Stefan Egli

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Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
De­mo­kra­tie und Na­tio­nal­staat ge­hö­ren zu­sam­men wie Adam und Eva, könnte man mei­nen. Heute ist es ein Ge­gen­satz ge­wor­den, der uns zu einer Ent­schei­dung zwingt.

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

November 2014 Kommentar zu
Wir stimmen nächstens über die Volksinitiative: „Schluss mit
Herr Schweizer, was soll das Gefasel von bedrohten Existenzen? Sie glauben doch nicht ernsthaft, es seien Existenzen bedroht, wenn Wohlhabende einfach normal besteuert werden?

Was das Streben nach Gerechtigkeit angeht, so hat Nobelpreisträger Amartya Sen eine spannende Gerechtigkeits-Theori​e formuliert: Mehr Gerechtigkeit erreicht man nicht nur indem man nach der "Welt mit perfekter Gerechtigkeit" (eine Utopie) strebt, sondern indem man offensichtliche Ungerechtigkeiten bekämpft. Mir gefällt diese Theorie sehr gut und sie ist ziemlich einfach umsetzbar.

Und dass die Pauschalbesteuerug ungerecht ist, hat die Finanzministerin Widmer-Schlumpf (für Sie Herr Bracher: die Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD), meines Wissens offiziell rechts) in der Sendung Giacobbo-Müller selbst gesagt.

Aber es müssen alle selber wissen, wie sie es mit der Gerechtigkeit halten...

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November 2014 Kommentar zu
Wir stimmen nächstens über die Volksinitiative: „Schluss mit
Wer ein Leben lang als Tourist leben will, nur um weniger Steuern zu zahlen, soll das machen. Das heisst aber nicht, dass man und frau sich nicht für ein gerechteres Steuersystem einsetzen dürfen.
Und wenn die rechte Finanzministerin persönlich sagt, die Pauschalbesteuerung sei ungerecht, wer kann dann noch daran zweifeln?
Und was sollte bei einer Abstimmung angestrebt werden, wenn nicht Gerechtigkeit? Glauben die Gegner der Initiative etwa, mehr Gerechtigkeit zu schaffen, indem eine Ungerechtigkeit aufrecht erhalten wird?
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November 2014 Kommentar zu
Wir stimmen nächstens über die Volksinitiative: „Schluss mit
Wenn 117 Menschen zusammen 23 Mio. Franken Steuern zahlen, dann macht das im Schnitt knapp 200'000 CHF pro Nase. Bei einem Maximalsteuersatz von 35% des Einkommens würde das heissen, dass diese Menschen gerademal 600'000 CHF Einkommen haben. Da diese Zahl wohl nur einem Bruchteil des wirklichen Einkommens entspricht, würden sich die Steuereinnahmen bei "normaler" Besteuerung also auf ein Mehrfaches belaufen.

Und wohin sollten die 117 Personen denn gehen? Ins nahe Ausland, wo sie mit bis zu 75% besteuert werden? Oder nach Dubai oder Singapur? Bitteschön...
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June 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Und wie sie jubeln, die vermeintlichen Eidgenossen, wenn die vermeintlichen Ausländer die Schweiz zum WM-Sieg schiessen!
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June 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Bleibt zu hoffen, dass wir die Eidgenossen ausrotten (gemäss Ihren Worten Frau Habegger), denn schliesslich ist das Wort selber nur ein gefährliches, ideologisches Hirngespinst.
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June 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Sie können sich darauf verlassen, dass ich im obigen Blog-Beitrag durchaus meine eigene Meinung vertrete. Ich stimme auch regelmässig ab, sehr wohl jedoch im Bewusstsein, dass nur gut 75% der Bevölkerung mitbestimmen können.
Ich teile jedoch Ihr Bedauern, dass zu wenig Junge abstimmen und wählen gehen, wären diese doch weniger konservativ und bereit, Bestehendes kritisch zu hinterfragen.
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June 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Bereits Sokrates kritisierte vor 2000 Jahren die "heutige Jugend", Ihr Kommentar erinnert mich sehr an dieses ironische Zitat.

Gesellschaft und Kultur befinden sich in einem stetigen Wandel Frau Habegger, und gewisse Menschen tun sich damit sehr schwer und versuchen, mit vermeintlich ursprünglichen und naturgegebenen Traditionen und Kulturen gegen jegliche Veränderung vorzugehen.
Wir Jungen sind uns sehr wohl bewusst, was die Generationen vor uns erreicht haben, jedoch getrauen wir uns auch, das Erreichte zu hinterfragen und eventuelle Missstände zu kritisieren. Dies ist noch lange kein Grund den Weltuntergang an die Wand zu malen, schliesslich ist es Generation für Generation das gleiche Bild, wie das Zitat von Sokrates beweist.
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June 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Schon ziemlich amüsant, wie Sie beide hier von "angestammter Kultur" und "Eidgenossen" reden, als wären dies naturgegebene, objektive Zustände unabhängig von sozialem Austausch.
Sie verstehen Kultur als feste, unveränderbare Gegebenheit, die die Identität eines Landes definiert. Doch eine Kultur befindet sich im stetigen Wandel mit der Zeit, beispielsweise weil jüngere Generationen und Migranten frischen Wind in eine "angestammte Kultur" bringen. So identifizieren sich junge Schweizer heute definitiv mehr mit Pizza und Kebab, als mit Alphorn und Rütli. Und diese Evolution der Kultur bereichert und vervielfältigt diese, und selbst wenn es konservative Kreise mit aller Kraft versuchen, diese Entwicklung ist als einzige naturgegeben und unaufhaltsam.
Assimi​lation ist in diesem Sinne per Definition nicht möglich, da jeglicher Kontakt mit neuem immer auch einen bleibenden Einfluss auf die "eidgenössische" Kultur (witziges Wort, oder waren Sie 1291 beim vermeintlichen Schwur tatsächlich dabei?) hat und haben wird.
Die Schweizer Kultur lebt von ihrer Bevölkerung, und dazu gehören sämtliche Menschen die hier leben, unabhängig von jeglicher Flagge und jeglichem Stück Karton. Daran werden Sie nichts ändern, auch wenn Sie sich das Recht herausnehmen zu definieren, was "Schweizer Kultur" ist.
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June 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Herr von Wildenstein, ich sehe den Unterschied nicht wirklich? Schlussendlich läuft es darauf heraus, dass 25% der Bevölkerung nicht mitbestimmen können. Das ist ein Demokratiemanko zumindest im demokratischen Sinne, wenn auch nicht im nationalistischen.

Herr Knall, wer will schon assimilierte Ausländer? Wie langweilig wäre denn das? Integration heisst nicht Assimilation, sondern neue Elemente in die sich stets wandelnde Kultur einzubringen. Menschen, die seit längerem hier leben, sind Teil der Bevölkerung und ich sehe nicht wie es zu rechtfertigen wäre, dass einige davon mitbestimmen können, während andere davon ausgeschlossen werden.
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March 2014 Kommentar zu
Wie demokratisch ist unsere Demokratie?
Die andermacherisch nationalistischen Tendenzen habe ich als Pendant zu Ihren gleichmacherisch sozialistischen Tendenzen (die Sie nicht weiter ausgeführt haben) erwähnt, definiert habe ich Sie eigentlich schon im Kommentar zuvor: "...die "unterschiedmachenden​​" Tendenzen in Form des Geschwafels von "Völker" und "Nationen" (früher noch im Namen von "Rassen"), die Unterschiede zwischen Menschen machen, wo keine sind."
Bei Interesse kann ich Ihnen Eric Hobsbawm empfehlen, er beschreibt sehr eindrücklich, wie Anfang 20. Jhr. Nationen konstruiert wurden, indem man Traditionen erfunden und das Bild von vermeintlich homogenen Völkern in Konkurrenz zu anderen Nationen erzeugt hat.

Sie bezeichnen mich als "eng denkend" und nennen meine Betrachtung gleichzeitig "grenzenlos"? Faszinierend.

Die harte Realität ist nichts naturgegebenes, sondern was wir daraus machen.
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