Urs Gassmann

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Wohnort: Spreitenbach
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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 16 Tagen Kommentar zu
Selbstbestimmung der Schweiz erhalten!
Das hat ja vor allem einmal Didier Burkhalter vorgesehen. Weil er einsieht, dass seine sture
Eigenwilligkeit auf Widerstand stösst, nimmt er ja jetzt den Hut. Seine Partei – ihr fehlen heute völlig Persönlichkeiten wie in früheren Zeiten - wird wohl wiederum einen Nachfolger von ähnlichem Schlag portieren. Sie versteht sich als Wirtschaftspartei, als welche sie vermeint, mit der Unterwerfung unter die EU der Wirtschaft einige nichtswürdige Vorteile zu sichern, gänzlich unbekümmert um die Gesamtheit der Bevölkerung, die schliesslich die Zeche zahlen würde. Das letzte Word ist aber noch nicht gesprochen, und glücklicherweise wird es dem Freisinn in dieser Angelegenheit benommen sein, das Zünglein an der Waage zu spielen. Etwas Zuversicht wäre also angezeigt.
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June 2017 Kommentar zu
Das Bankgeheimnis in Inland ist ein Skandal
Herr Bender lässt Kommentare ergehen, die notorisch unverständlich sind; ich möchte ihn einmal in allem Anstand darauf aufmerksam machen.
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June 2017 Kommentar zu
Das Bankgeheimnis in Inland ist ein Skandal
Bis vor einigen Jahren galt die Steuermoral in der Schweiz als gut. Es ist plausibel, dass sie inzwischen
schlechte​r geworden ist. Der von Herrn Schneider genannte Prof. G. Kirchgässner – vor zwei Monaten
verstorben – hat sich meines Wissens aber nur mit vordergründigen Feststellungen (Zahlen, Methoden,
Taktiken usw.) befasst, aber kaum hinterfragt, weshalb der Wandel der Steuermoral wohl eingetreten ist.
Da kann ich, obwohl nicht Wirtschaftsprofessor,​ einspringen und plausible Erklärungen liefern:
Natürlich liegt der Hauptgrund der Steuerhinterziehung darin, dass man sich grundsätzlich Auslagen
ersparen will, doch dabei wirkt eine bestehende Moral ziemlich prohibitiv. Die Moral sinkt indessen, wenn der Steuerzahler wahrnimmt, wie der Staat die Steuergelder zum Fenster hinausschmeisst, und das wird zunehmend manifest. Der Bürger ist bisher z.B. in Sachen Ausgaben für die von direktdemokratischer Mitbestimmung ausgeschlossener Entwicklungshilfe in Milliardenhöhe umgangen worden, doch ist diese, weil zum allergrössten Teil unwirksam, völlig unsinnig. Oder er beobachtet, dass ein Sozialempfänger fürs Nichtstun ein Einkommen hat wie jeder normalarbeitende Bürger. Fälle wie „Carlos“, „Boris“ usw. oder die übergrosszügige Alimentierung unzähliger reinen Wirtschaftsflüchtling​e lassen ebenfalls durchblicken, auf welche Weise der Staat mit den Steuergeldern zu aasen pflegt. Das vermindert nun eben die Steuermoral, und der Steuerzahler gewinnt zunehmend das Gefühl, das Geld sei bei ihm wohl besser aufgehoben, wozu sich grösstes Verständnis aufbringen lässt. Statt die wirklichen Ursachen zu bekämpfen, wird hier nun das Bankgeheimnis angeprangert, dessen Beseitigung nur zur Folge hat, dass andere Verstecke verwendet werden. Man könnte sich über Herrn Schneiders Bestrebungen mokieren, womit er Mehrinnahmen von Steuergeldern befürwortet, die dann sinnlos verprasst werden.
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June 2017 Kommentar zu
Begeistung für Kampfjets ist bei der Bevölkerung riesig!
Der Volksaufmarsch bei einem Flugmeeting ist gewiss überwältigend. Doch daraus zu schliessen, die Begeisterung für Militärflugzeuge sei auch gesamtschweizerisch genügend gross für die Kampfjets-Beschaffung​, erweckt bei mir Zweifel. Vor allem hält es ein Grossteil etwa mit NR Balthasar Glättli, der öffentlich seine Meinung vertritt,die Notwendigkeit eines allfälligen Kampfjets-Einsatzes liege bei den gegenwärtigen europäischen Verhältnisse in weiter Ferne, und diese Ansicht enthält durchaus das
Nutzen/Kosten-Verhä​ltnis. Lärm, Energieverbrauch und Umweltbelastungen wird nur von den
Grünen für wichtiger als die Sicherheit angesehen. Eine neuerliche Volksabstimmung hätte sehr wohl die Aussicht, dass sie in gleicher Weise ausgeht wie jene betreffend den Gripen.
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May 2017 Kommentar zu
Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden
Fest steht, dass die Politik niemals auf 33 Jahre hinaus ein Ziel setzen kann; es kommt immer ganz anders heraus. Mit der Energiewirtschaft sollte ich etwas verwachsen sein; ich würde mich hierin gewiss nicht in eine grosse Diskussion einlassen. Was mich am meisten stört, sind die Vollmachten, womit der Bundesrat mit der Annahme des Energiegesetzes ausgestattet würde: Das Volk kann damit unendlich gepiesackt werden! Dann ist es illusorisch, uns um 40% im Energiekonsum zu beschränken, zumal die Schweizerbevölkerung nach wie vor stark wächst. Wird das Gesetz angenommen,
so wird die Schweiz sozusagen eine Diktatur, umso mehr, als Initiativen neuerdings
willentli​ch und geflissentlich nicht mehr umgesetzt werden; wir scheinen uns zu einer
repräsentative​n Demokratie zu verändern, und in meinen Augen herrscht eine Alarm-
Situation!
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May 2017 Kommentar zu
Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden
Ich muss eingestehen, als Laie schlicht überfordert zu sein in der Frage, ob die Befürworter oder die Gegner des Energiegesetzes recht haben. Ich bin daher darauf angewiesen, allgemeine Erfahrungen und äusserliche Merkmale der jeweiligen Propaganda als Kriterium zu nehmen. Zunächst steht man
vor der Tatsache, dass die Behörden der Bevölkerung bei allen Vorlagen eine total falsche Kosten-
rechnung bzw. Dimension der Auswirkungen zu präsentieren pflegen, und zwar in einer Weise, die den Souverän zur leichtgläubigen Genehmigung veranlasst. Hinterher erweist es sich regelmässig, dass die Zahlen acht- bis zehnfach untertrieben waren (nur zwei Beispiele: Personenfreizügigkeit​, Schengen). Schon von daher ist eine gehörige Skepsis höchst angezeigt. Dann werden wir dermassen übermässig mit Propaganda vonseiten der Befürworter eingedeckt – ich erhalte täglich drei Meldungen „Energiegesetz JA“ im Facebook -, was zusätzliches Misstrauen schafft, umso mehr, als dass es sich bei diesem Verein ausschliesslich um Angehörigen der Industrien handelt, die vom Energiegesetz massiv profitieren. Bestimmt gehört auch Herr Werner Frei zu dieser Gilde. Wunderlich ist hier überdies, wie er sich ziemlich apodiktisch in die Futurologie steigert: Er scheint unsere Lebensweise in 33 Jahren ganz genau zu kennen! Seine vorliegende PR-Aktion ist ein Exzess, ein Höhepunkt der befürwortenden Hysterie. Mein NEIN liegt daher bereits bei der Gemeindeverwaltung.
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May 2017 Kommentar zu
Wahlen in Frankreich: Die Kandidierenden
Es ist richtig, wie Herr K. Gutier schreibt, dass wir uns da nicht einmischen sollten. Doch die Wahlen in Frankreich sollten uns brennend interessieren, weil davon nämlich abhängt, ob wir uns von der EU
weiterhin piesacken lassen sollen oder ob wir von diesem maroden Gebilde in Zukunft Ruhe haben.
Macron, ein in der Wolle gefärbter Sozialist, der nun von sich behauptet, weder nach links noch nach rechts zu driften, ist in dieser Minute der favorisierte Kandidat; er ist ein Wiedergänger des abgehalfterten Hollande; er wird durchaus in dessen Fussstapfen treten und wahrscheinlich auf dieselbe Weise enden wie sein Vorgänger, so dass in vier Jahren Le Pen umso grössere Chancen haben wird. Vor allem bekennt er sich zur EU, was somit zu einer gewissen Verlängerung ihrer Agonie führt. Gewänne Le Pen die Wahlen, so scheint das Schicksal der EU besiegelt. Das von Herrn Schlemihl Wrobel präsentierte Panorama trifft meines Erachtens zu. Doch auch er lokalisiert Le Pen im Rechtsextremismus, obwohl sie sozialistisch ist, doch, ganz grob gesagt, nur die Aufrechterhaltung der französischen Souveränität verteidigt. Dieser Exkurs allein genügt für die Denunzierung als rechtsextrem, denn eine Affinität zum Nationalismus wird, von der Propaganda so beabsichtigt, assoziiert mit Nationalsozialismus, und die Denunziation wird von den Mainstream-Medien unreflektiert tel quel weiterkolportiert. Hier manifestiert sich äusserst deutlich, welch hohe Bedeutung der mit den Befürwortern der EU stets einhergehende Internationalismus hat, und wir müssten uns endlich bewusst werden, dass der Internationalismus für die Schweiz bedeutet, sich hinunterzunivellieren​, bis bei uns dieselben Zustände herrschen wie im Ausland. Das wollen z.B. unsere Sozialdemokraten, und das ist mitnichten eine aus der Luft gegriffene Behauptung
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May 2017 Kommentar zu
Die göttliche Ordnung
Recht haben Sie, Herr Knall, wenn auch einzuwenden ist, dass Initiativ- und wohl auch Referendumsrecht keine Wirkungen mehr zu zeitigen scheinen; sie werden ja nicht mehr umgesetzt!
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May 2017 Kommentar zu
Die göttliche Ordnung
Der für Herrn Eberhart erstaunliche Vorsprung ist gar nicht so verwunderlich. Nach dem 1. WK entstanden in der Welt ausserhalb der Schweiz nur ungenügende, repräsentative Demokratien, wo eine kleine Gruppe während vier Jahren alles ohne Mitsprache des Volkes bestimmen kann. In der Schweiz bestimmt seit langem (heute zwar auch nicht mehr) die breite Volksmasse, und deren Entscheidungen widerspiegeln eben den Volkswillen authentischer. Tausendfach grössere Einzelstimmen sind präziser als die 200-300 Stimmen von Regierung und Parlament. 1971 liess sich das Schweizervolk eher vom zu jenem Zeitpunkt noch ernstzunehmenden Bundesrat und Parlament überreden, so dass es schliesslich zur Einführung des Frauenstimmrechts kam, nicht zuletzt auch wegen des hartnäckigen Insistierens von Einzelpersonen und -gruppen.
Es liegt also daran, dass bei uns (eigentlich) die direkte Demokratie gilt.


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May 2017 Kommentar zu
Die göttliche Ordnung
Ich befasse mich hier nur mit Herrn Landolts Auflage, uns damit auseinanderzusetzen, weshalb
die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau noch keine Realität ist. Ich habe dies getan, im Gegen-
satz zu Herrn Landolt, der ja auch allgemein keine Tiefgänge unternimmt. Die diesbezüglichen Statistiken (deren Seriosität allerdings ebenfalls zu hinterfragen ist, weil dahinter Soziologen stecken, bei denen überwiegend Unwissenschaftlichkei​t und Voreingenommenheit augenfällig sind) stellen fest, die durchschnittliche Differenz betrage ungefähr 18 Prozent, wovon aber nur die Hälfte nachvollziehbar sei; der Rest sei absolut unerklärbar. Demzufolge werden von oberflächlich denkenden Politikern Frauenquoten gefordert.

Das stärkste die Forderung nach Frauenquoten ad absurdum führende Argument dürfte die Frage sein, weshalb denn Unternehmer bereit sind, den Männern um „nicht erklärbare“ 9 Prozent mehr auszurichten als den Frauen und konsequenterweise nicht ausschliesslich Frauen einstellen. Die Antwort, dies sei bloss eine tradierte Praxis, verhält nicht, denn wo Wirtschaftlichkeit im Spiel ist, verschwinden immer sofort alte Zöpfe. Also muss dieses als anachronistisch dargestellte „Phänomen“ woanders seine Ursache haben, wo ganz offensichtlich die von Herrn Landolt vermisste Vernunft durchaus vorzuwalten scheint. Und diese Vernunft scheint eine Kompromissbereitschaf​t auzuschliessen.

Doch diese Ursache zu erforschen ist tabu – viele Erklärer werden als an „politischer Korrektheit“ sich Vergehende ganz einfach niedergeschrien – und die ihre Resultate publizierenden Forscher hätten mit der Vernichtung ihrer Existenz zu rechnen. Von dieser konzertiert und von langer Hand aufgebauten Barriere profitieren die Förderer der Idee der Frauenquoten, die viel weniger davor zurückzuschrecken brauchen, sich mit ihren blossen Bemühungen um Applaus vonseiten ihrer gleichermassen einfältigen Wählerschaft einer unsäglichen Lächerlichkeit auszusetzen.

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