Pietro Scalfaro

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September 2013 Kommentar zu
Ein überzeugtes Ja zum Epidemiengesetz
Herr Selk,

Ihre persönliche Erfahrung mit Grippe, kann ich verstehen, auch wenn ich Ihre Interpretation nicht uebernehmen kann.

Meine Erfahrung geht in die entgegensetzte Richtung: können Sie sich vorstellen, was es bedeutet wenn unterschiedliche Krankheitserreger schwerste Folgen verursachen (Die Impfdebate leidet an falscher Verallgemeinerung von unterschieldichen Erregern und Erkrankungen)?

Ich habe direkt als anderes Beispiel den Uebergang einer Impfung Wirkung auf Bevölekerungs ebene in der Schweis von den 80er zu nachher seit den 90er gegen Hämophilus influenza (HIB ist ein Bakterium, nicht der Grippe virus) erlebt:

Kinder mit schwersten oberen Atemwegserkrankungen oder Hirnhautentzündgen gibt es seither nicht mehr in der Schweiz. Solche im Spital direkt erlebten Fälle mit schwersten lebenslangen Folgen, welche durch Impfungen verhindert werden können haben mich geprägt, nicht die Pharma welche Impfstoffe herstellt oder die WHO.

Viele Beispiele könnte ich Ihnen noch erzählen. Es scheint, dass auf allen Seiten mit Zahlen argumentiert wird, aber deren Glaubwürdigkeit und Ueberprüfbarkeit nicht gewährleistet ist, oder einfach als unglaubwürdig oder manipuliert zurückgewiesen werden. Meine Erfahrung (auch mit einer schwersten Lungenentzündung durch Para-influenza (ähnlich der Grippe) bei einem Kind, lässt mir keinen Zweifel and der Bedeutung und Wirksamkeit von richtig entwickelten Impfstoffen. Uebrigens hat Ihre persönliche Grippe-Erfahrung gar nichts mit dem Keuchhusten beispiel aus Schweden zu tun, dass ich Herrn Fischer zur Ueberprüfung empfohlen habe. Diese Zahlen sind korrekt und können nicht heruminterpretiert werden (weder von Pharma, noch WHO, noch sonst einer beinflussbaren Organisation gestellt). Natürlich könnten Sie auch sagen, der Schwedische Staat mit seinen Aemtern sei korrupt und nicht glaubwürdig.

Dann enden wir mit der Schlussfolgerung alles sei Ansichtssache und nicht auf Fakten abstützbar. Leider haben Fakten eine eigenartige Eigenheit: sie kommen immer wieder zurück ans Tageslicht. Dies ist auch in der Impfdebatte zum Glück so.

Pietro Scalfaro

PS: Fakten sind zugänglich, dies trotz der unbestrittenen Tatsache, dass Fakten oft missbraucht werden, von allen unterschiedlichen und gegensätulichen Interessengruppen. Schlimmer: oft werden Fakten "willingful" verneint. Schauen Sie sich ein anderes eindrückliches Beispiel aus einer anderem Gebiet an. Wie eine ganze Kleinstadt-bevölkerun​g die Evidenz verneinen konnte. In diesem Beispiel wurden die Fakten klar von der Gegenseite manipuliert.. Dieser Mechanismus ist beänstigend aber wird leider auch in der Impfdebatte angetroffen.

http:​//www.ted.com/talks/m​argaret_heffernan_the​_dangers_of_willful_b​lindness.html

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September 2013 Kommentar zu
Ein überzeugtes Ja zum Epidemiengesetz
Herr Fischer,

Ihre Argumentation ist teilweise richtig (bessere Ernährung, Wohen etc. = bessere Gesundheit), aber auch z.T. sehr falsch. Wussten Sie dass die Keuchhustenimpfung oder deren natürliche Krankheits-Entwicklun​gs in der Bevölkerung sehr wenig mit den 19. versus 20. Jahrhundert Lebensumständen zu tun hat? In Schweden wurde in den 70 und 80er Jahren sehr gut gezeigt (nicht von der Industrie, sondern vom Staat durch Statistik) welche Folgen da sind wenn die Volkimpfung gebremst wird: vorallem für kleine Säuglinge lebensgefährlich und in 4% zu schweren neurologischen Folgen! Dies als Beispiel, es gibt andere. Lesen Sie sich doch bitte etwas differenzierter ein, um die sehr gut dokumentierte Bevölkerungs Impfschutz Datenlage besser zu verstehen, und nicht mit vereinfachenden politisierenden Klischees überzeugen zu wollen.

http://journals.l​ww.com/pidj/Abstract/​1987/04000/Pertussis_​in_Sweden_after_the_c​essation_of_general.5​.aspx

Bonne lecture!
Pietro Scalfaro
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