Jürgen Baumann

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Meine politischen Ämter und Engagements






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December 2014 Kommentar zu
Energiestrategie 2050: Prioritäten richtig setzen!
Mein lieber Herr Schweizer

Erstens entscheide ich über die Anrede.
Zweitens reden sie jetzt schon von 10 Mio. Einwanderern - die vermehren sich ja schneller als ich atmen kann.
Drittens haben wir einen eklatantem Mangel an Fachkräften.
Vierten​s wären wir froh wenn einmal ein Schweizer die rechte Ausbildung hätte, damit wir ihn einstellen können - aber scheinbar sind die so selten wie Zeitgenossen mit drei Beinen.
Fünftens ist es noch keine Qualifikation einfach "Schweizer" oder "Inländer" zu sein.
Sechstens ist die Frage zu stellen, warum alle Welt von Langzeitarbetslosen redet, die aber nur anekdotisch auftreten.
Siebstens​ erfordert die ständige technologische Innovation von allen Arbeitnehmenden sich a jour zu halten. Wer dies versäumt ist dann wirklich einmal raus aus dem Arbeitsmarkt. Selbstverantwortung durch einen "Inländervorrang" zu ersetzen tönt jetzt arg nach Verabreichung einer Wohlfühl-Umgebung - nur wegen des zufälligen Geburtsortes und / oder einer zufälligen Nationalität.
Achten​s sollten wir dann auch einmal eine Arbeits- und Lernumgebung schaffen, in der wir nicht alle gleichzeitig wie die Heuschrecken uns auf den Weg machen.
Neuntens verschwenden wir in der Schweiz viel intellektuelles Kapital, indem wir systematisch Frauen benachteiligen.
Und zehntens - mein lieber Herr Schweizer - sich eben mal aus dem Wirtschaftssystem auskoppeln, aus dem wir unseren Wohlstand beziehen mit allen seinen internationalen Verflechtungen, so nach dem Motto "Wir sind dann mal weg!" und das ohne Folgen für die gegenseitigen Beziehungen, dass können sie glatt vergessen.

Wir in der Schweiz sind und bleiben auf unsere Handelspartner angewiesen - ob uns das gefällt oder nicht.
Mit der EWR Abstimmung haben wir de facto den Beitritt zum EWR vollzogen - aber ohne Rechte, und dafür mit allen Pflichten - denn wir wollen ja dabei sein. Ein bisschen haben wir mit den Bilateralen an Rechten zurückgeholt, was uns die Mitgleidschaft gebrcht hätte. Aber Mitsprache haben wir bis heute nicht. Wie auch - als Nichtmitglied.

Sel​bst die Nationalbank hat mit ihrem Entscheid der Untergrenze von 1.20 zum Euro sich in eine Teilabhängigkeit begeben MÜSSEN.

Und jetzt wird uns das alles zu viel und wir versuchen die Zeit anzuhalten und die Verhältnisse zu konservieren?

Mein lieber Herr Schweizer - dafür habe ich kein Verständnis.
Entwede​r man geht mit der Zeit oder mit der Zeit geht man.
Ein bisschen schwanger sein geht einfach nicht.

Und über das Thema (Zitat) "Gewinngier" müssen wir Schweizer anderen sicher keine klugen Vorträge halten...
Das kommt gar nicht gut an.
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December 2014 Kommentar zu
Energiestrategie 2050: Prioritäten richtig setzen!
Lieber Herr Schweizer
Offenbar leben wir in verschiedenen Galaxien. Ihre Galaxie scheint aus allen Nähten zu platzen. In meiner Galaxie ist genügend Platz für alle. Wer definiert denn "dass wir bis ins Jahr 2035 rund 10 Mio Menschen in der Schweiz haben. Was einfach massiv zuviel ist." Wer entscheidet denn was zuviel ist?
Die Diskussion des zuviel ist in der Schweizer Geschichte immer wieder als Phänomen aufgetaucht und dann wieder verschwunden.

Viel​leicht sollten wir dann einmal aktiv die Geschichte von Innerrhoden und Ausserrhoden in Betracht ziehen. Dort gab es auch grundsätzliche und unvereinbare Gegensätze der Weltsicht. Das wurde weise gelöst. Ich möchte anregen, dass wir uns das zum Beispiel nehmen und die "genug ist genug Schweiz" von der "Schweiz der Chancen" abtrennen.
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December 2014 Kommentar zu
Energiestrategie 2050: Prioritäten richtig setzen!
Mein lieber fähnchenschwenkender Herr Schweizer
Wenn Sie meinen, dass die Weltbevökerung weiter zunimmt und Sie dem Club of Rome nicht trauen, dann werden ich Ihnen Ihren Gauben lassen. Statistiken und naturwissenschaftlich​e Zusammenhänge sagen mir persönlich mehr.
Wissen ist noch keine Innovation. Innovation ist immer da entstanden, wo sich verschiedene Nationen und Erfahrungen trafen. Sie entsteht nicht durch Inzucht und Abschottung. Die Schweiz war bisher ein ziemlich perfekter Generator für Innovation. Wenn der Schweizer das nicht mehr will - andere Städte und Nationen stehen parat - kein Problem.
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December 2014 Kommentar zu
Energiestrategie 2050: Prioritäten richtig setzen!
Herr Schweizer
Sie dürfen sich gerne hinter Deutschland und den USA verstecken, wenn Sie meinen das mental weiter hilft.
Sie haben jetzt dargelegt, was alles - in Ihren Augen - nicht geht.
Und was geht?
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May 2013 Kommentar zu
Energiestrategie 2050: Prioritäten richtig setzen!
Mein lieber Herr Jorns
Schön, das Sie an der Uni Bern Mathematik, Physik (inkl. Kernphysik, Reaktorphysik) und Volkswirtschaft studiert haben. Diese Studien sind wie der Erwerb eines Fahrausweises - sie sagen aber am Ende nichts aus über Qualitäten während des dann folgenden Fahrerlebens.
Immerhin geben solche Abschlüsse die Sicherheit, mit den Grundrechenarten korrekt umgehen zu können. Volkswirtschaft als mathematisierte Sozialwissenschaft ist denkbar ungeeignet, um technische Entscheidungen über zukünftige Energiesysteme zu treffen. Sie agiert stets aus der Vergangenheitsbetrach​tung. Als rückwärtsbezogene "Kampfsportart" kann sie uns Erklärungen liefern, was wieder einmal ökonomisch schief gegangen ist. Prognosen und Projektionen in die Zukunft über 3 Monate sind ihre Sache nicht - sonst würden sich z.B. in der Schweiz nicht ständig das SECO und die KOF in den Haaren liegen, wer denn die "schöneren" Prognosen für die nächste Periode liefert. Die Qualität ist vergleichbar mit der Wetterprognose über 14 Tage. Dies ist angesichts eines chaotischen Systems ja auch nicht anders zu erwarten.

Wir haben als Menschheit derzeit einen jährlichen Energiebedarf (nicht Strombedarf!) in der Grössenordnung von 16 Terawattjahren (ich wähle diese Einheit, weil sonst die Zahlen etwas gross werden). Durch die als zuverlässigste bekannte Energiequelle - dem wunderbaren Fusionsreaktor Sonne - werden pro Jahr 23'000 Terawattjahre auf die Erde eingestrahlt. Dabei ist berücksichtigt, das erst einmal nur die Energie, die auf Landmassen trifft gerechnet wird, ausserdem eine Absorption von ca. 65% durch Atmospähre und Wolken - siehe http://asrc.albany.ed​u/people/faculty/pere​z/

Toxische Schwermetalle - insbesondere die Transurane müssen dort bleiben, wo sie von Natur aus keinen Schaden anrichten können - ausserhalb der Biosphäre. Die toxischen und strahlende Stoffe, die bereits in der Biospähre vorhanden sind, sind zu entfernen und sicher zu lagern. Eine Aufgabe, für die weder die 1., 2. oder dritte Generation der AKW bisher eine Lösung anbietet. Im Gegenteil, die für die Entsorgung notwendigen Gelder werden - aus volkswirtschaftlicher​ Sicht völlig unverantwortlich - kleingerechnet und nicht in die vereinbarten Fonds einbezahlt.
Vorschlag: Wir schauen uns am nächsten Dienstag auf Arte ab 20.15 die Sendung "AKW-Rückbau - Zu welchem Preis?" an und dann diskutieren wir zunächst einmal wie wir die alten AKW beerdigen, bevor wir uns auf das Abenteuer einer neuen Grosstechnologie einlassen, die bis jetzt analog zur Aufbruchszeit in den 60-er Jahren nur auf Versprechungen besteht.
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May 2013 Kommentar zu
Energiestrategie 2050: Prioritäten richtig setzen!
Die Weltbevölkerung wird sich ohnehin ab 2035 stabilisieren und dann kontinuierlich zurück gehen. Lesen Sie dazu die neue Veröffentlichung des Club of Rome "2052". Eine das "Boot ist voll"- Strategie brauchen wir nicht. Wir können froh sein, dass wir noch genügend Arbeitskräfte anwerben können. Qualitätsfragen stellt sich natürlich auch bei der jetzigen Schweizer Bevölkerung. Ich nehme an, das möchte Sie in Ihre Überlegungen einbeziehen?
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May 2013 Kommentar zu
Energiestrategie 2050: Prioritäten richtig setzen!
Mein lieber Herr Jorns
Wenn hier einer träumt, dann sind Sie es. Wir haben uns und den nachfolgenden Generationen bereits eine turmhohe unbezahlte hohe Rechnung aus viel zu niedrigen Stromtarifen geschaffen. Seit Entdeckung der Energiegewinnung aus der Kernspaltung wird davon gesprochen, wie einfach doch alles sein soll. Bis heute existiert keine Lösung, wie wir a) die Abbaugebiete für Uran wieder sanieren können, b) die "ausgebrannten" Kraftwerke wieder aus der Biospähre entfernen und c) eine Langzeitlagerung der Reste ohne Gefährdung der nachfolgenden Generationen organisieren und finanzieren. Daran ändert auch eine 3., 7. oder 23. Generation der Kernspaltung nichts. Die 0. Generation der Kernfusion steht uns gratis und franco zur Verfügung. Wir schwimmen in Sonnenenergie und wir werden sie a) auffangen, b) speichern und c) sinnvoll nutzen. Keine Diskussionen über den Abbau, den Standort, die Betriebsrisiken, die Entsorgung. Alles sauber geregelt. Dank günstigen Panels wird jeder Zugang haben und nicht abhängig sein von zentraler Grosstechnologie mit immer wieder beschönigten Risiken.
Mit Verlaub - Sie sollten vielleicht lieber wieder Schach spielen gehen. Das mögen Sie ja beherrschen. Die Dampfkochtopf-Technol​ogie des letzten Jahrtausends brauchen Sie niemandem mehr schmackhaft machen. Nicht mal mit den Legionellen kommen die Dampkochtöpfe wie Leibstadt zurecht - siehe neueste Meldungen dazu.
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