Patrick Schueffel

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November 2014 Kommentar zu
Die eklatanten Widersprüche der Gegner der Gold-Initiative
Werte Diskussionsteilnehmer​,

Ich möchte einen Aspekt herausheben, der meiner Ansicht nach in der aktuellen Diskussion bisher zu wenig Beachtung fand. Die Schweiz ist ein hochinnovatives Land. Dies hat sie über Jahrzehnte bewiesen, auch und insb. gegenüber sämtlichen Nachbarländern. Es gibt Hinweise darauf, dass der starke Schweizer Franken mitursächlich für diese Entwicklung ist: eine kontinuierlich stärker werdende Währung zwang die Unternehmen dazu, Effizienzen zu steigern und Innovationen zu fördern, da die Konkurrenzfähigkeit auf internationalen Märkten sonst nicht gegeben wäre. Die relative Stärke des Schweizer Franken kann man quasi als eine makroökonomische Fitnesskur für Unternehmen betrachten. Es ist zu befürchten, dass nach der Definition der Euro-Untergrenze dieser Anpassungsdruck möglicherweise schon bald ein jähes Ende findet. Regelmässig wird vor den Gefahren einer zu starken Währung für die Exportwirtschaft gewarnt. Die langfristigen negativen Konsequenzen einer zu weichen Währungen werden jedoch im Vergleich dazu viel zu wenig thematisiert – gerade auch im Zusammenhang mit der Gold-Initiative.

M​it besten Grüssen

Patrick Schüffel

Dr. Patrick Schüffel
Professor
​Director Institute of Finance
Haute école de gestion Fribourg
Chemin du Musée 4
CH-1700 Fribourg (Suisse)
http://www.​heg-fr.ch
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