Urs Gassmann

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Urs Gassmann
Wohnort: Spreitenbach
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Jahrgang: -

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 13 Tagen Kommentar zu
Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden
Fest steht, dass die Politik niemals auf 33 Jahre hinaus ein Ziel setzen kann; es kommt immer ganz anders heraus. Mit der Energiewirtschaft sollte ich etwas verwachsen sein; ich würde mich hierin gewiss nicht in eine grosse Diskussion einlassen. Was mich am meisten stört, sind die Vollmachten, womit der Bundesrat mit der Annahme des Energiegesetzes ausgestattet würde: Das Volk kann damit unendlich gepiesackt werden! Dann ist es illusorisch, uns um 40% im Energiekonsum zu beschränken, zumal die Schweizerbevölkerung nach wie vor stark wächst. Wird das Gesetz angenommen,
so wird die Schweiz sozusagen eine Diktatur, umso mehr, als Initiativen neuerdings
willentli​ch und geflissentlich nicht mehr umgesetzt werden; wir scheinen uns zu einer
repräsentative​n Demokratie zu verändern, und in meinen Augen herrscht eine Alarm-
Situation!
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden
Ich muss eingestehen, als Laie schlicht überfordert zu sein in der Frage, ob die Befürworter oder die Gegner des Energiegesetzes recht haben. Ich bin daher darauf angewiesen, allgemeine Erfahrungen und äusserliche Merkmale der jeweiligen Propaganda als Kriterium zu nehmen. Zunächst steht man
vor der Tatsache, dass die Behörden der Bevölkerung bei allen Vorlagen eine total falsche Kosten-
rechnung bzw. Dimension der Auswirkungen zu präsentieren pflegen, und zwar in einer Weise, die den Souverän zur leichtgläubigen Genehmigung veranlasst. Hinterher erweist es sich regelmässig, dass die Zahlen acht- bis zehnfach untertrieben waren (nur zwei Beispiele: Personenfreizügigkeit​, Schengen). Schon von daher ist eine gehörige Skepsis höchst angezeigt. Dann werden wir dermassen übermässig mit Propaganda vonseiten der Befürworter eingedeckt – ich erhalte täglich drei Meldungen „Energiegesetz JA“ im Facebook -, was zusätzliches Misstrauen schafft, umso mehr, als dass es sich bei diesem Verein ausschliesslich um Angehörigen der Industrien handelt, die vom Energiegesetz massiv profitieren. Bestimmt gehört auch Herr Werner Frei zu dieser Gilde. Wunderlich ist hier überdies, wie er sich ziemlich apodiktisch in die Futurologie steigert: Er scheint unsere Lebensweise in 33 Jahren ganz genau zu kennen! Seine vorliegende PR-Aktion ist ein Exzess, ein Höhepunkt der befürwortenden Hysterie. Mein NEIN liegt daher bereits bei der Gemeindeverwaltung.
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Vor 18 Tagen Kommentar zu
Wahlen in Frankreich: Die Kandidierenden
Es ist richtig, wie Herr K. Gutier schreibt, dass wir uns da nicht einmischen sollten. Doch die Wahlen in Frankreich sollten uns brennend interessieren, weil davon nämlich abhängt, ob wir uns von der EU
weiterhin piesacken lassen sollen oder ob wir von diesem maroden Gebilde in Zukunft Ruhe haben.
Macron, ein in der Wolle gefärbter Sozialist, der nun von sich behauptet, weder nach links noch nach rechts zu driften, ist in dieser Minute der favorisierte Kandidat; er ist ein Wiedergänger des abgehalfterten Hollande; er wird durchaus in dessen Fussstapfen treten und wahrscheinlich auf dieselbe Weise enden wie sein Vorgänger, so dass in vier Jahren Le Pen umso grössere Chancen haben wird. Vor allem bekennt er sich zur EU, was somit zu einer gewissen Verlängerung ihrer Agonie führt. Gewänne Le Pen die Wahlen, so scheint das Schicksal der EU besiegelt. Das von Herrn Schlemihl Wrobel präsentierte Panorama trifft meines Erachtens zu. Doch auch er lokalisiert Le Pen im Rechtsextremismus, obwohl sie sozialistisch ist, doch, ganz grob gesagt, nur die Aufrechterhaltung der französischen Souveränität verteidigt. Dieser Exkurs allein genügt für die Denunzierung als rechtsextrem, denn eine Affinität zum Nationalismus wird, von der Propaganda so beabsichtigt, assoziiert mit Nationalsozialismus, und die Denunziation wird von den Mainstream-Medien unreflektiert tel quel weiterkolportiert. Hier manifestiert sich äusserst deutlich, welch hohe Bedeutung der mit den Befürwortern der EU stets einhergehende Internationalismus hat, und wir müssten uns endlich bewusst werden, dass der Internationalismus für die Schweiz bedeutet, sich hinunterzunivellieren​, bis bei uns dieselben Zustände herrschen wie im Ausland. Das wollen z.B. unsere Sozialdemokraten, und das ist mitnichten eine aus der Luft gegriffene Behauptung
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Vor 18 Tagen Kommentar zu
Die göttliche Ordnung
Recht haben Sie, Herr Knall, wenn auch einzuwenden ist, dass Initiativ- und wohl auch Referendumsrecht keine Wirkungen mehr zu zeitigen scheinen; sie werden ja nicht mehr umgesetzt!
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Vor 18 Tagen Kommentar zu
Die göttliche Ordnung
Der für Herrn Eberhart erstaunliche Vorsprung ist gar nicht so verwunderlich. Nach dem 1. WK entstanden in der Welt ausserhalb der Schweiz nur ungenügende, repräsentative Demokratien, wo eine kleine Gruppe während vier Jahren alles ohne Mitsprache des Volkes bestimmen kann. In der Schweiz bestimmt seit langem (heute zwar auch nicht mehr) die breite Volksmasse, und deren Entscheidungen widerspiegeln eben den Volkswillen authentischer. Tausendfach grössere Einzelstimmen sind präziser als die 200-300 Stimmen von Regierung und Parlament. 1971 liess sich das Schweizervolk eher vom zu jenem Zeitpunkt noch ernstzunehmenden Bundesrat und Parlament überreden, so dass es schliesslich zur Einführung des Frauenstimmrechts kam, nicht zuletzt auch wegen des hartnäckigen Insistierens von Einzelpersonen und -gruppen.
Es liegt also daran, dass bei uns (eigentlich) die direkte Demokratie gilt.


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Vor 19 Tagen Kommentar zu
Die göttliche Ordnung
Ich befasse mich hier nur mit Herrn Landolts Auflage, uns damit auseinanderzusetzen, weshalb
die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau noch keine Realität ist. Ich habe dies getan, im Gegen-
satz zu Herrn Landolt, der ja auch allgemein keine Tiefgänge unternimmt. Die diesbezüglichen Statistiken (deren Seriosität allerdings ebenfalls zu hinterfragen ist, weil dahinter Soziologen stecken, bei denen überwiegend Unwissenschaftlichkei​t und Voreingenommenheit augenfällig sind) stellen fest, die durchschnittliche Differenz betrage ungefähr 18 Prozent, wovon aber nur die Hälfte nachvollziehbar sei; der Rest sei absolut unerklärbar. Demzufolge werden von oberflächlich denkenden Politikern Frauenquoten gefordert.

Das stärkste die Forderung nach Frauenquoten ad absurdum führende Argument dürfte die Frage sein, weshalb denn Unternehmer bereit sind, den Männern um „nicht erklärbare“ 9 Prozent mehr auszurichten als den Frauen und konsequenterweise nicht ausschliesslich Frauen einstellen. Die Antwort, dies sei bloss eine tradierte Praxis, verhält nicht, denn wo Wirtschaftlichkeit im Spiel ist, verschwinden immer sofort alte Zöpfe. Also muss dieses als anachronistisch dargestellte „Phänomen“ woanders seine Ursache haben, wo ganz offensichtlich die von Herrn Landolt vermisste Vernunft durchaus vorzuwalten scheint. Und diese Vernunft scheint eine Kompromissbereitschaf​t auzuschliessen.

Doch diese Ursache zu erforschen ist tabu – viele Erklärer werden als an „politischer Korrektheit“ sich Vergehende ganz einfach niedergeschrien – und die ihre Resultate publizierenden Forscher hätten mit der Vernichtung ihrer Existenz zu rechnen. Von dieser konzertiert und von langer Hand aufgebauten Barriere profitieren die Förderer der Idee der Frauenquoten, die viel weniger davor zurückzuschrecken brauchen, sich mit ihren blossen Bemühungen um Applaus vonseiten ihrer gleichermassen einfältigen Wählerschaft einer unsäglichen Lächerlichkeit auszusetzen.

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April 2017 Kommentar zu
Nein zur realitätsfernen Fremdspracheninitiati​ve am 21. Mai
Die betreffende Initiative wurde von Fachleuten an der Front gestartet, nämlich von Lehrern selbst, die es ja wohl am besten wissen müssen. Es hat sich gezeigt, dass der Vorsprung des Fremdsprachen-
unter​richts in der Primarschule sich in der Sekundarschule ziemlich bald völlig abflacht; der vorzeitige Sprachunterricht bringt also nichts. Frau K. Fehr ist unter vielem anderen auch Soziologin; gleichwohl
scheint sie einen Teufel davon zu verstehen! Die obige Erkenntnis sollte eigentlich entscheidend dafür sein, dass man den bereits aufgegleisten Früh-Fremdsprachenunt​erricht einstellen sollte, doch
sind die Behörden und Parlamentarier viel zu träge, als dass sie entsprechende Korrekturen anbringen, und man wischt dieses gewichtige Argument kurzerhand unter den Teppich, um umso mehr die eigenen Fehlargumente zu betonen.

Es trifft zwar zu, dass Kinder sich in einer Fremdsprache zwar bald gut auskennen, doch dies ist nur
der Fall, wenn sie fast ausschliesslich mit Kindern anderer Sprachen täglichen Umgang haben und sich deren Artikulationen organisch aneignen. Das Spielerische und Freudvolle hört aber auf, wenn sie Wörter und Grammatik zu büffeln haben. Von einer Sprache, komplex wie sie ist, beim Spiel, notgedrungen, aber aus einem sich selbst auferlegten Zwang etwas abzubekommen ist eine ganz andere Sache als sie vom Katheder herab aufgenötigt zu erhalten, und es braucht schon einen gehörigen Mangel an Vernunft, dies in Abrede zu stellen! Deshalb ist es sogar schon ein Schabernack, den Kindern Fremdsprachenunterric​ht ab der 3. Klasse zuzumuten. Frühere sich inzwischen als verfehlt erwiesene zustimmende Volksentscheide sind als Argument untauglich, denn man sollte von inzwischen gewonnenen Erfahrungen profitieren und Konsequenzen ziehen, das bestehende Gesetz also abändern. Die Initiative, weil durchaus realitätsnahe, sollte deshalb wuchtig angenommen werden.
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April 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
Herrn F. Krähenbühls Meinung, der von Herrn Marquis angegebene Link sei interessant,
findet meine Zustimmung. Interessant ist der Link nämlich insoweit, als dass er das Missverhältnis des anthropogen verursachten CO2-Anteils zum gesamthaften Bestand des CO2 in der Atmosphäre nicht erwähnt. Dafür ist der Text so abgefasst, dass er für Nicht-Physiker ein unverständliches Kauderwelch ist. Möglicherweise stimmt zwar alles darin; die Erwähnung der clownesken Situation wird aber ganz einfach ausgelassen. Es ist typisch für alle Verteidiger des aberwitzigen „Klimaschutzes“ mit Pamphleten zu operieren, die einerseits für Laien unlesbar sind und wo andererseits ausgewichen oder ausgelassen wird. Wo etwas Wesentliches ausgelassen wird, so gilt die betreffende Mitteilung ebenfalls als „Fake News“. Herr Marquis hält uns etwas völlig Unbrauchbares unter die Nase. Dabei ist es so einfach, das Narrativ aufgrund der Gegenüberstellung der Mengen ad absurdum zu führen. Die Damen und Herren Klimaforscher hätten doch wohl besser ein ehrbares Schreiner oder Schneiderhandwerk erlernt.
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April 2017 Kommentar zu
GSoA-Initiative JA: Schweiz könnte vorangehen.
Waffen spielen eine höchst subalterne Rolle; überdies wohnt ihnen ein neutralisierender Dualismus inne: Einerseits sind sie Werkzeuge von Gewalt und Verbrechen, andererseits von Gewaltabwehr, Friedenssicherung und Verbrechensbekämpfung​. Während der eine (z.B. aus stupider Militärgegner-
schaf​t) die Waffen anprangert, so werden diese von anderen als Mittel zum Schutz befürwortet. Es
ist zu bedenken, dass der Waffengegner eigentlich den Esel meint, aber den Sack schlägt, denn es
kommt immer nur auf den Bediener der Waffe an. Die SNB hat vor vier Jahren beschlossen, nicht in
Unternehmen zu investieren, die international geächtete Waffen produzieren. Diesem ethischen
Gebot soll die Credit Suisse nur deklamatorisch nachkommen, nicht aber die UBS und auch nicht einige
Kantonalbanke​n. Herrn Schneiders letztgenannter Satz ist als Vorschlag zu verstehen, denn ein
eigentliches diesbezügliches Investitionsverbot besteht nicht. Wer gegen Lieferung unserer (nicht geächteten) Waffen ist, rümpft seine Nase für die Katz, denn wo ein Lieferant seine Lieferungen einstellt, wird der Bezüger sofort auf einen anderen ausweichen, der sich die Zimperlichkeit nicht, so heuchlerisch wie wir, auf die Fahnen schreibt. Damit die Schweiz eine eigene Waffenproduktion aufrechterhalten kann, um hierbei einigermassen eine Autonomie sicherzustellen, sind unsere Waffenschmieden auf den Export angewiesen. Wenn ein Käufer die Auflagen der Lieferbedingungen nicht einhält, was hin und wieder in geringfügigem Masse vorkommt, so stimmen die GSoA und deren meist linken Sympathisanten ein Zetermordiogeschrei an, als ob der nichtberechtigte Endempfänger seine Mordbrennereien ohne das seelenlose Werkzeug schweizerischer Herkunft nicht hätte ausführen können.
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April 2017 Kommentar zu
Trumpsche Behauptungen in der Klimadiskussion
Herr R. Marquis, auch der von Ihnen angeführte Link vermag nicht zu entkräften, dass eine versuchte Manipulation an zwei Hunderttausendsteln des CO2-Gehalts zwecks Kontrolle der Welterwärmung mitnichten zum Erfolg führen kann; die rein mathematische Betrachtung zeigt dies auf; auf gewundene physikalische Erklärungen, die der Laie nicht verstehen kann, lässt sich zum vornherein verzichten. Ein kleiner Vulkanausbruch kann alle menschlichen Bemühungen sofort millionenfach zunichtemachen. Die neuesten Forschungen unter allermutigster Mitwirkungen des Physikalisch-Meteorol​ogischen Observatoriums Davos, der Eawag, ETH und Uni Bern ergeben übrigens: Nicht der Mensch, sondern die Sonne erwärmt das Klima. Die sich vor Repressalien und damit verbundenen Nachteile fürchtenden Mainstream-Medien halten diese neueste Erkenntnis natürlich unter dem Deckel. Es gründet einzig und allein auf Machtverhältnissen, weshalb sich das Narrativ der „menschgemachten Erwärmung“ noch immer aufrechterhält. Doch früher oder später wird sich die Wahrheit durchsetzen. Die krampfhaft von Physikern herbeigezogenen Erklärungsversuche für die momentan nur durch Machtausübung geschaffene vorherrschende Meinung werden langsam, aber sicher blossgestellt, wovor sich diese Theoretiker natürlich äusserst fürchten. Die CO2-Steuern erhebenden Regierungen fürchten sich ebenfalls vor der Blamage, einer hanebüchenen Fabel aufgesessen zu sein; die Klimaforscher sind angewiesen darauf, vom IPCC nicht in die Wüste geschickt zu werden, und ein an sich zum Ausbruch geneigtes Mainstream-Medium will vermeiden, vom Hauptharst seinesgleichens mit Bezeichnungen wie „Verschwörer“ eingedeckt zu werden. Haben Sie sich noch nie gefragt, ob es sein könnte, dass wir in vielen Dingen massiv, eben auch von nichtswürdigen Journalisten, angelogen werden?

Ihr Zitat der biblischen Schöpfungsgeschichte in Ihrer Antwort nimmt sich hier etwas putzig aus, trägt aber doch nichts Sachliches bei.


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