Rudolf Mohler FDP

Rudolf Mohler
Rudolf Mohler FDP
Wohnort: Oberwil BL
Beruf: e. Spitaldirektor
Jahrgang: 1948

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Novartis-Zocker
Va­sel­las abschließende Hel­den­tat bei No­var­tis hat wie eine Bombe ein­ge­schla­gen. Der Grün-un­d-­gelb-Är­ge​r bei eco­no­mie

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Dafür setze ich mich ein

liberaler Rechtsstaat; kohärente Gesellschaft; mehr individuelle Freiheit; Wahrung von Toleranz; Respekt vor den Mitmenschen; Abbau der staatlichen Regulierungswut; maßvolle Staatsausgaben; klar begrenzte Staatsaufgaben





Meine politischen Ämter und Engagements


1992-2008 Gemeindepräsident
1984-1992 Gemeinderat
1976-1984 Parteileitung FDP BL


Hobbies / Interessen

Politik, Geschichte, Philosophie, Gastrosophie, Oenologie



Meine neusten Kommentare

March 2015 Kommentar zu
Die unsinnige Sommerzeitregelung!
Alle Jahre wieder – die unnötige Diskussion zur Sommerzeit

Frau Estermann belästigt uns im Halbjahres-Rhythmus mit ihrem Sommerzeit-Geplärr. So gebe ich ihr halt von Zeit zu Zeit wieder die gleiche Antwort. Yvette Estermann wird es wohl kaum je begreifen, daß ihr Sommerzeit-Thema ein Hafenkäse ist. Was sie sehr wohl versteht, ist die in diesem Thema nun wirklich sinnlose EU-Abgrenzungsübung. Wohl der Bundesparlamentarieri​n, die keine wichtigeren Themen hat.

Doch ein paar Fakten interessieren sicher neue Vimentis-Leserinnen und -Leser. Hier kommen sie:

Es ist schon faszinierend, wie sich die Sommerzeit-Gegner Jahr für Jahr sich über diese menschengemachte Einteilung aufregen und sich dabei immer wieder um geographische Realitäten foutieren.

Südafri​ka kennt eine Zeitzone. Vom östlichsten Punkt, der im Krüger Nationalpark liegt, bis zum westlichsten Punkt beträgt die Differenz in Längengraden 15 Grad und 53 Minuten. Das ergibt eine Zeitdifferenz von gut 62 Minuten. Also beim gleichen Stundenschema, das über dem ganzen Land liegt, beträgt die mittlere Tageslichtdifferenz etwas über eine Stunde.

So, und nun sagt man, Südafrika sei halt ein großes Land. Deshalb folgt hier ein sehr einfach nachvollziehbares Beispiel aus Europa. Zwischen der Elsässer Hauptstadt Straßburg und der bretonischen Hafenstadt Brest beträgt die Differenz 12 Längengrade und 23,5 Dezimalminuten. Das entspricht einer Zeitdifferenz von 49 Minuten. Somit beginnt in Frankreich – vom Tageslicht her gesehen – der Tag am Rhein fast eine Stunde früher als im französischen Département Finistère.

Und für jene, denen das immer noch zu europäisch ist, gibt es auch ein SVP- – äh, Entschuldigung – ein Schweizer Beispiel: Ohne Einbezug von lokalen Umständen wie die Gebirgslandschaft, die immer geringfügige Abweichungen mit sich ziehen, müssen vom Verlauf des Tageslichtes her die Schweizerinnen und Schweizer in der östlichsten Gemeinde, in Müstair GR 18 Minuten früher aufstehen, als die Genferinnen und Genfer, die in der westlichsten Gemeinde der Schweiz, in Chancy GE wohnen.

Glaubt eigentlich jemand ernsthaft, die Elsässer würden an der Tatsache, daß bei Ihnen die Tageshelle eine Stunde früher eintritt als am bretonischen Atlantik so sehr leiden, wie Sommerzeit-Gegner es uns Schweizern gerne weismachen wollen?
Glaubt wirklich jemand, daß die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Val Müstair weniger glücklich sind, als ihre welschen compatriotes aus der Genfer Gemeinde Chancy, weil diese – wenigstens dem Tageslicht nach – noch 18 Minuten länger liegen dürfen? Oder sind die Einwohner von Chancy möglicherweise deswegen unglücklicher als ihre Mitbürger aus Müstair, weil sie bei gleicher Weckzeit noch 18 Minuten länger im Dunkel herumirren müssen?

Übrigens: Die Tageslichtdifferenz vom kürzesten zum längsten Tag im Jahr ist gewaltig gegenüber dieser einen Sommerzeit-Stunde, beträgt diese Differenz doch nur die "Kleinigkeit" von 7 Stunden und 39 Minuten!

Und den Hühnern ist beim Eierlegen, den Kühen beim Milchgeben und den Rehen beim Austritt zum Aser unsere menschengemachte Zeitschablone, die wir über den Tag legen, völlig egal. Sie schauen auch nie auf die Kirchturmuhr. Sie alle tragen das Gesetz der Zeit in sich und richten sich einfach stets nach dem Tageslicht.
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March 2015 Kommentar zu
Ein Deckel für die Personalausgaben beim Bund
Zu diesem Vorstoß kann man nur gratulieren. Die allermeisten Stellenaufstockungen dienen nämlich nicht der Bewältigung von größeren Volumen. Ein Großteil der neuen Stellen wird zu nichts anderem geschaffen, als zur Bedienung von neuen Aufgaben, denen sich der Staat zu widmen beginnt. Dabei wird oft die Entscheidung über die neuen Aufgaben bei der Stellenschaffung schon antizipiert. Das hat die CVP-Bundesrätin schon mehr als einmal gemacht. Deshalb freut es mich ganz besonders, daß ein CVP-Parlamentarier den Finger in diese schwärende Wunde legt.
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October 2014 Kommentar zu
Wahlprognosen und Wahlergebnisse
Oft teile ich die Ansichten von Frau Estermann nicht. Aber diesmal hat sie wirklich recht. Die verschiedenen Bewertungen des Zuger Wahlergebnisses in den Medien haben zumeist den Aspekt des Systemwechsels nicht einbezogen. Dann kann man oberflächlich der SVP Stagnation zuschreiben. Aber diesmal ist es sicher so wie YE schreibt: Relativ hat die SVP wegen den Auswirkungen des doppelten Pukelsheim zugelegt. Und die SP, die im Kanton Zug zu den kleineren Parteien gezählt werden muß, hat sogar trotz der Systembevorteilung noch einen Sitz verloren. Auch meine Partei, die FDP, ist aus diesem Wahlgang gar nicht erfreulich herausgekommen, auch wenn man bei ihr als größere Zuger Partei einen gewissen "Pukelsheim"-Verlus​t zuschreiben kann.
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July 2014 Kommentar zu
Chriesi statt Kirschen - Ja zur Mundart!
Ja, und was machen wir Baselbieter jetzt?
Bei uns heißt es nämlich "Chiirsi" - was übrigens näher beim hochsprachlichen "Kirschen" liegt als "Chriesi".
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July 2014 Kommentar zu
Vaterschaftstest - wer soll/darf diesen in Auftrag geben?
Als langjähriger Gemeindepräsident war ich zugleich auch Vormundschaftsbehörde​npräsident. Und was ich da alles erlebt habe, gäbe ein besonderes Buch. Eines der wiederkehrenden Probleme, war just diese Vaterschaftsbestimmun​gen. Was man hier an egoistischsten Frauenpirouetten erlebt hatte, geht auf keine Kuhhaut. Dabei gibt es eigentlich nur ein einziges Kriterium: das Recht des Kindes, seine wirklichen Eltern zu kennen. Was daraus für Folgen sich ergeben, haben die damals Beteilligten in Kauf zu nehmen. Es gibt kein Recht - weder für Vater noch für Mutter - die Wahrheit zu verwedeln. Im Extremfall kann es später einmal sogar um Anteile bei einem bedeutenden Erbe gehen.

Die Klarheit in der Haltung von Frau Feri hat mich erfreut.
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March 2013 Kommentar zu
Blochers Bruder und Freysingers Flagge
Jetzt wird wohl bald die Walliser Fahne neugestaltet werden:

Statt "rot-weiß", das preußische "weiß-schwarz".
St​att der "treize etoiles", das "Eisernes Kreuz".

Aber vor der Aufregung bitte noch folgendes lesen:

Das "Eiserne Kreuz" geht auf die Kreuzritter und den Templerorden zurück. In einer roten und leicht anderen Form ist es als "Malterserkreuz" bekannt. Und im modernen Deutschland ist es bis zum heutigen das Zeichen - sorry, modern wohl das Logo - der Bundeswehr.
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March 2013 Kommentar zu
Klassenkampf-Visionen​
Frau Fetz

Was z.B. die Jungmannschaft der SP (Wermuth, Roth und andere)so zum Besten gibt, kann Noser niemals bieten. Die Jusos sind nicht "schon fast Satire", sie liefern laufend Realsatire.

Im übrigen: was Sie zur Frauensituation in der FDP beisteuern, wird durch verschiedene Kantonalparteien widerlegt. Die Ihnen nächstgelegen ist schon im Kanton Basel-Landschaft anzutreffen.

Und zum Schluß: "Ich weiss nicht, was in dieser Partei normal ist." Ihr Zitat aus dem Vimentis-Artikel kann man ganz genau so gut auf Ihre eigene Partei anwenden. Die letzte "Arena" war für mich der jüngste Beleg dafür.
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July 2012 Kommentar zu
Staatsvertrag zum Flugverkehr
Das ist ja ganz nett, was Sie da so schreiben, Frau Gilli.

Doch: Was schlagen S i e vor, Frau Nationalrätin?
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March 2012 Kommentar zu
Schon wieder Sommerzeit-Umstellung​!
Alle Jahre wieder – die unnötige Diskussion zur Sommerzeit

Frau Estermann belästigt uns im Halbjahres-Rhythmus mit ihrem Sommerzeit-Geplärr. So gebe ich ihr halt alle Halbjahre wieder die gleiche Antwort. Yvette Estermann wird es wohl kaum je begreifen, daß ihr Sommerzeit-Thema ein Hafenkäse ist. Was sie sehr wohl versteht, ist die in diesem Thema nun wirklich sinnlose EU-Abgrenzungsübung. Wohl der Bundesparlamentarieri​n, die keine wichtigeren Themen hat.

Doch ein paar Fakten interessieren sicher neue Vimentis-Leserinnen und -Leser. Hier kommen sie:

Es ist schon faszinierend, wie sich die Sommerzeit-Gegner Jahr für Jahr sich über diese menschengemachte Einteilung aufregen und sich dabei immer wieder um geografische Realitäten foutieren.

Südafri​ka kennt eine Zeitzone. Vom östlichsten Punkt, der im Krüger Nationalpark liegt, bis zum westlichsten Punkt beträgt die Differenz in Längengraden 15 Grad und 53 Minuten. Das ergibt eine Zeitdifferenz von gut 62 Minuten. Also beim gleichen Stundenschema, das über dem ganzen Land liegt, beträgt die mittlere Tageslichtdifferenz etwas über eine Stunde.

So, und nun sagt man, Südafrika sei halt ein großes Land. Deshalb folgt hier ein sehr einfach nachvollziehbares Beispiel aus Europa. Zwischen der Elsässer Hauptstadt Straßburg und der bretonischen Hafenstadt Brest beträgt die Differenz 12 Längengrade und 23,5 Dezimalminuten. Das entspricht einer Zeitdifferenz von 49 Minuten. Somit beginnt in Frankreich – vom Tageslicht her gesehen – der Tag am Rhein fast eine Stunde früher als im französichen Département Finistère.

Und für jene, denen das immer noch zu europäisch ist, gibt es auch ein SVP- – äh, Entschuldigung – ein Schweizer Beispiel: Ohne Einbezug von lokalen Umständen wie die Gebirgslandschaft, die immer geringfügige Abweichungen mit sich ziehen, müssen vom Verlauf des Tageslichtes her die Schweizerinnen und Schweizer in der östlichsten Gemeinde, in Müstair GR 18 Minuten früher aufstehen, als die Genferinnen und Genfer, die in der westlichsten Gemeinde der Schweiz, in Chancy GE wohnen.

Glaubt eigentlich jemand ernsthaft, die Elsässer würden an der Tatsache, daß bei Ihnen die Tageshelle eine Stunde früher eintritt als am bretonischen Atlantik so sehr leiden, wie Sommerzeit-Gegner es uns Schweizern gerne weismachen wollen? Glaubt wirklich jemand, daß die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Val Müstair weniger glücklich sind, als ihre welschen compatriotes aus der Genfer Gemeinde Chancy, weil diese – wenigstens dem Tageslicht nach – noch 18 Minuten länger liegen dürfen? Oder sind die Einwohner von Chancy möglicherweise deswegen unglücklicher als ihre Mitbürger aus Müstair, weil sie bei gleicher Weckzeit noch 18 Minuten länger im Dunkel herumirren müssen?

Übrigens: Die Tageslichtdifferenz vom kürzesten zum längsten Tag im Jahr ist gewaltig gegenüber dieser einen Sommerzeit-Stunde, beträgt diese Differenz doch nur die "Kleinigkeit" von 7 Stunden und 39 Minuten!

Und den Hühnern ist beim Eierlegen, den Kühen beim Milchgeben und den Rehen beim Austritt zum Aser unsere menschengemachte Zeitschablone, die wir über den Tag legen, völlig egal. Sie schauen auch nie auf die Kirchturmuhr. Sie alle tragen das Gesetz der Zeit in sich und richten sich einfach stets nach dem Tageslicht.
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March 2012 Kommentar zu
Europarat will Untersuchung gegen Sepp Blatter
Vielen Dank, Herr Büchel, für Ihre ausführliche Antwort. Von Ihrer Motion in der Dezembersession 2010 hatte ich keine Kenntnis; ich finde sie gut. Nur scheint sich der Bundesrat da nicht besonders zu beeilen.

In meinem Beitrag habe ich noch stärker auf die Dimension Steuerpflicht gezielt. Ich denke hier sollten die eidg. Räte wirklich aktiv werden.
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