Phil A.

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Meine politischen Ämter und Engagements






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Vor 3 Stunden Kommentar zu
SNB: Geldpolitik mit einem Staatsfonds
Die Zentralbanken dieser Welt bestimmen den Kurs unserer Gesellschaft, alle Verwerfungen die sie in Politik und Wirtschaft wahrnehmen gehen ursächlich von der Geldpolitik der Zentralbanken aus.
Zentralbanken können sehr wohl grosse Verluste erleiden, sollten diese in die Insolvenz führen, muss zwingend eine Währungsreform stattfinden, welche letztlich den Verlust von Kapitalvermögen und die Renten aller unter dieser Währung lebenden Bürger bedeutet.
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Vor 4 Stunden Kommentar zu
SNB: Geldpolitik mit einem Staatsfonds
99% der Aktiven der SNB sind Devisen, dies in einem Umfang von mehr als 120% des BIP, mehr als bei jeder anderen Zentralbank auf dieser Welt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch gerne von Devisenreserven, was nicht der Realität entspricht. Reserven sind Eigenkapital, Devisen nicht. Die SNB besitzt nicht 800 Milliarden Eigenkapital, wie suggeriert, sondern 800 Milliarden Devisenanlagen. Diese wurden mit fast 700 Milliarden Schulden der SNB gegenüber den Banken finanziert.
Die Grösse der SNB-Bilanz stellt ein gewaltiges Problem für die Schweizer Wirtschaft dar. Warum? Über 99 Prozent des SNB-Vermögens sind in Devisen angelegt – und zwar in ausländischen Aktien und Obligationen.

Die SNB besitzt somit nicht nur ein Währungsrisiko, sondern zusätzlich ein Schuldnerrisiko und ein Zinsrisiko. Gehen Dollar und Euro auf Tiefststände, so sind gut und gerne 20 Prozent des Vermögens weg. Die SNB hat dann kein Eigenkapital mehr.

Sollten dann auch noch die Aktien korrigieren und die Zinsen steigen, so kann das nochmals einen dreistelligen Milliardenbetrag kosten.

Fiele das Eigenkapital der SNB beispielsweise auf minus 100 Milliarden Franken, so müssten die kreditgebenden Banken (UBS, CS, Kantonalbanken, PostFinance und weitere) ihre Guthaben bei der SNB um 100 Milliarden wertberichtigen, was eine sofortige Pleitewelle bei unseren Banken bewirken würde, deren Eigenkapital sowieso schon durch den tiefen Zins bedroht ist.

Die Banken sind mit ihren Krediten von insgesamt fast 700 Milliarden Franken an die SNB ein gewaltiges Risiko eingegangen. Vor diesem Hintergrund propagieren sie nun, die Devisenanlagen der SNB seien in einen Staatsfonds auszulagern.
In diesem Fall könnten sie das SNB-Risiko direkt auf die Schweizer Steuerzahler abwälzen. Die Banken wären dann (wenigstens diesbezüglich) „aus dem Schneider“.

Was tun wir, wenn Banken und Pensionskassen hohe Verluste erleiden oder gar Konkurs gehen, weil die SNB sich mit Devisen verspekuliert hat? Die Schulden der SNB sind nota bene fast viermal höher als jene von Bund, Kantonen und Gemeinden – zusammen.

Die Fetten Jahre im Bankensektor sind schon seit 2008 vorbei, die Nullzinspolitik der SNB bricht den Banken den Hals. Egal wer als erstes Pleite macht, ob jetzt die SNB oder die Privatbanken, zahlen werden es letztlich die Steuerzahler mit ihren Pensionen und Vermögen.

Da braucht es lediglich den Umstand das Italien in die Insolvenz rutscht und unsere ganzen Banken gehen inkl. SNB und Wirtschaft den Bach runter. Wir haben in Europa ein riesiges Problem, viele Firmen existieren nur noch wegen der tiefen Zinsen und könnten mit einem Zins von über 1% ihre Kapitalkosten nicht mehr erarbeiten, dies betrifft ca. 15% aller Unternehmen im Euroraum. Des Weiteren schmelzen die Gewinne der Banken dahin wie die Butter in der heißen Bratpfanne, ich gebe den grösseren Banken noch 1 bis maximal 2 Jahre, danach rutschen sie in die roten Zahlen.
Egal wer als erstes den schwarzen Peter zieht, ob nun die Wirtschaft, ein Land, eine große Bank, es werden Anpassungen stattfinden die alle betreffen. Daneben wird die letzte Finanzkrise aussehen wie ein Kindergeburtstag und wir dürfen uns auf Kriege, Aufstände, Hungersnöte und den Zusammenbruch großer Teile der menschlichen Zivilisation gefasst machen. In solchen Zeiten wird der Verlust der Rente oder unseres Vermögens noch die geringste Sorge sein.
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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Ja zum Waffenrecht
Herr Eberhart, dass mag alles sehr interessant und durchaus einer Diskussion würdig sein, aber was genau haben der Binnenmarkt, Wirtschaftsstrukturen​, Profit und der Euro genau mit dem Waffenrecht oder Schengen/Dublin zu tun?
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Vor 8 Tagen Kommentar zu
Höheres Rentenalter?
Die Zahlen sind ziemlich klar und jeder kann kurz überschlagen was diese zu bedeuten haben.
Die Lebenserwartung Männer ab 50 hat innerhalb von 20 Jahren um 2.9 Jahre zugenommen, jene der Frauen um 5.3 Jahre. Der Bund erwartet eine Zunahme der Lebenserwartung auf 89,4 Jahre bei Frauen und 86,2 bei Männern bis 2045. Momentan werden Männer 80.1 Jahre alt und Frauen 84.5 Jahre (Stand 2017).
Ausgehend vom Durchschnittslohn Brutto welcher hier in der Schweiz bei 69'000.-/Jahr liegt, können sie die AHV-Beiträge rechnen. Dies ergibt eine Summe von 5'796.- pro Person und Jahr. Rechnen wir nun das die Person ab 20 (sehr grosszügig berechnet da die wenigsten mit 20 voll ins Erwerbsleben eintreten) momentan als Mann noch 15.1 und als Frau 20.5 Jahre AHV beziehen, so kostet ein Mann bei einer Rente von 28'440.-/Jahr 429'444.- und eine Frau 583'020.-. Einzahlen tun sie als Mann während ihrem Erwerbsleben 255'024.- und als Frau 249'228.-. Also beziehen die Männer ca. 41% mehr und die Frauen sogar 57% mehr als sie während ihrem gesamten Erwerbsleben eingezahlt haben. Für die Differenz müssen die Kinder und Enkel gerade stehen, welche man über die Mehrwertsteuer und andere Steuern schröpft. Jetzt können sie sich überlegen was das für Kinder bedeutet, wenn sie Ihren Eltern diesen Betrag mit ihrem Einkommen finanzieren müssen. Mamma kostet ab 64 innerhalb von 20.5 Jahren zusätzliche 333'792.- oder 16'282.- pro Jahr. Papa wäre bis zum Ableben billiger, er kostet lediglich 174'420.- oder 11'551.- pro Jahr. Damit sie ab Pensionierung ihrer Jungmannschaft (bei 2 Kindern) nicht mit 13‘916.- pro Jahr und Kind zusätzlich zu den "regulären" AHV-Abgaben auf der Tasche liegen, müssten sie als Mann mindestens 2% Rendite auf ihr AHV-Geld erhalten und als Frau 3.2%. Leider ist die AHV ein reines Umlageverfahren, Einzahlungen = Auszahlungen, der Rest muss über Steuern finanziert werden.
Das diese Rechnung nicht aufgeht kann am Beispiel der Krankenkasse welche, da privat finanziert, bereits zu einem offensichtlichen und wahrnehmbaren Problem geworden sind und dies obwohl sie ebenfalls noch über Steuern querfinanziert werden (Prämienverbilligung)​. Während sich der Anteil der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre seit 1900 halbiert hat, hat sich der Anteil der über 65-Jährigen verdreifacht. Mehr als jede sechste Person ist älter als 65 Jahre. Stark vergrössert hat sich auch der Anteil der über 80-Jährigen, der seit 1980 um über 90% zugenommen hat. Der Anteil der über 90-Jährigen hat sich gar verdreifacht. Diese Zahlen sowie die monatliche Krankenkassenrechnung​ zeigen uns die Schieflage relativ deutlich. Ein immer grösser werdender Anteil der zukünftigen Steuern und Krankenkassenbeiträge​ wird dafür benötigt werden Pensionäre zu finanzieren, dies wird so weit gehen bis anderswo kein Geld mehr zur Verfügung steht, z.Bsp. für Infrastruktur und Ausbildung. Obwohl das Rentenalter angesichts dieser Tatsachen viel zu niedrig ist und die eigentlichen Kosten geschickt vor den Augen der Steuerzahler versteckt und verschleiert werden, wird der schmerzliche Moment kommen an welchem wir mit der Kostenwahrheit konfrontiert werden, spätestens dann wenn die Generation 68 ins Rentenalter eintritt.
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Vor 15 Tagen Kommentar zu
Vom langen Bohren dicker Bretter
"Zero-Emission, das ist die grosse Herausforderung der Weltgemeinschaft bis 2050! Dann können wir die Erderwärmung bei 1,5°C limitieren."

Schei​nbar macht die Erderwärmung gerade einen gewaltigen Aussetzer, habe heute morgen die Scheiben meines Autos von einer dicken Schicht Eis befreit und dies am 6. Mai. Ich frage mich immer ob Leute die einen solchen Quatsch behaupten nie vor die Türe gehen und wenn ja ob ihre Klimareligiöse Überzeugung sie vor kalten Extremitäten und der korrekten Wahrnehmung der Außentemperatur schützt.
Wir können die Erderwärmung also bei 1.5° limitieren? Bei solchen Aussagen scheint mir der Wahnsinn bereits integrativer Bestandteil des Denkens geworden zu sein. Die Menschliche Hybris hat mit dem Informationszeitalter​ scheinbar stark zugenommen.
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Vor 27 Tagen Kommentar zu
Ja zum Waffenrecht bedeutet ja zur Sicherheit
Ich bin immer wieder erstaunt wie leichtsinnig Politiker/innen die Freiheit ihrer eigenen Landsleute auf Spiel zu setzen bereit sind, wenn es ihnen von Nutzen erscheint oder in ihr politisches Kalkül passt.
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Vor 27 Tagen Kommentar zu
Vom langen Bohren dicker Bretter
"Es braucht daher rigorose Treibhausgasreduktion​en weltweit."
Braucht es diese? Wieso? Weil CO2 für unser Klima schädlich sein soll? Wie findet die Erwärmung statt? Gibt es einen Treibhauseffekt? Nach meinen bescheiden Physikalischen Kenntnissen gibt es keine Zustandsänderung, deren einziges Ergebnis die Übertragung von Wärme von einem Körper niederer auf einen Körper höherer Temperatur ist. (zweiter Hauptsatz der Thermodynamik) Wie soll es also geschehen, dass die wenigen CO2-Moleküle ihre Wärme in Richtung Erde abgeben, wenn doch die Temperaturen mit zunehmendem Abstand zur Erde immer geringer werden?

Des Weiteren darf angemerkt werden das der Mensch lediglich für insgesamt 3% des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich ist. Da die Schwellenländer wie China und Indien nicht im Traum daran denken ihren wachsenden Wohlstand durch CO2-Verminderung zu gefährden und fleißig daran arbeiten ihre Elektrizität mittel bis langfristig mittels Kohle herzustellen (weltweit sind 1.380 neue Kohlekraftwerke in Planung oder Bau, Stand 2018) und die Russen und Amis sowieso auf den Klimaschutz pfeifen stellt sich die Frage wieso zum Geier sich Europa im Alleingang durch den vermeintlichen "Klimaschutz" wirtschaftlich massiv schädigen soll? Nur noch einige ernüchternde Zahlen betreffend Kohlekraftwerken Stand 2015: Europa Anzahl in Betrieb 468 in Planung 27. China in Betrieb 2'363, geplant oder in Ausführung 1'171. Indien in Betrieb 589, geplant oder in Ausführung 446.

Der CO2-Ausstoß von Europa beträgt ca. 10% des weltweiten Gesamtausstoßes oder 0.3% der weltweiten CO2-Ausstoßes (3% Anthropogen), was letztlich einem Beitrag von 1.2 ppm (0.0000012%) entspricht. Reduzieren wir diesen Wert mittels ökonomisch völlig unrentablen und stark subventionierten Investitionen um 50% so hätten wir genau 0.6 ppm (0.0000006%) eingespart, was, selbst wenn das CO2 irgend einen Einfluss auf das Klima haben sollte, eine rein Homöopathische Menge ist. Des Weiteren können sie das Geld welches sie für "Klimaschutz" und eine vermeintliche "Energiewende" bereitstellen nur einmal verwenden, es steht dadurch für andere Investitionen nicht mehr zur Verfügung.

Wieso werden die positiven Effekte eines erhöhten CO2-Wertes auf Umwelt und Wirtschaft nie erörtert? Das Pflanzenwachstum von der C3-Pflanzen (Weizen, Roggen, Hanf, Hafer, Reis usw.) ist mit erhöhten CO2-Werten wesentlich besser. Durch Kohlenstoffdioxid-Dün​gung in Gewächshäusern kann das Wachstum der C3-Pflanzen um bis zu 40% angehoben werden, dies bei gleichzeitiger Reduzierung des Wasserverbrauchs um 5-20%. In Gewächshäusern kommen CO2-Werte von über 600ppm zur Anwendung, bei 400ppm (also unter "natürlichen" Bedingungen) ist kein optimales Wachstum zu erwarten. Wenn wir hier von einem Wert von 600ppm in der Atmosphäre ausgehen, sprechen wir bei den Pflanzlichen Hauptnahrungsmitteln von einer Zunahme des Ertrages um 20-40%, bei gleichzeitiger Reduktion des Wasserverbrauches um 5-20%, was dieser Umstand für die Ernährung der Weltbevölkerung bedeuten würde, wird noch nicht einmal angesprochen. Abgesehen davon wird mit einer zunehmenden Erwärmung (gesetzt der Fall CO2 ist wirklich ein Faktor für die Erwärmung) die Landwirtschaft und dadurch auch Erträge in Gegenden möglich wo diese früher undenkbar war.

"Der neueste IPCC-Bericht fordert, dass wir unseren CO2-Ausstoss weltweit auf Null bringen." Ca. 10% der gesamten Anthropogenen CO2-Menge werden alleine durch die Atmung von Menschen ausgestoßen, die Herstellung, der Transport und die Entsorgung unserer Nahrungsmittel produziert ca. 31%, was die Aufforderung den CO2-Ausstoß auf Null zu senken in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt..... Ist da allenfalls eine Klima-neutrale "Endlösung" für die Menschheit angedacht.....?


​"Wir brauchen auch mehr Energie-Effizienz, wie wir dies bei der Abstimmung zur neuen Energiestrategie im Mai 2017 klar beschlossen haben. Die Effizienz des Energiesystems als Ganzes kann durch den Einsatz von Speichern erhöht werden. Diese benötigen wir für nachhaltige Primärenergien wie Wind und Sonne, die nicht jederzeit zur Verfügung stehen."

Beispiel aus der Erneuerbaren Realität gefällig:
In der Schweiz sind momentan PV-Anlagen mit einer Leistung von 1'664 MW installiert, welche pro Jahr 1'580 GWh Wackel-Strom erzeugen.
Kleiner Vergleich mit einem AKW gefällig? Mühleberg (Baujahr 1972) installierte Leistung 373 MW, liefert 3'000 GWh Band-Strom pro Jahr.

Kosten PV-Anlage neuste Generation ohne Speicher und Netzausbau (dieser vervielfacht Anlagekosten) pro m2 (mittlere Anlagekosten) 200.-/m2. Zur Erzeugung von 3'000 GWh Strom wären somit 24'390'243 m2 Solarzellen notwendig zu Kosten um die 4.9 Milliarden. Lebensdauer 25 Jahre also 10.8 Milliarden bei 50 Jahren Betriebszeit mit kontinuierlicher Abnahme der Leistung.

Kosten AKW Mühleberg damals 0.3 Milliarden (mit Teuerung ca. 0.7 Milliarden) bei 50 Jahren Betriebszeit.

Dies​ betrifft lediglich die Elektrizität oder 25% (bzw. 58 TWh) des Energieverbrauchs der Schweiz von insgesamt 233 Terawattstunden (TWh Stand 2015). Wenn man auf die Verwendung von Erdöl bis 2050 komplett verzichten möchte, müssten ca. 116 TWh Energie über erneuerbare Quellen hergestellt werden. Sagen wir jetzt die Technik ist bis zu diesem Zeitpunkt so weit entwickelt das wir für Mobilität und Beheizung lediglich 1/2 oder 58 TWh der Energie in Elektrischer Form benötigen, so müssten wir in diesem Land die Produktion von Elektrischer Energie bis ins Jahr 2050 verdoppeln. Wollten sie die 58 TWh Energieproduktion rein über Solarzellen erreichen, so müssten sie eine Fläche von 471.55 Km2 (bei einer Siedlungsfläche von insgesamt 3'000 Km2) mit PV-Anlagen zukleistern, dies zu Kosten um die 100 Milliarden ohne ebenfalls notwendige Speicher und Netzausbau..... Die Stromspeicher (Akkus) kosten momentan ca. 800.-/ KWh. Möchten sie diese zu den momentanen Kosten zur Verfügung stellen so müssten diese mindestens den Bedarf in den Wintermonaten abdecken, welcher bei 14'500'000'000 KWh liegen würde. Die Stromspeicherung über Batterien würde sie alleine 11'600 Milliarden Kosten, dass ist unbezahlbar.
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