Lucio Maron JF

Lucio Maron
Lucio Maron JF
Wohnort: Jona
Beruf: Historiker
Jahrgang: 1983

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Beschneidungen: Religion und Recht
Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag konnte man davon Zeuge wer­den, wie das Par­la­ment in un­se­rem nörd­li­chen Nach­bar­staat in Panik aus­brach. Dabei ging es nicht etwa dar­um, dass Spa­
Mit Mohammed-Strichmännch​en gegen religiöse Zensur
Hamsa Kasch­gari ist ein sau­di­scher Au­tor, der im Fe­bruar die­ses Jah­res zu ei­ni­gem Auf­se­hen in der Welt­presse ge­führt hat. In drei Tweets er­klärte er, dass er den Pro­phe­ten M
Grundeinkommen light
Prinzipiell klingt dass doch gut: 2500 Franken monatlich bar auf die Hand, ohne irgendwelche Bedingungen. Dies würde doch vielen Menschen erlauben, weniger für Lohn und Brot zu arbeiten und mehr
Ständerat entscheidet für die Freiheit und das Kindeswohl
Entgegen den Voten aus erzkonservativen Kreisen hat der Ständerat in einer denkbar knappen Abstimmung entschieden, das Adoptionsverbot für Homosexuelle Paare aufzuheben.Dieser Entscheid markiert

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Kommentar
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
1
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
2
Bei Genehmigung durch das Bundesverwaltungsgericht soll der Nachrichtendienst des Bundes den Post-, Telefon- und Emailverkehr überwachen dürfen.

 

 
3
Bei Kriminaldelikten soll vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von gemeinnütziger Arbeit und Geldstrafen ausgesprochen werden.

 

 
4
Der Truppenbestand der Schweizer Armee wird bis 2017 nicht wie geplant auf 100'000 Mann, sondern auf 80'000 Mann reduziert.

 

 
5
Damit die Luftwaffe den Luftpolizeidienst rund um die Uhr sicherstellen kann, soll die alternde F-5 Tiger-Flotte der Luftwaffe mit moderneren Kampfflugzeugen ersetzt werden.

 

 
6
Beiträge an Parteien sowie Abstimmungs- und Wahlkampagnen von über 10'000 Fr. sollen offengelegt werden.

 

 
7
Die St.Galler Polizei wird in Zukunft mit 
Body-Cams
ausgestattet, welche Übergriffe auf Polizeibeamte verhindern und eine klare Beweislage schaffen sollen.

 

 
8
Der Einsatz von Videokameras zur Überwachung von öffentlichen Plätzen im Kanton St. Gallen wird ausgebaut.

 

 
9
Das Stimmrechtsalter für das 
aktive Stimmrecht
soll auf im Kanton St.Gallen auf 16 Jahre gesenkt werden.

 

 
10
Der Kanton soll vermehrt Kulturförderungsprojekte, wie beispielsweise das Klanghaus Toggenburg, finanziell unterstützen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
11
Ausländer dritter Generation sollen automatisch eingebürgert werden.

 

 
12
Die Schweiz soll mehr Flüchtlinge direkt aus den Krisengebieten aufnehmen (Kontingentsflüchtlinge).

 
Ich bin für eine Gesamteurop... alles anzeigen

 
13
Die Schweiz soll der EU beitreten.

 
Nicht he... alles anzeigen

 
14
Die 
Bilateralen Verträge I
sollen zugunsten von Einwanderungskontingenten und Inländervorrang aufgegeben werden.

 

 
15
Schweizer Armeeangehörige sollen unter UNO- oder OSZE-Mandaten im Ausland Einsätze leisten dürfen, in denen sie zur Verteidigung bewaffnet sind.

 

 
16
Im Kanton St. Gallen sollen Schuldispensen aus religiösen Gründen erlaubt sein.

 

 
17
Der Kanton soll mehr Gelder für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
18
Ausländer, die seit 10 Jahren im Kanton St.Gallen leben, sollen das 
aktive Wahl- und Stimmrecht
auf Kantonsebene erhalten. 

 
Wenn sie in der Zeit Steuern zahlen und Deutsch gele... alles anzeigen

 
19
Der Kanton St.Gallen soll durch die Eröffnung von weiteren permanenten Asylunterkünften die Gemeinden des Kantons entlasten.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
20
In der Schweiz wird ein Mindestlohn von 4'000 Fr. brutto eingeführt.

 

 
21
Bei Neueinzonungen sollen mindestens 30% der anzurechnenden Geschossfläche für den preisgünstigen Wohnungsbau reserviert werden, die den 
Genossenschaften
zur Verfügung gestellt werden soll oder in der öffentlichen Hand für den preisgünstigen Wohnungsbau bleiben soll.

 

 
22
Das ordentliche Rentenalter soll auf 67 Jahre erhöht werden.

 

 
23
Die AHV soll durch eine Mehrwertssteuererhöhung um 1% mitfinanziert werden.

 

 
24
Die Renten von Frühpensionierten, die lang erwerbstätigen waren, sollen weniger stark gekürzt werden als bei Personen, die weniger lange erwerbstätig waren, wie beispielsweise Studierte.

 

 
25
Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und der tiefen Zinsen soll der 
Umwandlungssatz
der Pensionskassen von 6.8% jährlich um 0.2% bis auf 6.0% reduziert werden.

 

 
26
In der Schweiz soll die direkte 
aktive Sterbehilfe
durch einen speziell autorisierten Arzt erlaubt werden.

 

 
27
Die Sozialhilfe im Kanton St.Gallen soll restriktiver gehandhabt werden, mit dem Ziel die Bezüger so früh wie möglich wieder in den Arbeitsprozess einzubinden.

 

 
28
Die prozentuale Prämienverbilligung pro Bezüger soll im Kanton St.Gallen angehoben werden, so dass sie mindestens auf dem schweizweiten Durchschnitt liegt.

 
Das kann unser Ziel sein, wenn wir einen ausgegliche... alles anzeigen

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
29
Sexualkunde soll alters- und stufengerecht im Kindergarten obligatorisch unterrichtet werden.

 
Ich weiss, dass Kinder sehr fr... alles anzeigen

 
30
Die Schüler sollen als 
erste Fremdsprache
eine Landessprache lernen.

 
So wunderschön Französsisch ... alles anzeigen

 
31
Anstelle von Stipendien sollen mehrheitlich zinslose Darlehen vergeben werden.

 

 
32
Gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft sollen sowohl Stiefkinder als auch fremde Kinder adoptieren dürfen.

 

 
33
Ehepaare sollen gemäss 
Individualbesteuerung
als Einzelpersonen besteuert werden.

 

 
34
Der klassische Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen wird durch einen flexibleren Elternurlaub ersetzt, bei dem die Eltern den Elternurlaub frei untereinander aufteilen können.

 

 
35
Statt einzelne Kinderkrippen und Kindertagesstätten zu unterstützen, können erwerbstätige Eltern 
Betreuungsgutscheine
von der Gemeinde beziehen.

 

 
36
Fremdsprachige Kinder sollen im Kanton St.Gallen zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 
Situational abhängig: Im Prinzip wäre es besser, wenn Schüler ohne Deut... alles anzeigen

 
37
In St.Gallen soll in der Primarschule neu nur eine 
Fremdsprache
gelehrt werden.

 
Traut unseren Schülern doch a... alles anzeigen

 
38
Die Eltern, die das Angebot von Tagesstrukturen in Volksschulen nutzen, sollen maximal die Hälfte der Kosten tragen. Die restlichen Kosten tragen der Kanton St.Gallen und die Gemeinden.

 

 
39
Die 
Kinderzulagen
im Kanton St.Gallen sollen erhöht werden.

 

 
40
Die Obergrenze der 
abzugsfähigen Kosten für Fremdbetreuung
soll im Kanton St.Gallen von 7500 auf 24000 Franken erhöht werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
41
Der Bund soll eine zweite Röhre beim 
Gotthard Strassentunnel
bauen und finanzieren, es soll jedoch nur eine Fahrspur pro Röhre betrieben werden dürfen.

 
Ich hab nicht prinzipiel etwas dagegen, wenn er beid... alles anzeigen

 
42
Die Mineralölsteuererträge sollen ausschliesslich für den Strassenverkehr genutzt werden.

 
Mineralölsteuererträge solle... alles anzeigen

 
43
Beim Flughafen Zürich soll die Ost-West-Piste ausgebaut werden, sodass diese Piste auch für den Start und die Landung von interkontinentale Flügen genutzt werden kann.

 

 
44
Anstelle aller Verkehrsabgaben wird ein 
Mobility Pricing
eingeführt, bei dem pro zurückgelegten Kilometer auf Strasse und Schiene ein bestimmter Betrag erhoben wird.

 

 
45
Der CO2-Ausstoss von Brennstoffen soll mit einer 
Lenkungsabgabe
besteuert werden. Die Einnahmen sollen gleichverteilt an die Bevölkerung/ Unternehmen zurückverteilt werden.

 

 
46
Kulturland soll nur eingezont werden dürfen, wenn dieses gleichzeitig 1:1 an einem anderen Ort ausgezont wird.

 

 
47
In der Schweiz sollen ab 2017 gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden dürfen.

 

 
48
Die Grossraubtiere Bär, Wolf und Luchs sollen nur getötet werden dürfen, wenn sie eine Gefahr für das menschliche Leben darstellen.

 

 
49
Die bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz sollen zum Ende ihrer Laufdauer zur Sicherstellung des Energiebedarfs durch neue ersetzt werden.

 

 
50
Der Strommarkt soll vollständig liberalisiert werden, sodass der Endverbraucher den Stromanbieter im Schweizer Markt selbst bestimmen kann.

 

 
51
Im Rahmen der Energiestrategie 2050 sollen die zulässigen CO2- 
Emissionszielwerte
für neuzugelassene Fahrzeuge bis 2020 reduziert werden.

 

 
52
Der Bund soll in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen betreiben und die Billaggebühren sollen entsprechend abgeschafft werden.

 
Die Billag muss substantiell reduziert werden.

 
53
Der Kanton reduziert seine Beitragszahlungen für die Verbilligung des Tarifverbund Ostwind, dafür werden die Preise des Tarifverbund Ostwind um 15% erhöht.

 

 
54
Der Kanton St.Gallen soll die Anbindung der Ostschweiz an das internationale Bahnnetz weiter fördern.

 

 
55
Der Kanton St.Gallen soll Gebäudesanierungen, welche die Wärmeisolation verbessern, stärker subventionieren. 

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
56
Die Wechselkursstabilität soll als Ziel der SNB in der Verfassung verankert werden.

 

 
57
Die Schweiz soll ein 
Agrar-Freihandelsabkommen
mit der EU einführen.

 

 
58
Lebensmittel sollen vom 
Cassis-de-Dijon-Prinzip
ausgenommen werden, so dass in der EU zugelassene Produkte nicht automatisch in der Schweiz zugelassen sind.

 

 
59
Die Schweiz lockert das 
Bankkundengeheimnis
für Schweizer Staatsangehörige, indem es den automatischen Informationsaustausch zwischen Banken und der Schweizer Steuerbehörden einführt.

 

 
60
Der Bund soll kantonale Mindeststeuersätze für die Gewinnsteuer bei Unternehmen erlassen, um den interkantonalen Steuerwettbewerb zu dämpfen.

 

 
61
Der Bund soll eine 
Kapitalgewinnsteuer
einführen.

 

 
62
Die Schweizer 
Entwicklungshilfe
im Ausland soll ausgeweitet werden.

 

 
63
Die Geschäftsöffnungszeiten werden im Kanton St.Gallen vollständig 
liberalisiert

 

 
64
In der kantonalen Verwaltung St.Gallen soll eine 30%ige Frauenquote in Kaderpositionen eingeführt werden.

 

 
65
Der Tourismus in St. Gallen soll über die nächsten 4 Jahre aufgrund des starken Frankens zusätzliche Unterstützung durch den Kanton erhalten.

 

 
66
Die 
Pauschalbesteuerung
von vermögenden ausländischen Steuerzahlern soll im Kanton St.Gallen verboten werden.

 

 
67
Zum Ausgleich des Haushaltsdefizits des Kantons St.Gallens wird die 
Steuerprogression
der Einkommenssteuer für Private im Kanton St. Gallen verstärkt.

 

 
68
Der kantonale 
Gewinnsteuersatz
für Unternehmen soll weiter gesenkt werden, damit die Attraktivität des Standorts St.Gallen für Unternehmen steigt.

 

 
69
Die 
Schuldenbremse
des Kantons St.Gallen soll aufgelockert werden, um den Spardruck zu entschärfen.

 

 
70
Die Anzahl der Zivilschutzleistenden im Kanton St.Gallen soll zur Erreichung der Sparziele von aktuell 5300 auf 3600 reduziert werden.

 

 
71
Die Entlöhnung der Staatsangestellen des Kantons St.Gallen soll jährlich an die 
Teuerung
angepasst werden.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Wahlkreis See-Gaster
Partei: JF
Liste: FDP See Gaster, Jungfreisinnige
Listenplatz: 1.2
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 28.02.2016
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Freiheit, Selbstbestimmung und Rechtssicherheit





Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

August 2012 Kommentar zu
Beschneidungen: Religion und Recht
Sehr geehrter Herr Bachmann,

Also da muss ich gleich von Anfang an mal wiedersprechen. Ich bin der Autor dieses Artikels und was das Thema von dem Artikel sein soll oder nicht, entscheide immer noch ich. Unddas Thema, dass ich gewählt habe, ist die politische Reaktion des Bundestages in Deutschland auf die Feststellung, dass Beschneidungen Illegal sind. Ich stimme ihnen zu, dass Religionsfreiheit bei der Frage der Beschneidung letztlich keine Rolle spielt, bei dieser Reaktion ist das Thema aber sicher wichtig.

Ich muss ihnen auch stark darin wiedersprechen, dass mein Standpunkt antiliberal ist. Wenn sie meinen Artikel nochmals genau lesen, werden sie feststellen, dass ich darin gar keine Stellung zur Frage ob Beschneidungen verboten sein sollen gemacht habe.

Wenn wir ehrlich sind, bin ich aber durchaus der Ansicht, dass Beschneidungen illegal sind und bleiben müssen. Ich fordere kein Verbot für Beschneidungen. Ich fordere nur, dass das Gesetz, so wie es heute ist, durchgesetzt wird. Die Mediziner geben selbst zu, dass eine Beschneidung eine Körperverletzung ist und medizinisch nicht notwendig. Körperverletzungen, in die nicht eingewilligt wurden (und die nicht medizinisch zu dem Grad notwendig sind, dass man nach treu und glauben von einer impliziten Einwilligung ausgehen kann) sind verboten. Eine Einwilligung der Eltern für eine Körperverletzung an ihren Kindern ist klar Sittenwidrig, ansonsten hätte man zB. einen Fritzl ja kaum belangen können.

Ich weiss nicht was sie unter Liberalismus verstehen. Aber dass man im Liberalismus so wenig Staat wie möglich will, ist erst der zweite Satz. Der erste Satz ist: Der Staat muss umbedingt und in jedem Fall die Rechte seiner Bürger schützen, allen voran das Recht auf Freiheit, körperliche Unversehrtheit und Eigentum. Beschneidungen betreffen ganz klar die körperliche Unversehrtheit daher hat ein liberaler Staat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, hier einzugreifen.

Elte​rliche Gewalt dagegen wird schon von den ersten liberalen Denkern in der Luft zerrissen. John Lockes zweite Abhandlung über die Regierung ist mehr oder weniger das Manifest des liberalen Gedankenguts. Die erste Abhandlung handelt dagegen fast nur vom Thema, wieso Elterliche Gewalt kein Recht begründen kann. Bei allem Respekt, aber was sie vertreten ist irgendwo zwischen Libertarianismus und Anarchismus.

Was diese Krebsstudien angeht, kann ich sie auch auf Studien verweisen, welche festgelegt haben, dass beschnittene Menschen ein signifikant weniger erfülltes Sexualleben haben als unbeschnittene Männer. Und für jede studie die sie für einen positiven medizinischen Effekt einer Beschneidungins Feld führen, kann ich eine ins Feld führen, die einen negativen medizinischen Effekt nachweist. Und selbst wenn ich das nicht könnte, haben sie in ihrem Text gerade breit und lange erklärt, dass das Kindeswohl keinen eingriff in die Freiheitsrechte erlaubt. Dem Stimme ich zu. Deshalb ist das Kindeswohl auch kein Argument dafür, eine Beschneidung durchzuführen.

mfg Lucio Maron
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June 2012 Kommentar zu
Mit Mohammed-Strichmännch​en gegen religiöse Zensur
Ich habe nie behauptet, Muslime würden Mohamed anbeten. Die Übersetzung von einem der Tweets von Hamsa Kashgari besagt einfach, dass dieser 'Mohamed nicht anbeten will, sondern ihm die Hand schütteln will, als gleiche Person' vielleicht ist die übersetzung schlecht, vielleicht war der tweet an Allah gerichtet, vielleicht war es den Saudis auch einfach egal, dass sie Mohammed nicht anbeten.

Wie ich bereits in meinem text geschrieben habe: Es geht nicht um den Islam, es geht nicht um den Nahen Osten. Es geht darum, dass Religionen mir nicht vorzuschreiben haben, was ich zeichnen darf und was nicht. Es ist nicht meine Absicht Muslime zu beleidigen, indem ich Mohammed zeichne, aber wenn ich es doch tue: Mit allem Respekt, Pech für die Muslime. Was ist den das nächste? Das Biologie-Bücher verboten werden, weil sie im Widerspruch zur Bibel stehen?
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May 2012 Kommentar zu
Mehr Frauenpower
Ich muss vielleicht nochmals genauer werden. Bei der letzten KR-Wahl bei uns hatten wir 16 Listenplätze. Wir hatten 14 Leute, 3 Frauen und 11 Männer, die zugesagt haben, sie würden sich aufstellen lassen. Und jetzt erläutern sie mir bitte, wieso männliche Selbstüberschätzung Frauen daran gehindert hat, sich für die beiden übrigen Plätze zu melden. (Mal ganz davon abgesehen, dass eine ganze Reihe dieser 11 Männer mit Freuden seinen Listenplatz einer Frau überlassen hätten.)

Und dann bitte ich sie auch noch meine Ursprüngliche Frage zu beantworten: Was kann man dagegen tun?
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May 2012 Kommentar zu
Mehr Frauenpower
OK. Sie schlagen vor, dass das Problem an einem mangelnden Selbstvertrauen der Frauen im Allgemeinen liegt. Soziophilosophische Überlegungen, wieso das so ist mal zur Seite gelegt: Was kann man Konkret dagegen tun?

Könnten sie mir Beispiele nennen zu den Dingen in dieser Diskussion, die mir, wenn ich durch göttliche Intervention Morgen ohne Hoden aber mit einem Ovarium aufwache, mir den Spass an der Politik verderben würden? Ich bin etwas spät in die Debatte eingestiegen und habe nicht die Zeit alles durchzugehen.

Die Mehrheit der Diskussion scheint sich sowieso darum zu drehen, ob eine Quote sich Possitiv auf das Unternehmensergebniss​ auswirkt oder nicht. Aus meiner Sicht ist dies sowieso eine Debatte, die völlig am Ziel vorbeischiesst. Es ist nicht Aufgabe des Staates, die Unternehmensergebniss​e von Privatunternehmen zu verbessern, indem er Unternehmerische Entscheidungen für den Unternehmer trifft. Von dem her kann der wirtschaftliche Erfolg kein Argument für eine Quote sein.
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May 2012 Kommentar zu
Mehr Frauenpower
Interessant, aber ich hätte da eine andere Frage um Frauen und Politik. Sie haben im Eingangstext darauf hingewiesen, dass die Zahl der weiblichen National- und Ständeratenden(?) deutlich unter 50% stagniert. Das Problem geht aber tiefer. Schon auf den Listen zur Wahl findet man meistens weniger Frauen als Männer. Und aus meiner eigenen Arbeit in Regional- und Ortsparteien weiss ich, dass dies im normalfall nicht an einem chauvinistischen Weltbild liegt, sondern daran, dass es schlicht nicht mehr Frauen gibt, die bereit sind, sich auf eine Liste stellen zu lassen. Und das geht längst nicht nur den Bürgerlichen so. Es scheint also so, als ob Frauen sich nicht genug für Politik interessieren (aus was für Gründen auch immer). Was können wir dagegen tun?
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May 2012 Kommentar zu
Mehr Frauenpower
Humanitär ist etwas anderes als humanistisch. Eine humanistische Gesellschaft lehnt die Idee einer absoluten Moral welche von einer göttlichen Instanz eingeführt wurde prinzipiell ab. Die Anteil an Menschen, die sich in der Schweiz als Christlich bezeichnen nahm von 1970 bis 2000 von etwa 97% auf etwa 80% zurück. Der Anteil an Muslimen stieg von 0,3% auf 4,3%. Aber der Anteil an Menschen, die sich als Atheisten, Agnostiker und Konfessionslose bezeichnen stieg von 1% auf über 11%. Daneben gibt es noch eine Gruppe von Leuten, die keine Angaben machen. Diese stieg von 0,3% auf 4,3% und es macht durchaus sinn, dass ein nicht zu unterschätzender anteil dieser Menschen auch Atheisten, Agnostiker und Konfessionslose sind. Statistisch ist es also Unsinn, zu behaupten, das Christentum sei wieder erstarkt. Menschen die sich von Religionen losgesagt haben übertreffen in ihrer Anzahl die Muslime in unserem land nach wie vor um den Faktor 3:1 und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie das Christentum einholen. Den selbst mit sehr viel Fantasie macht die Heilsvorstellung des Christentums für einen aufgeklärten Menschen keinen Sinn. Aber wie gesagt, dass ist eine komplett andere Geschichte.
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May 2012 Kommentar zu
Grundeinkommen light
Fair enough, ich hätte vielleicht darauf hinweisen sollen, dass ich vom Modell der Initianten spreche und nicht einfach von der Initiative schlechthin. Nichts desto trotz haben die Initianten traditionell ein Wort bei der Umsetzung einer Initiative mitzureden, von dem her wäre es auch falsch, nur den Initiativtext anzuschauen und die Vorstellungen der Initianten zu ignorieren.
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May 2012 Kommentar zu
Grundeinkommen light
Bitte lesen sie dazu den dritten, vierten und fünften Abschnitt meines Textes. Danke :)
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May 2012 Kommentar zu
Mehr Frauenpower
Das ist natürlich eine ganz andere Debatte. Als historiker muss ich sagen: Wenn wir die letzten tausend Jahre betrachten ist das Christentum insgesamt unseren heutigen Werten genau so fremd, wie der Islam. Ich denke religionen insgesamt müssen eine Abwertung in unserer Gesellschaft erfahren, wollen wir unsere humanistischen Werte erhalten. Religionsfreiheit muss als ein negatives Abwehrrecht der Bürger gegen die Religion verstanden werden, nicht als possitives Sonderrecht, von religiösen Gruppierungen um ihre Partikularintressen durchzusetzen. Schneller als die Zahl der Muslime steigt in der westlichen Welt die Zahl der Menschen, die organisierter Religion komplett entsagen, nicht länger 2000+ Jährige Schriften als moralischen Kompass akzeptieren und stattdessen der Vernunft und der Wissenschaft auf der Suche nach Antworten zuwenden. Nur diese Gruppe kann ein Garant dafür sein, dass wir nie wieder religiösem Fanatismus ausgesetzt sind.
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May 2012 Kommentar zu
Mehr Frauenpower
Ich finde einfach, dass hier mit zwei verschieden langen Ellen gemessen wird. Die Katholische Kirche zahlt keinen Rappen steuern, ja wird sogar durch leistungen vom Steuerzahler unterstützt, indem wir zB. auf Staatskosten ihre Mitgliederbeiträge einkassieren. Trotzdem sollen sie frauen diskriminieren dürfen, soviel sie wollen. Auf der anderen Seite will man privaten Unternehmen, die keinerlei direkte Unterstützung vom Staat erhalten und obendrein noch Steuern an den Staat zahlen vorschreiben, wie die Geschlechterverteilun​g auszusehen hat. Die Forderung sollte ganz klar sein: Entweder können Frauen bei der RKK jedes Amt innehaben, dass Männer auch innehaben können, oder sie sammelt ihre Mitgliederbeiträge in Zukunft selber ein.

Wieso sollten Leute die Kirchensteuern zahlen von diesen 4% Kultursteuer verschont bleiben? Dadurch schaft man nur falsche Anreize...
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