Réka Piskoty JG

Réka Piskoty
Réka Piskoty JG
Wohnort: Dübendorf
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Jahrgang: -








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August 2013 Kommentar zu
„Keine Flüchtlinge mehr in die Schweiz. Keinen einzigen.“
Es ist kaum zu fassen, was für Unsinn hier gesagt wird! Eine Asylindustrie? Flüchtlinge, die über mehrere Staaten bis in die Schweiz kommen, sind Reisende? Man merkt, dass sich hier praktisch niemand mit der Problematik auseinandergesetzt hat und schön die Propagandazeilen (Blick lässt grüssen) nachplappert.
Wem hier sind seine Rechte nichts wert? Stellen Sie sich vor, Sie dürften Ihre Meinung nicht offen sagen, Sie würden zu einer Randgruppe gehören und werden deswegen verstossen, Ihr Land ist instabil und man hat keine Zukunftsperspektiven oder es herrscht Krieg. Stellen Sie sich vor, Sie müssten (!) fliehen. Stellen Sie sich vor, Sie überleben die gefährlichen Strapazen einer solchen Reise (wer wurde schon einmal während einem Ferienausflug von Flugzeugen mit Steinen beworfen?) und kommen dann in einem Land an, in dem Sie weder Familie haben, noch die Sprache verstehen, noch die Kultur kennen. Sie haben nichts. Können Sie da ansatzweise verstehen, was es für die eigene Psyche bedeutet, in einer solchen Situation zu sein? Immerhin besteht die Gefahr nicht mehr, gefoltert zu werden oder an Hunger zu sterben. Aber die Schweiz könnte eine humanere Asylpolitik führen. Nach jahrzehntelanger Ausbeutung anderer Länder hat sich die kleine Schweiz einen ansehnlichen Reichtum erbeutet. Wir haben alles, sie haben nichts. Nun entscheiden wir uns doch: Hören wir damit auf, können wir auch die Probleme in den umliegenden Ländern eindämmen. Und wenn nicht, dann sollen wir doch wenigstens so solidarisch und menschlich sein, die Flüchtlinge mit Respekt zu behandeln! Es ist so absurd, dass man nicht weiss, wie man sich passend ausdrücken kann. Diese Vorurteile basieren auf fehlender Kommunikation. Wehren Sie sich dagegen und solidarisieren Sie mit den Flüchtlingen!
Kein Mensch sucht sich aus, Flüchtling zu sein!
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