Pietro Vogelsang

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Acht Millionen Franken investiert die 
Economiesuisse?
Das ist Ein­fach nur ob­szön!­Zieht in der Schwei­zer De­mo­kra­tie das Ar­gu­ment oder das Geld?Acht Mil­lio­nen Fran­ken in­ves­tiert der 
Wirtschaftsdachverba​nd Eco­no­mie&sh

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

February 2013 Kommentar zu
Am 3. März 3xNein
Economiesuisse und Vasella? Kommt mir vor wie der Radsportverband und Lance Armstrong! Jahrelang Strahlemann des Establishment und kurz vor der Abstimmung sind alle "entsetzt". Ich glaube dem Bundesrat, dem Grossteil des Parlaments und der Economiesuisse kein Wort mehr in dieser Angelegenheit.

Mit​ allen möglichen Tricks wurde Minders Initiative verzögert, die wollen jetzt nur das JA verhindern.
Pietro Vogelsang
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February 2013 Kommentar zu
Am 3. März 3xNein
Thomas Min­ders bes­ter Mann ist wie­der ein­mal Da­niel Va­sel­la. Der hat beim Phar­ma­ri­e­sen No­var­tis in den letz­ten zehn Jah­ren 286'900'000 Fran­ken kas­siert – und damit jede halbe Stunde so viel ver­dient wie ein Durchschnittsschweize​r in einem Mo­nat. Seine Treue zu No­var­tis liess er sich jetzt per Ge­heim­ver­trag mit wei­te­ren Mil­lio­nen ver­gol­den. Damit ist er Min­ders bes­tes Ar­gu­ment im Kampf für seine Ab­zocker-I­ni­tia­ti​ve ge­wor­den.

Meine Stimmzettel habe bereits ausgefüllt und 3x JA zu den Vorlagen abgstimmt!

Darum ein JA zu Minder Initiative am 3.März 2013
Pietro Vogelsang
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February 2013 Kommentar zu
Vasella beweist: Abzockerei sofort bekämpfen!
Das ist Einfach nur obszön!

Zieht in der Schweizer Demokratie das Argument oder das Geld?

Acht Millionen Franken investiert der 
Wirtschaftsdachverba​nd Economiesuisse gegen die Abzocker-Initiative. Will die Wirtschaft 
den Beweis antreten, dass sie uns zuletzt doch in der Hand hat?

Thomas Minders bester Mann ist wieder einmal Daniel Vasella. Der hat beim Pharmariesen Novartis in den letzten zehn Jahren 286'900'000 Franken kassiert – und damit jede halbe Stunde so viel verdient wie ein Durchschnittsschweize​r in einem Monat. Seine Treue zu Novartis liess er sich jetzt per Geheimvertrag mit weiteren Millionen vergolden. Damit ist er Minders bestes Argument im Kampf für seine Abzocker-Initiative geworden.

Ein Trumpf, der sticht. Denn Minder hat ­seine Initiative genau gegen die entfesselte Gier von Managern wie Vasella gestartet, die den Hals nicht voll genug kriegen. Und diese Managerkaste haut Minder nun acht Millionen um die Ohren, um seine Abzocker-Initiative zu bodigen. Eine unglaubliche Summe, auch wenn man fairerweise anmerken muss: «Super-Dan» Vasella hätte dafür nur dreieindrittel Monate arbeiten müssen. Doch im Vergleich zu den 400'000 Franken, 
die Minder für seine Kampagne zur Verfügung hat, ist derart viel Geld 
ein Skandal. Wenigstens für alle, die glauben, dass in einer Demokratie Argumente zählen und nicht die 
Millionen der Mächtigen.

Umgekeh​rt macht genau diese ungleiche Ausgangslage den Reiz dieses Abstimmungskampfs aus: 
hier David, der Mann (fast) ohne ­Mittel, dort Goliath, mit Geld ohne Ende. Und wie schön: Der kleine ­David scheint sich diesmal gegen den übermächtigen Feind durchzusetzen. Eine Traumkonstellation für jede ­Demokratie.

Volk verunsichern

Sich aber darauf zu verlassen, dass sich David mit der Kraft seiner Argumente immer durchsetzt, wäre, gelinde gesagt, naiv. Denn viel Geld ist überhaupt die Voraussetzung dafür, dass man eine raffinierte Kampagne planen und durchziehen kann. Genau das tut Economie­suisse jetzt bei der Abzocker-Initiative, um 
das Stimmvolk «in drei Phasen zum Nein» zu bringen, wie das Wirtschaftsmagazin ­«Bilanz» kürzlich aufgezeigt hat.

Ziel der ersten Phase, «Unfreeze» (Auf­tauen), war es, Verunsicherung zu stiften. Und das mit einem Leitspruch, der nach Konsumentenschutz klang: «Lesen Sie bitte das Kleingedruckte.» Dazu gesellten sich Sprüche wie 
der von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann, der in seiner Neujahrsansprache «Lieber mehr als minder» frotzelte. Seither läuft die Phase «Move» (Bewegen), die die Vorzüge des Gegenvorschlags herausstreichen soll. Dazu präsentiert Economiesuisse Studie auf Studie. Begleitet wird das von Testimonials glaubwürdiger Wirtschaftsführer – ein Stilmittel, zu dem sonst meist Hilfsorganisationen greifen.

Ängste schüren!

Phase 3, «Freeze» (Blockieren), wird jetzt, kurz vor dem Abstimmungstermin vom 3. März, ­gestartet. Sie wird auf Teufel komm raus Ängste schüren. Nun werden Gegengesichter zu ­Thomas Minder präsentiert: etwa Peter Spuhler, der mit Stadler Rail Tausenden Arbeit verschafft hat. (Unerwähnt bleibt bestimmt, dass der ­SVPler jeweils 525'000 Franken dafür absahnte, dass er pro Jahr ein paar Verwaltungsratssitzun​gen der UBS besuchte.) Den Schluss setzen wird der Angst-Spot «Grounding 2026», der suggeriert: Ein Ja zur Initiative endet im Grounding der Schweiz.

Economies​uisse tut, als stehe ­unsere Zukunft auf dem Spiel. Dabei sind die Unterschiede zwischen ­Ini­tiative und Gegenvorschlag gar nicht so gross: Die Initiative verbietet Antritts- und Abgangsentschädigunge​n generell; gemäss Gegenvorschlag sind sie nur bei einer Zweidrittelmehrheit der Generalversammlung möglich. Die Initiative verlangt, dass Verwaltungsräte – wie bei der UBS – jährlich gewählt werden; der Gegenvorschlag sieht Wahlen alle drei Jahre vor. Die Initiative sieht bei Verstössen Bussen bis zum Sechs­fachen des ­Jahreslohns und Gefängnis bis zu drei Jahren vor; der Gegenvorschlag will das nicht.

Warum also buttert Economiesuisse so viel in diese Kampagne rein? Weil die Wirtschaft uns im Vorbeigehen noch eine Lektion erteilen will: dass sie auch eine 75-Prozent-Umfragemeh​rheit in ein Nein umbiegen kann. Denn wer das schafft, kann jede Abstimmung gewinnen.

Vielleic​ht aber wird Minders Initiative für Economiesuisse zu einer Lektion in Selbstbeschränkung werden: Wer schamlos mit Mil­­lionen um sich schmeisst und sich nicht selber einschränken will, dem wird es irgendwann ­ergehen wie den Abzockern. Die wollten ihre Gier auch nicht zügeln. Jetzt werden sie halt zwangsbeschränkt.
Pi​etro
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February 2013 Kommentar zu
Economiesuisse auf Abwegen!
Das ist Einfach nur obszön!

Zieht in der Schweizer Demokratie das Argument oder das Geld?

Acht Millionen Franken investiert der 
Wirtschaftsdachverba​nd Economiesuisse gegen die Abzocker-Initiative. Will die Wirtschaft 
den Beweis antreten, dass sie uns zuletzt doch in der Hand hat?

Thomas Minders bester Mann ist wieder einmal Daniel Vasella. Der hat beim Pharmariesen Novartis in den letzten zehn Jahren 286'900'000 Franken kassiert – und damit jede halbe Stunde so viel verdient wie ein Durchschnittsschweize​r in einem Monat. Seine Treue zu Novartis liess er sich jetzt per Geheimvertrag mit weiteren Millionen vergolden. Damit ist er Minders bestes Argument im Kampf für seine Abzocker-Initiative geworden.

Ein Trumpf, der sticht. Denn Minder hat ­seine Initiative genau gegen die entfesselte Gier von Managern wie Vasella gestartet, die den Hals nicht voll genug kriegen. Und diese Managerkaste haut Minder nun acht Millionen um die Ohren, um seine Abzocker-Initiative zu bodigen. Eine unglaubliche Summe, auch wenn man fairerweise anmerken muss: «Super-Dan» Vasella hätte dafür nur dreieindrittel Monate arbeiten müssen. Doch im Vergleich zu den 400'000 Franken, 
die Minder für seine Kampagne zur Verfügung hat, ist derart viel Geld 
ein Skandal. Wenigstens für alle, die glauben, dass in einer Demokratie Argumente zählen und nicht die 
Millionen der Mächtigen.

Umgekehrt macht genau diese ungleiche Ausgangslage den Reiz dieses Abstimmungskampfs aus: 
hier David, der Mann (fast) ohne ­Mittel, dort Goliath, mit Geld ohne Ende. Und wie schön: Der kleine ­David scheint sich diesmal gegen den übermächtigen Feind durchzusetzen. Eine Traumkonstellation für jede ­Demokratie.

Volk verunsichern

Sich aber darauf zu verlassen, dass sich David mit der Kraft seiner Argumente immer durchsetzt, wäre, gelinde gesagt, naiv. Denn viel Geld ist überhaupt die Voraussetzung dafür, dass man eine raffinierte Kampagne planen und durchziehen kann. Genau das tut Economie­suisse jetzt bei der Abzocker-Initiative, um 
das Stimmvolk «in drei Phasen zum Nein» zu bringen, wie das Wirtschaftsmagazin ­«Bilanz» kürzlich aufgezeigt hat.

Ziel der ersten Phase, «Unfreeze» (Auf­tauen), war es, Verunsicherung zu stiften. Und das mit einem Leitspruch, der nach Konsumentenschutz klang: «Lesen Sie bitte das Kleingedruckte.» Dazu gesellten sich Sprüche wie 
der von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann, der in seiner Neujahrsansprache «Lieber mehr als minder» frotzelte. Seither läuft die Phase «Move» (Bewegen), die die Vorzüge des Gegenvorschlags herausstreichen soll. Dazu präsentiert Economiesuisse Studie auf Studie. Begleitet wird das von Testimonials glaubwürdiger Wirtschaftsführer – ein Stilmittel, zu dem sonst meist Hilfsorganisationen greifen.

Ängste schüren

Phase 3, «Freeze» (Blockieren), wird jetzt, kurz vor dem Abstimmungstermin vom 3. März, ­gestartet. Sie wird auf Teufel komm raus Ängste schüren. Nun werden Gegengesichter zu ­Thomas Minder präsentiert: etwa Peter Spuhler, der mit Stadler Rail Tausenden Arbeit verschafft hat. (Unerwähnt bleibt bestimmt, dass der ­SVPler jeweils 525'000 Franken dafür absahnte, dass er pro Jahr ein paar Verwaltungsratssitzun​gen der UBS besuchte.) Den Schluss setzen wird der Angst-Spot «Grounding 2026», der suggeriert: Ein Ja zur Initiative endet im Grounding der Schweiz.

Economiesuisse tut, als stehe ­unsere Zukunft auf dem Spiel. Dabei sind die Unterschiede zwischen ­Ini­tiative und Gegenvorschlag gar nicht so gross: Die Initiative verbietet Antritts- und Abgangsentschädigunge​n generell; gemäss Gegenvorschlag sind sie nur bei einer Zweidrittelmehrheit der Generalversammlung möglich. Die Initiative verlangt, dass Verwaltungsräte – wie bei der UBS – jährlich gewählt werden; der Gegenvorschlag sieht Wahlen alle drei Jahre vor. Die Initiative sieht bei Verstössen Bussen bis zum Sechs­fachen des ­Jahreslohns und Gefängnis bis zu drei Jahren vor; der Gegenvorschlag will das nicht.

Warum also buttert Economiesuisse so viel in diese Kampagne rein? Weil die Wirtschaft uns im Vorbeigehen noch eine Lektion erteilen will: dass sie auch eine 75-Prozent-Umfragemeh​rheit in ein Nein umbiegen kann. Denn wer das schafft, kann jede Abstimmung gewinnen.

Vielleic​ht aber wird Minders Initiative für Economiesuisse zu einer Lektion in Selbstbeschränkung werden: Wer schamlos mit Mil­­lionen um sich schmeisst und sich nicht selber einschränken will, dem wird es irgendwann ­ergehen wie den Abzockern. Die wollten ihre Gier auch nicht zügeln. Jetzt werden sie halt zwangsbeschränkt.
Pi​etro
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February 2013 Kommentar zu
Vasella beweist: Abzockerei sofort bekämpfen!
Für mich hat es im Gegenvorschlag zu viele "kann" und "sofern es die Statuten erlauben".
Hier das Beispiel eines typischen Abzockers der Firmen ruinierte und x-tausende Arbeitslose (vom Steuerzahler finanziert) aber gleichzeitig sich die Taschen mit x-Millionen füllte auf Kosten des Steuerzahlers :

Abzocke und Selbstbedienungsmenta​lität sind somit ein Nährboden für Krisen und Firmenpleiten.

WIR​ BRAUCHEN BESSERE MANAGER, WELCHE NICHT WERTE VERNICHTEN, SONDERN GENERIEREN.

Da viele Grossaktionäre Pensionskassen sind, sind Kursverluste aller Art auch eine Art RENTENKLAU, bringen unser Vorsorgesystem in Schwierigkeiten. Nur eine Annahme der Minder-Initiative gegen Abzockerei mit entsprechender Strafbestimmung kann das Übel stoppen. JA zu Minder-Initiative!
P​ietro
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February 2013 Kommentar zu
Schon wieder COOP!
..... da gebe ich Ihnen voll Recht!
Das ist ein Skandal, darum bin ich schon seit einigen Jahren Vegetarier geworden!
So esse ich lieber Gemüse vom eigenen Garten, als verdorbenes Fleisch von Tieren aus Tierfabriken!
Pietro​ Vogelsang


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February 2013 Kommentar zu
Sie haben Angst um ihre Eier
von Beitrag von Jürg Walter Meyer FDP!
Super Beispel auch von der FDP Seite kommt dieser gute Komentar!

Sie haben Angst um ihre Eier, um ihre gol­de­nen Eier, die sie sich ge­gen­sei­tig ins Nest legen – die Man­ger, die Verwaltungsräte un­se­rer gros­sen Fir­men, un­se­rer Ban­ken. Die UBS machte 2012 2,5 Mil­li­ar­den Schwei­zer Fran­ken Ver­lust und be­lohnt das Per­so­nal mit „leistungsabhängigen Vergütungen“ von 2,5 Mil­li­ar­den. Die UBS hat wegen ihrer Mit­wir­kung beim Li­bor-­Be­trug 1,4 Mil­li­ar­den Fran­ken Busse be­zah­len müssen. Die Cre­dit Suisse wird ihre Mil­li­ar­den-­Boni erst nach der Ab­stim­mung gegen die Ab­zocker-­Boni be­kannt ge­ben. Brady Dou­gan hat 2010 70 Mil­lio­nen Schwei­zer Fran­ken er­hal­ten - wofür auch? Der CS steht der nächste An­la­ge­be­trugs­pro​­zess über 2 Mil­li­ar­den Dol­lar ins Haus.

Für den Verbleib der goldenen Eier setzen sich économiesuisse und das SVP-Unternehmerkomite​e ein - mit zweifelhaften, ja undemokratischen Methoden: gedungene Leserbrief-Schreiber bei ec, ein völlig irreführendes Plakat bei Blocher et al.: „Abzockerei stoppen - sofort! Deshalb Nein zur Abzocker-Initiative“.​

Alle die Liebhaber von goldenen Eiern verweisen auf den Gegenvorschlag, der viel besser durchgreife als die Minder-Initiative. Vorsicht: Der indirekte Gegenvorschlag ist noch nicht Gesetz! Ich bin sicher, die Gestalten, die ihn jetzt propagieren, werden - kaum ist Minders Initiative abgelehnt - das Referendum gegen eben diesen Gegenvorschlag ergreifen. 50‘000 Unterschriften bringen sie schnell zusammen, all die Liebhaber von goldenen Eiern. Dann wird ec. wieder Leserbriefe manipulieren lassen und Blocher erfindet ein neues Plakat.

Wir wollen ein wirksames Zeichen setzen, wir wollen endlich durchgreifen, wir schreiben „Ja“ bei der Volksinitiative «gegen die die Abzockerei»!
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February 2013 Kommentar zu
Abstimmung 03.03.2013: Volksinitiative „Gegen die Abzockerei“
Economiesuisse - im Grunde ein Mafia-ähnliche Vereinigung - versucht alles, um ihre Protagonisten vor dem bösen Volke zu schützen. In der Not frisst der Teufel Fliegen oder man engagiert einen erfolglosen Regisseur, der dank Vetterliwirtschaft in der eidg. Filmförderung einen Millionen-teuren Flop produzieren konnte ("Missen-Massaker")​. Ich hoffe, dass diese Komödie am Fernsehen gezeigt wird, so sehen wir wenigstens, was die Wirtschaft mit dem Einnahmen aus überhöhten Konsumentenpreisen für Schindluderei treibt.

Natürlich ist es schwer Argumente für die überhöhten Managergehälter zu finden.Kein Arbeiter kann verstehen warum der Gewinn nur der Sesseletage ausbezahlt wird, schliesslich leistet die Basis die Arbeit.
Dieser miesen Abzocherei muss endlich beendet werden!

Darum am 3. März ein JA zu Minder Initiative
Pietro


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