die im Alter zwischen 7 und 13 Jahren etwa das Schlimmste erleben mussten was man sich vorstellen kann.


Sie nennen also diesen Fall zu einem exemplarischen Fall, nennen aber keinerlei Belege, dass dieser Fall tatsächlich exemplarisch ist - weder inhaltlich, noch zahlenmässig. Alleine das könnte bereits ein Verstoss gegen die Regel 1 des Forums sein: "Beiträge, welche beleidigende, gegen die Person gerichtete, verleumderische, rassistische, pornografische oder rechtsverletzende Aussagen enthalten, sind nicht erlaubt" [7]

Die Tatsache, dass Sie diesen krassen Fall als "Beispielhaft" hinstellen führt dazu, dass man sich fragen muss, wofür diese Gegebenheit denn Beispielhaft sein müsste? In Ihren Artikeln existiert ein durchgängiges Muster vom "lieben und unschuldigen Schweizer" und der "Bedrohung durch Nicht-Schweizerisches​" und erwarten von mir (und möglicherweise auch von allen anderen Lesern), dass man Ihre Ausführungen in jedem Fall so verstehen muss, dass sie nicht gegen Ausländer gerichtet seien...?

Und dann erwarten Sie von mir, dass ich einen Kommentar selbst lösche, der (aus meiner Sicht!) allen Forumsregeln entspricht - nur weil er Ihre Darstellung in Frage stellt? Diese Plattform ist nicht Ihr persönliches Haus, bei dem Sie abweichende Meinungen einfach die Türe weisen können.
Stellen Sie sich vielmehr der Herausforderung und beweisen Sie, dass sie nichts gegen Ausländer haben - aus Ihren Artikeln kann ich so etwas nämlich nicht herauslesen.


Und​ zum Abschluss noch etwas, das wir uns alle zu Herzen nehmen sollten:

Dunkel war’s, der Mond schien helle,
schneebedeckt​ die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle,
lan​gsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss’ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar
saß auf einer grünen Kiste,
die rot angestrichen war.

Neben ihm ’ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
in der Hand ’ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.



[1] https://www.admin.ch/​opc/de/classified-com​pilation/19370083/ind​ex.html#a181
[2] https://de.wikipedia.​org/wiki/Exemplar
[3​] http://www.duden.de/r​echtschreibung/anfech​ten
[4] http://www.wiedergutm​achung.ch/was-geschah​/verdingkinder/
[5] https://www.vimentis.​ch/d/dialog/readartic​le/paedophile-prieste​r/
[6] http://www.tagesanzei​ger.ch/dossiers/schwe​iz/dossier2.html?doss​ier_id=530
[7] https://www.vimentis.​ch/d/dialog/regeln/
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June 2017 Kommentar zu
Wie war das eigentlich mit dem Wahlbetrug?
Guten Tag Herr Knall

Vielen Dank für Ihr Votum, denn es bestätigt einmal mehr viele Klischees, die ich von SVP-Befürwortern kenne.

In einem haben Sie recht: Die SVP hat sich schon immer dafür ausgesprochen, Steuern in jeder Form zu senken. Insofern ist das nichts, was einem SVP-Wähler verborgen wäre. Aber ob das nun als "Macher" durchgehen könnte.... Wenn Sie das so nennen wollen, dann dürfen Sie das gerne.
Was aber die SVP nie und nimmer als "Macher" qualifiziert sind die Art und Weise wie diese Sparrunden durchgeführt werden sollen. Wenn sie nicht in der Regierung sitzt, dann soll einfach überall gespart werden wo es die SVP-Klientel nicht spürt [1][2]. Und wenn Sie verantwortlich ist für die Durchführung der Sparaktionen wie im Aargau, dann sagt die Bevölkerung schon mal ganz klar, dass z.B. der Bildungsbereich nicht der richtige Ort ist zum sparen [3], und die SVP-Regierung ist konsterniert.

Zude​m - Wer denkt, dass das Warten von Sitzbänken im öffentlichen Raum sei KEINE Staatsaufgabe, der sollte sich einmal überlegen, weshalb denn die vielen Touristen überhaupt nach Luzern (oder in jede andere Schweizer Stadt) kommen. Von denen kommt nicht einer wegen tiefen Steuern. Sondern wegen der Berge, der Läden, dem Seeufer und dass man sich da auch einmal hinsetzen kann um einen Sonnenuntergang zu geniessen.
Das sind halt alles Faktoren, die nicht unmittelbar messbar sind und keine unmittelbaren Auswirkungen haben wie Steuersenkungen - vor allem wenn es um Steuersenkungen für die eigene Klientel geht [4].

Würde alles nur nach Franken und Rappen gemessen (so wie es uns die SVP immer wieder - falsch! - vormacht [5], [6]), dann hätten auch heute die Einwohner von Moutier nicht dem Kantonswechsel zugestimmt [7] !

Und wenn wir schon von der Zukunft sprechen Herr Knall, dann hängt die vor Allem an der Generation, die jetzt in die Schule geht. Dieser Generation ist es egal, wie viel Bürokratie in den Kantonen vorhanden ist.
Dieser Generation geht es darum, optimal für die Herausforderungen des Lebens gerüstet zu sein - unabhängig von irgendwelchen Irrwitz-Versuchsproje​kten von ultra-konservativen Gruppierungen [8]!


[1] https://www.blickamab​end.ch/news/fuer-ihn-​und-soldaten-schenkts​-ein-schlauer-bauer-t​oni-brunner-id3338585​.html
[2] http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/es-fehlt-die-opfer​symmetrie/story/18462​266
[3] https://www.aargauerz​eitung.ch/aargau/kant​on-aargau/sparen-in-d​er-bildung-ist-im-aar​gau-kaum-mehr-moeglic​h-130787977
[4] https://www.aargauerz​eitung.ch/aargau/der-​aargau-stimmt-erneut-​ueber-eine-steuersenk​ung-ab-125075365
[5]​ https://energiegesetz​-nein.ch/kosten/
[6]​ https://www.infosperb​er.ch/Umwelt/Energiep​olitik-Schweiz-SVP-Gr​atiszeitung-Faktenche​ck
[7] http://www.tagesanzei​ger.ch/bern/kanton/in​-moutier-wird-ausgeza​ehlt/story/30922688
​[8] https://www.aargauerz​eitung.ch/aargau/kant​on-aargau/aargauer-ve​rsenken-volksinitiati​ve-gegen-lehrplan-21-​130968482
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