Urs Gassmann

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Urs Gassmann
Wohnort: Spreitenbach
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Jahrgang: -

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

August 2016 Kommentar zu
Kein institutionelles Rahmenabkommen mit der EU!
In einem seiner Kommentare wagt Herr Oberli die Behauptung, die Diskussion über ein Rahmenabkommen würde dazu führen, dass letzteres durchkomme; anders gesagt, er hält das Abkommen für genügsam wünschbar, womit der Schweizer Souverän durchaus empfänglich für dessen Abschluss sei und den Weg zum EU-Beitritt in der Folge ebne. Bisher hat Herr Oberli nur Historisch-Faktisches​ über diese Frage beigetragen, doch für einmal hat er die Katze wohl leicht widerwillig aus dem Sack gelassen und einigermassen versteckt durchschimmern lassen, dass er den EU-Beitritt befürwortet. Das ist natürlich sein gutes Recht, doch unterscheidet sich sein Verhalten in nichts von dem der übrigen EU-Turbos (Ausnahme: die stolze NR-Präsidentin Markwalder), die ihre Intentionen nach aussen nicht vertreten wollen und auch nicht können, aus Furcht, dass dies weit und breit als schroffe Zumutung ausgelegt werden könnte und sie damit ins Abseits gerieten.

Gleich im darauffolgenden Satz wiederholt Herr Oberli das oberflächliche SP-Narrativ , es gehe seinen Gegnern nicht um die Sache, sondern nur um die Themenbewirtschaftung​: ein allzu billiger Kampagnen-Anwurf von jemandem, der einem anderen Mitkommentator in diesem Blog austeilt, dieser stehe „völlig neben den Schuhen“.

Dass die EU hier Bittstellerin sei, scheint mir ziemlich befremdlich. Es ist die Schweiz, die behaupteterweise einen Bilateralismus will, und die EU stellt nur Bedingungen dazu. Es ist die Schweiz, die sich durchwegs nicht entblödet, als Bittstellerin aufzutreten. Die Bilateralen sind nur von einigen hundert Industriellen mit nicht allzu starkem Standbein gewünscht, und offensichtlich gehört Herr Oberli zu diesem Reigen.

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August 2016 Kommentar zu
Zum Abschied noch ein munt'res Liedel
Möchte hier für einmal nicht jedermann Herrn Kirchgrabers zwar leicht lapidar geäusserten Meinung voll und ganz zustimmen?
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August 2016 Kommentar zu
Wo Schweiz drauf steht, muss Schweiz drin sein
Ja! Was mich aber stört, ist die neuerliche Wiederverwendung des unsinnigen Worts
"Steuergeschenk", womit nur eine Suggestivwirkung beabsichtigt ist. Es sollte wegen der sprachlichen Hygiene "Steuererleichterung"​ heissen. Herr Oberli hat mitzuteilen vergessen, ob die Hersteller von Swissness-Produkten weniger Steuern zu leisten hätten.
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August 2016 Kommentar zu
Gegen Steuergeschenke – für ein Referendum gegen die USR III
Ein kleiner Kommentar von mir, um dem bedauernswerten Monolog des Herrn Oberli ein Ende
zu setzen:
1. Mit der USR iii soll die steuerliche Attraktivität des Standorts Schweiz gesichert und erhöht werden. Es ist nicht nur in Fiskalangelegenheiten​ so, dass der Einzelbeitrag (hier: eines Unternehmens als Steuersubjekt) nicht zu optimalen Gesamteinnahmen führt, sondern die Masse der Zahlenden.
Beispiel:​ 50 Zahler, mit je CHF 100 besteuert, leisten total CHF 5‘000. Gelingt es, die Zahler auf 70 zu vermehren, indem der Einzelbeitrag auf CHF 85 reduziert wird, kommen die Gesamteinnahmen auf
CHF 5‘970. Gleichzeitig können Arbeitsstellen erhalten oder geschaffen werden, und die Arbeitnehmer leisten ja ebenfalls noch Beiträge. Möglicherweise können mit der Regelung Ungleichbehandlungen entstehen, aber nur insoweit, als dass einzelne etwas weniger profitieren als andere; ganz perfekt wird es wohl nicht gehen. Es ist typisch für die SPS, nun bei diesem untergeordneten Übelstand einzuhaken und damit zu argumentieren, um Erhalt oder gar Verbesserung des bestehenden Gesamtwohlstands zu beschneiden. Man nennt solche Leute Schildbürger.
2. Mit der USR iii soll die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit​ gefördert werden, was allemal besser ist, als einen Bundes-Bildungsfonds zu alimentieren. Wenn allgemein bekannt wäre, was für zweifelhafte Projekte unter die Bildungsausgaben fallen, so würde sich das souveräne Volk nicht so ins Bockshorn jagen lassen, wie es sich Herr Oberli erhofft, indem er ausgerechnet die Bildung als Musterbeispiel anführt, welcher eine schmerzhaften Kürzung zuteil würde.
3. Auch Herr Oberli, der sonst so Sprachbeflissene, schreckt nicht davor zurück, von
„Steuergeschenk“ zu schreiben, wo es nur darum geht, dass einem Auszuplündernden etwas weniger abgenommen wird. Würde Herr Oberli mit 105 Franken in der Tasche überfallen, doch der Räuber nähme nur die Hunderternote, so müsste der zum Rapport aufgebotene Polizist , wenn Herrn Oberlis Rabulistik sich durchsetzen würde, vermerken, der Kläger sei mit einem Fünfliber beschenkt worden.
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August 2016 Kommentar zu
Für mehr sozialkritische Kultur statt Selbstzensur
„Rückwärtsgewandt“, das ist natürlich die aufreizendste Injurie, die von einem Fundamentalprogressiv​en im Schlage eines Herrn Oberli überhaupt ausgehen kann; dass es noch einen Begriff wie „Heimat“ gibt gereicht ihm zu einem ganz grossen Tort. Der eher begrenzte elitäre Zirkel, dem er angehört, pflegt Autoren wie z.B. Lukas Bärfuss zu wertvollen Sozialkritikern emporzuheben, dieweil solche aber gemeinhin und somit mehrheitlich als Netzbeschmutzer gelten.

Herr Oberli schwebt in höheren Sphären, wo man dem noch immer real existierenden Nationalismus brachial und eindeutig viel zu früh abgeschworen hat; wer irgendetwas Positives zur Schweiz äussert, wird von seinen Kreisen flugs bei den finsteren Heimatbewussten angesiedelt, als welche sie das Recht zum vornherein verwirkt haben, sich überhaupt zu artikulieren. Nach seiner Meinung sollte auch die Schweizer Kunstszene wohl mit Provokationen im Stile von „Charly Hebdo“ aufwarten, auf dass die Provozierten endlich auch bei uns mit blutigen Vergeltungsmassakern überreagieren. Dagegen halte ich als Bünzli mit Hang zum Weiterleben es für sehr vernünftig, wenn sich etwa das Filmfestival in Locarno eine entsprechende Selbstzensur auferlegt.

Filme wie „Heidi“ und „Schellen-Ursli“ haben eindeutig grössere Erfolge als die versponnenen sozialkritischen Auseinandersetzungen,​ und dann noch mit ausländischen Verhältnissen. Diese Erfolge belegen wiederum, in welch engem Rahmen sich Herrn Oberlis Auffassungen bewegen. Er verlangt vom Filmemacher, masochistisch auf erfolgversprechende Unternehmungen zu verzichten , womit er auf immer und ewig unten durch muss.
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August 2016 Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Wenn ich meinem Kind sage, es dürfe nicht über die Strasse rennen, ohne zuerst nach links und rechts aufzupassen, ob Fahrzeuge herannahen, da könnte mein Kind vielleicht auch „warum nicht?“ fragen. Ich müsste ihm dann eben plausibel machen, dass es sonst überfahren werden könnte. Da man davon ausgehen darf, dass Herr Th. Müller kein Kind mehr ist, wird man sich nicht entblöden, mit einer Auseinandersetzung der Lächerlichkeit zu verfallen. Die Alternative kennt Herr Müller bestens, nämlich die Drosselung der Zuwanderung mittels Kündigung der PFZ, weil unser Vertragspartner in unnötiger Sturheit verharrt. Herr Th. Müller markiert keine Widerhaken; man empfindet seine Einwürfe nur als infantiles Feixen. Es ist müssig, mit einem solch unterlegenen Kontrahenten zu diskutieren.
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July 2016 Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Herr Th. Müller gibt in seiner letzten Stellungnahme einen Link an, womit man
auf einen Tages-Anzeiger-Artike​l stösst, der ein völlig anderes Sachgebiet als
die Masseneinwanderung behandelt, nämlich den Kriminellen-Anteil der Asylanten
bzw. Ausländern ohne Wohnsitz. Der Link hat also im vorliegenden Blog keine
Relevanz.

Z​um knappen Ausgang der MEI-Abstimmung wäre noch zu erwähnen, dass viele
von der gegnerischen Seite ihr Nein einfach einmal einlegten, weil es ihnen
näher lag, der SVP als Initiantin eins auszuwischen, als ihrer inneren Beistimmung zu
folgen, dass der Masseneinwanderung eigentlich entgegenzuwirken sei. Diese geistigen
Prostituie​rten sind vor allem bei den FDP- und CVP-Mitgliedern zu suchen; man
bedenke, dass die beiden Parteien durch Übertritt vieler zur SVP arg dezimiert
wurden, womit der Verlust von Parlamentssitzen (für viele spielt die pekuniäre
Lukrativität eine Hauptrolle), Ämtern und Pfründen einherging. Das ist auch bei
allen anderen SVP-Initiativen der Fall gewesen, und der Prozentanteil an
Zustimmung auch der übrigen SVP-Initiativen wäre immer um einiges höher gewesen,
wenn nur die Vergeltungssucht nicht vorgewaltet hätte.

Herrn Th. Müller ist nur und nur angelegen, die SVP als ideologischen Gegner anzuschwärzen, denn ich glaube kaum an seine Überzeugung, dass der Schweiz eine baldige Bevölkerung von 10 Millionen oder mehr gut täte. Das glaube ich auch nicht bei Herrn Glättli, dem nur vordergründigen Gutheisser einer fortgesetzten Masseneinwan-derung. Es geht den Herren ausschliesslich um die Bekämpfung der SVP. Eigentlich sollte man sich dies vergegenwärtigen und sich weniger verausgaben durch die Auseinandersetzung mit ideologisch Verbissenen.
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July 2016 Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Herr Th. Müller will nicht wahrhaben, dass wir bereits überbevölkert
sind und beim rasanten Anstieg unserer Einwohnerzahl dringend die
Bremse anziehen sollten. So blind kann er indessen auch wieder nicht
sein, aber es geht ihm in erster Line darum, prinzipiell die SVP zu denigrieren,
weil es dieser Partei bisher halbwegs gelungen ist, die Intentionen unserer
kleinen Gemeinde von Gleichmacher-Fanatike​rn zu durchkreuzen. Er will
die Schweiz als Mitgliedstaat der EU, nichts anderes, und er ärgert sich
grün und blau über die negative Perspektive in dieser Hinsicht. Vimentis
kann natürlich als kleines Ventil einspringen für Frustrierte, denen es
versagt bleibt, ihre angeschlagene Psychohygiene wirksamer zu sanieren.
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July 2016 Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Wer will den Zuzug zum EU-Binnenmarkt? Mit Gewissheit nicht die Mehrheit der
Schweizer, welche die Binnenmarkt-Spielrege​ln nur in Verdichtung von Verkehrs-
und Wohnraum, Verdrängung vom Arbeitsplatz (besonders die Tessiner), Sozialbelastungen, Lohndumping und Verbrechen (nur die wenigsten PFZ-Begünstigsten sind Physiker und Ingenieure) zu spüren bekommen. Man sieht schon, Sie sind ein Industrieller.
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July 2016 Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Wenn sich dann aber herausstellt, Herr Müller, dass das JA aufgrund massiver Irreführung durch den Bundesrat entstanden ist, dann darf man doch später, wenn man klüger geworden ist, dieses seinerzeitige JA umkehren wollen, nicht wahr?
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