Lucienne Suter SP

Lucienne Suter
Lucienne Suter SP
Wohnort: Wil SG
Beruf: Studentin Islamwissenschaft und Geschichte der Neuzeit
Jahrgang: 1988

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Ängste abbauen statt schüren
Zum geplanten islamischen Begegnungszentrum im Südquartier(Leserbrie​f vom 30.1.2012 in der Wiler Zeitung) Die islamische Gemeinschaft Wil hat seit vielen Jahren den interreligiösen

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
1
Die Geschäftsöffnungszeiten werden im Kanton Zürich vollständig 
liberalisiert
.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
2
Die Schweiz soll ein 
Agrar-Freihandelsabkommen
mit der EU einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
3
Um den interkantonalen Steuerwettbewerb zu dämpfen, sollen Mindest- und Maximalsteuersätze für die Kantone eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
4
Die Vermögenssteuer im Kanton Zürich soll mit höherem Vermögen stärker zunehmen als bisher (Erhöhung der Steuerprogression). Personen mit einem Vermögen grösser als 1 Mio. CHF sollen höhere Steuern bezahlen als heute, dafür soll die Vermögenssteuer für Personen mit tieferem Vermögen reduziert werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
5
Soll der kantonale Steuerfuss im Kanton Zürich um 2 Prozentpunkte gesenkt werden?

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
6
Die Zürcher Kantonalbank besitzt eine uneingeschränkte Staatsgarantie des Kantons Zürich. Soll diese gelockert werden, um so die Abhängigkeit zwischen dem Kanton und der ZKB zu verringern?

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
7
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
8
Die Kantonspolizei soll in Zukunft vermehrt mit 
Body-Cams
ausgestattet werden, welche Übergriffe auf Polizeibeamte verhindern und eine klare Beweislage schaffen sollen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
9
Bei Kriminaldelikten wird vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von Geldstrafen und gemeinnütziger Arbeit als Strafe verhängt.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
10
Die Armee soll neue Kampfjets und Fliegerabwehrraketen für 8 Milliarden Franken beschaffen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
11
Beiträge an Parteien sowie Abstimmungs- und Wahlkampagnen von über 10'000 Fr. sollen offengelegt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
12
Mindestens jede dritte Kaderstelle in der kantonalen Verwaltung soll gesetzlich von einer Frau besetzt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
13
Der Anreiz für Arbeitslose, eine Stelle zu finden, soll erhöht werden, indem die Höhe der Arbeitslosengelder bei längerer Bezugszeit reduziert wird.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
14
Die AHV soll durch eine Mehrwertsteuererhöhung mitfinanziert werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
15
Die prozentuale Verbilligung der Krankenkassenprämie pro Bezüger soll im Kanton Zürich von 80% auf 70% des Bundesbeitrags gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
16
Es soll eine 
Widerspruchslösung
in der Organspende eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
17
Sollen im Kanton Zürich Leistungen, für die teure Apparaturen (z.B. CT oder MRI) benötigt werden, nur noch in wenigen spezialisierten Krankenhäusern angeboten werden?

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
18
Fremdsprachige Kinder sollen im Kanton Zürich zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
19
Alle Arbeitnehmer in der Schweiz erhalten mindestens 6 Wochen Ferien.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
20
Beim Managed Care Modell wird die Arztwahl auf ein von der Krankenkasse vorgegebenes Ärztenetzwerk beschränkt, was die Kosten senken soll. Wer dieses Modell nicht wählt, bezahlt bei der Grundversicherung neu einen maximalen jährlichen Selbstbehalt von 1'000 Franken statt 500 Franken.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
21
Gleichgeschlechtlichen Paaren in eingetragenen Partnerschaften soll die Volladoption ermöglicht werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
22
Der klassische Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen wird durch einen flexibleren Elternurlaub von 16 Wochen ersetzt, bei dem die Eltern den Elternurlaub frei untereinander aufteilen können.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
23
Um sicherzustellen, dass alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zugang zu Musikunterricht und damit Chancengleichheit erhalten, soll sich der Kanton Zürich mit 20 Prozent der anrechenbaren Kosten an der Finanzierung der Musikschulen beteiligen (bisher rund 3 Prozent).

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
24
Um die Arbeitsmarktfähigkeit des Kantons Zürich sicherzustellen, werden staatliche Subventionen für Weiterbildungsstätten erhöht.

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie & Verkehr
25
Die bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz werden bis zum Ende ihrer Laufdauer durch neue ersetzt.

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie & Verkehr
26
Die Steuern auf Brenn- und Treibstoffen (z.B. Benzin, Kerosin ) werden um 10% erhöht.

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie & Verkehr
27
Schweizer Städte sollen für die Zufahrt von Autos und Motorrädern in die Innenstadt Gebühren in der Höhe von 5 Franken pro Tag erheben und für den öffentlichen Verkehr verwenden (Road-Pricing).

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie & Verkehr
28
Der Kanton reduziert seine Beitragszahlungen für die Verbilligung des Tarifverbund Ostwind, dafür werden die Preise des Tarifverbund Ostwind um 15% erhöht.

 

 
Fragen zu Umwelt, Energie & Verkehr
29
Der Kanton St.Gallen fördert private Investitionen in erneuerbare Energien und Energiesparmassnahmen von Privatpersonen und privaten Unternehmungen mit CHF 2 Millionen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
30
Der Kanton soll mehr Gelder für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
31
Schweizer Armeeangehörige sollen unter 
UNO- oder OSZE-Mandaten
im Ausland Einsätze leisten dürfen, in denen sie zur Verteidigung bewaffnet sind.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
32
Sprachkurse für Asylsuchende werden unentgeltlich angeboten.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
33
Soll sich der Kanton Zürich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass verpflichtende Kontingente für Bootsflüchtlinge geschaffen werden?

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
34
Der Aufenthaltstatus von bestimmten 
Sans-Papiers
soll, unter Bedingungen wie keine Vorstrafen und langer Aufenthalt in der Schweiz, legalisiert werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
35
Die Schweiz soll das 
Rahmenabkommen
mit der EU abschliessen, falls die flankierenden Massnahmen als Schutz vor Lohndumping beibehalten werden.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Wahlkreis Wil
Partei: SP
Liste: SP Sozialdemokratische Partei
Listenplatz: 04.14
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 11.03.2012
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Ich möchte der Jugend eine Stimme geben damit sie sich wieder vertreten fühlt, sich mit politischen Themen identifizieren, und selbst aktiv werden kann. Ausserdem möchte ich für Chancengleichheit und echte Religionsfreiheit kämpfen. Ich stehe ein für eine menschenwürdige Asyl- und Ausländerpolitik, und eine umweltgerechte Energiepolitik. Respekt vor Mensch und Umwelt - Integration statt Ausgrenzung!





Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Musik, Sprachen, Kultur



Meine neusten Kommentare

February 2012 Kommentar zu
Ängste abbauen statt schüren
Lieber Herr Reuss

Schön, dass wir wieder aufs Thema zu Sprechen kommen.

Ob man das geplante Begegnungszentrum Moschee nennen kann, obwohl es kein Minarett hat, sei dahingestellt. Jedoch ist darin, natürlich neben den Gebetsräumen, auch eine Bibliothek, Klassenzimmer, Cafeterias etc. geplant. Ob man das Gebäude dann Begegnungzentrum oder Moschee nennen will, ist doch reine Haarspalterei, und trägt hier meiner Meinung nach nicht zu einer sachlichen Diskussion bei.
Zu den Gebetsräumen an der Titlisstrasse: Waren sie schon mal dort? Weil dann hätten sie gesehen, dass die Räumlichkeiten seit Jahren viel zu klein sind, die Waschräume eine Zumutung, und auch die Lage alles andere als günstig ist.
Haben die Muslime nicht das Recht auf ihr Zentrum um ihre Gebete würdig zu verrichten, so wie es alle anderen Glaubensgemeinschafte​n in der Schweiz auch dürfen?

Noch kurz zur "Kosovofrage": Bitte zeigen Sie mir die Stelle wo ich behaupte, dass alle zerstörten orthodoxen Kirchen im Kosovo versehentlich von NATO-Bombardement zerstört wurden. Sie werden diese Stelle nicht finden, weil ich das nie gesagt habe. Ich habe lediglich gesagt, dass die Abläufe der Geschehnisse, wie Sie es geschildert haben, nicht den Tatsachen entspricht. Dass in einem Krieg immer beide Seiten (zumindest der Bevölkerung) leiden, ist Tatsache. Da Sie offensichtlich Wikipedia den wissenschaftlichen Quellen vorziehen, halte ich es für sinnlos diese Diskussion weiterzuführen.
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February 2012 Kommentar zu
Ängste abbauen statt schüren
Herr Reuss
Wahrscheinlich​ haben Sie recht und die Universitäten, die Professoren, die Medien, die Nato, die Historiker und alle Geschichtsbücher irren sich einfach.
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February 2012 Kommentar zu
Ängste abbauen statt schüren
Wie gesagt, wenn nur die Minarette das Problem wären, und nicht der Bau von Moscheen, dann würden wir diese Diskussion hier überhaupt nicht führen.
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February 2012 Kommentar zu
Ängste abbauen statt schüren
Lieber Herr Rebmann

Ich gewichte Demokratie und Rechtsstaat gleich hoch wie die Religionsfreiheit, weil sie sich gegenseitig in keinster Weise ausschliessen. Jedoch kann man beobachten, dass für die Muslime diese Gleichheit nicht mehr gewährt wird. Der riesige Widerstand gegen das geplante Begegnungszentrum führt doch dazu, dass man den Bau der Moscheen unterbinden möchte. Das Minarettverbot war da nur der Anfang. Keine andere Glaubensgemeinschaft hat es so schwierig Akzeptanz in der Schweiz zu finden.

Ausserdem ist es nicht wahr, dass es in den meisten islamischen Ländern verboten ist Kirchen zu bauen. Sie werden in den meisten islamischen Länder Kirchen finden. Länder wie Saudi Arabien oder Jemen (gibt natürlich noch weitere) welche keine religiöse Akzeptanz gegenüber Andersgläubigen zeigen, sollten wir uns jedoch sicherlich nicht als Vorbild nehmen, und unser Handeln mit dem Fehlverhalten solcher Staaten begründen.
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February 2012 Kommentar zu
Ängste abbauen statt schüren
Lieber Herr Reuss

Wie Sie meinem Profil entnehmen können studiere ich neben Islamwissenschaften auch Geschichte an der Universität in Zürich. Ich befasse mich seit bald 3 Jahren mit der Osteuropäischen Geschichte und dem Balkan. Es geht hier nicht darum welchen "Unsinn ich von Kosovoalbaner glaube", sondern um Fakten die an der Universität gelehrt werden. Nehmen Sie ein Geschichtsbuch zur Hand, und sie können sich objektiv über die Geschehnisse informieren. Ich habe im Verlauf meines Studiums die von Albanern besiedelten Gebiete (Kosovo, Albanien, Mazedonien) oft bereist, auch deshalb weiss ich dass Tirana in Albanien liegt, trotzdem Danke für den Tipp ;-) Dass auch Kirchen im Krieg zerstört wurden bestreitet niemand. Haben Sie den Balkan je bereist? Sie werden sehen dass noch so einiges mehr als Kirchen zerstört wurden...

Wie gesagt, wenn sie das Thema interessiert, kann ich Ihnen eine Literaturliste geben, oder (wie schon erwähnt) dürfen Sie gerne meine Seminararbeit lesen.

Des Weiteren würde ich mich nun gerne wieder auf das Thema "islamisches Begegnungszentrum in Wil" konzentrieren, vielen Dank!
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February 2012 Kommentar zu
Ängste abbauen statt schüren
Ja oder in der Schweiz, wo den Muslimen eigentlich Religionsfreiheit zugesichert wurde...
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February 2012 Kommentar zu
Ängste abbauen statt schüren
Lieber Herr Reuss

"Die Christen (Serben) wurden aus ihrem eigenen Land vertrieben und ihre Kirchen wurden gesprengt."

Woher haben sie eine solche Auffassung historischer Ereignisse? Das ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Ich möchte hier nicht zu sehr auf den Kosovokrieg eingehen, nur kurz: Die serbische Regierung hat eine gewaltvolle Aussiedlung und Vernichtung der Albaner im Kosovo durchgeführt. In diesem Krieg sind über 10`000 Menschen getötet worden. Neben nationalistischen Gefühlen, und territorialen Machtansprüchen stand bei diesem "Aussiedlungsplan" der serbischen Regierung die Verdrängung der Muslime aus dem Balkan im Vordergrund. Wenn sie sich näher für das Thema interessieren, werde ich Ihnen gerne meine Seminararbeit mit dem Titel "Muslime im postsozialistischen Balkan" zukommen lassen. Dies ist eine wissenschaftliche Arbeit, welche sich auf historisch anerkannte Quellen und Literatur stützt.

Im Übrigen finde ich ihre Ansicht der Krieges "Muslime gegen Christen" zu einfach angeschaut. Die Ereignisse sind viel komplexer.

Noch zum Thema Albaner und religiöse Toleranz:

Tirana: Der Imam und der katholische Priester sind beste Freunde, sie spielen jeden Tag Schach miteinander. Kirchen und Moscheen stehen ohne Probleme unmittelbar nebeneinander. Fazit: Zwischen den muslimischen und christlichen Albaner gibt es keinerlei Feindschaft oder Entfremdung.

Kosov​o: Nach der Unabhängigkeit Kosovos gibt es per Verfassung einen Minderheitenschutz für die serbische Bevölkerung. (Man führe sich vor Augen, dass wohl jede albanische Familie mindestens ein Angehöriger im Krieg verloren hat, geschweige denn von Haus und Eigentum)

Schweiz:​ In Wil ist der albanische Imam Bekim Alimi sehr eng mit dem katholischen und evangelischen Pfarrer befreundet. Es gibt nicht nur ein Austausch und eine gegenseitiges Interesse, es werden auch gemeinsame Begegnungsfeste veranstaltet, welche die friedliche Begegnung mit verschiedenen Kulturen und Religionen fördert.
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February 2012 Kommentar zu
Ängste abbauen statt schüren
Entweder hat die Psychiatrische Klinik Wil einfach eine tolle Aula wo viele grössere Anlässe stattfinden, oder wir sind einfach alle etwas "irre"...
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February 2012 Kommentar zu
Ängste abbauen statt schüren
Lieber Herr Reuss

Schade, dass ich nicht die Möglichkeit hatte Ihren Beitrag zu lesen. Ich würde gerne wissen was Sie über den Kosovo geschrieben haben. Im Übrigen kann man Ängste natürlich nicht durch Scheuklappen abbauen, deshalb setze ich mich sehr genau mir der islamischen Glaubensgemeinschaft in Wil auseinander. Jedoch kann ich dazu nicht mehr sagen, ohne ihren Beitrag gelesen zu haben. Vielleicht würden Sie ihn freundlicherweise nochmals verfassen. Ich bedaure sehr, dass man einfach Threads von anderen Personen löscht, und ich hoffe dass dies nicht mehr vorkommt.
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