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Wirtschaftslage 2016 und der tiefe Ölpreis

Die Schweiz behauptet sich gegen den Frankenschock des vergangenen Jahres und die Folgewirkungen, welche daraus resultierten. Das Land und die Wirtschaft kämpfen gegen Exportmangel, Probleme im Tourismus und die Arbeitslosigkeit an. So weist das Bruttoinlandprodukt (BIP) im vergangenen Jahr nur 0.9 % Wachstum auf. Die Prognosen für die Zukunft sind relativ gut. Dennoch bleibt ein gewisses Mass an Skepsis übrig. Dieser Text informiert zunächst über die Entwicklung der Schweizer Wirtschaft 2015 und über die Prognose für 2016. In einem zweiten Teil wird auf die Ölpreisthematik der heutigen Zeit eingegangen. Es soll zudem ein Ausblick in die Zukunft dieser Thematik getätigt werden.

Aktuelle Wirtschaftslage in der Schweiz

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die wirtschaftliche Leistung eines Landes zu messen. Die am weitesten verbreitete Methode ist die Messung des Bruttoinlandproduktes (BIP) -Wachstums während einem Jahr. Das BIP eines Landes setzt sich aus drei grossen Faktoren zusammen: dem Konsum (von Privaten und dem Staat), der Investitionen (für Bau und Ausrüstung) und den Nettoexporten (Exporte minus Importe). Nachfolgend sollen alle drei Faktoren untersucht werden und es sollen die Entwicklungen des letzten Jahres aufgezeigt werden.



Tabelle 1: Wachstum 2015

Konsum

Der Konsum ist mit über 66 % Anteil am BIP der grösste Faktor. Allgemein wird zwischen zwei Arten von Konsum unterschieden: dem Privatkonsum und dem Staatskonsum. Privatkonsum umfasst alles, was private Haushalte konsumieren. Zum Beispiel Kleider, Lebensmittel oder Kinotickets. Beim Staatskonsum handelt es sich um Ausgaben der Verwaltung und des Bundes. Beispielsweise die Strassenfinanzierung oder den Bau eines Schulhauses.

Der private Konsum wuchs 2015 um 1 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist etwas weniger als im langjährigen Mittel.

Der Staatskonsum ist mit 1,7 % im vergangenen Jahr leicht gewachsen.

Investitionen

Die Investitionen setzen sich zusammen aus den Bau- und den Ausrüstungsinvestitionen. Bauinvestitionen umfassen Ausgaben für Neu-, Um- und Erweiterungsbauten. Diese Investitionen erlebten 2015 mit -1,2 % einen Rückgang verglichen mit Vorjahren. Die Ausrüstungsinvestitionen umfassen Ausgaben für Maschinen, Geräte, Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Mit 3,2 % Wachstum belegen diese Investitionen eine Steigerung gegenüber 2014.

Nettoexporte

Die Nettoexporte sind gegenüber dem vorhergehenden Jahr um 5,8 % gewachsen. Der Warenexport ohne Wertsachen und Transithandel ist 2015 jedoch nur um 0,3 % gewachsen. Dieser Rückgang des Wachstums von 4,1 % auf 0,3 % gegenüber dem Vorjahr ist vor allem der Frankenstärke zuzurechnen und der Eurozone, welche sich nur langsam von der Eurokrise erholt. Ein weiterer Faktor des Rückgangs ist der deutlich zurückgegangene Export in die USA. Die Vereinigten Staaten haben mit der Ölkrise und einer stockenden Wirtschaftslage zu kämpfen.

Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenquote ist im Jahresmittel aufgrund der Frankenstärke auf 3.4 % gestiegen. Im Hinblick auf die Arbeitslosenquote der Nachbarländer ist dies jedoch immer noch sehr tief. So hatte zum Beispiel Spanien 2015 eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 20.5 %. Deutschland erholte sich von der Krise und schreibt eine Arbeitslosenquote von 4,3 % im Mittel.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15-24 Jährige) ist um 0.2% gestiegen und liegt 2015 bei 3.6 %. Sie nahm jedoch im Laufe des Jahres Werte bis zu 6,4 % an (Juli 2015).

Die Arbeitslosigkeit dürfte nach Prognosen des SECO 2017 auf Grund einer verzögerten konjunkturellen Erholung bei 3,5 % liegen. Hierbei muss noch erwähnt werden, dass ausgesteuerte Personen nicht miteinbezogen wurden und somit die Erwerbslosigkeit höher ausfällt als laut der Statistik für Arbeitslosigkeit des SECO.

Prognose für 2016

Schweiz

Die Auswirkungen der Frankenstärke aufgrund der Aufhebung der Euro-CHF Wechselkursuntergrenze wirken auch noch im Jahre 2016 nach. Einige Auswirkungen wie bspw. die Arbeitslosigkeit zeigen sich wahrscheinlich erst richtig im laufenden Jahr, da sich der SNB-Entscheid und der Frankenschock erst zeitlich versetzt auf die Stellensuchenden auswirken. Deshalb wird 2016 mit einem weiteren leichten Anstieg der Arbeitslosenquote um 0.2 Prozentpunkte auf 3,6 % gerechnet. Zusätzlich wird wiederum ein Rückgang der Bauinvestitionen, der Exporte und der Importe prognostiziert.

Grundsätzlich wird gemäss Bundesrat Schneider-Ammann jedoch eine Wirtschaftserholung erwartet. Die Prognose des BIP für das laufende Jahr liegt bei einem Wachstum von 1,4 %.

Internationales Umfeld

Einerseits hat der tiefe Erdölpreis einen stimulierenden Effekt auf die Weltwirtschaft, andererseits leiden rohstoffexportierende Länder unter den anhaltenden tiefen Ölpreisen. Auf diese Problematik wird im letzten Teil ausführlicher eingegangen.

Lage in Europa

Europa erholt sich weiter von der Finanz- und Wirtschafskrise. Allerdings hinken einige Länder der Eurozone in der Erholung hinterher und die Inflation bleibt weiterhin unter dem angestrebten Wert der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 %. Insbesondere der Aussenhandel ist von der Krise betroffen und die Arbeitslosigkeit der verschiedenen Länder könnte unterschiedlicher nicht sein. Eine zentrale Rolle bei der Erholung spielt die expansive Geldpolitik der EZB, auch bekannt unter dem Begriff „Quantitative Easing“. Kritiker hinterfragen jedoch die Effektivität dieses Vorgehens. Zudem befürchten sie, dass in der langen Frist auch negativen Effekte wie zum Beispiel zu hohe Inflation aus dem QE resultieren werden.

Die USA

Die amerikanische Wirtschaft gewann Ende 2014 an Schwung, welcher 2015 jedoch stark schwankte. Der Start im 1. Quartal 2015 mit einem Wachstum nahe bei 0 fiel schwach aus. Die Anhebung des Leitzinses durch die Amerikanische Zentralbank Ende 2015 ist jedoch ein Hinweis auf eine langfristige und stabile Erholung der amerikanischen Wirtschaft.

Weiterhin ein Problem für die US-Wirtschaft bleibt die hohe Staatsverschuldung, welche in den kommenden Jahren voraussichtlich wieder ein kritisches Mass erreichen wird.

Für die Exporte der Schweiz ist die Erholung der USA von grosser Bedeutung, da die USA nach Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz ist.

Schwellenländer

Die Schwellenländer sind weiterhin stark betroffen von den sinkenden Rohstoffpreisen und erleben auch 2015 eine Verlangsamung des Wachstums. China löst sich langsam von den anderen Schwellenländern ab, wird zu einer immer stärker auf die Binnennachfrage ausgerichteten Wirtschaftsmacht und setzt auf den Dienstleistungssektor. Dies führt zuletzt zu einem markanten Rückgang der Rohstoffnachfrage des asiatischen Landes, welche sich nun wieder zunehmend stabilisiert.

Russland

Russland ist für die Schweiz von besonderer Bedeutung, da etwa 75 % der russischen Erdölexporte über Genf abgewickelt werden. Die Wirtschaft von Russland sackte im vergangenen Jahr regelrecht ab. So verlor das BIP im Jahre 2015 nach provisorischen Angaben 3,8 % im Vergleich zum Vorjahr.

Der tiefe Ölpreis im gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang

Im Juni 2014 kostete das Fass Rohöl 115 Dollar. Die Nachfrage war gross. Ende 2014 sank der Ölpreis auf 80 Dollar und im Januar 2016 gar auf rund 30 Dollar das Fass. Inzwischen hat sich der Preis wieder leicht erholt und liegt bei rund 50 Dollar.

Im folgenden Abschnitt soll gezeigt werden, wie die starken Schwankungen zu Stande kamen und welche Auswirkungen Preisveränderungen des Rohstoffs Öl für die Weltwirtschaft haben.

Günstigere Produktionsmittel sind für die Wirtschaft grundsätzlich positiv. Allerdings ist der Ölpreis selbst durch die Nachfrage der Wirtschaft geprägt und ist somit ein Indikator dafür, wie gut es der Wirtschaft geht. Der tiefe Ölpreis kann die Wirtschaft also stimulieren, gleichzeitig kann er allerdings auch Anzeichen für eine konjunkturelle Schwäche sein.



Abb. 1: Verlauf des Erdölpreises (Brent) 2002-2016

Einflussfaktoren

Wie bei jedem Produkt wird auch der Ölpreis durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Doch auch staatliche Eingriffe können den Ölpreis beeinflussen.

1. Angebotsüberschuss

Zurzeit sehen Ökonomen eine klar Ursache des tiefen Ölpreises darin, dass eine Überproduktion herrscht. Bedeutend ist dabei die Revolution der Schieferöl-Gewinnung in den USA. Länder wie Saudi-Arabien wollen ihre Marktanteile jedoch nicht verlieren. Weil sie selbst sehr günstig Öl fördern können, halten sie die Produktion hoch und somit den Preis tief, um Konkurrenten aus dem Markt zu drängen. Wieder andere Länder, wie Russland, halten die Produktion hoch, um sich trotz dem tiefen Preis noch genügend Einnahmen zu sichern. Zudem drängt Iran neu auf den Markt, was wiederum die Regionalmacht Saudi-Arabien beunruhigt.

2. Nachfrageschwäche

Ein Ölpreis, welcher aufgrund eines Angebotsschocks fällt, wird als äusserst fördernd für das Wirtschaftswachstum angesehen. Andererseits kann ein tiefer Preis auch durch eine schwache Nachfrage entstehen. In diesem Fall kann der tiefe Preis als Indikator für eine schwächelnde Wirtschaft gesehen werden. Denn wenn die Unternehmen wenig produzieren, benötigen sie auch weniger Öl. Besonders nach der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Nachfrage stark eingebrochen. Allerdings kann eine reduzierte Nachfrage auch durch strukturelle Veränderungen erklärt werden. Beispielsweise führt Chinas Umstrukturierung vom produzierenden Gewerbe in den Dienstleistungs-sektor zu weniger Nachfrage auf dem Ölmarkt. Für die Nachfrage-schwäche gibt es somit ebenfalls mehrere Gründe.

3. Staatliche Interventionen

Staaten wie Indien oder China versuchen den Treibstoffpreis im Land konstant zu halten. Bei den momentan tiefen Preisen profitiert somit der Verbraucher nicht. Somit verpufft der Effekt des tiefen Ölpreises als Stimulanz der Wirtschaft, weil die effektiven Treibstoffpreise nicht sinken.

Insgesamt sind aber der Angebotsüberschuss und die Nachfrageschwäche die dominierenden Faktoren. Staatliche Interventionen spielen im Vergleich nur eine untergeordnete Rolle.

Chancen und Gefahren

Chancen

Je länger der Preis für Öl tief bleibt, desto besser für den Konsumenten. Denn desto grösser sind die Chancen, dass auch weitere Güter billiger werden. Durch den tiefen Ölpreis sinken die Energie-, Produktions- und Transportkosten.

Chancen für die Schweiz

Der Konsument in der Schweiz gehört zu den Gewinnern des momentanen Ölpreises. Bauern und die Industrie profitieren von billigen Preisen für ihren Maschinenbetrieb und ihre Produktion.

Dies trifft sich gerade gut. Durch die Entscheidung der SNB, den Mindestkurs von 1.20 EUR/CHF aufzuheben, folgte ein Frankenschock. Ökonomen sehen den tiefen Ölpreis als Chance, trotz des starken Frankens ein Wachstum der Schweizer Wirtschaft zu erreichen.

Gefahren

Ölexportierende Länder wie Russland, Nigeria oder Venezuela geraten durch die tiefen Ölpreise in wirtschaftliche Bedrängnis. Ihre Staatshaushalte sind stark von Einnahmen durch Ölexporte abhängig. Als Resultat agieren diese Länder nun mit Sparprogrammen, welche sich negativ auf die Konjunktur auswirken. Selbst Saudi-Arabien, welches als grösste Ölmacht grosse Reserven hat, verkündete diesen Mai, Staatsausgaben zu streichen. Katar hat als Folge des tiefen Ölpreises den stark subventionierten inländischen Benzinpreis angehoben. Eine Massnahme, zu der auch bereits andere Golfstaaten greifen mussten.

Blick in die Zukunft

Der Markt des Erdöls bleibt durch die momentane Fördermenge überversorgt. Keine der Ölmächte ist bereit, die Produktion deutlich zurückzuschrauben, ohne dass eine Einigung mit den Konkurrenten stattfindet. Die USA haben zwar ihre Produktion als Folge des tiefen Ölpreises etwas zurückgeschraubt (um 500‘000 Fässer pro Tag), doch reicht dies noch nicht aus. Hinzu kommt, dass Iran auf Grund der Aufhebung internationaler Sanktionen wieder grössere Ölmengen exportieren kann und nicht an einer Einfrierung der Erdölproduktion interessiert ist. Ende letztes Jahr wurden weltweit pro Tag 2,5 Millionen Fässer zu viel produziert. Aufgrund rückläufiger Lagerbestandzahlen in den USA und einem Rückgang der Produktion in Nigeria und Venezuela beruhigte sich der Ölkurs in letzter Zeit ein wenig.

Optimismus

Optimistische Ökonomen und Organisationen gehen von einer zunehmenden globalen Nachfrage nach Öl auf dem Markt aus. Auch würden aufgrund hoher Förderkosten Länder wie Nigeria, Brasilien, Venezuela oder die USA mit der Produktion zurückschrauben. Hinzu kommen Rebellen in Kolumbien und Nigeria, Waldbrände in Kanada oder Streiks in Katar. Dies Geschehnisse sorgen für Unsicherheiten am Ölmarkt, welche zu einem Preisanstieg führen. So geht die Opec (Organisation erdölexportierender Länder) von einem Ölpreis von 80 USD für das Jahr 2020 aus.

Pessimismus

Pessimisten sehen eher einen erneuten Fall des Ölpreises voraus. Als Grund wird ein zunehmender Kampf der Ölförderländer um Marktanteile genannt, welcher sich entwickeln könnte. Ein Hauptgrund für diese Annahme sind Spannungen um die regionale Vormachtstellung zwischen den Ölfördermächten Saudi -Arabien und Iran, beides Mitgliedstaaten der Opec. Zudem wird argumentiert, dass amerikanische Fracking-Firmen den Auftrieb des Ölpreises durch Wiederöffnung von Bohrlöchern bei einem Preis von 60 Dollar dämpfen werden.

Keine Einigung in Sicht

Ein Lösungsansatz, dem Angebotsschock entgegenzuwirken, sind Absprachen der grossen Ölförderländer, wie sie einst die Opec durchführte. Insgesamt haben Russland (nicht Mitglied von Opec) und Saudi-Arabien eine positive und stimmungsvolle Öffentlichkeitsarbeit bezüglich Drosselung der Förderung getätigt. Momentan sind sich die bedeutenden Rohölproduzenten Saudi-Arabien, Katar, Venezuela und Russland aber nicht einig über Ölförderdrosselung. Staaten wie Iran verweigern sich dieser Diskussion gänzlich. Die Voraussetzung für dieses Vorhaben ist aber, dass andere wichtige Akteure wie der Iran mitziehen.

Fazit

Die jüngsten Veränderungen des Rückgangs der Förderung in den USA gehen in die richtige Richtung. Doch sind diese Änderungen noch zu gering, dass die Überproduktion dadurch effektiv verringert werden kann. Es sei aber spekulativ, anzunehmen, dass es bei einem weiteren Treffen im Sommer dieses Jahres zu einer Einigung der Ölmächte kommen wird.

Was klar bleiben wird, ist ein zu grosses Angebot von Öl, welches einer geringen Nachfrage gegenübersteht.

China weist weiterhin kein nachhaltiges Wachstum auf. So erklärte Chinas Regierung im Februar dieses Jahres zudem, dass der Wandel einer export- hin zu einer konsumorientierten Nation noch länger andauern würde.

Ein Mangel an Erdöl wird in den Jahren 2018-2019 erwartet, da die Investitionen in die Ölförderung praktisch stoppten. Spätestens dann wird erwartet, dass die Preise für Öl wieder erheblich nach oben gehen.


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OPEC

Die Or­ga­ni­sa­tion Erdöl ex­por­tie­ren­der Län­der (Or­ga­ni­za­tion of the Pe­tro­leum Exporting Coun­tries, Opec) ist eine in­ter­na­tio­nale Or­ga­ni­sa­tion mit Sitz in Wien. Sie wurde 1960 von Sau­di-A­ra­bien, Ku­wait, dem Irak, Iran und Ve­ne­zuela in Bag­dad ge­grün­det. Ab 1961 kamen wei­tere Mit­glie­der, wie bei­spiels­weise Katar (1961), Li­byen (1962), die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­rate (1967), Al­ge­rien (1969), Ni­ge­ria (1971) und Ecua­dor (1973), hin­zu. Das Haupt­ziel der OPEC ist es, die Erdöl­po­li­tik ihrer Mit­glieds­län­der zu ko­or­di­nie­ren und zu ver­ein­heit­li­chen. Par­al­lel wer­den Wege und Maß­nah­men ent­wi­ckelt, die dazu bei­tra­gen sol­len, die Preise auf den in­ter­na­tio­na­len Öl­märk­ten zu si­chern und zu sta­bi­li­sie­ren. Die OPEC-­Staa­ten pro­du­zie­ren heute über rund 40 Pro­zent des glo­ba­len Rohölangebots.

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