Thomas Percy JF

Thomas Percy
Thomas Percy JF
Wohnort: St.Gallen
Beruf: Student Politikwissenschaften (HF) und Jus (NF), Mitglied Geschäftsleitung
Jahrgang: 1995

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Nein zu Ecopop! Ja zu einer nachhaltigen Raumplanung!
Un­glück­lich ist, wer vor der Zu­kunft Angst hat. Diese pas­sen­den Worte vom rö­mi­schen Phi­lo­soph Se­neca spie­geln immer mehr den Zu­stand der schwei­ze­ri­schen Ge­sell­schaft. D

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
1
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
2
Das 
aktive Wahl- und Stimmrecht
soll im Kanton St. Gallen von 18 auf 16 Jahre reduziert werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
3
Die Armee soll neue Kampfjets für 
CHF 6 Milliarden
beschaffen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
4
Parteien im Kanton St. Gallen sollen Spenden und Beiträge von über CHF 10'000.- offenlegen müssen

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
5
Um Übergriffe auf die Polizei zu verhindern, soll die Polizeit im Kanton St.Gallen vermehrt mit 
Body-Cams
ausgestattet werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
6
Bei 
Kriminaldelikten
soll vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von Geldstrafen ausgesprochen werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
7
Der Kanton St.Gallen soll mehr Geld für den Schutz von 
religiösen Minderheiten
ausgeben.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
8
Der Einsatz von Videokameras zur Überwachung von öffentlichen Plätzen soll im Kanton St. Gallen verstärkt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
9
An den Berufsschulen und Gymnasien des Kantons St. Gallen sollen Informationsveranstaltungen des Militärs in den Lehrplan aufgenommen werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
10
Der 
Polizeibestand im Kanton St. Gallen
soll weiter aufgestockt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
11
Der Bund soll die Grenzkontrollen im Bahnverkehr weiter ausbauen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
12
Staatliche Entwicklungshilfe soll an die Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern durch ihre Herkunftsländer gekoppelt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
13
Die 
Wertfreigrenze
soll als Massnahme gegen den Einkaufstourismus von heute CHF 300.- auf CHF 150.- gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
14
Das aktive Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/innen soll auf 
kantonaler Ebene
für Personen, welche seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz und davon seit mindestens 5 Jahren im Kanton St. Gallen leben, eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
15
Die Schweiz soll in den Verhandlungen um das instituionelle Rahmenabkommen mit der EU die Massnahmen zum Schutz von Löhnen und Arbeitsbedingungen (sog. flankierende Massnahmen) höher gewichten als den freien Marktzugang zur EU 
(das Abkommen bzgl. der technischen Handelshemmnisse (MRA) der EU)
.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
16
Der Kanton und die Gemeinden sollen mehr Ressourcen für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
17
Die 
ordentliche Einbürgerung
im Kanton St. Gallen soll vereinfacht werden, indem die im Kanton St. Gallen verbrachten Jahre zwischen dem 
8. und 18. Lebensjahr
doppelt gezählt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
18
Um Freihandelsabkommen mit neuen Märkten wie Südamerika und Südostasien abzuschliessen, soll die Schweiz wirtschaftliche Handelshemmnisse (z.B. Schutzzölle) für landwirtschaftliche Importprodukte abschaffen. Die Handelshemmnisse sollen jedoch nur für diejenigen landwirtschaftlichen Importprodukte abgeschafft werden, die ökologische und menschenrechtliche Standards einhalten.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
19
Das 
Verbot der Plakatwerbung für Tabak und Alkohol
soll auf E-Zigaretten und alle weiteren nikotinhaltigen Produkte ausgeweitet werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
20
Bei der Neueinzonung von Bauland sollen mindestens 30% für Genossenschaften reserviert sein müssen, um den preisgünstigen Wohnungsbau zu fördern.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
21
Es soll ein verstärkter Kündigungsschutz für Arbeitnehmer/innen über 55 Jahren eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
22
Die Spitäler Wattwil, Flawil, Rorschach, Altstätten und Walenstadt sollen in 
Gesundheits- und Notfallzentren
umgewandelt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
23
Im Kanton St. Gallen sollen die Beiträge der Sozialhilfe für Personen, welche noch nie einen Beitrag in die öffentlichen Sozialwerke geleistet haben, um 30% gekürzt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
24
Es soll eine 
Widerspruchslösung
in der Organspende eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
25
Um die kantonalen Gesundheitskosten zu senken, soll der Kanton St. Gallen das 
Spital Flawil
an private Anbieter verkaufen, welche das Spital weiterbetreiben.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
26
Angestellte, welche behinderte Familienmitglieder zu Hause pflegen, sollen von ihrem Arbeitgeber 
5 Tage bezahlten Urlaub
pro Krankheits- oder Unfallereignis erhalten.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
27
Die 
Schwarze Liste
soll für säumige Prämienzahlerinnen und –zahler aufgehoben werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
28
Der Kanton St. Gallen soll Projekte der 
Zeitvorsorge
aktiv fördern und die notwendigen Rahmenbedingungen dafür schaffen.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
29
Mittelfristig soll das ordentliche Rentenalter für Frauen und Männer je um mindestens ein Jahr erhöht werden (d.h. für Männer auf mindestens 66 Jahre und für Frauen auf mindestens 65 Jahre).

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
30
Zusätzlich zum klassischen 
Mutterschaftsurlaub
und dem neu beschlossenen 
Vaterschaftsurlaub
soll eine sogenannte 
Elternzeit
von mindestens 10 Wochen eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
31
Ehepaare sollen gemäss 
Individualbesteuerung
als Einzelpersonen besteuert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
32
Gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft sollen neu neben Stiefkindern auch fremde Kinder gemeinsam adoptieren dürfen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
33
Fremdsprachige Kinder sollen zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
34
Die Praxis zur 
Dispensation
von der Schule aufgrund religiöser Ansichten soll gelockert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
35
Eltern sollen höchstens 
50% der Kosten
von Kindertagesstätten tragen müssen, wobei Kanton und Gemeinden den Rest bezahlen sollen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
36
Der Kanton St. Gallen soll die Maturitätsquote erhöhen, indem die Aufnahmekriterien für das Gymnasium gelockert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
37
Im Kanton St. Gallen sollen Eltern die Primarschule für ihre Kinder unabhängig von ihrem Wohnort frei wählen können.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
38
An Studierende von wenig vermögenden Familien sollen anstelle von Stipendien vermehrt 
zinslose Darlehen
vergeben werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
39
Der Kanton soll mehr Gelder für die Förderung von regionalen Jugend-, Kultur- und Sportvereinen zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
40
Neben 
fossilen Brennstoffen
sollen neu auch 
Treibstoffe
mit einer 
Lenkungsabgabe
besteuert werden. Die Einnahmen sollen analog der Lenkungsabgabe für Brennstoffe gleichverteilt an die Bevölkerung / Unternehmen zurückverteilt werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
41
Um Kapazitätsprobleme und Engpässe im Strassen- und Schienenverkehr zu reduzieren, soll der Bund ein Mobility Pricing einführen, das den Strassen- und Schienenverkehr zu Spitzenzeiten und auf viel befahrenen Strecken verteuert und diesen zu Randstunden und auf Nebenrouten verbilligt.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
42
Der Kanton soll das Pendeln per Fahrrad fördern, indem er ein Radweg-Netzwerk 
für Pendler
finanziert.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
43
Der Kanton St.Gallen soll mehr Gelder für den Anschluss ländlicher Regionen an das ÖV-Netz aufwenden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
44
Im Kanton St. Gallen soll die Verwendung von Einweg-Plastikprodukten an Grossveranstaltungen verboten werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
45
Der Kanton St. Gallen soll den Individualverkehr weiter attraktiv gestalten, indem er in Umfahrungsstrassen investiert.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
46
Landwirtschaftliche Betriebe sollen nur noch staatliche Direktzahlungen erhalten, wenn sie auf den Einsatz von synthetischen Pestiziden verzichten.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
47
Der Kanton St. Gallen soll Hauseigentümer bei der Anschaffung von Solaranlagen stärker finanziell 
unterstützen
.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
48
Das Betreiben von 
5G-Netzantennen
soll verboten werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
49
Der Strommarkt soll vollständig liberalisiert werden, sodass der Endverbraucher den Stromanbieter im Schweizer Markt selbst bestimmen kann.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
50
Der Kanton St. Gallen soll erneuerbare Energie-Technologien stärker finanziell fördern.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
51
Der Bund soll einen Mindestlohn von CHF 4000.- einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
52
Die Geschäftsöffnungszeiten sollen im Kanton St. Gallen vollständig liberalisiert werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
53
Der Bund soll den 
automatischen Informationsaustausch
auch zwischen inländischen Banken und Steuerbehörden für Schweizer Staatsbürger/innen einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
54
Lebensmitteln soll der Zugang zum Schweizer Markt nicht 
automatisch gewährt
werden, auch wenn sie in der EU zugelassen sind.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
55
Die Steuerprogression der kantonalen Einkommenssteuer soll so verändert werden, dass gutverdienende Bürger mehr Steuern bezahlen als heute.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
56
Im Kanton St. Gallen soll der 
maximale Pendlerabzug
über die geplanten 4'165 Franken weiter angehoben werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
57
Der Kanton St. Gallen soll die 
Gewinnsteuern
von Unternehmen progressiv ausgestalten, sodass grosse Unternehmen höhere Steuern als 14.5 Prozent bezahlen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
58
Der Tourismus in St. Gallen soll über die nächsten 4 Jahre aufgrund des starken Frankens zusätzliche finanzielle Unterstützung durch den Kanton erhalten.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
59
Das Ausgabenwachstum des Kantons St. Gallen soll maximal gleich hoch sein wie das St. Galler Wirtschaftswachstum.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Wahlkreis St. Gallen
Partei: JF
Liste: Jungfreisinnige
Listenplatz: 3b.5
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 08.03.2020
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Ich setze mich für eine liberale, weltoffene und progressive Schweiz ein.
Eine Schweiz, welche einen gemeinsamen Weg mit Europa geht, damit wir die heutigen sowie zukünftigen Herausforderungen gemeinsam lösen können!



Das habe ich erreicht

Vizepräsident Jungfreissinge Sektion Rheintal

Wahlstabsmitglied NR-Wahlen 2015



Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Politik, Sport



Meine neusten Kommentare

September 2014 Kommentar zu
Nein zu Ecopop! Ja zu einer nachhaltigen Raumplanung!
Frau Elsi D.Stuzt

Erstens einmal, habe ich diesen "Schmarren" nicht in irgendeinem "Käseblättchen" gelesen, sondern mir meine Meinung durch Artikel, sowie durch eigenes Denken gebildet! 2. Zweitens bin ich kein Eidgenosse oder "wahrer" Schweizer" wie sich diese Leute auch gerne nennen, sondern ein europäischer Schweizer der auch über die Landesgrenzen hinaus schaut und sich nicht abkapselt.
3. Ja wir haben den höchsten Ausländeranteil mit 23.8 Prozent. Jedoch sind davon 66 Prozent, Leute aus EU oder EFTA Staaten wodurch sie keine Ausländer sind, sondern Leute wie Sie und ich, einfach aus einem anderen Teil Europas.
-
July 2014 Kommentar zu
Nein zu Ecopop! Ja zu einer nachhaltigen Raumplanung!
Ich antworte gerne auf Ihre Fragen Herr Schneider. Und Herr Krähenbühl, seien Sie bitte nicht gleich so abschätzig. Das ist nur hinderlich für eine produktive Diskussion.

"Was soll radikal sein an einer Kontingentierung der Zuwanderung?"
Ich muss zugeben, hier ist das Wort nicht ganz passend gewählt. Im Nachhinein würde ich "extrem" statt "radikal" schreiben.
Doch kommen wir zur Antwort auf Ihre Frage.
Wir Schweizer leben im Herzen Europas, umgeben von Ländern welche die volle Personenfreizügigkeit​ untereinander kennen und von welcher wir uns leider vor kurzem verabschiedet haben. Mit einer Kontingentierung treten wir selber europaintern ins Abseits. Die Bilateralen stehen auf dem Spiel und somit unser ganzer Wohlstand welcher auf dem Handel mit der EU basiert! Wollen Sie, diesen riskieren? Und Sie müssen ja nicht kommen, mit Freihandelsabkommen mit China und bla bla... Ich verstehe nicht, wie man gegen ein Staatsgebilde sein kann, welche die gleichen gesellschaftlichen/ku​lturellen/politischen​ Werte trägt wie wir und unseren Wohlstand sichert. Stattdessen sucht man sich mühsam Partner, welche einiges entfernter sind, in jeder Hinsicht.

"Wie wollen Sie unter diesen Umständen die Nachfrage nach Wohnfläche dämpfen?" Erstens einmal, will man die Nachfrage überhaupt dämpfen?
Wenn ja, dann soll man in den bereits bestehenden urbanen und somit auch dienstleistungshaltig​en/wirtschaftsstarken​ Zentren der Schweiz(Zürich,Genf,B​asel etc.), wo die Arbeitsplätze konzentriert sind, die Verdichtung durch innovative, moderne Überbauungen/Hochhäus​er intensiv vorantreiben, wodurch viel zusätzliche Wohnfläche geschaffen wird und dadurch die Preise sinken. Gleichzeitig muss auch der ÖV und weitere Punkte welche die Ballungszentren attraktiv machen, stark ausgebaut werden, wodurch die Attraktiv weiter steigt.
Durch die starke Wirtschaft in den Städten und den dadurch hohen Einnahmen kann man dann den ÖV subventionieren, wodurch der ÖV extrem erschwinglich wird. Durch diese tiefen Preise des ÖVs, wollen alle in der Stadt bleiben, da die Kosten für langes Pendeln wegfallen, da sich ja die Arbeitsplätze in der Stadt befinden und zudem durch die kurzen Arbeitswege auch noch Zeit gewonnen wird.

Parallel zu dieser ganzen Entwicklung, muss man in den Dörfern und Agglomeration Bauland zurück zonen(ist in der Schweiz reichlich vorhanden), wodurch die Preise auf dem Land steigen und eine Landflucht in die Stadt beginnt. Dadurch wird einer Zubetonierung des Umlandes merkbar entgegengewirkt und die Nachfrage dämpft sich im Umland drastisch zurück. Ist ja das Ziel von ECOPOP!

"Wie den Traum Vieler vom freistehenden Einfamilienhaus austilgen?"
Hier kann ich nur sagen, dass man entweder in Kauf nimmt, dass unnötiges Bauland durch Einfamilienhaussiedlu​ngen verschwendet wird, welches besser/gar nicht genutzt werden könnte, oder man halt im Sinne der Zubetonierung darauf verzichtet.
Ihr Argument hingegen, dass die Zuwanderung am Prozess der Zubetonierung Schuld ist, ist völligen an den Haaren herbei gerissen. Denn wie Sie wissen, wohnen Einwanderer(eher einkommensschwach) meistens in Wohnungen, welche deutlich weniger Platz brauchen, als Einfamilienhäuser, welche von Schweizern hingeknallt werden.
Ein weiterer Ansatz sind innovative Überbauungen welche das Placesharing positiv fördern(dass also z.B 4 aufgeschlossene Familien eine grosse, gemeinsame Küche haben, statt 4 kleine.)
Für eine solche Entwicklung muss aber die Gesellschaft offener und moderner werden.

Nebenher zu all diesen Entwicklungen muss international das Problem der Überbevölkerung gemeinsam(EU, UNO) angegangen werden. Dies erreicht man durch Schaffung gemeinsamer Fonds welche zur Bildung und der Stärkung der Rolle der Frau in den betroffenen Ländern eingesetzt, anstatt wider und wider einfach Gummis zu verteilen, wie es ECOPOP vorschlägt. So kann das Bevölkerungswachstum nachhaltig gebremst werden.

"Haben Sie eine Idee, wie man Extremisten davon abhält, eine politische Vorlage zu unterstützen?"
Wer extremistisch wählt, hat meistens keine Perspektiven. Und genau die, muss man solchen Leuten bieten, damit sie wieder auf den richtigen Weg finden(oder meinen Sie, reiche und gebildete Leute wählen zum.B die EDU etc.)

"Wiss​en Sie eigentlich, wie lange es geht, bis ein internationaler Konsens über die Lösung eines politischen Problems zustande kommt?"
Sehr lange. Doch genau mit Vorlagen wie ECOPOP welche versuchen, ein internationales Problem, national zu lösen, manövrieren wir uns selber ins Abseits, wodurch gemeinsame Bestrebungen aller Länder erschwert werden.

Ich hoffe, dass war Ihnen beiden Herren Antwort genug.
-