Martin Schlumpf

Martin Schlumpf
Martin Schlumpf
Wohnort: Würenlingen
Beruf:
Jahrgang: 1947








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

November 2016 Kommentar zu
Abstimmung 27. November 2016: Volksinitiative “Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)”
Versorgungsicherheit in der Stromerzeugung bedeutet, dass von Sekunde zu Sekunde rund um die Uhr die Balance zwischen Angebot und Nachfrage mehr oder weniger ausgeglichen ist. Bei grösseren Schwankungen droht ein Blackout, was für unsere Wirtschaft katastrophal wäre. Zusätzlich aber ist der Winter die kritische Jahreszeit, dann, wenn die Wasserkraft nur gut 40% ihres Gesamtertrages liefert und die neuen Erneuerbaren an bestimmten Tagen praktisch gar nichts. Ob wir in solchen trüben Wintertagen, wo unser Bedarf am grössten ist, in jedem Fall aus den Nachbarländern Strom importieren können, ist nicht gesichert: die garantierten Abnahmeverträge mit Frankreich laufen aus und Deutschland will ganz aus der Atomtechnologie aussteigen, was bedeutet, dass auch sie dann zu wenig Strom haben (oder noch mehr Kohlekraftwerke laufen lassen). Teuer wird es sowieso.
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November 2016 Kommentar zu
Abstimmung 27. November 2016: Volksinitiative “Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)”
Schlecht dargestellt: Bei Annahme der Initiative müssen Ende 2017 drei (!) AKWs abgestellt werden. Die dadurch entstehende Stromlücke beträgt 8 TWh. Wind und Solar haben 2015 total nur 1.2 TWh produziert. Es ist also völlig ausgeschlossen, dass wir den fehlenden AKW-Strom durch Erneuerbare in dieser kurzen Zeit ersetzen können. Da auch neue Kraftwerke in so kurzer Zeit nicht gebaut werden können gibt es nur eine Lösung: Stromimport. Dies bedeutet aber Atomstrom aus Frankreich oder Atom/Kohle/Erneuerbar​e-Strom aus Deutschland. In jedem Fall also keine Umwelt-Verbesserung, sicher aber eine Verschlechterung unserer Versorgungssicherheit​, denn wir werden noch stärker als bisher auslandabhängig vor allem im Winter, wenn der Strom knapp und deshalb teuer ist.
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