Thomas Müller

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

February 2016 Kommentar zu
Ja zur Sicherheit am Gotthard
Guten Tag Herr Schweizer
Wohl werde ich Sie nicht von Ihrem Irrglauben abbringen können, dass eine 2. Gotthard-Autoröhre im Ganzen einen volkswirtschaftlichen​ Nutzen bringt. Dennoch möchte ich aber auf die Unvollständigkeit ihrer Überlegungen und Berechnungen hinweisen und dabei die volkswirtschaftlichen​ Fragen des Umweltschutzes kurz ansprechen.
Zwar mögen ihre Angaben zu den aktuellen Strassenverkehrsabgab​en für LKW’s in etwa stimmen, dabei sind aber bekannterweise die internalisierten Umweltkosten (externe Kosten z. B. aus Umweltbelastungen, Krankheiten, Unfällen) eben nicht miteinbezogen. Es ist kein „Menschenrecht“ die Strassenfahrzeuge möglichst kostengünstig durch den Alpenraum fahren zu lassen. Dieses umweltbelastende/-zer​störende Verhalten hat sich glücklicherweise in der westeuropäischen (Chemie-)Industrie in den letzten 20 Jahren zum Guten geändert – nur die Transportlobby ist da noch nicht so weit. Es ist absolut nicht legitim für die nächste Generation jetzt schon einen zusätzlichen Strassentunnel durch den Gotthard zu bauen und damit dem EU-Verkehrsdiktat in vorauseilendem Gehorsam Folge zu leisten. Unsere Generation hätte da wohl zuerst noch eine viel wichtigere (Bau-)Aufgabe zu erledigen … siehe Tiefenlager/Endlager!​ Oder wollen wir weiter nach dem Motto leben: „Nach uns die Sintflut“.
Würden sich unsere obersten Politiker endlich um den Volkswillen kümmern und in einer alpenübergreifenden Zusammenarbeit (D, A, F, I) – z. B. Alpentransitbörse – das Verlagerungsziel effizient umsetzen, könnten die gemäss Gesetz erlaubten max. 650‘000 alpenquerenden Strassengüterfahrten (LKW’s) endlich eingehalten werden. Dies wird übrigens auch vom Bundesamt für Raumentwicklung bestätigt.
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February 2016 Kommentar zu
Ja zur Sicherheit am Gotthard
Selten habe ich in den letzten Jahrzehnten in einem Abstimmungskampf so fadenscheinige Argumente der Befürworter gehört und gelesen.
Repräsentat​ive Umfragen in der Schweizerbevölkerung haben ergeben, dass im Durchschnitt der bestehende Gotthard-Strassentunn​el pro Autofahrer und Jahr nur 1 - 2 Mal durchfahren wird - dies vor allem aus Freizeitgründen. Deshalb stauen sich ja auch bekannterweise die Autos vor dem Gotthard hauptsächlich nur während einigen Hauptferien- und Feiertagen. Dieser Fakt soll nun dazu führen, dass wir Milliarden an Steuergeldern für eine 2. Gotthard-Autoröhre verschwenden. Weshalb wurde dann der ca. 12 Milliarden Franken teure Gotthard-Basistunnel gebaut? Die Verkehrsminister der umliegenden Alpenländer haben uns bereits vorgerechnet um wie viele Prozent der Lastenwagenstrassenve​rkehr in ihren Ländern endlich abnehmen würde, wenn die 4-spurige Gotthard-Autoröhre gebaut ist. Dies führt dann aber unweigerlich zu einer massiven Erhöhung des Lastenwagenstrassenve​rkehrs durch die Schweiz auf der Nord-Süd-Achse.
Als einzig nachvollziehbares Argument der Befürworter bleibt nur die Sicherheit.
Leider wird aber auch da nur die halbe Wahrheit erzählt, denn die vom Mehrverkehr verursachten Luftverunreinigungen führen zusätzlich zu Todesfällen (und Schwerkranken) entlang den Hauptverkehrsachsen – dies wird einfach ausgeblendet! Massive Probleme bereiten heute und bei steigendem Verkehrsaufkommen weiterhin Luftverunreinigungen durch Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub PM10 und Ozon (O3).
Dazu kommen die jährlichen Gesundheitskosten und Gebäudeschäden von hunderten Millionen Franken durch den Strassenverkehr.
Mei​ne Bitte an unsere Verkehrspolitiker in Bern:
Erkundigen Sie sich mal bei Fachspezialisten wie man seriöse Umweltbilanzen und Vollkostenrechnungen erstellt. Mit diesen Ergebnissen könnte dann die Allgemeinbevölkerung über die wirklichen Vor- und Nachteile einer 2. Gotthard-Strassenöhre​ informiert werden
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