Thea Mauchle SP , Kantonsrätin ZH

Thea Mauchle
Thea Mauchle SP
Wohnort: Zürich
Beruf: Rollstuhlfahrerin und Berufsschullehrerin
Jahrgang: 1958

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Steuern & Kantonsfinanzen
1
Die Pauschalbesteuerung von wohlhabenden Ausländern im Kanton Zürich wird wieder eingeführt. (Die Pauschalbesteuerung ist eine spezielle Steuerregelung, die Ausländern, welche kein Erwerbseinkommen in der Schweiz haben, steuerliche Vorteile bringen kann)

 

 
Fragen zu Steuern & Kantonsfinanzen
2
Der Kanton Zürich reduziert im Rahmen seines Sanierungsprogramms die Krankenkassen-Prämienverbilligungen um 20%. (Sanierungsbeitrag 126,6 Millionen Franken in den Jahren 2012 bis 2014)

 

 
Fragen zu Steuern & Kantonsfinanzen
3
Der Kanton Zürich erhöht die Steuern für natürliche und juristische Personen so weit, dass auf ein Sanierungsprogramm verzichtet werden kann.

 

 
Fragen zu Verkehr
4
Der Kanton Zürich setzt sich beim Bund für die schnellstmögliche Realisierung der Oberlandautobahn ein.

 

 
Fragen zu Verkehr
5
Die Stadt Zürich erhebt für die Zufahrt von Autos und Motorrädern in die Innenstadt Gebühren in der Höhe von 5 Franken pro Tag (Road-Pricing).

 

 
Fragen zu Verkehr
6
Dem Flughafen Zürich wird eine absolute Nachtruhe von 9 Stunden auferlegt.

 

 
Fragen zu Verkehr
7
Der Bund baut und finanziert einen zweiten Gotthard Strassentunnel.

 

 
Fragen zu Integration Ausländer
8
Ausländer, die seit 8 Jahren in der Schweiz leben, erhalten das aktive Wahl- und Stimmrecht auf Kantonsebene.

 

 
Fragen zu Integration Ausländer
9
Der Status von Sans-Papiers wird durch eine einmalige kollektive Erteilung von Aufenthaltsbewilligungen legalisiert.

 

 
Fragen zu Integration Ausländer
10
Kriminelle Ausländer werden gemäss den Forderungen der Ausschaffungs-Initiative (nicht Gegenvorschlag) ausgeschafft.

 

 
Fragen zu Integration Ausländer
11
Gemeinsame kulturelle Aktivitäten von Ausländern und Einheimischen werden finanziell durch den Kanton Zürich und seine Gemeinden unterstützt.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik
12
Das höchste Einkommen darf in einem Unternehmen maximal 12 mal so hoch sein wie das tiefste Einkommen. (1:12 Initiative)

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik
13
Die Geschäftsöffnungszeiten werden im Kanton Zürich vollständig liberalisiert (alle Geschäfter können ihre Öffnungszeiten selbst wählen).

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik
14
Das Bankkundengeheimnis der Schweiz wird vollständig abgeschafft.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik
15
Alle Arbeitnehmer in der Schweiz müssen zwingend 6 Wochen Ferien erhalten.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit
16
Die Armeewaffe muss zwischen Einsätzen im Zeughaus deponiert werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit
17
Der Einsatz von polizeilicher Videoüberwachung in der Öffentlichkeit wird ausgebaut.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit
18
Beiträge an Parteien sowie Abstimmungs- und Wahlkampagnen von über 10'000 Fr. sollen offengelegt werden.

 

 
Fragen zu Bildungssystem
19
Englisch wird in der ganzen Schweiz als erste Fremdsprache unterrichtet.

 

 
Fragen zu Bildungssystem
20
Der Bund fördert Kinderkrippen finanziell noch stärker als mit den geplanten 120 Millionen Franken (2011-2014).

 

 
Fragen zu Bildungssystem
21
Der Leistungsgedanke wird in der Volksschule stärker gefördert. (höhere Bedeutung von Noten und Leistungsbeurteilungen)

 

 
Fragen zu Bildungssystem
22
Im Kanton Zürich wird die freie Schulwahl ab Sekundarstufe eingeführt.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik
23
Die AHV soll durch eine Mehrwertsteuererhöhung mitfinanziert werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik
24
Anstelle einer Mutterschaftsversicherung wird eine Elternversicherung eingeführt. Die Eltern erhalten nach der Geburt eines Kindes insgesamt 14 Wochen bezahlte Ferien (gleichviel wie bisher der Mutterschaftsurlaub). Diese Ferien können zwischen Vater und Mutter beliebig aufgeteilt werden. Es entstehen Mehrkosten von 100-200 Millionen Franken.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik
25
Der Anreiz für Arbeitslose, eine Stelle zu finden, soll erhöht werden, indem die Höhe der Arbeitslosengelder bei längerer Bezugszeit reduziert wird.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik
26
Die Sozialhilfe/Fürsorge im Kanton Zürich wird um 10% gekürzt.

 

 
Fragen zu Umweltpolitik
27
Die bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz werden bis zum Ende ihrer Laufdauer durch neue ersetzt.

 

 
Fragen zu Umweltpolitik
28
Die Steuern auf Brenn- und Treibstoffen (z.B. Benzin, Kerosin ) werden um 10% erhöht.

 

 
Fragen zu Umweltpolitik
29
Die Gesamtfläche der Bauzonen im Kanton Zürich wird für die nächsten 20 Jahre auf dem heutigen Stand begrenzt.

 

 
Fragen zu Gesundheitssystem
30
Der Leistungskatalog der obligatorischen Krankenkasse wird auf lebensnotwendigste Leistungen eingeschränkt. Für die weiterreichenden Leistungen können individuelle Zusatzversicherungen abgeschlossen werden.

 

 
Fragen zu Gesundheitssystem
31
Die Höhe der Krankenkassenprämien ist neu abhängig von der Höhe des Einkommens.

 

 
Fragen zu Gesundheitssystem
32
Die prozentuale Verbilligung der Krankenkassenprämie pro Bezüger soll im Kanton Zürich von 80% auf 70% des Bundesbeitrags gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Gesundheitssystem
33
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik
34
Der Kanton soll mehr Gelder für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik
35
Der Aufenthaltstatus von bestimmten 
Sans-Papiers
soll, unter Bedingungen wie keine Vorstrafen und langer Aufenthalt in der Schweiz, legalisiert werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik
36
Die Schweizer Entwicklungshilfe im Ausland wird ausgebaut.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik
37
Die Schweiz führt ein Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU ein.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik
38
Schweizer Armeeangehörige sollen unter 
UNO- oder OSZE-Mandaten
im Ausland Einsätze leisten dürfen, in denen sie zur Verteidigung bewaffnet sind.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Stadt Zürich, Kreise 3 und 9
Partei: SP
Liste: SP
Listenplatz: 02.3
Bisheriger Sitz: Ja
Wahltermin: 03.04.2011
Ergebnis: Gewählt


Dafür setze ich mich ein

Auch im Kanton Zürich muss es möglich sein, mit einer Behinderung, sei diese körperlich, geistig oder psychisch, vollumfänglich am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Öffentlichkeit muss dafür aber noch zahlreiche Hindernisse abbauen. Wir fordern den hindernisfreien Zugang zu Bauten und Anlagen, gleiche Chancen bei der Bildung sowie einen öffentlichen Verkehr, der für alle gleich benutzbar ist.



Das habe ich erreicht

Als Rollstuhlfahrerin (seit 1990 durch einen Selbstunfall querschnittgelähmt) kämpfe ich im Kantonsrat für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Von 2000-2005 sass ich als deren Vertreterin im Verfassungsrat, wo einige gleichstellungsrechtliche Grundlagen geschaffen wurden, an deren Umsetzung der Kanton Zürich und die Gemeinden immer noch arbeiten.



Meine politischen Ämter und Engagements


2003-2007 Kantonsrätin
2000-2005 Verfassungsrätin




Meine neusten Kommentare

August 2011 Kommentar zu
Gute Schulen brauchen gute Lehrerinnen und Lehrer
Das finde ich immer am besten, wenn Eltern sich für die Schule und den Unterricht ihrer Kinder interessieren und den Kontakt zu deren Lehpersonen pflegen. So lassen sich Konflikte manchmal direkt und sachlich lösen. Manchmal handelt es sich ja auch nur um Missverständnisse, die relativ einfach aus der Welt zu schaffen sind. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kind trotz allem eine hoffentlich schöne und befriedigende Schulzeit bis zum Abschluss!
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August 2011 Kommentar zu
Gute Schulen brauchen gute Lehrerinnen und Lehrer
Potz Blitz, Sie scheinen ja umfangreiche Studien über die Volksschule durchgeführt zu haben! Davon wüsste ich aber, und darum basieren Ihre Beurteilungen auf subjektiven Beobachtungen, individuellen Erlebnissen oder gar auf Gerüchten. Ich habe von mir selber gesprochen und hüte mich, zu verallgemeinern! Genau: Die Schweiz hat kein totalitäres Schulsystem, sondern es darf jederzeit kritisiert, aber auch gelobt werden!
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August 2011 Kommentar zu
Gute Schulen brauchen gute Lehrerinnen und Lehrer
Mein Weltbild muss nicht unbedingt 100%ig zur Schulideologie passen. In §2 des Zürcher Volksschulgesetzes heisst es lediglich: "Die Volksschule erzieht zu einem Verhalten, das sich an christlichen, humanistischen und demokratischen Wertvorstellungen orientiert. Dabei wahrt sie die Glaubens- und Gewissensfreiheit und nimmt auf Minderheiten Rücksicht. Sie fördert Mädchen und Knaben gleichermassen." Ich weiss also nicht, was an dieser "Ideologie" so problematisch sein soll, im Gegenteil, sie lässt mir als Lehperson viel Freiheit und befähigt auch die SchülerInnen zu Kritik an und Auseinandersetzung mit der "Ideologie". Dass Menschen, die sich für diesen Beruf nicht erwärmen können, die PHS meiden, kann der Schule nur dienen, denn nichts schlimmeres als griesgrämige Lehrpersonen, die ständig meinen, das System ändern, Lehrmittel absetzen und die ganze Bildungsdirektion auswechseln zu müssen! Ich behaupte nicht, es gebe nichts zu verbessern, aber zu viele Köche verderben eben auch in der Schule den Brei. Nur in totalitären Systemen werden alle Lehrpersonen (und damit natürlich auch die SchülerInnen) gleichgeschaltet und müssen streng nach der Ideologie, d.h. Buchstabe für Buchstabe nach tendenziösen und zensierten Lehrmitteln unterrichten.
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August 2011 Kommentar zu
Gute Schulen brauchen gute Lehrerinnen und Lehrer
Das ist eine Meinung aus der Konserve und erst noch völlig ungesichert. Wie viele Jugendliche kennen Sie denn, die eigentlich den Lehrberuf ergreifen wollten, sich aber von "Ideologisierung" und "Verakademisierung"​ abschrecken liessen? Ich z.B.wusste von klein auf, dass ich Lehrerin werde, und es kam nichts anderes in Frage. Wie viel Ideologie oder Akademie auf mich warten würde, war mir als Teenager doch vollkommen egal. Das war vor bald 40 Jahren und - stellen Sie sich vor - ich unterrichte immer noch fürs Leben gerne und möchte es wenn möglich bis zu meiner Pensionierung tun!
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