Samuel Schmid

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

May 2014 Kommentar zu
Neues Sondersetting für Carlos
@ Hottinger

Natürlic​h muss das Opfer selber klagen, wer einen Anspruch hat, muss diesen geltend machen. Und natürlich regelt der Staat den Umgang mit dem Täter; oder möchten Sie, dass der Täter dies selbst tut? Vermögenswerte des Täters, soweit vorhanden, werden zur Entschädigung des Opfers verwendet. Der Verdienst des Täters whrend seiner Haft zu einem grossen Teil ebenfalls. In welcher Höhe diese Entschädigung im vorliegenden Fall sattfindet, weiss ich nicht. Aber ich finde es bedenklich, dass Sie davon ausgehen, eine Entschädigung hätte nicht stattgefunden.

Ein​e Therapie, die etwas nützt, verursacht schlussendlich weniger Kosten, als wenn der Täter ohne Massnahme seine Haft absitzt und anschliessend rückfällig wird. Lesen Sie dazu das Buch "Grundriss der Kriminologie" von Killias/Kuhn/Aebi. Sie werden danach diverse Strukturen besser verstehen.

Dass viele gerne Straftäter verteidigen ist schlichtweg falsch. Schauen Sie mal nach, wie viele Juristen jedes Jahr von den Universitäten in der Schweiz ausgebildet werden, wie viele davon das Anwaltspatent erfolgreich erwerben und wie viele davon sich schlussendlich für die Strafverteidigung entscheiden.
Zum grundlegenden Prinzip der Strafverteidigung an sich: man könnte sagen, die Strafverteidiger sind die Bremsen am Rad der Justiz. Das ist eine ziemlich passende Metapher. Nun meine Frage an Sie: würden Sie einen Wagen ohne Bremsen kaufen?

Auch Ihrem dritten Punkt muss ich widersprechen, und ich denke Sie wissen selbst, dass Ihre Aussage nicht stimmen kann. Richter werden in der Schweiz teils von Parlamenten auf der Ebene von Bund und Kantonen, teils vom Volk gewählt. Neben Beruf und Alter ist die Parteizugehörigkeit des jeweiligen Kandidaten ein wichtiger Faktor im Wahlprozess. Nun können Sie anhand der Stärke der politischen Parteien ungefähr auf die Gesinnungs-Zusammense​tzung der jeweiligen Gerichte schliessen. Ich gehe davon aus, dass Sie schnell erkennen, dass Ihre Überlegung mit den Juristen und Richtern aus dem linken Lager etwas seicht ist.

Sie machen sich da Ihre Meinungsbildung etwas einfach, repräsentieren damit aber wohl ungefähr den Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung, was nun nicht negativ sondern objektiv betrachtet ist.

Übrigens noch zur allgemeinen Aufklärung, was häufig falsch verstanden und behauptet wird: Die Schweiz verfügt zwar über eine der direktesten Demokratien auf der Welt, aber wir haben keine direkte Demokratie, sondern eine halbdirekte.
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April 2014 Kommentar zu
Neues Sondersetting für Carlos
@ Hottinger; es erschreckt, dass Sie sich solche Fragen stellen müssen. Sie befinden sich schliesslich in der Schweiz und haben unzählige Möglichkeiten, sich zu bilden und zu informieren. Natürlich erhält das Opfer eine Entschädigung; lesen Sie dazu Art. 46 und 47 OR. Wir befinden uns nach wie vor in einem Rechtsstaat; die nötigen Gesetze zum harten Durchgreiffen sind vorhanden, jedoch haperts an der Umsetzung durch die Richter, welche über Massnahmen und Vollzug entscheiden. Und wie Sie bestimmt wissen, kommen die meisten Richter und Juristen eher nicht aus dem linken Lager.
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April 2014 Kommentar zu
Neues Sondersetting für Carlos
@Habegger; der undurchdachteste Kommentar, den ich heute gelesen habe. Wo genau werden die Ressourcen geholt? Bei den Schwächsten, ernsthaft?
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