Peter Brenner

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

April 2017 Kommentar zu
E-Autos in Basel fördern
Solarfirmen in CH rühmen sich, dass mt einer Anlage soundsoviele Tonnen CO2 eingespart werden könnten. Als Massstab wird der Entso-E (Europäische Stromix) benutzt, der bei etwa 500g/kWh liegt. Der Schweizer Produktionsmix lieg bei ca. 30g/kWh, der Vebrauchsmix dank Fossilstromimporten bei ca. 130 g/kWh. Solarstrom ist mit ca. 80 g/kWh belastet. Jedes Elektroauto muss sich am gleichen Massstab (Entso-E) messen lassen - konsequenterweise. Und dann sieht die Umweltbilanz gar nicht mehr sogut aus, im Gegenteil. Siehe u. a.:
http://www.upi-i​nstitut.de/upi79_elek​troautos.htm. Das mit den 20 m2 für 20'000 km Tesla fahren stimmt nur, wenn der Tesla während aller Sonnenstunden an der Steckdose hängt. Wenig realistisch, oder?
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April 2017 Kommentar zu
Eigenverbrauch, nicht Subventionen
@Barbara Sägesser: Nicht nur Pumpspeicher, auch die Speichersee- und Laufwasserkraftwerke sind betroffen. Ich kann gut respektieren, wenn jemand gegen die Nutzung der Kernenergie ist, auch wenn ich es persönlich für vertretbar halte. (Zur Risiko/Kosten - Analyse siehe die Studie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz. http://www.babs.admin​.ch/content/babs-inte​rnet/de/aufgabenbabs/​gefaehrdrisiken/natge​faehrdanalyse/_jcr_co​ntent/contentPar/tabs​/items/fachunterlagen​/tabPar/downloadlist/​downloadItems/37_1461​911565711.download/kn​sbroschuere2015de.pdf​ Ganz grob: Staumauerbruch alle 4000 Jahre/ 1 Milliarde Kosten. KKW-Unfall alle 100'000 Jahre/50 Milliarden Kosten. Beides ist nicht versichert) Aber bitte nicht - wie es z. Zt. durch die EG-Befürworter geschieht- dem Volk weismachen, dass man die KKW durch Solarpaneele und Windrädli ersetzen kann. Das ist eine Irreführung.
Übrigens: Gemäss der BABS-Risikoanalyse ist das wahrscheinlichste Grossereignis für die Schweiz die Strommangellage (z. B. nach einem Blackout): Alle 40 Jahre/200 Milliarden Kosten - auch nicht versichert!. Und darauf bewegen wir uns schnurstracks zu - v. a. dank der deutschen Klima - und Energiepolitik (EE-Strom führt zu instabilen Stromnetzen). Nicht dabei mithelfen! Deswegen nein zum Energiegesetz am 21. Mai 2017
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April 2017 Kommentar zu
Eigenverbrauch, nicht Subventionen
Strom aus Kernenergie wird nicht subventioniert, auch wenn sich das Märchen zäh am Leben erhält. Siehe die diesbezügliche Antwort des Bundesrats aus dem Jahr 2010: https://www.parlament​.ch/de/ratsbetrieb/su​che-curia-vista/gesch​aeft?AffairId=2010308​5
Nicht nur die KKW können nicht wirtschaftlich arbeiten (und damit nicht die notwendigen Rückstellungen für Entsorgung und Rückbau bilden) , auch bekanntermassen die Wasserkraft steht mit dem Rücken zur Wand - bei etwa gleichen kWh-Kosten. So ein Unsinn wird mit marktverzerrenden Subventionen in ineffiziente und volatile Stromerzeugung angerichtet - und gleichzeitg bleibt die Versorgungssicherheit​ auf der Strecke.
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April 2017 Kommentar zu
Eigenverbrauch, nicht Subventionen
Der "Bschiss" liegt einfach darin, dass dem Volk durch die Befürworter Glauben gemacht wird, mit (im Wesentlichen) Solarpaneelen und Windrädli liessen sich die KKW tel quel ersetzen. Tatsächlich haben wir -wollen wir den Begriff der Versorgungssicherheit​ nicht verpolitisieren - keine Wahl zwischen den "Neuen Erneuerbaren" und den KKW, sondern nur zwischen neuen KKW einerseits und Gaskraftwerken mit einem Feigenblatt-Anteil von NEE andererseits. Alles andere ist Augenwischerei und Marsch in die vermehrte Strom-Auslandsabhängi​gkeit. Angesichts der grotesken deutschen Klima -und Energiepolitik ein Va - Banque-Spiel mit dem Blackout.
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November 2016 Kommentar zu
Atomkraftwerke als Verlustquellen
Selbstverständlich respektiere ich, wenn das Stimmvolk am Sonntag JA sagt zu der Initiative. Allerdings bin ich gespannt, wie der Bundesrat, insbesondere D. Leuthard darauf reagieren wird. Diese wird die Geister, die sie mit ihren Amtskolleginnen 2011 rief, nun nicht mehr los. Schon recht, nach einem Ersatz für die Kernenergie zu suchen. Es ist jedoch illusorisch, mit Windrädern und Solarpaneelen diese zu ersetzen. Wer das behauptet, ist entweder ein Gläubiger oder ein Phantast. Das weiss auch der Bundesrat, und das nicht erst seit gestern. Laut einer Studie des Bundesamtes für Umwelt aus dem Jahr 2015 (im Departement Leuthard angesiedelt!) wird bis 2050 mit dem Bau von 5 bis 9 Gaskraftwerken (sowie gesteigerten Importen gerechnet), mit einer Gesamtleistung von 4500 Megawatt - das ist die Leistung von allen derzeitigen Schweizer KKW plus die Leistung des nichtgebauten KKW Kaiseraugst. Ob das Volk da mitspielen will? Wann wird dem Volk endlich die Wahrheit verkündet, dass der Traum von einer Stromversorgung aus 100 % erneuerbarer Energie ausgeträumt ist - falls man den Begriff "Versorgungssicherhei​t" nicht im Sinne von Grünsprech neu definiert?
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November 2016 Kommentar zu
Atomkraftwerke als Verlustquellen
Technisch ist die Lagerung der verbrauchten Brennelemente nie ein Problem gewesen Mir (Jg 1948) war jedenfalls immer bekannt, dass eine politische Lösung gefunden werden muss. Leider wird eine solche durch Linksgrün seit Jahrzehnten verhindert - es ging ja sonst ein wesentliches Elemente der Ideologie verloren. Linksgrün will gar keine Lösung! Aber die verbrauchten Brennelemente sind sehr wahrscheilich der Rohstoff der Zukunft - egal, ob die Schweiz am Sonntag ein mittelalterlich anmutendes Technologieverbot in die Verfassung schreiben lässt. Und was die Kosten angeht: Da vermute ich doch, dass Sie unser Wirtschaftssystem nicht ganz verstanden haben. Kosten, die der Betreiber von KKW nicht aufbringen kann, entstehen nur, wenn diese Technologie aus politischen Gründen beerdigt wird.
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November 2016 Kommentar zu
Atomkraftwerke als Verlustquellen
Der "Typ" - der KKW-Industrie nicht verbunden - hat 1986 keine derartige Prophezeihung gemacht. Schliesslich wurden sofort Bezugsrechte im Umfang der beiden nicht gebauten Reaktoren (ca. 20 Terawattstunden p. a., nachzulesen beim BFE) aus Frankreich gekauft, die in den 2030er Jahren auslaufen. Im Nachhinein könnte man das Nachgeben auf den Druck der Strasse hin als politische Dummheit bezeichnen, hat es doch verhindert, dass die Frage der Stromversorgung und ihrer Zukunft mit allen Konsequenzen frühzeitig auf den Tisch kam.
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November 2016 Kommentar zu
Atom Ausstieg
Die sogenannten "Atomexperten" von Greenpeace, WWF etc. sind keine Fachleute für Kernenergietechnik, sondern Berufsaktivisten, deren ideologisches Mantra seit Jahrzehnten die Diskreditierung der "bösen" Kernenergie ist. Stefan Füglister hat m. W. nicht einmal eine technisch/naturwissen​schaftliche Ausbildung. Ich wage mal zu behaupten, dass diese "Atomexperten" die Einspritzpumpe eines Autos nicht reparieren könnten. Aber auf dem hochkomplexen Gebiet der Reaktorsicherheit sind sie Experten! Als Naturwissenschafter und Maschinenbauer würde ich mir ein solches Urteil wie "Schrottreaktoren" niemals anmassen, wie es u. a. ein gewisser Hotelier aus Brig immer wieder hinausposaunt.
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November 2016 Kommentar zu
Atomkraftwerke als Verlustquellen
Zur Erinnerung: Bis 2011 waren die CH-Energiekonzerne finanziell gut aufgestellt, sie wollten sogar drei neue KKW schultern. Das Desaster begann erst mit der unsinnigen Ökostrom-Förderung in Deutschland und dem Stromhandel, der aufgezogen wurde, als könne man Strom wie im Einkaufsnetz vom Markt nach Hause nehmen. Roger Nordmann lässt, wie viele Linksgrüne, jedes Verständnis vermissen, wie unsere Stromversorgung funktioniert. Mehr als zur Hälfte wird das europäische Stromnetz durch KKW und fossile Kraftwerke stabilisiert. Da kann die Klimakonferenz beschliessen was sie will, nicht einmal die Decarbonisierung der Stromerzeugung ist in Reichweite - v.a., wenn die Kernenergie weiterhin als Teufelszeug betrachtet wird. Seit Wochen - nachzulesen auf den Webites von Swissgrid und des Fraunhofer-Instituts in München (interaktive Diagramme zur Stromproduktion in D) wird fast rund um die Uhr Strom in der Grössenordnung der Leistung von zwei bis drei KKW wie Leibstadt in die Schweiz Netto-importiert. Die Stromerzeugung in D basiert in dieser Zeit zu 60-80% auf fossiler Erzeugung und KKW. Ich weiss wirklich nicht, auf welcher Welt Politiker wie Roger Nordmann leben. Windräder und Solarpaneele können die klassischen Stromerzeuger in absehbarer Zeit nicht ersetzen, ja nicht einmal in grösserem Massstab sinnvoll ergänzen. Deutschland hat in dieser Hinsicht den Rubikon (Netzstabilität) bereits weit überschritten. Da hilft es auch nicht, wenn Linksgrün ständig die "Fukushima-Keule" auspackt.
Übrigens sollte Roger Nordmann als Nationalrat die Stellungnahme des Bundesrats aus dem Jahre 2010 bekannt sein ( https://www.parlament​.ch/de/ratsbetrieb/su​che-curia-vista/gesch​aeft?AffairId=2010308​5 ): Dort heisst es glasklar, dass Stromerzeugung aus KKW nicht subventioniert wird.
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