Urs Gassmann

Urs Gassmann
Urs Gassmann
Wohnort: Spreitenbach
Beruf:
Jahrgang: -

Facebook Profil








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 3 Stunden Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Wer will den Zuzug zum EU-Binnenmarkt? Mit Gewissheit nicht die Mehrheit der
Schweizer, welche die Binnenmarkt-Spielrege​ln nur in Verdichtung von Verkehrs-
und Wohnraum, Verdrängung vom Arbeitsplatz (besonders die Tessiner), Sozialbelastungen, Lohndumping und Verbrechen (nur die wenigsten PFZ-Begünstigsten sind Physiker und Ingenieure) zu spüren bekommen. Man sieht schon, Sie sind ein Industrieller.
-
Vor 3 Stunden Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Wenn sich dann aber herausstellt, Herr Müller, dass das JA aufgrund massiver Irreführung durch den Bundesrat entstanden ist, dann darf man doch später, wenn man klüger geworden ist, dieses seinerzeitige JA umkehren wollen, nicht wahr?
-
Vor 3 Stunden Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Herr Th. Müller, Ihre Feststellung (nicht aber Ihre im Konditionalis ausgedrückte
Prognos​e) trifft zu. Wenn die PFZ so ausgehandelt werden kann, dass sie ins System der Kontingentierung passt, braucht sie nicht gekündigt zu werden. Mit dem Ja zur MEI ist das NEIN zur ursprünglichen, also ungemilderten PFZ, ausgesprochen worden. Die vorherigen und nachherigen SVP-Verlautbarungen lassen sich nicht gegeneinander ausspielen. Erst nach der Annahme der MEI erhielt die Schweiz den Bescheid von der EU, dass diese auf die mitklausulierte Nachverhandlungsmögli​chkeit nicht eingehen wolle. Unter diesen Umständen ist denn auch eine Kündigung der PFZ angezeigt. Und nochmals: Man ist einhellig der Meinung, dass sich die EU mit der Kündigung der übrigen Bilateralen nicht ins eigene Fleisch schneiden würde.
-
Vor einem Tag Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Herr Th. Müller, in der SVP-Orientierung (Ihr angegebener Link) erkenne ich nicht ein Versprechen, die PFZ sei nicht gefährdet. Gemäss Vertrag darüber wurde in Aussicht gestellt, dass diese verhandelbar sei (sinngemäss), und wenn die EU hinterher nun doch die Verhandelbarkeit ablehnt, so hat die SVP nur in guten Treuen behauptet, die PFZ sei nicht gefährdet; sie wäre natürlich stark redimensioniert, eben gemäss der Neuaushandlung, ausgefallen. Bezüglich Ihre Bemerkung der seinerzeit dreimaligen Zustimmung zur PFZ: Sie brauchen gar nicht so zu betonen, dies sei echter, wahrhaftiger Volkswille gewesen, denn das Volk wurde vom Bundesrat zuvor brandschwarz in die Irre geführt, nämlich mit dem Hinweis, es seien nur mit 8‘000 bis 10‘000 Zuzügern zu rechnen; in der Tat sind es dann aber 9 x mehr geworden). Die MEI würde auch heute wieder angenommen, und zwar wohl um einiges stärker.

-
Vor 2 Tagen Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Herr Th. Müller, die SVP konnte nie versprochen haben, die PFZ sei nicht gefährdet, denn die Wiedereinführung der Kontingente verlangte ja direkt die damit verbundene Aufhebung der PFZ. Diese war zuvor nur angenommen worden, weil der Bundesrat dem Stimmbürger in Aussicht gestellt hatte, sie würde nur eine Mehreinwanderung von 8‘000 bis 10‘000 Personen bewirken. Sie sollten also mit der Bezichtigung der Lüge etwas zurückhaltender sein; wenn schon, dann hat der Bundesrat gelogen. Es ist auch völlig verfehlt, zu behaupten, das Volk hätte mit der MEI den Fünfer und s’Weggli haben wollen; die Mehrheit der Stimmbürger waren sich gänzlich klar darüber, dass die PFZ nicht mehr gelten sol.l

Die in Aussicht gestellte neue Abstimmung braucht vom Lager der MEI-Durchsetzer nicht befürchtet zu werden, denn ihr Ausgang wird sich erneut als Enttäuschung erweisen für den PFZ-Befürworter, der die Masseneinwanderung wie gehabt fortsetzen will.
-
Vor 2 Tagen Kommentar zu
Sicherheit - Unser höchstes Gut!
Sehr geehrter Herr Ecklin,
Zunächst: Ich, von Ihnen als „junger Mann“ apostrophiert, bin neun Jahre älter als Sie und habe ab 1965 bis zuletzt voll Militärdienst geleistet, und zwar im Nachrichtendienst, wo ich mich mit dem Wesen des Kalten Kriegs durchaus habe vertraut machen können. Dann verwahre ich mich davor, Sie zu diskreditieren versucht zu haben. Ich stellte Ihnen auch keine Suggestivfragen; ich erkenne bloss, dass Sie generell dagegen sind, und fragte auf simple Art nach den Gründen. In Ihrer Stellungnahme gegenüber Frau Estermann hätten Sie einen konkreten Gedanken äussern sollen, woraus man hätte lernen können. Sie verschanzen sich noch immer, halten mit Begründungen zurück und geben nur zum Besten, dass kritisches Hinterfragen …zur DNA der Schweiz gehöre. Das genügt nun eben nicht, wenn man sich in einem Forum summarisch als Gegner hat erkennen lassen. Beschreiben Sie doch bitte schlicht und frei von weiteren Vorwürfen den Klumpfuss, den Sie in Frau Estermanns Exposé zu sichten glauben. Es könnte ja sein, dass Sie mir damit ein Licht aufgehen lassen.
-
Vor 2 Tagen Kommentar zu
Zur Umsetzung der Masseneinwanderungsin​​itiative
Herr Glättli tut so, als ob der Ausschluss von Horizon 2020 eine Katastrophe wäre.
Das scheint indessen überhaupt nicht der Fall zu sein, umso weniger mit
dem Brexit, womit die EU keine Spitzen-Universität mehr vorzuweisen hat. Unsere
Wissenschafts​welt spiegelt ein Jammertal vor; sie übertreibt die angeblichen
Nachteil​e dieses Ausschlusses masslos. Überdies ist Horizon 2020 beinahe ein
Nullsummenspiel.​ Dann ist auch noch zu berücksichtigen, dass eine dauernde
finanzielle​ Unterstützung von aussen weniger bringt, als wenn ein Forschungs-
institut​ mit eigenem Aufwand und Risiko an ein Projekt herangeht. Horizon 2020 ist
sozusagen eine Verbeamtisierung der Forschung und schadet uns summa summarum
(nicht den Forschern, denen damit nur ein gesichertes Einkommen zugeschanzt
wird, womit es ihnen an Erfolgszwang abgeht).

Die Schweiz ist bisher nur ansatzmässig ein Teil des Europäischen Binnenmarktes gewesen
(ein echter Binnenmarkt würde eine Vereinheitlichung und Zusammengehen in allen
Beziehungen erfordern, worein sich die Schweiz ohnehin nimmer einlassen würde);
ihr wäre eigentlich auferlegt, sich mit einem konventionellen Freihandel abzufinden.

Auch den „Bilateralen“ misst Herr Glättli allzu hohe Bedeutung bei, obwohl man
einhellig der Meinung ist, die EU würde sich kaum mit deren Auflösung ins eigene
Fleisch schneiden.

Man reibt den Abstimmungsgewinnern wieder einmal den hauchdünnen Erfolg unter
die Nase, um daraus die Legitimation zu begründen, eine Umkehrung des Abstimmungs-
entsche​ids anzustreben. Der Stimmbürger war seinerzeit dermassen ausgiebig über alle
möglichen Konsequenzen informiert worden, dass er sich willentlich und geflissentlich
für etwas entschied, das die Personenfreizuügigkei​t definitiv beschneidet. Natürlich
streben die Grünen auch eher ein fakultatives statt obligatorisches Referendum zur
neuen Abstimmung vor, um der Opposition nur wieder eine aufwendige Unterschrif-
tensamm​lung aufzubürden. Herr Glättli ist einverstanden damit, unsere Politik vom
Konsens der EU abhängig zu machen – eine elende Bereitschaft zur Unterwerfung!

Verf​assungsgemäss ist die PFZ aufzuheben, gegebenenfalls von der Schweiz aus zu
kündigen. Sollten dann tatsächlich die Bilateralen (Horizon 2020 ist zum vornherein schon
kein Verlust) damit ebenfalls fallen, so ist das kein grosses Unglück für die Schweiz.
Bei darob zugrunde gehenden Industriellen, für die Herr Glättli ein Herz zu haben scheint,
würde es sich um solche handeln, die ohnehin schon aus dem letzten Loch pfeifen; sollen
sie doch zusammenpacken und sich in der EU neu etablieren.

Wegen absoluter Nichtswürdigkeiten – dass der wichtigere Teil, die übrigen „Bilateralen“,
ausfa​llen würden, ist nicht einmal gewiss – will er der Schweiz die Ungeheuerlichkeit
zu​muten, die PFZ aufrechtzuerhalten und uns weiterhin jedes Jahr einen Zuwachs in der
Grösse der Stadt Luzern bescheren
-
Vor 5 Tagen Kommentar zu
Sicherheit - Unser höchstes Gut!
Sehr geehrter Herr Ecklin,
Danke für Ihre Duplik. Ich sehe keine Parallellität bei meinen Ansichten und denen von Denis de Rougemont, oder habe ich für anpasserisches Verhalten plädiert? Natürlich lässt sich die Anzahl Toten eines jeden Terrorakts neben diejenige des Strassenverkehrs stellen, doch gründen die ersteren auf Mutwillen, was bei letzteren nicht der Fall ist; dieser bekannte Vergleich verhält höchstens bei blutleeren Statistikerseelen. Ob die von Ihnen genannten diversen Reizhandlungen gegenüber empfindlichen Fanatikern als wirklich kreativere Antworten angesehen werden können, darüber gerate ich in Zweifel; sind Provokationen unsererseits, die blutig beantwortet werden, denn unbedingt notwendig? Ihr eher nur genereller Einwand lässt nichts Konkretes durchblicken; sind Sie denn dafür, dass unser Militär noch weiter zu dezimieren sei? Und begründen Sie diese Einstellung damit, dass die Schweiz gegenwärtig und vielleicht bis auf weiteres keiner konventionellen Armee gegenübersteht? Oder sind Sie Gegner der BÜPF-Gesetzesrevision​ (zwar von Frau Estermann nicht angesprochen), indessen zu scheu, um dies frank und frei zu formulieren?

-
Vor 5 Tagen Kommentar zu
Sicherheit - Unser höchstes Gut!
Bei Herrn Ecklins kathederhaften Belehrung, Sicherheit sei Folge von Freiheit,
bin ich ins Stutzen gekommen, denn meines Erachtens gilt „Freiheit dank
Sicherheit“. Er untermauert seine Theorie durch die Assoziierung mit der Linguistik
der Diktatoren, was gefährlich sei. Für mich ist plausibler, dass der Schutz vor Bedrohung an Leib und Leben dem Durchschnittsmenschen​ (wohl aber nicht dem miterwähnten Helden Tell) erheblich näher komme als der Verlust an Freiheit; notfalls sei eben die Freiheit so weit zu beschneiden, bis die Sicherheit im gewünschen Mass gewährleistet ist. Entsprechende Polizeimassnahmen können dabei sehr wohl denen einer Diktatur gleichen, doch eine Diktatur als solche bestünde deswegen noch lange nicht. So kreuzfalsch finde ich Frau Estermanns Fundament nicht.

-
Vor 7 Tagen Kommentar zu
Political Correctness - Segregation durch Geschürte Paranoia
Herrn Oberlis am Schluss ergangene oberflächliche Rechtfertigungder demokratischen Funktion, als welche sie nach seiner Ansicht wohl nie zuFehlleitungen führen kann, stösst mir leicht auf. Zwar wurde seinerzeit über den Rassismus-Artikel demokratisch abgestimmt, doch die Jurisprudenz hat deren Anwendung auf ein unerträgliches Mass ausgedehnt. So wurde hinterher z.B. definiert, was als Völkermord zu gelten habe,den in Abrede zu stellen zu ahnden sei (in einem Fall wurde von
einem der europäischen Gerichte, denen sich die Schweiz ja bekanntlich unterwirft, ein vom Schweizer Bundesgericht eilfertig gefälltes Urteil – es betraf die vermeintliche Leugnung des „Völkermords“ der
Kurden durch die Türkei – kassiert). Dann wurde dynamisch auch die Bezeichnung „Neger“ kriminalisiert, vorerst nur, sofern sie in einem verächtlichmachenden Kontext erschien, obwohl sich ausgedehnte
Gebiete mit schwarzer Bevölkerung ausdrücklich dagegen wehren, als „Schwarze“ und nicht als „Neger“ bezeichnet zu werden. Heute wird der Ausdruck „Neger“, was nichts anderes ist als lateinisch für
„Schwarzer“, wahrscheinlich auch ohne den besagten Kontext gerichtlich verfolgt, mindestens aber von allen Medien als Outing von abgrundtiefem Rassismus ausgiebig gegeisselt. Solche Irrläufer brocken sich die Schweizer Stimmbürger ein, wenn die „politisch Korrekten“ ihnen die verfehlte Plausibilität
nur genügend einhämmern. Die „politische Korrektheit“ betreffenden Gesetze sind sämtliche in USA (früher vornehmlich von der Berkely-Universität ausgehend) gefordert, dann zuerst in Deutschland und schliesslich auch im übrigen Europa eingeführt worden. Die lachhafte „politische Korrektheit“ ist auch auf dem besten Wege, Ansichten aus dem Gender-Gaga ins Recht zu fassen; in der Linguistik treffen
wir schon längst auf bizarrste Formen, vor allem in Fragebogen. Zuerst kommt immer die Sprachregelung – Herr Oberli etwa ist eifrigster Vertreter des Newspeak und wirft einem mit Anflug der Empörung vor, von „Asylanten“ statt „Asylsuchenden“ zu schreiben - dann das Legiferieren durch den heuchlerischen politîsch Korrekten.
-